Wie man buddhistische Praxis und Poker in Einklang bringt
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- Tommy Angelo, Samstag. 03. Oktober 2009
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In Einklang bringen bedeutet in diesem Zusammenhang, diese beiden scheinbar sich ausschließenden Disziplinen eins werden zu lassen. Oder mit anderen Worten: Wie kann jemand auf dem Pfad der Harmlosigkeit wandern, wenn sich auf diesem Pokertische befinden?
Ich hatte schon vorhergesehen, dass mir diese Frage gestellt werden würde, als ich den „Achtfachen Pfad der Pokererleuchtung“ schrieb. Schon der Titel verlangt nach dieser Frage. Gestern wurde ich gleich zweimal danach gefragt und in den Wochen davor weitere fünfmal. In den letzten sechs Jahren habe ich mir dieselbe Frage auch einige Male gestellt.
Gehen wir von einem Typen aus, der Poker spielt, jeden Morgen mit einer Meditation beginnt und den ganzen Tag an seiner Achtsamkeit arbeitet, indem er Bücher liest und sich mit anderen darüber austauscht. Er geht mit der Praxis und seinen Übungen All-In. Er beschäftigt sich intellektuell mit Harmlosigkeit und stellt fest, dass diese sinnvoll ist. Er beschäftigt sich auf der Erfahrungsebene mit Harmlosigkeit und beobachtet, wie er und die Welt sich verändern.
Ihm gefällt, wohin dies führt. Schließlich kommt der Tag, an dem sich keine Pokertische mehr auf seinem Pfad befinden. Dazu mag es ganz plötzlich gekommen sein: „Poker schadet mir und anderen! Daher sollte ich damit aufhören!“ Oder es kam schrittweise, ohne Voraussicht, sondern nur als natürliche Entwöhnung. In beiden Fällen führte die Haltung der Harmlosigkeit teilweise zu diesem Schritt, ein Leben ohne Poker zu führen, ein Spiel, das per definitionem Schaden verursacht.
Schauen wir noch einen zweiten Typen an. Er ist Pokerspieler und hat vergangene Woche etwas von Meditation gehört. Es hieß, diese würde seine Konzentration fördern und ihn dazu bringen, weniger emotional zu reagieren. Er glaubt, dass sich dies sehr gut auf sein Pokerspiel auswirken würde. Aus diesem Grund beschäftigt er sich mit Meditation und wendet einige Übungen an, von denen er glaubt, sie würden seine Konzentration stärken und daher zu besseren Resultaten führen.
Während der nächsten zehn Jahre baut er sich ein Repertoire auf aus bewusster Atmung und Konzentrationsübungen, die er am Pokertisch und in anderen Stresssituationen anwendet. Er und sein Leben verbessern sich (weniger Ausraster) durch die Übungen, wodurch er zu Recht annimmt, dies hätte mit seinem Leben als Pokerspieler zu tun, genauso wie ein Geschäftsmann Poker vielleicht für ein Spiel hält, bei dem man seine Fähigkeit, andere Leute einzuschätzen, verfeinern kann.
Das Konzept der Harmlosigkeit kommt in diesem Ansatz nicht vor. Doch beim Pokerspielen fügt er sich weniger Schaden als früher zu. Das Gleiche gilt für seine Gegner. Was er sagt. Was er tut. Was er denkt. Die Stimmung, die er verbreitet. Die Verbitterung ist weg. Die Gemeinheit ist weg. Die Notwendigkeit, andere klein zu machen, ist weg.
Der erste Typ hörte mit Poker auf. Der andere denkt gar nicht daran. Beide wandern auf dem Pfad der Harmlosigkeit.
Kommentare






Wat fürn Unsinn
Ich weiß das du das witzig meinst (war auch recht witzig), aber wir wissen alle das der Islam nicht für Terror steht.
Dachte an den “Terroristen”, der Jonny fertiggemacht hat.
Ansonsten, klar der Islam steht nur für Scharia, Unterwerfung und Djehad.
An Tommy Angelo mal ne Frage:
Worüber kann mal Lachen wenn Alles lächerlich ist?
Wann hat das letzte Mal jemand über dich und deine Ergüsse gelacht.
Aber auch für dich gilt : Der Weg ist Ziel
“Worüber kann mal Lachen wenn Alles lächerlich ist?”
Das ist kein Widerspruch. Der Humor ist aus der (zumindest zurzeit noch, LOL) gebenen grundsätzlichen Unverstehbarkeit der Welt entstanden, jedenfalls der moderne Humor (mag sein, dass rustikal gesinnte Herrscher in früheren Zeiten und auch jetzt noch beim Kopfabsägen oder ähnlichen Betätigungen höhnisch lachen, aber lustig im Sinne von Humor ist das ja nicht). Wenn nicht einmal Spiele wie Poker oder Backgammon vollumfänglich verstanden werden…
wusste nicht dass hier kritische Komentare zensiert werden…
@Sulaiman: Was der eine als kritisch bezeichnet ist oftmals beleidigend oder dumm. Solche Kommentare gehören auf jeden Fall gelöscht.
Jede Form von Rassismus wird selbstverständlich ohne Umschweife gelöscht und in wiederholten Fällen zur Strafanzeige gebracht.
oioioi auf die Strafanzeige freu ich mich schon,das sind ja wirklich massive Drohungen hier….