Wissens-Check vom 17. Juli 2007

Der große Wissens-Check auf PokerOlymp. Jede Woche präsentieren wir Euch hier eine Frage, die mehr oder weniger knifflig ist. Die Fragen, die wir hier präsentieren, wurden von unseren Experten Mason Malmuth, David Sklansky und Martin Voigt sorgsam ausgewählt.

Wer Schwierigkeiten damit hat, eine Frage zu beantworten, der sollte sich doch noch ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Auf jeden Fall soll es Spaß machen, am Quiz teilzunehmen, Meinungen, Vorschläge und Diskussionen zu den gestellten Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Aus allen richtigen Antworten werden am Ende des Monats drei Gewinner gezogen, die sich über ein Buch ihrer Wahl von www.pokerbooks.de freuen dürfen.

No Limit Hold’em: Quizfrage 17. Juli 2007


Die richtige Antwort ist (Antwort in weiß – mit der Mouse den Text markieren!):

Antwort a)

Gegen den tighten Raiser. Man callt in der Hoffnung, ein Set zu floppen. Gegen einen tighten Spieler ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass dieser eine sehr starke Preflop-Hand wie AA oder KK hält, und einen ausbezahlen wird. Ein looser Spieler, der selbst mit Händen wie 98s raisen könnte, wird seltener viel verlieren, wenn Sie Glück haben, und eine 3 floppt.

Kommentare


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Fisch
  • Fisch
  • 17.07.07

Aufgrund der sehr schlechten Implied Odds (keine Limper) kommt ein Call hier nur gegen einen loosen Gegner in Frage (wobei ein Reraise evtl. sogar besser wäre). Postflop spiele ich auf jeden Fall nach der Devise: No set, no bet.


Fisch
  • Fisch
  • 17.07.07

Meiner Ansicht nach ist es egal. Man callt mit 33 (wenn überhaupt) auf Setvalue, egal ob der Gegner tight oder loose ist. Auch wenn ich dem tighten Gegner bei einem Raise aus UTG eine sehr starke Hand gebe, so ist es egal ob ich nun gegen AK (bzw. QQ) des tighten oder gegen ein J8s (bzw. 55) des loosen Gegners spiele, sofern der loose Gegner keine 2 oder 3 hält.


Fisch
  • Fisch
  • 18.07.07

Ich find es spielt keine rolle ob der gegner tight oder agrressiv ist, schliesslich hat man wenn man dem gegner kein paar gibt nur 50/50. Und wenn man dann sein set nich trifft was ja eher wahrscheinlich ist,hat man keine position und steht in der falle.Deshalb aus meiner Sicht Fold. Es gibt bessere Möglichkeiten für ein kleines paar auf der Hand.


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  • Axel Link
  • 19.07.07

Ich denke mal gegen einen tighten raiser, da dieser vermutlich mit einer sehr starken hand UTG raist (noch dazu in einer frühen phase (wenn alle 100 BB haben) ist die Handauswahl eines tighten Spielers wesentlich geringer). Sollte ich mein set treffen, habe ich enorme implied odds, da der gegner eine sehr starke hand hält, im vergleich zu einem loosen gegner, der viell eine schwache hand hält. Noch dazu weiß ich gegen den tighten spieler eher woran ich bin (nämlich gegen eine starke hand) als gegen den loosen, der nahezu alles haben könnte. Sollte ich mein set nicht treffen, kann ich auf dem flop eine probe bet spielen; hält der tighte gegner A K wird er nicht unwahrscheinlich folden, während vom loosem spieler ein call wahrscheinlicher wäre, auch mit einer schlechteren hand.



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