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Jason Somerville macht sich im US-Fernsehen für Online-Poker stark

In dem amerikanischen Bundesstaat Kalifornien wird derzeit wieder sehr heiß das Thema Online-Poker diskutiert. Das Spiel soll reguliert werden, doch erst am Montag wurde der dazugehörige Gesetzesvorschlag kurzfristig wieder zurückgezogen, um weitere Verhandlungen zuzulassen.

CNBC Panel w Jason Somerville
CNBC Power Lunch mit Jason Somerville

Auf dem Fernsehsender CNBC wurde das Thema Online-Poker und Regulierung öffentlich diskutiert. Zunächst stellte der Direktor der Anti-Glücksspiel-Bewegung „California Coalition against Gambling Expansion“, James Butler, seine Sichtweise dar. Demnach seien die Nachteile einer Online-Poker-Regulierung in Form von negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen größer als die finanziellen Gewinne durch neue Steuern.

Jason Somerville hielt dagegen, dass reguliertes Spiel für die Spieler weit sicherer sei als die im Moment nicht regulierten Anbieter, die immer noch von tausenden Amerikanern genutzt werden.

Somerville, der mit seinen Twitch-Streams regelmäßig ein sehr großes (und auch sehr amerikanisches) Publikum erreicht, berichtete auch von seinen Erfahrungen mit seinen Zuschauern und brachte es schließlich auf diesen einfachen Punkt: es ist in den USA nicht erlaubt, ein Ein-Dollar-Turnier online zu spielen, während Wetten auf Sport und Pferde oder Daily Fantasy legal sind – hieran muss sich etwas ändern.

Hier der komplette Ausschnitt der Sendung Power Lunch:

In Kalifornien soll nun am Donnerstag in der State Assembly über die Online-Poker-Regulierung abgestimmt werden. Sollte das Gesetz dort durchgewunken werden, muss es auch noch durch den Senat.

Der jetzige Gesetzesvorschlag hat vergleichsweise gute Chancen, angenommen zu werden – er wird unter anderem von der Pferdewetten-Industrie und mehreren Live-Casinos unterstützt. Allerdings kommt dieser Vorschlag auch mit einer sogenannten "Bad-Actor"-Klausel daher. Diese sieht vor, dass Anbieter, die nach dem UIGEA im Jahr 2006 weiterhin Online-Poker in den USA anboten, für fünf Jahre vom Markt ausgeschlossen werden oder eine Strafgebühr von 20 Millionen Dollar zahlen. Dies beträfe in erster Linie PokerStars.

Online-Poker in Kalifornien ist in den USA ein heißes Thema. Mit über 37 Millionen Einwohnern ist es der mit Abstand größte Bundesstaat und Kalifornien ist mit einem BIP von über 2,4 Billionen Dollar die sechstgrößte Wirtschaft der Welt. Sollte Online-Poker hier zurückkommen, könnte dies für den Rest der USA eine deutliche Signalwirkung haben.

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