Beiträge von Duke
Poker mit Hannover 96 und Rollercoaster in London
- Beigetragen von
- Duke
- Datum
- Samstag. 20. September 2008
- Schlagwörter
- poker, of, series, world, london, everest
Am Mittwoch, den 17.09.08, war ich mit Markus „Ossi“ Knoll bei der Everest Soccer Challenge eingeladen. Die Veranstaltung war wirklich der Hammer, aber das könnt ihr in meinem News Bericht nachlesen. Für mich war das Turnier richtig lustig. An meinem Tisch war auch der Ersatztorwart von Hannover 96, Morten Jensen, mit dem ich das ein oder andere Mal gegambelt habe.
Die Stimmung war auf jeden Fall super, und ich war auch bis zur Auflösung des Tisches Chipleader an selbigen. Dann kam ich an einen neuen Tisch und durfte direkt neben Sergio Pinto Platznehmen. Der wollte allerdings schnell zu seiner schwangeren Frau nach Hause, was man ja auch verstehen kann. Doch er gewann jede Hand die er All in schob. Egal, ob mit 
offsuit oder 
offsuit, der Sieger hieß am Ende immer Sergio. Das war für mich aber sehr unangenehm, denn durch die steigenden Blinds kam ich unter Druck und stellte schließlich mit K, 9 suited alles rein und wurde von A, 8 offsuit gecallt. Am Ende gewinnt Ass hoch. Aber egal es war ja eh nur zum Spaß und den hatten wir alle.
Am nächsten Morgen, nach nur drei Stunden Schlaf, machte ich mich auf den Weg zum Flughafen, um zur WSOP Europe nach London zu fliegen. Die Anreise klappe reibungslos und so stand ich gegen 9.00 Uhr im Hotel, doch mein Zimmer konnte ich erst gegen 14.00 Uhr beziehen. Ja, was macht man alleine in einer Stadt wie London, in der ich noch nie war. Klar, erst mal Touri spielen und eine Stadtrundfahrt machen, und ich kann nur sagen, das hat sich gelohnt. London hat wirklich einiges zu bieten und wenn man hier nicht selber fahren muss, sieht man wenigstens was von den Sehenswürdigkeiten. Den Rest des Tages habe ich dann erstmal ausgeschlafen, damit ich für das 1.500 Pfund WSOP No Limit Hold´em Event am Freitag fit war.
Das startete auch pünktlich gegen 13.00 Uhr. Mein Tisch war recht stark besetzt, so hatte ich es mit den Bracelet Gewinnern Willi Tann und James Vogl aus England zu tun. Außerdem waren noch Denis O´Mahoney aus Irland, Nikolas Levi und jeweils ein sehr aggressiver Franzose und Schwede mit dabei. Ich kam mit dem Tisch besser klar, als ich vermutet hatte. Nach den ersten beiden Leveln lag ich mit ca. 7.000 Chips gut im Average. Aber nach der Pause kam dann eine wirklich böse Hand für mich. Bei Blinds von 100/200 raiste Nikolas Levi aus Middle Position auf 575, der Button machte ein Reraise auf 1.200 und ich fand im Big Blind Pocket Kings, die ich dann für 5.700 All in pushte. Nikolas schmiss weg und der Button callte nach langem Überlegen und zeigte 
. Das Board brachte 



. Damit waren meine Kings von der Straight geschlagen und ich wollte eigentlich gehen. Doch mir blieben noch 250 Chips übrig. In der nächsten Hand limpten vier Spieler und ich schob blind mit 250 all-in, worauf Willi Tann im Big Blind auf 1.200 raiste und mich isolierte. Alle foldeten und ich fand Pocket Vieren gegen 
offsuit von Willi. Im Board kam die dritte Vier und ich konnte somit wieder auf 1.300 aufstocken. Gleich in der nächsten Hand raiste Dennis O´Mahoney auf 550 und ich fand am Button 
, die ich dann natürlich sofort all-in spielte. Dennis callte sofort mit Pocket Jacks, doch ich traf im Board ein Ass und hielt jetzt wieder 2.900 Chips. Kurze Zeit später pushte Nikolas Levi mit 
suited seine letzten 1.900 Chips all in und ich callte mit 
offsuit. Ich traf das Ass und war fast wieder bei Starting stack.
Als nächstes verlor ich gegen James Vogl mit Pocket 9 gegen sein 
offsuit und war wieder auf ca. 3.000 Chips abgerutscht. Irgendwie baute ich aber wieder auf fast 7.000 Chips auf bis zur endscheidenen Hand. Denis O´Mahoney war UTG 2 und limpte für 300, ich zahlte mit Pocket 8 und die Blinds waren auch dabei. Der Flop war 

. Die Blinds checkten, Denis spielte 1.400 an. Ich pushte für ca. 6.500 all-in. Die Blinds schmissen weg und Denis sagte noch, dass er das ganz schlecht gespielt hätte. Doch da er fast 25.000 Chips hatte, callte er und zeigte 
. Der Turn und River waren dann jeweils Pik und ich verlor gegen einen Backdoor Flush. Ganz ehrlich, so eine Achterbahnfahrt hatte ich bis jetzt selten erlebt.
That´s poker.
In den nächsten Tagen werde ich mich dann um Berichte und Fotos kümmern. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bin ich dann wieder in „good old germany“.
Bis dahin
Stefan „Duke“ Hachmeister
Ich hasse Crap-Shot Turniere
- Beigetragen von
- Duke
- Datum
- Sonntag. 14. September 2008
- Schlagwörter
- london, oeynhausen, bad, casino, poker, tilt, full, mainz
Das hört sich zwar hart an, aber es ist so. Ich liebe halt Deep Stack Multi Table oder Sit and Gos und hasse es, preflop alles reinzustellen und am River die Karten zu vergleichen. Da geht mir der Sinn von Poker verloren. Warum ich davon gerade jetzt rede? Ganz einfach, denn ich habe am letzten Wochenende gleich zwei solcher Turniere gespielt. Sicher wusste ich vorher, was auf mich zukommt, doch nachher ärgere ich mich immer wieder, dass ich überhaupt teilgenommen habe.
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Am Samstag war ich mit Ossi unterwegs zur Full Tilt Million Euro Challenge in Mainz. Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass dies nur Eindrücke sind, die sich auf mich beziehen. Da ich als VIP Presse angemeldet war, lief für mich alles gut, doch für alle regulären Besucher und Spieler dürften die Veranstaltung bei weiten nicht so lustig gewesen sein. Ich bekam viel von dem Chaos mit, was da abgelaufen ist und will den Event hier auch nicht schön reden.
Die Challenge an sich war von der Struktur schon extrem „quick and dirty“, 5.000 Startingstack, Starting Blinds 50/100 und Level von 12 Minuten. Sicher weiß ich, dass so ein Sit and Go nur maximal 2 Stunden dauern darf, aber das eigentliche Pokerspiel geht hier schon verloren. Mein Tisch fing eigentlich ganz gut an, ich konnte einige Pötte für mich entscheiden, bis es zu einer endscheidenen Hand kam. Ich war im BB mit 
offsuit bei einem Big Blind von 400. Ein Limper war mit von der Partie. Der Flop zeigte 

und wir beide checkten. Der Turn war eine
und das Board war komplett rainbow. Wieder wurde gecheckt. Der River brachte nun eine
und ich spielte 500, worauf der Limper 2.000 raiste. Nachdem ich den Verlauf der Hand noch mal durchgegangen war, entschloss ich mich zu callen, da ich meinem Gegner kaum eine bessere Hand gegeben habe. Knapp verfehlt war diese Einschätzung, denn er hielt 
offsuit und gewann mit dem besseren Kicker die Hand. Ja und da ich nun short war ging alles mit 
suited rein und ich verlor schließlich gegen 
. Man darf hier halt keine Fehler machen. Ansonsten hatte ich einen schönen Tag in Mainz, da ich viele Presse Kollegen getroffen habe und mit ihnen mal wieder plaudern konnte.
Am Sonntag war ich dann beim Poker & Dance Finale im Casino Bad Oeynhausen. Es war auch eine wirklich nette Veranstaltung, doch was sich als besonders schwierig herausstellten sollte – das Spiel gegen blutige Anfänger ist einfach besonders schwer. Hier wurde alles gecallt, was zu callen war und natürlich lucken diese Spieler immer auf dem River, obwohl jeder einigermaßen gute Pokerspieler sich schon preflop aus der Hand verabschiedet hätte. Das Horrorspiel nahm dann seinen Lauf und wenn man dann nicht mal etwas Glück hat, ist man halt raus. So war es dann bei mir.
Aber die nächste Woche wird ja hoffentlich alles besser. Am Mittwochabend bin ich zur Everest Poker Soccer Challange bei Hannover 96 eingeladen und werde mal schauen, ob Fußball Spieler denn auch pokern können. Donnerstagmorgen fliege ich dann zur WSOP Europe nach London, wo ich das 1.500 Pfund No Limit Hold´em Event spielen werde.
Bis dahin
Stefan „Duke“ Hachmeister
Vom 6. bis zum 8. September 08 stand ein Poker Wochenende in Berlin auf dem Programm. Berlin ist jetzt nicht gerade die Poker Hauptstadt Deutschlands, doch mit der Betfair Challenge und dem Big Sunday im Casino am Alexanderplatz gab es zwei interessant Events, die meine Aufmerksamkeit auf Berlin gerichtet haben.
Am Samstagmorgen machte ich mich mit meinem guten Freund Markus „Ossi“ Knoll auf die gut 370 km lange Strecke. In Berlin angekommen, ging es dann gleich in den Columbia Club, wo die Betfair Challenge stattfand. Ich war von Betfair zu einem VIP Sit and Go eingeladen worden, bei dem der Sieger ein WSOP Europe Side Event Ticket im Wert von $4.000 gewinnen konnte. Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten und mit einigen Bekannten Small Talk gehalten hatten, ging es ins Park Inn Hotel. Das Hotel ist richtig nett und luxuriös, aber noch besser ist für Pokerspieler das über dem Hotel im 37. Stock das Casino Berlin beheimatet ist. Nach dem Check in ging es dann erstmal ein bisschen in die Stadt und da wir noch ein paar Stunden Zeit hatten, entschieden Markus und ich, uns ins Kino zu gehen und den neuen Film „Wanted“ zu schauen.
Am Abend machten wir uns dann wieder auf den Weg zur Betfair Challenge. Das VIP Turnier wurde um 1,5 Stunden verschoben und so schlugen wir die Zeit in der VIP Lounge mit etwas Poker tot. Um kurz vor 22.00 Uhr ging es dann los, doch das Projekt “WSOP Ticket an einem Presse Tisch” zu gewinnen, war gar nicht so einfach. Mit Annette Obrestad und Jan Peter Jachtmann waren nämlich auch zwei Profis mit von der Partie und auch die anderen wussten, was sie da tun. Ich legte die übliche Achterbahnfahrt hin. Nachdem ich einen schönen Pot gegen Jan Peter Jachtmann mit einem Nut Flush gewinnen konnte, gingen anschließend wieder einige Chip an die anderen Spieler. Irgendwie konnte ich mich aber durchlügen und mich mit Pocket Achten gegen Pocket Fünfen von Ingmar Albert Pokerring) aufdoppeln. Als wir noch zu Dritt waren, hatte ich es dann mit der aggressiven Spielweise von Annette Obrestad zu tun. Doch ich behielt die Ruhe und konnte Annette schließlich mit meinen Pocket Queens gegen 
offsuit aus dem Turnier nehmen. Das Heads Up gegen Johannes Fischer vom Bluff Magazin war dann eine zähe Angelegenheit. Johannes hatte einen 3 zu 1 Chiplead. Nach gut einer halben Stunde konnte ich mich mit Flush gegen Two Pair verdoppeln und in der finalen Hand lief er mir mit 
in Pocket Kings und ich gewann tatsächlich das Sit and Go.
Anschließend ging es dann noch etwas Feiern in die Bar des Casino Berlin. Der Ausblick und die Atmosphäre sind wirklich sehr angenehm, einen Besuch kann ich jedem nur empfehlen.
Am Sonntag gegen 18.00 Uhr spielten Markus und meine Wenigkeit dann das Big Sunday Turnier im Casino am Alexanderplatz. Mein Tisch war schon sehr interessant. Zwei Plätze rechts von mir hatte ich Markus, der meine Spielweise natürlich gut kennt. Links von mir hatte ich es mit Johannes Straßmann und Henry St. Llamar zu tun und wenn das nicht schon genug wäre, war auch noch Niki Mehland mit von der Partie. Mein Begin war recht vielversprechend und ich war in fast jede Hand verwickelt. Irgendwann kam dann der Kartentod, doch ich schaffte es trotzdem noch an den Final Table. Als wir nur noch zu acht waren, hielt ich 
offsuit für die richtige Hand am Button, um meine wenigen verbleibenden Chips in die Mitte zu schieben. Dummerweise wachte der Big Blind mit 
auf und callte. Die Doorcard war die Zehn und alles schien doch noch gut zu werden, aber die dritte Karte war der König und ich durfte den undankbaren Platz des Bubble Boy mitnehmen.
Alles in allem war Berlin auf jeden Fall eine Reise wert und ich komme bestimmt mal wieder. Am nächsten Wochenende geht es dann zur Full Tilt Challenge nach Mainz und zum Finale von Poker & Dance ins Casino Bad Oeynhausen.
Bis dahin
Stefan „Duke“ Hachmeister
Nachdem ich in den letzten Wochen etwas Pause gemacht habe und mich mal um private Dinge gekümmert habe, geht ab dem kommenden Wochenende der Turnierzirkus wieder los. Die Bodensee Poker Championchip habe ich diesmal ausfallen lassen, obwohl ich das Casino in Bregenz besonders mag.
Am kommenden Samstag den 6. September geht es dann nach Berlin zur Bet Fair Challenge, wo ich am Abend zu einem VIP Turnier eingeladen bin. Auf das Turnier freue ich mich besonders, da viele bekannte Pressekollegen von mir daran teilnehmen.
Am Sonntagabend werde ich dann im Casino Berlin den Big Sunday, ein €500 No Limit Freeze Out spielen. Es werden viele bekannte Spieler erwartet und auf Johannes Straßmann ist sogar eine Bounty ausgesetzt.
Am 13.9 geht es dann zur Full Tilt Challange nach Mainz, von der ich nicht nur berichten werde, sondern aus mitspielen werde. Am Sonntag den 15.9 spiele ich dann das Finale von „Poker and Dance“ im Casino Bad Oeynhausen.
Fußball und Poker, wie sich das verträgt werde ich am 17.9 bei der Everest Soccer Challenge in Hannover herausfinden. Ich wurde von Everest Poker eingeladen, um gegen die Profis von Hannover 96 zuspielen.
Das sind die Termine, die bereits fix feststehen. Eventuell geht es am 19.9 noch nach Schenefeld zum Herbstblatt Turnier und danach steht dann Wien auf dem Programm, mit der Turnierwoche im CCC und der Baden Poker EM. Ich werde natürlich von den verschiedenen Events berichten und sicher auch ein Paar Fotos machen.
Derzeit beschäftige ich mich online mit den weniger populären Varianten wie Omaha und Stud High Low sowie Deuce To Seven Triple Draw. Viele sagen, dass sie Texas Hold´em No Limit nach der langen Zeit völlig automatisiert spielen. Das will ich von mir nicht behaupten, doch der Reiz an den anderen Varianten ist sehr groß für mich und weiterbilden kann ja nicht schaden. Außerdem probiere ich derzeit auch neue Online Rooms aus um mir meine eigene Meinung über sie bilden zu können.
Das Live Cash Game habe ich derzeit völlig eingestellt, der Lauf war da einfach zu schlecht, als dass ich weiter die anderen Spieler stacken möchte. In nächster Zeit gibt es ja auch genug Turniere, so dass ich auf die Live Atmosphäre nicht verzichten muss. Online bevorzuge ich derzeit Omaha High und High Low in den Cash Games und Texas Hold´em No Limit in den MTT. Der Lauf dort ist zwar auch nicht berauschend aber noch ok.
Bis bald
Stefan „Duke“ Hachmeister
Gegen Kartentod ist kein Kraut gewachsen
- Beigetragen von
- Duke
- Datum
- Sonntag. 17. August 2008
- Schlagwörter
- casino, bad, oeynhausen, poker, turnier
Am Freitag startete ich beim Deep Stack Turnier B.O Classic im Casino Bad Oeynhausen. Für mich ist dieses Turnier natürlich Pflicht, denn ich wohne nur 5 Minuten vom Casino entfernt und viele meiner Freunde kommen auf meine Empfehlung extra nach Bad Oeynhausen.
Außer den üblichen Verdächtigen der wöchentlichen Cash Game Runden waren diesmal aber auch viele von weit her angereist. Da war zum Beispiel Christophe Gross (Super Nova von PokerStars) extra aus Saarbrücken mit vier Freunden zu uns gekommen. Ich hatte in Vegas bei der WSOP kräftig die Werbetrommel für das Deep Stack gerührt und viele von den Spielern waren auch gekommen. Besonders gefreut hat mich, dass Soraya Homam, die ich sonst nur bei großen Turnieren wie der WSOP oder EPT sehe, den weiten Weg auf sich genommen hat. Umso schöner war es, dass ich den ganzen Abend den Tisch mit ihr teilen durfte.
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, das Turnier recht aggressiv anzugehen doch der Kartentod sollte dies verhindern. Ich bekam entweder keine Karten oder bevor ich dran war, kam schon soviel Action, dass ich nicht mitgehen konnte. Von Bad Baets blieb ich den ganzen Abend verschont, das lag aber auch daran, dass die Karten nur selten gut genug waren, um vorne zu liegen.
So nun aber genug geheult, denn zweimal bekam ich tatsächlich Poket Asse und zufällig jedes Mal, wenn Soraya Homam im Big Blind war. Beim ersten Mal sagte sie noch, ich will dir das mal glauben, aber ich lasse mich nicht gerne bestehlen. Beim zweiten Mal war ich dann so fair und zeigte ihr, nachdem sie ihre Hand weggelegt hatte, meine Asse. Sonst passierte eigentlich nichts Besonderes. Ich hatte die letzten drei Stunden keinen Showdown mehr und konnte meinen Stack erhalten. Ich schloss den Tag 1b mit mickrigen 16,200 Chips bei einem Average von 46.000 Chips ab.
Shahin Zarkesch aus Hamburg, der über das Wochenende bei mir gewohnt hat, hatte sich schon am Tag 1a durchsetzen können und startete mit 46,300 in das Finale. Sehr gefreut hatte mich auch, dass Detlef Schrage und seine Frau, die aus den USA auf Besuch in Hamburg waren, extra für mich nach Bad Oeynhausen kamen. Detlef schied leider an Tag 1b aus. Auch mit von der Partie war natürlich mein guter Freund Markus „Ossi“ Knoll, der aber auch schon am Tag 1b die Segel streichen musste.
Am Finaltag fuhr ich dann mit Shahin und Markus zum Casino. An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Markus bedanken, dass er, wenn ich spiele die Fotos für PokerOlymp, macht.
Mit meinen kleinen Stack wollte ich gleich richtig Gas geben, doch der Kartentod hielt mich davon ab. Am ersten Tisch hatte ich es mit Meike Busch von der Giga TV Pokernight zu tun. Doch wir kamen uns nicht in die Quere, da ich auch schnell an einen anderen Tisch balanciert wurde. Hier hatte ich es dann mit Henry Nowakowski, der viele Chips hielt, zu tun. Da man mit Henry ja immer viel Spaß hat, war die Stimmung an diesem Tisch richtig gut. Unter den 9 anderen Spielern war außer Henry auch noch MacAllan, den ich vom Cash Game gut kenne und die anderen kannte ich auch schon aus vergangenen Turnieren.

und calle. Mein Stack war zu diesem Zeitpunkt ca. 20.000. Die Blinds gehen mit und der Flop bringt 

. Alle checken zu mir hin und ich bette 6.000. Die Blinds folden, nur der Limper zahlt. Der Turn ist ein weiteres Ass und der Limper setzt mich sofort All in. Naja, ich hab mich dann schweren Herzens von meinem Full House getrennt und war jetzt richtig short stacked. Er hatte übrigens das Ass. Es ging noch einige Zeit mit grauenhaften Starthänden weiter, bis ich schließlich bei einem Stack von ca. 10.000 und einem Big Blind von 3.000 UTG alles mit 
reinstelle. Der Call kommt mit 
. Das Board bringt 



und alle meine Draws, die ich am Turn hatte, waren leider nicht gekommen.
Trotz des Kartentod hatte ich drei wirklich schöne Tage im Casino Bad Oeynhausen und freue mich schon auf das nächste Turnier, wo ich hier wieder mit vielen Bekannten zocken kann.
Da die Planung für die nächsten Wochen noch nicht steht, kann ich auch nicht genau sagen, wo ich als nächstes spiele. Aber sobald ich genaueres weiß, erfahrt ihr es natürlich in meinem Blog.
Bis dahin
Stefan „ Duke“ Hachmeister
Ich melde mich aus Las Vegas zurück. Nachdem ich erfolgreich den Jetlag bekämpft habe und auch schon wieder ein paar Mal Cash Game im Casino Bad Oeynhausen gespielt habe, war ich am Sonntag, den 20.7 eingeladen bei Giga TV in Köln.
In der Sendung Pokernight sollte ich über meine Erlebnisse in Las Vegas berichten. Ich will hier noch nichts verraten, damit die Sendung, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (24. auf 25.7) um 24.00Uhr übertragen wird, für Euch spannend bleibt.
In den nächsten Wochen werde ich nicht viel unterwegs sein, denn 5 Wochen Vegas sind erstmal genug. Das nächste Turnier, das ansteht, ist das Deep Stack vom 15. bis 17. August im Casino Bad Oeynhausen. Bis dahin werde ich viel Online spielen und versuchen, neue Pokervarianten zu erlernen. Ich möchte mein Spiel im Omaha High Low verbessern. Wenn es zwischendurch noch was Interessantes zu berichten gibt, halte ich euch natürlich auf dem Laufenden.
Ich würde mich über Statements zu der Sendung freuen, auch Kritik ist ok, denn sonst kann ich mich ja nicht verbessern.
Bis dahin
Stefan „Duke“ Hachmeister
Irgendwann ist jeder Lauf zu Ende. Bei mir war es nach ca. 20 Minuten in Level 9 des Main Event der WSOP 2008. In mittlerer Position raist ein Spieler mit Full Tilt Logo bei Blinds von 600/1200, Ante 200, auf 3.600. Alle folden bis zu mir im Big Blind. Ich fand 
offsuited und stellte die letzten 11.400 an Chips in die Mitte.
Der Raiser sagte noch, das sei ein dummer Call, doch er müsste das bezahlen. Er zeigte 
offsuited. Das Board brachte 



und mein lieber Gegner hat das Glück die Straight zu finden. Die Hand hatte mich aber gar nicht so geärgert. Natürlich verliert man nicht gern, aber der ganze Zweite Tag lief überhaupt nicht gut. Der erste Tisch, an den ich kam, war eigentlich ganz ok. Na ja, außer, dass jedes meiner Big Blinds geraist wurde. Denn wenn ich im BB war, kam fast immer von Jeff Mandson (Player of the Year 2006) das obligatorische Raise. Da die Karten es nicht so gut mit mir meinten, konnte ich bis auf ein paar Bluffs und zwei bis drei weiteren Händen nicht viel machen und sackte von 37.200 auf 19.500 ab.
Dann wurde unser Tisch aufgelöst und ich durfte neben Phil Gordon (Full Tilt Pro) Platz nehmen. Ich konnte meinen Stack vor der Dinnerbreak wieder auf 39.000 aufstocken. Dann kam die vielleicht endscheidene Hand. Ein junger Online Spieler raiste bei Blinds von 500/1000, Ante 100 auf 2.500. Ich fand im Cut Off 
und callte. Alle anderen foldeten. Der Flop zeigte 

. Der Spieler bettete 5.100 und ich callte. Der Turn war eine
und der Spieler checkte zu mir. Ich bettete 6.000, worauf mich der Spieler sofort All In setzte. Ich überlegte sehr lange, da ich auch sah, dass sein Puls am Rasen war. Doch irgendwie konnte ich mich nicht zu einem Call entscheiden und gab die Hand auf. Dann verlor ich noch 
offsuite gegen das Paar 10 eines Short Stacks und schließlich war ich selber der Short Stack und durfte das Turnier verlassen.
Das Resümee von Vegas fällt bei mir recht positiv aus. Ein Sieg, ein Finale Table, das Main Event Ticket im Wert von 10.000$ in einem Super Satellite gewonnen und gutes Plus in den Sit and Go´s gemacht. Einziges Manko war ein kleines Minus im Cash Game, aber das ist ja eh nicht so mein Ding. Da ich mit einem fünfstelligen Betrag nach Hause reisen kann, denke ich dass Vegas für mich schon als Erfolg zu werten ist.
Im Flugzeug auf dem Rückflug nach Deutschland gab’s noch einige Überraschungen für mich. Der Flieger war voll mit Pokerspielern, unter anderem sind mit an Board Sigi Stockinger, Davod Mehrmand, Simon Münz, Michael Reis, Roy Decker und Johannes Strassmann. Johannes und ich saßen nebeneinander und hatten uns sehr ausgiebig über Poker und das Geschehen bei der WSOP unterhalten.
Bis dann
Stefan „Duke“ Hachmeister
Eigentlich wollte ich am Samstagmittag meine gewonnenen Turnier Jetons im Wert von 10.000$ bei der Registrierung im Rio in Bargeld eintauschen. Doch irgendwie war ich mir nicht so sicher, ob ich nicht doch lieber spielen sollte. Roy Decker, den ich traf, versuchte noch, mich davon abzubringen, doch irgendwann stand meine Endscheidung fest. Bei dem guten Lauf, den ich derzeit habe und da ich das Ticket ja gewonnen hatte, meldete ich mich für den gleichen Tag für den Main Event an.
Um 12.00 Uhr ging das Spektakel los. An meinem Tisch kannte ich zwar keinen, aber die Stimmung war gut und recht unterhaltsam. Doch nach dem ersten Level dachte ich, dass mein Lauf nun vorbei war. Ich sah dem völligen Kartentod ins Auge. Durch zwei Bluffs konnte ich aber den Schaden in Grenzen halten und verlor nur 2.500 Chips vom 20.000 Startingstack. Die Struktur ist übrigens der Wahnsinn, sehr langsam steigende Blinds und ein Level dauert 120 Minuten. Der Zweite Level war ehr unspektakulär, mein Stack veränderte sich kaum. Doch dann kam der dritte Level und ich konnte in nur einer Stunde von 18.000 auf 65.000 aufstocken. Als erstes konnte ich mich mit einem gefloppten Set 9er an einem Spieler verdoppeln, der auf einen Flush Draw bezahlt hatte. Dann nehme ich einen Shortstack mit 
aus dem Turnier. Ich treffe am Turn meinen König und seine Queens sind geschlagen.
Zur Dinner Break nach Level Vier sah alles recht gut aus. Doch in Level 4 und 5 muss ich dann einige Chips wieder abgeben.
Am Ende von Tag 1c habe ich noch 37.200 in Chips und liege gut im Average. Nun darf ich den Flug umbuchen und das Hotel verlängern, denn ursprünglich wollte ich Montag wieder nach Hause fliegen. Nun werde ich am Mittwoch Tag 2b spielen und schauen, was hier noch geht.
Bis dann
Stefan „Duke“ Hachmeister
Am Donnerstag war ich gegen Mittag im Rio, um etwas vom Mainevent zu berichten. Nachdem ich mich dort einige Stunden um Fotos und so weiter gekümmert hatte, traf ich Henrik Brockmann. Henrik wollte gegen 16.00 Uhr das 550$ Mega Satellite für das Mainevent spielen.
Er machte mir das Ganze so schmackhaft, dass ich mich 5 Minuten vor Turnierbeginn noch dazu entschloss teilzunehmen. 390 Starter bekamen einen Startingstack von 4.000 in Turnier Jetons. Die ersten 18 erhielten das Mainevent Ticket im Wert von 10.200$ und der 19. sollte noch 5.550$ bekommen. Bei einer Levelzeit von 30 Minuten ist Deepstack wohl der falsche Ausdruck für dieses Turnier, also legte ich gleich von Begin an los, und konnte mich schnell auf 7.000 Chips hocharbeiten.
Doch anschießend kam der große Rückschlag. Ich callte das All In eines Spielers der gut 5.000 Chips hielt mit 
und verlor gegen dessen Pocket Asse. Naja, so was passiert. Ich behielt gut 2.000 Chips übrig, doch die Blinds stiegen gerade auf 50/300/600 und so schob ich UTG mit 
meine restlichen Chips in die Mitte. Zwei Spieler callten mich. Beide checken bis zum River durch. Das Borad zeigt 



. Die beiden zeigten Pocket Fünfer und Pocket Achter und ich konnte verdreifachen.
Ein Paar Hände später saß ich im BB und vor mir gingen zwei Spieler all in. Ich fand Pocket Q und ging auch all in. Beide coverten mich. Der eine hielt 
und der andere zeigte Pocket Jacks. Das Board brachte 



und ich hatte meinen ersten Poker in Vegas. Ab diesem Moment lief es dann richtig gut. Ich konnte das Kommando am Tisch übernehmen und wurde als einer der Chipleader mit ca. 75.000 Chips an den Tisch von Henrik balanciert. Da konnte ich gleich loslegen wie die Feuerwehr. Erste Hand 
suited, ich raiste, keiner zahlte. Zwei Hände später Pocket Asse und ich konnte einen Spieler vom Tisch entfernen. Kurze Zeit später war der nächste Shortstack all in und ich fand 
, auch das gewann. Als wir noch 28 Spieler waren, war ich Zweiter im Chipcount.
Dann passierte folgendes: Ich limpte mit Pocket Siebenern UTG, in mittlerer Position limpte ein weiterer Spieler und die beiden Blinds waren auch dabei. Der Flop zeigte 

. Ich spielte halben Pot und der Spieler in mittlerer Position ging all-in, die Blinds foldeten und ich callte sein All in. Er war schon ziemlich erschrocken, dass sein Set Fünfen fast aussichtslos gegen meinem Set Siebener hinten lagen, doch am Turn kam sein Einouter, die letzte Fünf im Deck. Danach lag ich nur noch knapp über Average. Ab dann bekam ich keine Karten mehr und musste sogar noch gegen den Bubble kämpfen, doch schlussendlich hatte es gereicht.
Henrik und ich holten uns beide das Ticket im Wert von 10.200$. Henrik meldete sich sofort für Sonntag zum Main Event an, ich dagegen werde mein Ticket verkaufen und lieber das Geld nehmen.
Am Freitag ist in Amerika National Feiertag (Unabhängigkeits- Tag) und ich bin von Everest Poker zur großen Players Party in den Club PURE im Caesars Palace eingeladen. Ich werde mit Soraya Homam, Stefanie Bergener und Henrik Brockmann hingehen und natürlich versuchen ein paar Fotos für euch zu machen.
Bis dann
Stefan „Duke“ Hachmeister
Am Dienstag gönnte ich mir dann doch noch ein WSOP Event und zwar das 1.500$ Limit Hold´em Shootout. Um 12.00 Uhr Ortszeit ging es los und die beiden bekanntesten Spieler an meinem Tisch waren David Benyamine und Bruno Fittusi.
Mit David hatte ich einige Auseinandersetzungen und nebenbei sei erwähnt, dass er ein wirklich guter und sehr netter Spieler ist. Er und Bruno unterhielten den Tisch fast ununterbrochen, mal auf Französisch und mal auf Englisch. Den Dealer störte es nicht, wenn sie Französisch sprachen, obwohl nur Englisch am Tisch erlaubt ist. Ich hatte den Platz direkt gegenüber von den beiden und wir bekamen den Trashtalk gut mit. Für mich fing es ganz gut an, ich konnte schnell einige Chips sammeln. Doch dann bekam ich innerhalb von ca. 15 Händen 5 Draws auf dem Flop, die leider alle nicht kamen. So schrumpfte mein Stack auf 4 Big Blinds, sodass ich schließlich mit 
suited alles reinstellte und David mich mit 
callte. Der Flop brachte 

und mir konnte nur noch die 10 helfen, die leider nicht kam. Es war zwar ein kurzes, aber sehr unterhaltsames Vergnügen.
Anschließend habe ich noch etwas gearbeitet und Fotos und Infos gesammelt. Es war nicht so viel wie sonst im Rio los, aber das ist nur die Ruhr vor dem Sturm. Denn am Donnerstag startet ja der Main Event und jetzt gehen auch die Partys der verschiedenen Online Seiten los. Ich werde versuchen, Euch auch davon einige Bilder zu besorgen.
Bis dann
Stefan „Duke“ Hachmeister









