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Hallo, liebe PokerOlymp-Leser,



wie mein Kollege Erich Kollmann bin auch ich aus dem Winterschlaf erwacht. Wobei es bei mir ja kein echter Winterschlaf ist, da ich ja neben dem Pokern noch einen “richtigen” Beruf ausübe.



Wie die meisten ja wissen, verkaufe ich Eistechnik für Eiscafés und betreibe eine Eisfachschule in der ich neue “Eismacher” ausbilde. Außerdem habe ich mich entschlossen, mit zwei Freunden mein erstes eigenes Eiscafe zu eröffnen. So sind wir z.Zt. dabei, in Berlin unser neues Eiscafe auszubauen. Ich hatte gehofft, das wir pünktlich zur EPT in Berlin eröffnen könnten und ich so die Pokerszene zum Eis einladen könnte. Leider brauchen wir noch 2 bis 3 Wochen, aber die Einladung holen wir nach.



Ansonsten habe ich mir zu Weihnachten ein neues Pokerbuch gegönnt, welches ich fast durch habe. Pokermäßig war ich in Berlin aktiv, zusammen mit meinem Kollegen Matze Manhertz von PokerOlymp. Wir hatten uns als Ziel gesetzt, uns ein Ticket für die EPT zu ergattern. Es ist uns beiden gelungen!! Ich bin in Step 4 der Sit&Go`s eingestiegen, habe dort sofort ein Ticket für das Final Satellite geschafft und konnte beim Finalsatellite einen ziemlichen Durchmarsch hinlegen. Es geht also wieder….



Frisch gestärkt aufgrund dieses Erfolges ging es nach Bregenz, von wo ich Euch jetzt schreibe. Donnerstag Texas H`oldem Buy in 1000 Euro. Leider nichts spektakuläres zu berichten. Einmal Pocket Asse: Vor mir zwei caller, dann ein Raise, ich reraise dreifach, die Caller folden, der Raiser callt. Flop 7/8/J in Pik, mein gegner checkt, ich bette 2000 und bekomme sehr schnell ein Reraise auf 6000. Zur Überraschung aller folde ich offen die Pocket Asse und mein Gegenüber zeigt mir grinsend A/Q in Pik.



Super Laydown, doch die Chips waren weg. Danach Kartentod. Da der Tisch sehr aggressiv spielte, waren auch mit den schlechten Händen keine Moves möglich und so schied ich unspektakulär aus.



Dann gestern Omaha Pot Limit. Vor zwei Jahren konnte ich dieses Turnier in Bregenz noch gewinnen. Das Turnier lief nicht schlecht für mich. Zwar musste ich zwischendurch immer mal Federn lassen, doch ich spielte fast ständig auf Angriff und konnte mir bis zum Finaltable einen brauchbaren Stack aufbauen. Ein Spieler schied aus und da es 8 bezahlte Plätze gab, suchten wir den Bubble Boy. Ich sitze in mittlerer Position: Dragan Galic, rechts neben mir callt (BB 2.400), ich calle, SB füllt auf, BB checkt. 4 Spieler in der Hand.



Der Flop geht auf: 10/9/6, (ich halte u.a. 7/8, floppe also die Nut Straight), Dragan spielt 8.000 an, ich raise Pot (rund 40.000 Chips), Dragan überlegt und callt, Turn J, Dragan checkt und ich gehe mit meinen restlichen 70.000 Chips All-In.



Nach langem Überlegen callt er wieder: Showdown: Ich zeige die Stra?e, Dragan Two Pair … Doch es kommt wie es kommen musste, Ich mit meinem Pech, Dragan mit seinem Glück: Natürlich trifft er auf dem River sein Full House. Ich bin wieder Bubble Boy …



Nach Hamburg, Seefeld (zweimal), Rozvadov, Franzensbad, Berlin (am Alex) nun Bregenz: Immer wieder die Bubble…..



Aber was soll`s : das Leben geht weiter und heute beim Main Event greife ich wieder an.



Bis dann

Euer Wilhelm “Dr. Big” Breuer

Kommentare


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  • undertaker
  • 01.03.10

Unglaublich, habe die hand vor Ort verfolgt. Wie kann Galic das nur bezahlen. Aber er ist eben vom Glück bestrahlt.

Gib Gas Dr.Big und gewinne einfach die EPT !

Wir drücken Dir alle die Daumen!


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  • mr
  • 07.03.10

ja schade da lief es auch nicht so oder? wie bist du rauß?