Andy Bloch im Portrait
Andy Bloch: Ingenieur, Jurist, Kartenzähler und nicht zuletzt starker Pokerspieler. Hier gibt es mehr über das MIT-Genie.
Black Jack und Noten
Gleich vorweg: Der Full Tilt-Spieler Andy Bloch ist wohl der professionelle Pokerspieler mit der besten Berufsausbildung. Er hat einen Abschluss in Jura der Universität Harvard und gleich zwei Ingenieurtitel des berühmten Massachusetts Institut of Technology (MIT). Im Gegensatz zu vielen anderen Poker-Pros hat Andy seine Ausbildung komplett durchgezogen und sich erst nach dem Abschluss ganz dem professionellen Pokerspiel gewidmet.
Andy Bloch war während seines Studiums Mitglied des berühmt-berüchtigten MIT-Black Jack Teams, eine Gruppe von Studenten, die sich zum Ziel gemacht hatte, das Black Jack-Spiel in Casinos von Vegas durch Kartenzählen und andere intelligente Methoden zu schlagen. Es gelang ihnen und lieferte den Stoff für Hollywood-Filme wie “21” mit Kevin Spacey. Bloch machte Berichten zufolge bis zu $100.000 in einer Session.
Millionen mit Poker
Bloch begann mit dem Poker im Jahr 1992, genauer gesagt mit kleinen $35 Buy-in-Turnieren im Foxwoods. Von da an ging es steil bergauf und Andy erreichte 2001 zwei WSOP-Finaltische, 2002 einen ersten Platz im Foxwoods beim 7-Card Stud und zwei World Poker Tour-Finaltische. 2005 wurde Andy zweimal Sieger, beim WSOP Circuit Limit Hold’em-Turnier im Rio in Las Vegas und beim Ultimate Poker Challenge $10.000-Finale.
2006 kassierte Andy allein fünfmal bei der WSOP, beim $50.000-H.O.R.S.E. wurde Andy Zweiter und gewann über eine Million Dollar. Ein WSOP-Bracelet hat Andy allerdings noch nicht in seinem Schrank, auch ein Deep-Run beim Main Event der WSOP blieb ihm bisher leider verwehrt.
Andy Bloch spielt bei FullTilt
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