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Beiträge von Rino Mathis


5109 Turniertickets, PokerStars-Team-Pro und viel Stress

2009 war auch für mich ein sehr bewegendes, actionreiches Jahr. Einiges lief perfekt, andere Dinge mussten leiden. Aber gehen wir doch mal zusammen ein paar Schauplätze des vergangenen Jahres durch.
Der Umzug in ein neues Heim haben wir ja Ende 2008 noch vollzogen, aber natürlich stand auch 2009, vor allem die ersten Monate, ganz im Zeichen von Einrichten, Umbauen und Einleben im neuen Heim. Dementsprechend fielen die Ausflüge an EPTs, CAPTs und andere Events eher spärlich aus. Wenn ich die Zeit dann aber einmal fand, waren sie nicht uninteressant, vor allem im Cash-Game-Bereich.

Im Februar/März ging es mit der Planung des Swiss Poker Masters (SPM) los, und da mussten wir doch einiges lernen. Die falschen Partner zu Beginn und gewisse Defizite in anderen Bereichen der Planung haben uns zwei wertvolle Monate gekostet. Aber mit der Engagierung von Armin Stocker ging es dann dafür richtig los. Eine geeignete Halle wurde sehr schnell gefunden und auch das ganze Konzept hat Hand und Fuß gekriegt. Genehmigungen, Chips und Karten, Floorleute, Dealer… so langsam nahm die Sache Gestalt an.

Leider mussten in diesen Monaten viele Leute unter meiner Doppelbelastung leiden, meine Frau und meine zwei Jungs vermutlich am stärksten. Auch Turniere musste ich einige absagen, Las Vegas konnte ich zum Beispiel nicht spielen, Seefeld musste ich auslassen und auch für die WPT in Barcelona reichte es leider nicht.

Dann aber der große Showdown im August, es übertraf alle Erwartungen und Wünsche. Nahezu jedes Turnier des SPM war aus-, respektive überbucht, die Organisation lief außer ein paar Kleinigkeiten sehr rund und die Spieler waren happy. Klar, einige Punkte würden wir rückblickend ändern, aber bis zu diesem Zeitpunkt hatte es ja noch nie etwas in der Größenordnung gegeben, und auch für uns war es Neuland. 5109 Turniertickets wurden letztendlich gelöst, nahezu 2000 Pokerspieler haben den Weg nach Oerlikon gefunden, Tageszeitungen, das Fernsehen und auch PokerToday haben über das Swiss Poker Masters berichtet. In verschiedenen Disziplinen wurden neue Schweizer Meister gekürt, und ein Name stach dabei heraus: Daniel Walter. Dreifacher Schweizer Meister und Masters Champion zugleich – was für ein Auftritt! Die drei EPT-Tickets, die wir verlosten, hat er im Alleingang eingesammelt – alle drei!

Kurz vor dem Masters wurde auch mein Wechsel von Full Tilt Poker zu PokerStars besiegelt. Von der Nummer 2 zum Branchenleader. Endlich hatte ich einen Partner, der auch etwas bewegen will. Der meine, unsere Ideen unterstützt, der der ganzen Szene auch etwas zurückgeben will.

Mit dem Ende des Masters wich auch der Druck von mir, es machte sich eine deutliche Erleichterung bemerkbar. Endlich konnte ich mich wieder auf mein Spiel konzentrieren – aber nicht für lange. Ich hatte schon wieder neue Pläne im Kopf: Die Swiss Poker Master Tour (SPMT) und die Neugestaltung von PokerAction.

PokerAction musste den nächsten Schritt machen, umfassender berichten und neue Inhalte bieten. Mit Lukas haben wir den geeigneten Topmann gefunden, er war dann auch hauptsächlich der Ideenbringer für das neue Konzept. Seit der Umstellung von PokerAction.info auf PokerAction.ch steigen die Zugriffszahlen gewaltig an. Es scheint, als hätte den Lesern diese Mischung aus News und Hintergrund, aus national und international noch gefehlt.

Leider wurde damit mein Zeitplan immer gestopfter, die Swiss Poker Master Tour (SPMT) mussten wir ins neue Jahr verschieben. Im Februar gehts los (10.–14. Februar in der Swiss Pokerlounge), es wird mindestens vier Tourstopps geben, mit dem Swiss Poker Masters (SPM) wieder im August. Weitere Details dazu folgen in Kürze.

Wie gesagt, mein eigenes Spiel hat ein wenig gelitten, turniertechnisch hatte ich nur zwei Erfolge, den Team-Europameistertitel in Baden bei Wien (zusammen mit Stefan Oberholzer, Severin Walser und Anton Allemann) und den Sieg beim PLO-Event an der EPT Vilamoura. Vor allem das Team-Event hat wirklich Spass gemacht, da es ja unser Baby ist (PokerAction war Gründer und Ideenlieferant für dieses Format) und wir es bereits im letzten Jahr in Bregenz gewinnen konnten. Back to Back!

Poker als Beruf


Im Cashgame konzentrierte ich mich hauptsächlich auf die PLO-Partien bei den CAPT-Stopps, aber die waren dafür wirklich gut ;–)

Insgesamt ein sehr interessantes, aber auch sehr anstrengendes Jahr. Aber natürlich schaue ich nicht nur zurück, sondern auch voraus. Meine Vorsätze für 2010 sind schnell gefasst:

1. Gesundheit (ist und bleibt das Wichtigste)
2. Mehr Zeit für die Familie
3. Mehr Zeit für das eigene Spiel, dann sollten auch die Erfolge wieder vermehrt kommen
4. PokerAction, die SPMT und das SPM weiter voranzubringen

Euch allen wünsche ich ein tolles 2010, Glück und Gesundheit.

Euer Rino




Wie die meisten von euch ja sicher schon mitbekommen haben, ist die Schweiz Team Europameister 2009. Nachdem wir ja schon letztes Jahr in Bregenz den Nationscup (so was wie die inoffizielle Team EM) gewonnen haben, bestätigten wir auch dieses Jahr in einem sehr starken Feld, dass die Schweiz zwar ein kleines Land ist, aber Pokertechnisch den grossen Nationen in nichts nachsteht und wir definitiv auf der Überholspur sind.



2008 waren es 4, 2009 bereits deren 7 und 2009 schon 17 Teams. Und was für hochkarätige Namen, Luske, Kravchenko, Hollink, Allioto, Golser, Ruthenberg und sehr viele mehr wollten sich diesen Riesenspass nicht nehmen lassen und stellten Teams.



Die Schwierigkeit ist in erster Linie, Spieler zu finden, die alle drei Disziplinen beherrschen und sich auch mal in den Dienst der Mannschaft stellen können. Einerseits muss man zuerst mal unter die letzten 9 Mannschaften kommen, denn nur diese dürfen am Finale teilnehmen, andererseits sollte man auch genug Punkte für das Finale in der Vorrunde erspielen, da die Punkte den Startstack ausmachen. Letztes Jahr waren wir nach der Vorrunde auf dem letzten Platz L. Dieses Jahr haben wir die Vorrunde souverän gewonnen und konnten so einen grossen Chipvorteil mit ins Finale nehmen, wir hatten doch rund doppelt so viele das letzte Team, das gerade noch ins Finalturnier gerutscht ist.



Im Finalturnier hat man natürlich diverse taktische Möglichkeiten, einerseits werden alle Disziplinen gespielt, andererseits kann man pro Level 2 verschiedene Spieler einsetzen. Je nach Lauf und Spielvariante, Stackgrösse und Respekt am Tisch, gibt es da doch einige Varianten.



Die Russen haben es einfach gemacht, da Alex Kravchenko das Team gestellt hat und auch bezahlt hat, hat er den Final bis auf 5 Hände gleich selber durchgespielt. Andere wie zum Beispiel die Türken wollten allen 4 Spielern die Möglichkeit geben, sich im Finale zu präsentieren, was sich als schwerwiegender Fehler entpuppte. In guter Ausgangslage haben sie uns alle Chips nahezu nach geworfen. J Danke nochmals!



Unsere Taktik war einfach, Severin sollte hauptsächlich Stud spielen, dort hat er ja eh einen Monsterlauf, hat seinen Head in der Vorrunde mit 125 Chips noch gewonnen, wo die Ante bereits 75 war. Anton und Stefan sollten TH NL und PLO rocken. Ich selber je nach Bedarf.



Nach einem super Start, ich habe im Stud aufgebaut, Stefan im PLO und Anton im TH NL, hatten wir schon über 17’500 Chips bei einem Average von rund 8’000, aber danach klappte eine Zeit lang nix mehr und plötzlich waren wir Short mit nur noch rund 6’000 Chips bei 6 Teams.



Danach lief es aber wieder rund und wir steuerten auf direktem weg ins HU mit Alex Kravchenko. Alex habe ich übrigens noch nie lachen sehen, unglaublich wie er sich auf was fokussieren kann und immer in den richtigen Spots dabei ist. Er ist und bleibt einer der stärksten Spieler Europas, auch wenn ihn Anton und Stefan zerpflückt haben. Für die letzten 3 Hände hat er tatsächlich seinen Teamkollegen eingesetzt, er kam mit Antons spiel einfach nicht mit, lol J



Schweiz ist Team Europameister 2009 und im Einzel haben wir den Vize Europameister J Es geht was in der kleinen Schweiz….

Euer Rino


Das Swiss Poker Masters 2009 ist Geschichte und gleichzeitig auch Zukunft! Ich möchte nun mal so einen kleinen Überblick und Rückblick schreiben, was so alles in den letzten Wochen los war. Wir haben im Vorfeld einiges unternommen und versprochen, überall Werbung platziert und sind nicht nur im DRS 3 aufgetreten. Wir haben selbstbewusst eine 1500m2 grosse Halle an bester Lage gebucht und eigene Chips und Karten speziell für diesen Anlass herstellen lassen. Dazu verpflichteten wir eine erfahrene österreichische Turnierleitercrew mit einer Top Software, die auch den schnellen Check-in erlaubte.

Über 5200 Turniertickets wurden gebucht und knapp 1900 verschiedene Spieler sind vom 9.-16. August in die Stage-one Eventhalle geströmt. Dazu noch unzählige Besucher, die in den Zahlen nicht eingerechnet sind. Teilnehmerzahlen die in Europa nicht oft übertroffen werden.

7 Championship und 15 weitere Events mit jeweils um die 200 Spieler sind durchgeführt worden, dazu noch unzählige Sit & Go’s. Dann natürlich das Mainevent mit EPT Monte Carlo Struktur mit sagenhaften 470 Teilnehmern über insgesamt 4 Tage!

Dazu noch ein Charity-Event, 10 Spieler haben je CHF 200.- gespendet und wir als Veranstalter haben den Betrag verdoppelt. So kamen CHF 4000.- zusammen, der Sieger André Mohler hatte die Wahl von 4 verschiedenen Institutionen, seine Wahl viel auf das SOS Kinderdorf. Charity Angelegenheiten machen wir doch alle viel zuwenig, denke wenn wir um so viel Geld spielen, dürfen wir auch mal was spenden.

Dazu noch die jährlichen Swiss Awards in 5 Kategorien. Bester Spieler dieses Jahr und mein Nachfolger wurde Cemil “Jimmy2” Doganyilmaz und beste Spielerin Claudia Sternberg.

2 Spieler schafften es gleich 3 der 22 Events zu gewinnen, Stefan „Rödel“ Rotach mit 2 Sideevents und dem Schweizermeistertitel in der SRD Kategorie, so wie der unglaublich dominierende Daniel Walter, der nicht nur den Schweizermeistertitel in der Speed Disziplin SRE, sondern auch den 1. Schweizermeistertitel im Sit & Go und den richtigen Schweizermeistertitel im Mainevent sicherte. Zusätzlich noch die Best Overall Wertung sich damit holte, die wurde mit einem EPT Package belohnt, so wie auch die Sit & Go Championship und der Mainevent. Also sage und schreibe 3 EPT Packages im Gesamtwert von über CHF 35’000.-.

Nahezu alles ist reibungslos über die Bühne gegangen, dies auch dank der ganzen Crew. Über 100 Leute waren an dem Event beteiligt, Security, Putzpersonal, Service und Catering, Haustechniker, Dealer, Floorpersonen, Blogschreiber, Sekretärin Nadine, Eventmanager Armin und mein Partner und Budy Cem als Finanzchef.

Ich selber war für den ganzen Turnierablauf zuständig und bin in 8 Tagen rund 160 Stunden auf den Beinen gewesen, was ich gegen Ende auch langsam merkte. Jetzt 5 Tage nach dem Event, regeneriere ich langsam wieder und spiele viel Squash.

Einige Dinge weiss ich aber nun mit Bestimmtheit, ohne PokerStars als Hauptsponsor ist es unmöglich so einen Event gut und kostendeckend über die Bühne zu bringen, die Schweizer brauchen einen solchen Event, das zeigen alleine schon die Zahlen, deswegen wird es voraussichtlich im nächsten Mai zur Auflage Nr. 3 kommen (sofern uns nichts gesetzliches oder anderes dazwischen kommt) und wir haben alle einiges dazu gelernt, somit wird die nächste Austragung noch besser, noch grösser, noch attraktiver.

Grundsätzlich war das Turnierangebot gut so, aber ein paar Erweiterungen wird es sicher geben. Wir werden auf die Bedürfnisse der Spieler eingehen und entsprechend handeln.

Euer Rino


1000 Italiener in einem Event!

Ich bin kurz vor der Abfahrt nach San Remo, zu meinem ersten EPT Event in dieser Saison. Einige habe ich ausgelassen, weil es zeitlich nicht möglich war, andere weil sie nicht TV waren und ein paar andere, wie Dortmund zum Beispiel, wo ich ein schlechtes Casino einfach nicht unterstützen wollte.

Aber nun heisst San Remo, Italiener und Pasta, Bad Beats und Weine….

Da muss man einfach sein und das Ausscheiden wäre dann auch eher zu verkraften. Man muss sich pokertechnisch schlicht und einfach paar Jahre zurück versetzen, so ähnlich wie bei vielen Low Buy-In Events hier in der Schweiz. Man muss sich auf Multiway Pots und viele unglaubliche Draws die kaum zu erkennen sind einstellen. Die eigenen Bets und Raises werden höher angesetzt, so ähnlich wie im Internet, da sich die Südländer nicht gerne aus einem Pot verdrängen lassen wollen.

Für mich ist es auf Italienischem Boden der erste Pokerevent, bisher habe ich aus rechtlichen Gründen alles gemieden. Zu oft ist die Polizei bei Veranstaltungen eingefahren und hat alles konfiziert, zu oft waren negative Schlagzeilen aus Italien in der Presse. Nun aber hat sich der Markt geöffnet, Turniere sind plötzlich legal und an einigen Orten auch Cashgame.

Cashgame mit den Italos ;) Würde mich nicht wundern, wenn ich da unten paar Stunden bei horendem Rake spielen würde.

Also, ich versuche euch auf dem laufenden zu halten.

Euer Rino


Seefeld, ja genau dort habe ich sehr viele Stunden am Pokertisch verbracht. Gute Cashgames, gute Turniere, guter Service, angenehme Hotels und ein Team dass damals einfach gerne uns Pokerspieler im haus hatte.

Aber im letzten Jahr passten leider alle Termine irgendwie nicht in meinen eh schon dichten Pokerkalender. Entweder war ich in Las Vegas, oder bei Fernsehaufnahmen, oder sonst zum Henker war was.

Dann die Kehrtwende, im Januar die CAPT in Seefeld. Die ganze Woche war ich oben und habe wieder mehr Stunden am Tisch verbracht als meistens die letzten 2 Jahre, dazu lief es gut und hat einfach wieder mal Spass gemacht, jeden Tag 12 Stunden zu spielen.

In Gesprächen mit Marcel Pipal (dem neuen Pokerchef in Seefeld) habe ich ihm klar mitgeteilt, dass ich in nächster Zeit wieder vermehrt ins Tirol kommen wollte. Und oha, kurze Zeit drauf eine Einladung zu den 1. VIP Gaming Days in Seefeld (Roulette, Baccara, Black Jack, Poker)! Es wurden nur auserlesene Gäste eingeladen (mit einer Ausnahme). Diese waren am letzten Weekend und ich wollte die mir nicht nehmen lassen, 3 Tage Highlimit PLO Cashgame, 3 Tage abschalten und sich wieder auf die alten Tugenden konzentrieren, einfach 3 Tage lang live Poker!

Das Casino hatte uns aufs Hotel und alles andere eingeladen, Essen, Nachtbuffet, Getränke, Gewinnspiel usw. Wir wurden wie VIP’s 3 Tage lang behandelt, es hatte uns an nix gefehlt, dazu noch eine super Pot Limit Omaha Partie. Einfach toll!

Es hätte zwar noch besser kommen können, aber ich verlor leider am letzten Tag kurz vor Schluss back to back zwei Pots und damit über 30k. Der eine gegen reine zwei Outs, der zweite mit Nuts vs. Nuts mit der falschen Versicherung dazu. So ist PLO, genial grausam! Trotzdem konnte ich noch ein schönes Plus retten und freue mich auf die nächsten VIP Gaming Days in Seefeld.

Danke Marcel, Du machst einen super Job, weiter so…..

Cheers Rino


Bregenz ist während der letzten Woche an alle räumlichen Grenzen gestossen. Die Turniere waren restlos ausverkauft, einzig der PLO Event war nicht ganz voll. Die Cashgame Wartelisten waren wie ein Telefonbuch zu lesen, alleine bei TH NL 2/4 waren teilweise über 60 Spieler am warte. Aber die Tischanzahl lies einfach keinen Spielraum für alle.

Der Mainevent, ein €2000 TH NL Event über 2 Tage, begrenzt auf 200 Teilnehmern war der Highlight der Woche. Unglaubliche 223 Spieler wollten mitspielen und alle bekamen einen Platz. Teilweise erst in Level 3, aber bei der Blindstruktur war das gar nicht so schlimm.

Letztes Jahr waren beim Mainevent noch rund 40 Teilnehmer weniger und das Turnier um knapp nach Mitternacht fertig, dieses Jahr mit mehr Teilnehmern über eine Stunde vorher! Die kleineren Events waren alle sehr früh fertig, obwohl teilweise mit 255 Teilnehmern (Rekord für Bregenz). Die Frage war wieso? Ich ging auf Ursachenforschung. Der Timetable war der gleiche wie letztes Jahr, weniger Chips waren auch nicht im Umlauf, eher beim einen Turnier sogar mehr. Das Spiel hat sich technisch auch nicht geändert, einige spielen wie im Blindflug, andere warten nur auf Asse.

Nach einem kurzen Gespräch mit dem Pokerchef der Casinos Austria, Edgar Stuchly, war die Sache geklärt, der Shuffle Master „Deck Mate“. Die Shuffel-Maschinen, die seit der EM in Baden an jedem CAPT Event eingesetzt wird. Das war einleuchtend, aber ich wollte wissen wie viel es ausmacht und habe einige Runden mitgezählt. Rund 25% mehr Hände werden dank der Maschine gespielt und das bei einem Live Event, wow.

Diese Investition hat sich definitiv gelohnt, vor allem für uns Spieler. Entweder scheiden wir schneller aus und haben Zeit für das Cashgame oder für ein gediegenes Dinner, oder wir bekommen mehr Hände, was viele als Vorteil betrachten.

Jedenfalls ist es toll so Turniere zu spielen und wir freuen uns alle auf die CAPT in Salzburg.

Euer Rino

PS. Ja, ich habe auch mitgespielt, aber nur 2 Turniere, ohne Erfolg den ersten und letzten Event. Der Rest der Zeit habe ich mich wie vorgenommen auf die PLO Partie konzentriert, der grösste Pot war ja rund €100’000 am grossen Tisch. Der erste Preis beim CAPT war €110’000 !!


Endlich geht eine der beliebtesten Online Turnierserien wieder los. Heute Nacht hostet Howard Lederer persönlich das erste Event, ein TH NL $200+16 mit $1 Mio garantiertem Preispool! Leider für Europäer zu einer unchristlichen Zeit, oder man stellt seinen Tagesablauf auf Ami-Zeit um, Startzeit ist um 03.00 Uhr :(

Morgen ist dann mein persönlicher Lieblings-Event, Pot Limit Omaha HiLo Knockout! Und ich darf dieses Event auch hosten :) Zusätzlich führe ich einen PRO Chat, wäre toll wenn paar deutsprachige Fragen mit dabei sind. Das ganze beginnt bereits um 20.00 Uhr unserer Zeit, also ideal.

Den PLO Event mit Gus verpasse ich leider, an dem Tag haben wir unser Romaneé-Conti Festessen, da müssen meine Freunde Ihre Wettschulden einlösen (Swiss Ranking 2007 Wettschulden).

Eddy hat ja den Event #11, $216 HA, den durfte ich ja vor einem Jahr hosten, geile Disziplin und vor allem momentan im Highlimitbereich sehr populär. Und auch ein zwei andere Events machen mich an, aber mal schauen wie mein Rhythmus ist.

Die gesamte Turnierserie dauert bis zum 15. Februar, wobei ich die letzten Events leider verpassen werde, ich darf nach langer Zeit wieder mal mit meiner Familie paar Tage in die Ferien. Es kommt selten vor, deshalb freue ich mich auch besonders.

Bis an den Tischen,

Euer Rino


Seit nun zwei Tagen bin ich wieder im wunderbaren Seefeld. Aber was hier abgeht ist schon geil. Turniere mit 150 Teilnehmern, viele Cashgametische und einige Aktionen und Attraktionen für die Gäste, das Casino Seefeld feiert den 40en Geburtstag.

Ich selber habe mich zu Recht nur auf das Cashgame konzentriert, was ich übrigens dieses Jahr hauptsächlich machen werde. Die PLO Partien sind zu gross und zu lukrativ, da stehen die Turniere, vor allem die kleineren Events, im Verhältnis nicht dazu.

Natürlich sind die Partien nicht ohne Risiko zu bewältigen, Omaha hat ja doch sehr grosse Schwankungen. Aber ich spiel es ja auch einfach gerne.

Aber gegen Ende Woche sind auch zwei grössere Events, das 1000er und natürlich das 2000er CAPT Mainevent, die spiele ich höchstwahrscheinlich auch beide mit.

Von meinen Teamkollegen sind Erich und Jens schon hier, ich denke einige weitere werden noch kommen, Stefan Rapp hat sich jedenfalls auch angekündigt.

Also, schauen wir mal was die Woche so passiert, habe jedenfalls auch den Fotoapparat dabei.

Euer Rino


Ich spiele seit rund 17 Jahren Poker, ich denke ich hab vieles, sehr vieles gesehen und miterlebt. Aber es gibt immer wieder was Neues.

Vor rund 5 Wochen wurde ich von Deniz zu einem spezial Highroller Event zu OtherPoker nach Basel eingeladen. Zwar war das Buy-In nicht gerade in meiner Höhe, aber ich habe bereits am Telefon gemerkt, dass die einiges vorhaben und sich richtig in die Geschichte rein knien. Vor allem wollten sie sich neu dem Swiss Ranking anschliessen. Ich habe mich jedenfalls riesig auf diesen Event gefreut und gleich auch paar Jungs mobilisiert. Armin Stocker, Joe Zurzolo, Giuseppe Nesci, Martin Bertschi und auch Markus Räber haben mich begleitet. Die Struktur war flach aber die Levelzeit nur 15 Minuten, wow. Turbopoker, aber das mag ich ja eh.

Vor dem Turnier gab es eine kleine Ansprache an die 98 Teilnehmer und x-Besucher, ich nahm die Gelegenheit auch war, setzte einen Bounty auf mich aus (selber schuld) und wurde wieder mal so richtig überrascht. An der Wand ein übergrosses Bild von mir, wow.

17 Jahre Poker, fast alles erlebt und wieder überrascht :) Danke Deniz

Das Turnier war wie die meisten meiner Turniere momentan, die entscheidenden Hände versenkt, teilweise nur gegen 3 Outs auf eine Karte, aber verloren ist verloren.

Dafür war das Umfeld gut, die Bargirls oder auch die Zuschauerinnen haben den einen oder anderen Badbeat vergessen lassen.

Die ganze Atmosphäre herzlich und es hat einfach Spass gemacht. Ich hoffe ich finde wieder einmal Zeit für einen Abstecher..

Euer Redpro Rino


Diesen Freitag ist es soweit, Basel bekommt seine erste SR- Destination. www.OtherPoker.ch ist der Veranstalter und nicht das Casino. Da habe ich leider nie eine Antwort auf meine Mails bekommen.

OtherPoker hat mich am Freitag zu einem Highroller- Spezialevent eingeladen, die Lokalität musste erweitert werden und das Turnier ist seit Wochen ausverkauft mit 100 Teilnehmern. Als Supplement nehme ich paar Kollegen mit, ua. Joe Zurzolo, die aktuelle Nr. 1 der Schweiz, Armin Stocker und vermutlich auch Nino Murati. Wer noch kommt, gute Frage, finde meinen Zettel mit den Kollegen nicht mehr. Ich glaube Martin Bertschi, falls er nicht nach Campione fährt, oder früh ausscheidet.

Auf der Webseite, die sehr gut gestaltet ist, man sieht auf einen Blick den beruflichen Hintergrund des Besitzers, sieht man auch gleich wie viele Punkte man für eine allfällige Platzierung fürs Swiss Ranking bekommt.

Das Swiss Ranking wird konstant in verschiedenen Landesteilen ausgebaut und bekommt von Monat zu Monat einen höheren Stellenwert. Weitere werden folgen.

Falls Ihr noch einen guten Anbieter kennt, meldet euch oder sagt ihm er soll doch mal mit mir Kontakt aufnehmen (rino@pokeraction.info)

Das Swiss Ranking umfasst nun schon knapp 1300 Spieler und das Masters steht vor der Tür. Hoffe mit der Schweizer Pokerszene geht es so weiter :)

Euer Rino