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Texas Hold'em

Zweifellos die beliebteste aller Pokervarianten ist Texas Hold’em. Seine Popularität verdankt Texas Hold’em den leicht erlernbaren Regeln und dem wichtigsten Pokerturnier der Welt. Seit 1971 wird der Pokerweltmeister bei den World Series of Poker in Las Vegas ermittelt und gespielt wird dabei immer Texas No-Limit Hold’em.

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Geschichte von Texas Hold’em

Die Ursprünge der Variante, die es mittlerweile sogar ins internationale Fernsehen geschafft hat, liegen vermutlich tatsächlich in Texas. Erstmals soll Texas Hold’em zu Beginn des 20. Jahrtausends in einem Ort namens Robstown gespielt worden sein, ehe es den Sprung in die texanische Metropole Dallas schaffte und dort zu seinem Siegeszug ansetzte.

Pokerregeln

Während bei No-Limit Hold’em in jeder Setzrunde unbegrenzte Einsätze gebracht werden können, sind die Einsätze bei Texas Limit Hold’em und Texas Pot-Limit Hold’em jeweils begrenzt. Erfreuten sich diese beiden Varianten vor einigen Jahren noch größerer Beliebtheit, wird bei den großen Turnieren heutzutage fast nur noch No-Limit Hold’em gespielt.

Warum sich Texas Hold’em als die Pokervariante durchgesetzt hat, hat mehrere Gründe. Neben den einfachen Regeln bietet Texas Hold’em die perfekte Mischung aus Information und Ungewissheit. Jeder Spieler kombiniert seine zwei Handkarten mit den fünf Gemeinschaftskarten, die nacheinander auf dem Flop (drei Karten), dem Turn (eine Karte) und dem River (eine Karte) aufgedeckt werden. Dadurch entstehen viele Möglichkeiten für das perfekte Blatt – oder eben einen perfekt ausgearbeiteten Bluff.

Texas Hold'em

Texas Hold'em

Die beste Hand bei Texas Hold’em (und allen Pokervarianten) ist der Royal Flush, den man allerdings nur selten bekommt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Straight in derselben Farbe vom Ass bis zur Zehn beträgt gerade einmal 0,003232 Prozent, daher kann man durchaus eine Flasche Sekt öffnen, wenn man in den Genuss eines Royal Flush kommt.

Die zweitbeste Hand ist der Straight Flush, der mit 0,027851 Prozent schon etwas wahrscheinlicher ist. Hierfür benötigt man ebenfalls eine Folge von fünf Karten einer Farbe, diese muss aber nicht beim Ass beginnen.

Eine richtig starke Hand hat man auch mit einem Vierling (oder Poker bzw. Quads), der die drittbeste Pokerhand ist. Danach folgt das Full House (ein Drilling plus ein Paar), der Flush (fünf Karten von einer Farbe), die Straight (eine Folge von fünf Karten), der Drilling, zwei Paare und schließlich ein Paar. Hat keiner der Spieler eine dieser Hände, gewinnt derjenige, der die höchste Karte (High Card) hat. Manchmal reicht tatsächlich ein nacktes Ass, um einen ansehnlichen Pot zu gewinnen.

Hold’em-Strategie

Wie bei allen Pokervarianten geht es auch bei Texas Hold’em um Wahrscheinlichkeiten. Gute Spieler beherrschen diese aus dem Effeff und wissen genau, wie sie damit umgehen müssen. Die perfekte Strategie besteht darin, seine Wahrscheinlichkeit für eine gute Hand mit dem Preis abzugleichen, den man für die nächste(n) Karte(n) bezahlen muss. In der Fachterminologie bezeichnet man dieses Verhältnis als Pot Odds.

Ganz wichtig ist aber zunächst die Auswahl der Starthände. Gute Spieler wählen diese sorgfältig aus und vertrauen vor allem auf Blätter, die gut den Flop treffen können oder schon vor dem Flop gut sind. Die beste Starthand ist natürlich ein Paar Asse, gefolgt von den Königen, den Damen, den Buben usw. Spielt man dagegen zu viele schwache Hände, zahlt man für die seltenen Fälle, in denen man etwas Gutes trifft, zu viele Chips bzw. zu viel Geld.

seven deuce

Seven Deuce (Sieben-Zwei)

Die schlechteste Hold’em-Hand etwa ist 72 in zwei verschiedenen Farben (offsuit), da man damit kein gutes Paar, keine Straight und keinen Flush bekommen kann. Diese und ähnliche Hände sollte man deshalb schon vor dem Flop entsorgen.

Um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der man seine Hand trifft, gibt es einige einfache Faustregeln. Zum Beispiel sollte man sich merken, dass man mit einem Paar in genau 11,75 Prozent der Fälle auf dem Flop einen Drilling (engl.: Set) trifft und vor dem Flop mit einem niedrigen Paar nur in der Hoffnung auf ein Set bezahlen sollte, wenn man noch mindestens das Neunfache gewinnen kann.

Für die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten auf dem Flop bzw. Turn sind die Viererregel und die Zweierregel sehr simple und praktische Verfahren. Hat man z.B. auf dem Flop einen Flush Draw (zwei Karten einer Farbe plus zwei Karten dieser Farbe auf dem Board), hat man neun Outs (Karten, die die eigene Hand vervollständigen), da es noch neun Karten dieser Farbe im Stapel gibt. Diese Outs kann man nun mit 4 multiplizieren, um die ungefähre Wahrscheinlichkeit für einen Treffer bis zum River zu ermitteln – in diesem Fall wären es also etwa 36 Prozent. Ganz ähnlich verläuft das Verfahren auf dem Turn, nur dass man dort seine Outs mit 2 multipliziert, um die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer zu bekommen. Ein Flush Draw mit neun Outs kommt dann also in etwa 18 Prozent der Fälle an.

Diese mathematischen Operationen sind geübten Spielern in Fleisch und Blut übergangen und die Basis für erfolgreiches Poker. Wie bei allem anderen macht Übung hier den Meister.

Berühmte Pokerspieler

Stu Ungar

Stu Ungar

Bei der Frage nach dem besten Texas-Hold’em-Spieler aller Zeiten streiten sich die Geister. Die meisten Weltmeistertitel errang der Amerikaner Stu Ungar, dem geradezu seherische Fähigkeiten nachgesagt werden. Ungar gelang auch das Kunststück, nach seinem Doppelsieg in den Jahren 1980 und 1981 noch einmal zuzuschlagen und sich 1997 erneut den Titel zu sichern. Diese Leistung ist einmalig, aber auch Doyle Brunson und Johnny Chan schafften es, 1976/1977 bzw. 1987/1988 zwei Siege in Folge zu landen. Chan verpasste das Triple, als er 1989 erneut im Finale stand, dort aber dem jungen Phil Hellmuth unterlag.

Als bester Spieler der Gegenwart gilt der Amerikaner Phil Ivey, der zwar noch nie Weltmeister in Texas Hold’em war, aber schon viele andere Titel erringen konnte. Außerdem halten ihn viele für den besten Cashgame-Spieler und einen der besten Allrounder der Welt, der sich in allen Pokervarianten zurecht findet. In der jüngsten Vergangenheit konnten auch die deutschen Spieler in die Weltklasse vordringen und beachtliche Erfolge erringen. Mit Pius Heinz erreichte 2011 erstmals ein deutscher Spieler das Finale der Weltmeisterschaft und krönte diese Leistung mit dem Final Table.

Fazit

Wer Texas Hold’em einmal selbst ausprobieren möchte, kann dies in vielen Spielbanken oder im Internet tun. Viele Pokerseiten haben sich im Internet etabliert und bieten Spiele zu allen erdenklichen Einsätzen an. Ob als Turnier oder Cashgame – Texas Hold’em kann man online sieben Tage die Woche zu jeder beliebigen Tageszeit spielen.

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