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Katja Thater – Das große Exklusiv-Interview

Viel erreicht und voller Pläne! Katja Thater hat einen dicht gedrängten Terminkalender. Trotzdem nahm sie sich Zeit für ein ausführliches PokerOlymp Gespräch. Pudelmützen in der Wüstenstadt, Heiratspläne und ein gemieteter Elvis Presley. Katja Thater schildert nochmals den Vorfall um Men „the Master“ und PokerOlymp Autor Götz Schrage hat da etwas kräftig missverstanden. – Lesen Sie ferner, wie die frischgebackene Bracelet-Gewinnerin den offensichtlich abgeblasenen skandinavischen Großangriff kommentiert und wie sie mit der Kritik aus den Foren umgeht.

Götz Schrage: Servus Katja. Den Triumph schon verdaut? Was gibt es Neues aus Las Vegas?

Katja Thater: Unter anderem, dass ich gerade in Hamburg bin.

Götz Schrage: Hamburg? Habe ich da was verpasst? Spielen sie jetzt Dir zu Ehren die WSOP an der Alster fertig?

Katja Thater: Nein, schön wär’s. Die Temperaturen in Las Vegas sind ja nicht zum Aushalten. Drinnen 16 Grad und Pudelmütze, draußen 55 Grad und selbst ein Bikinioberteil ist noch zu viel. Da lobe ich mir mein Hamburger Schmuddelwetter mit einheitlichen 18 Grad. Aber im Ernst: Jan und ich haben hier zu tun. Schließlich haben wir eine Menge Projekte laufen und die Arbeit wird nicht weniger. Zum Main Event sind wir dann wieder drüben.

Götz Schrage: Alles klar. – Wolltet Ihr nicht noch auch was wirklich Wichtiges in Las Vegas tun? Stichwort: Weißes Kleid, Elvis Presley als Priester und eine handvoll Reis im Dekolletee?

Katja Thater: Kann alles noch passieren, da wird sich schon ein Minütchen finden (lacht). Und wenn wir das mit einem gemieteten Elvis während des Main Events zwischen „All-in“ und „Raise“ machen. Vielleicht singt Marcel Luske uns dann auch noch ein Ständchen. Aber im Ernst: Wir sind in erster Linie zum Pokerspielen drüben und ein Hochzeitstermin muss sich dem aktuellen Stand des Mainevents unterordnen. Sofern ich nicht den Finaltisch erreiche muss ich z.B. am 17. Juli gleich nach Kanada weiterfliegen, Werbespots für PokerStars.

Götz Schrage: Ihr spielt doch beide eine Bomben-WSOP. Auch Jan hat einen Finaltisch erreicht und sich respektabel geschlagen. Da müsste doch schon längst DSF auf der Matte stehen. „Katja und Jan in Love“ – 50 Folgen im Hauptabendprogramm. Ich würde mir das ansehen, garantiert, und bei der Hochzeit würde ich dann auch weinen. Ebenfalls garantiert.

Katja Thater: Ja, das stimmt. Wir haben zusammen insgesamt bisher 7 Cashes, 3 Finaltische und ein Bracelet. Und, Du wirst es nicht glauben, aber es gab tatsächlich eine Anfrage, die geplante Trauung mit Fernsehkameras zu begleiten. – Aber das wollen wir dann doch lieber sein lassen. Ich schicke Dir ein Mail, vielleicht sogar mit Bild. Also leg die Taschentücher bereit.

Götz Schrage: Back to Business. Sein Geld mit Pokern zu verdienen hat etwas Spannendes und sollte doch irgendwie viel mit Freiheit zu tun haben. Man ist sich selbst verantwortlich, man macht seine eigenen guten Moves und seine eigenen Fehler. Aber wenn ich mir denke, was Du alles so für Verpflichtungen hast, dann wird Pokerspielerin irgendwie zu einem richtigen Beruf.

Katja Thater: Es ist ein richtiger Beruf. Ich bin Teil des PokerStars Team und das bin ich wirklich sehr gerne. Mit PokerStars habe ich genau den richtigen Partner gefunden, die Zusammenarbeit läuft optimal. Aber natürlich, es gibt unzählige Pressetermine, ich halte Lehrgänge, bin auf Veranstaltungen, drehe TV-Shows und kommentiere mit Michael Körner beim DSF. Zudem spannt mich Jan ganz schön ein. Der ist erstens als Mensch sehr anspruchsvoll und zudem schüttet er mich auch mal gerne mit Arbeit zu.

Götz Schrage: Wie glamourös darf man sich das vorstellen, Mitglied bei PokerStars? Einerseits musst Du wohl auch bei 50 Grad im Schatten eine Jacke mit Logo tragen. Hast Du dann im Gegenzug wenigsten Deinen eigenen Tischsklaven im Hintergrund? Der Dir Deinen Lieblingsapfel schält und kleine bunte Zahnstocher rein piekst, damit Du Dir Finger nicht klebrig machst?

Katja Thater: Ganz so ist es nicht – aber ich werde schon optimal umsorgt und durchaus auch mal verwöhnt. PokerStars gibt mir alle möglichen Freiheiten, stellt anderseits aber auch hohe Anforderungen. Außerdem ist durch die nervöse amerikanische Rechtslage das Team relativ klein. Man weiß ja einfach nicht, was den Behörden noch einfällt.

Götz Schrage: Aber Sven Stiel wird sich das Mainevent nicht entgehen lassen? In einem Interview, das ich mit ihm führen durfte (Link) hat er eigentlich einen sehr unerschrockenen Eindruck gemacht.

Katja Thater: Sven ist auch unerschrocken und wird auch sicher – vielleicht als Privatmann – zum Main Event vor Ort sein. Ich freue mich schon, ihn zu sehen.

Götz Schrage: Zu Deinem sensationellen Sieg beim Razz Event. Ich meine Razz?! – Das ist doch wie Quantenphysik zu studieren und mit Auszeichnung abzuschließen. Oder hast Du einfach die Regeln nicht wirklich verstanden, am Schluss aufgedeckt und den Dealer gefragt: Erklären Sie mir bitte meine Hand?

Katja Thater: Also mal Danke für das Kompliment im ersten Teil Deiner Frage. Und zu Deiner zweiten Theorie. Wenn das Dein Plan ist, ein Bracelet zu gewinnen, muss ich Dich leider enttäuschen. Das Spiel ist sehr komplex und vor allen Dingen ist das Starterfeld bei der WSOP im Razz traditionell sehr stark. Da verirrt sich keiner mal eben aus Jux und Tollerei. Da sind eher die Spezialisten unterwegs. Aber eine schöne Geschichte am Rand, wie man es auch versuchen kann: Jan hat es mal fertig gebracht, bei der WSOP 2001 oder 2002 noch im Binion’s Horseshoe damals, sich in das Omaha High/Low World Championship einzukaufen, ohne das Spiel jemals vorher gespielt zu haben. Während des laufenden Event, ich glaube im 3. Level rief er dann: „Schatzi, besorg mir bitte mal ein Buch, ich muss mal rauskriegen, was eigentlich die besten Starthände sind und was hier überhaupt gewinnt.“ Alles nachdem er die $5000 Buy-in gezahlt hatte! Er wurde 38. und hat auf dem Weg Spieler wie Layne Flack oder Allan Cunningham aus dem Turnier genommen. Die Dealer und Mitspieler haben bestimmt das eine oder andere mal beim Showdown komisch geguckt, kann ich mir vorstellen (lacht).

Götz Schrage: Einer der Razz Spezialisten ist ja sicher der legendäre Saufkopf Men „the Master“. Im Interview mit dem Kollegen Ben Kang schilderst Du das ja recht witzig. – Was mich nur verblüfft hat, Du erwähnst da, dass Du als einzige im Turnier „die Eier“ gehabt hast, Men „the Master“ in die Schranken zu weisen. Ist das Dein Selbstbild, Dich mit fremden primären Organen zu schmücken? Oder hast Du da in Biologie in der entscheidenden Stunde nicht richtig aufgepasst?

Katja Thater: Lieber Götz! Du hast da nicht richtig aufgepasst. Es gab da tatsächlich einige unschöne und unsportliche Szenen und weder das Floorpersonal noch andere Spieler habe da etwas dagegen unternommen. Bis mir der Kragen geplatzt ist und ich den Mann nachhaltig erklärt habe, dass sein Benehmen unpassend und unfair ist – und das habe ich anscheinend gut gemacht, denn es hat funktioniert. Hinterher, in der Pause, hat mir dann Mickey Appleman gratuliert und eben diese Bemerkung gemacht, über Du Dich amüsierst. – Alles klar?

Götz Schrage (zerknirscht): Alles klar Frau Thater. Aber apropos „Kragen geplatzt“. Du kommst ja in den deutschen Foren oft nicht gut weg. Die Spieler werfen Dir Arroganz und mangelnde Demut dem Bracelet gegenüber vor – Wie gehst Du damit um?

Katja Thater: Gar nicht. Was in den deutschen Foren bei Besserwisser-Micro-Spielern mit Schachbuch unterm Arm gut ankommt oder nicht, ist mir nicht so wichtig. Akzeptiert man meine Art, ok. Und wenn nicht, dreht sich die Welt auch weiter. In den amerikanischen Foren z.B. dagegen lieben sie mein direktes und ehrliches Wesen, meinen aber, ich hätte noch nicht optimal gespielt. DAS beschäftigt mich. Mein Job ist es, gutes Poker zu spielen. Punkt.

Götz Schrage: Ja das musst Du doch dank der vielen Castingshows gelernt haben – Wie freue ich mich richtig? Wie jubele ich richtig und wann muss ich zerknirscht auf den Boden gucken. Versuche es doch mal mit ein bisschen Tränen. Das kommt immer gut oder die Stefan-Kunz Säge auspacken.

Katja Thater: Nochmals Götz. Ich bin, wie ich bin und selbstverständlich wird jeder gerne gemocht, aber wohl nicht dafür, dass man eine Rolle spielt. Unter uns deutschen Spielern bei der WSOP ist eine sehr herzliche Stimmung. Wir kennen uns alle ja lange und haben schon oft mit- oder gegeneinander gespielt. Andreas Krause hat mich so gedrückt, dass ich dachte, die Luft bleibt mir weg. Selbstverständlich hab ich seinem Finaltisch auch beigewohnt und ihm zugejubelt. Toni Vardjavand und ich haben uns gegenseitig angefeuert. Bei Michis Bracelet hab ich geschrieen vor Freude, weil ich weiß, wie wichtig es ihm ist. Wir halten da schon zusammen. Auch Kritik ist erwünscht. Die ist aber konstruktiv und wird sauber rübergebracht. Ich bin froh, wenn mir einer sagt: “Mach das mal das nächste Mal besser.” Das gilt auch für den Umgang mit den Medien.

Götz Schrage: Letzte Frage. Du verfolgst doch sicher die Nationenwertung bei PokerOlymp (Link) und hast ja schon einige Pünktchen zum sensationellen 3. Platz der deutschen Spieler beigetragen. Was ist denn bloß mit den skandinavischen Spielern los. Da dachte man doch einige Zeit lang, da kommt ein Großangriff und Finnen, Schweden und Dänen machen die WSOP unter sich alleine aus. Haben die ihr Talent im Reisegepäck verloren oder was ist passiert?

Katja Thater: Nein, die skandinavischen Young-Guns haben durchaus Talent, aber man hat sich inzwischen auf ihren frechen Spielstil ganz gut eingestellt. Man tut gut daran, sich zurückzulehnen. Die bringen sich auch ohne fremde Hilfe um. Die vielen Testosteron-geladenen Nachwuchsspieler müssen ja erst noch beweisen, ob sie in der Pokerwelt nachhaltig bestehen können. Egal, ob aus Skandinavien oder Deutschland.

Götz Schrage: Doch noch eine Frage. Beziehungsweise ein Tadel, der mit viel Lob beginnt. Ich bin doch ein aufrichtiger Bewunderer Deines Talentes zu schreiben. Ich habe ja sogar Mal eine richtige Laudatio auf Deine Texte geschrieben (Link). Irgendwie bin ich da im Moment aktuell ein wenig enttäuscht. Die Überschriften sind immer noch voll Poesie, aber es ist nicht mehr so viel Liebe in der Sprache. Wie gerne würde ich lesen, wie die Luft schmeckt in Las Vegas. Wie es sich anhört, wenn Dein Bracelet sacht gegen die Nieten Deiner Jeans klappert. All diese blumigen und ungewöhnlichen Bilder, die Deinen Blog früher ausgezeichnet haben.

Katja Thater: Da hast Du mich jetzt ein wenig erwischt. Ich hatte einfach zuviel zu tun. Da konnte ich nur rasch und vielleicht mit etwas weniger Herzblut Informationen transportieren. Aber Du hast Recht. Ich werde mir sicher wieder ganz bald mehr Zeit nehmen und – wie Du es nennst – Texte mit Poesie schreiben.

Götz Schrage: Gut. Dann bedanke ich mich im Namen der Leser für dieses Interview und persönlich freue ich mich schon über Poesie aus Las Vegas. Viel Glück beim Main Event.

Katja Thater: Danke für die guten Wünsche und auch danke für all die netten Worte und Kommentare der PokerOlymp Leser.


Kommentare


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Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

“Besserwisser-Micro-Spielern mit Schachbuch unterm Arm”

Solche Kommentare zeugen ja von einem sehr reifen Charakter… Werte Lady, wenn Sie ihren Hochmut schon nicht mäßigen können, dann passen Sie ihn doch vielleicht wenigstens an ihre (nicht übermäßigen) Pokergesammtgewinne der letzten 5 Jahre an.

Ulf


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Mann muss kein High Stacks Spieler sein, um beurteilen zu können, ob diese “Lady” arrogant ist oder nicht!Schlimmer Fall.Die Arroganz wird von diesen häufig gar nicht bemerkt oder Sie finden sie gut ( noch schlimmer ).Man kann gegen Hochmut nichts tun.Das nennt man Abheben.Viele , weit aus bessere und erfolgreichere Spieler sind auf dem Boden geblieben.Daran sollte sie sich mal ein Beispiel nehmen.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Katja hat doch volkommen recht damit wenn sie sagt das es ihr egal ist was die MicroLimit spieler von ihr halten. Meiner Meinung nach sind die Spieler die sich negativ über die Person und Spielerin Katja Thater äußern genau das was Katja gesagt hat, Microlimit Spieler , die einfach nur neidisch auf das sind was Katja erreicht hat und nichts besseres mit ihrem leben anzufangen wissen als über erfolgreiche PokerProfis herzuziehen und schlecht über sie zu reden. Wie könnt ihr Fische euch überhaupt ansatzweise anmaßen über diese Frau herzuziehen?

Kennt ihr sie persönlich?

Ich glaube kaum, ansonsten würdet ihr Donkeys sicherlich nicht so einen geistigen Müll von euch geben.

Und wenn ich dann von einem gewissen Ulf hier in dem Forum lese das Kaja ihren Hochmut doch an ihre nicht übermässigen Gesamtgewinne im Poker anpassen soll, dann könnte ich im Strahl kotzen.

Ich weiss nicht wer du bist und ich möchte es auch garnicht wissen, aber ULF du hast verdammt nochmal überhaupt gar keine Ahnung wovon du redest.

Katja spielt Online die Höchsten Limit Games die es auf Pokerstars gibt und schlägt diese auch nachaltig, deweiteren spielt sie die Höchsten Live Cashgames und geht auch aus diesen (wen wunderts) regelmässig mit Gewinn nach hause.

Ich weiss nicht was du beruflich machst Ulf (Ist mir auch scheiss egal) aber ich könnte wetten das du nicht ansatzweise so viel Geld in einem Jahr verdienst wie Katja in einem Monat.

Und das ist auch der Grund warum du MicroLimit spielst und Katja recht hat mit dem was sie über euch sagt.

So und jetzt besorg dir noch ein neues Schachbuch und in der zwischenzeit kannst du die die Zeit ja noch mit ein bischen 0.02/0.04Ct Cashgame vertreiben.

Du alter Highroller.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Tolles Interview mit einer tollen Frau. “Hochmut” oder “Arroganz” kann ich hier nirgendwo entdecken. Gesundes Selbstbewusstsein, ja. Das wird man ja wohl grade als Pokerprofi auch brauchen.

Ich finde Katja ist eine prima Botschafterin für Poker in Deutschland, grade das sie den Mut hat, nicht nur brav ihr Sprüchlein aufzusagen zeichnet sie aus.

Gratz zum Bracelet.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Ich denke auch das sie eine sehr gute Pokerspielerin ist und es ist gut für das Pokern in Deutschland das wir solche Leute haben die ganz vorne mitspielen und das ist bestimmt kein Pappenstil.(Wie übrigens auch die anderen deutschen Spieler, meine Hochachtung!)Man sollte ihre Aüßerung zu dem Gewinn des Bracelets auch nicht zu hoch bewerten. Klar hätte sie auch sagen können ” Ja es ist schön ein Bracelet zu gewinnen, aber deswegen dreht sich die Erde trotzdem weiter ” oder so etwas.. Und nur weil wir gerne eine überglückliche Katja die das Bracelet jetzt Tag und Nacht trägt gehört hätten ist Sie nun arrogant? Ich denke es sind eben unsere eigenen Erwartungen die wir da in Frau Tahter gelegt haben und sind nun sauer das sie gar nicht so reagiert wie wir das würden wenn wir ein Bracelet gewinnen würden, ja ja würden. Aber sie ist eben so, na und? Ich für meinen Teil mag die Norddeutschen sowieso recht gern, gerade weil sie aus ihrem Herz keine Mördergrube machen.Ich für meinen Teil freue mich über die wirklich tollen Erfolge unserer Landsleute und hoffe es geht weiter so gut. Grüße von Carsten aus Berlin “microlimit Spieler” ;-)


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 28.06.07

Also ich habe irgendwo gehoert, die Skandinavier seien aus Steuergruenden nicht da, weil sich das fuer sie nicht lohnt. Doppelbesteuerung oder sowas… Denen scheinen zudem die Bracelets also auch egal zu sein, als ob das schnoede Geld alleine alles waer?!

“Money doesn`t count” hat neulich ein bekannter aktueller Braceletgewinner gleich nach dem Gewinn wie ich finde sehr weise geaussert… aber das ist sicher eine Geschmackssache oder es hat was mit “Charakter” zu tun? Erziehung, familialer Hintergrund, gar Lebenserfahrung oder der Idee zuweilen viel wichtigerer Alternativen? EineR hats mit Eiern, dem anderen gehts nur ums Geld und der Dritte freut sich ueber ein schillerndes Armband und nen Titel. Die Welt ist bunt und jedem seine eigene Sichtweise, Interpretation und Wuensche. Gerade zum Polarisieren moechte ich Frau Thater hiermit herzlich beglueckwuenschen.

Liebe Gruesse aus Las Vegas

stefan aka “vodoo”


Erich Kollmann
  • Erich Kollmann
  • 28.06.07

Ob überheblich – oder nicht, ob arrogant – oder nicht – Katja macht sehr viel für Poker, und sie hat ein Bracelet gewonnen, das muß man ihr erst einmal nachmachen !!


UweSpahr
  • UweSpahr
  • 28.06.07

Wie frustriert über sich bzw. sein Spiel muss man sein um aus den anonymen Tiefen des Internets, einen solchen von Neid zerfressenen Unsinn loszulassen?

Setzt euch mit ihr an den Tisch und lasst Taten sprechen und hört auf hier als “Fisch” anonyme, unqualifizierte Kommentare zu schreiben.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Schliesse mich an. Habe alle Interview gesehen, hochgepokert, pokernews und noch ein weiteres sowie den Ladies FInaltisch geschaut. Einwandfreie Leistung. Kenne Katja persönlich seit Jahren vom Cashgame und ich glaube nicht, dass es unterm Strich eine größere Gewinnerin zumindest unter Regulars gibt. Zu ihrem Onlinespiel kann ich nichts sagen aber Katja ist für der Inbegriff des Pokerprofis.

Und: wer Katja kennt weiss das sie alles andere als arrogant oder eingebildet ist, sie läßt sich eben aber nichts gefallen. Ihre Auseinandersetzungen mit einigen Persern sind legendär. Man soll nicht glauben, dass es beim Livepoker um grosse Summen immer fair und gesittet zugehen würde – da muss man sich behaupten können.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Schon faszienierend wie wie sich die pokerpro-gemeinschaft sofort schützend vor ihre kollegen werfen wenn auch nur ein Hauch von kritik aufkommt. solidarität hin oder her aber man muß doch auch mal sagen dürfen: “mann warst du da schlecht”. Das wird man jedoch kaum finden und man packt sich gegenseitig in watte. Echt lächerlich!

Zum Thema: Ich fand das Interview von Katja Thater auf hochgepokert.tv nicht so sehr schlimm und übermäßig arrogant kam sie mir auch nicht vor, eher authentisch kurz nach ihrem FT Sieg. Ich finde die community (ps.de forum und das deutsche 2+2 forum) hat sich da von einigen leuten hochschaukeln lassen und völlig überreagiert.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Vor Katja muss man sich zum Glück nicht schützend werfen, die kann auf sich selbst aufpassen. Und glaub mal nicht, dass es unter uns “Profis” keine Kritik, sowohl zum Spiel als auch zu allgmeinen Dingen gibt. Ich bin natürlich nicht in der Lage, die Sache wirklich objektiv zu beurteilen aber ich finde die Kritik im grossen und ganzen unberechtigt. Katja hat toll gespielt und war bei den Interviews nach dem Sieg noch immer in der selben aggresiven Grundstimmung, die ihr den Sieg erst ermöglicht hat. Inhaltlich ist nichts auszusetzen, sprachlich war sie noch deutlich zu aggresiv.

Jan “50outs”


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Zur Kritik (allgemein, ob ein nicht-Profi ein abweichende Meinung haben darf):

Es geht hier nicht um geäusserte Kritik an Katja, es geht vielmehr allgemein darum, ob nicht-Profis hier auch eine konträre Meinung haben dürfen, ohne nach Limits gefragt zu werden um dann als Fisch beschimpft zu werden.

Nur aus Interesse, haltet Ihr dass auch so bei anderen Themen?

Darf nur wer zu Fussball eine Meinung haben, der mindestens Bundestrainer oder Nationalspieler war?

Muss man einen Boliden in der Garage haben um über Formel 1 mitreden zu dürfen?

Metereologie studiert haben um was über das Wetter zu vermerken?

Nur mal so zum Nachdenken, nachdem ja oft objektives Auseinandersetzen mit Kritik nicht möglich scheint, hier auf dieser Seite.

Nochmals, ich meine das allgemein und nicht auf dieses Topic mit Katja, wo ich sowohl Katja und Jan meinen Glückwunsch aussprechen möchte.

Uber-Freeroll-fish


Martin
  • Martin
  • 28.06.07

Ich finde es ist mal wieder typisch ´deutsch´!! Da zeigt jemand starke Pokerleistungen und feiert Erfolge, prompt kommen einigen auf die Isee alles schlecht zu machen und die Leistung nicht anzuerkennen. Sei es aus Neid, persönlicher Abneigung oder sonstwas. Und jemd. Arroganz vorzuwerfen wenn man ihn nicht kennt ist schon sehr mutig!! Und selbst wenn Katja arrogant wäre (was ich nicht beurteilen kann, da ich sie nicht kenne), was hat das mit ihren Pokernfähigkeiten zu tun?? – Nichts!!


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

herzlichen glückwunsch frau thater! eine riesen leistung von ihnen,(natürlich auch an die andernen deutschen spieler und “amigos” in sin city), ich freue mich jeden tag aufs neue etwas von euch zu lesen, es sind wirklich ein paar klasse beiträge dabei. weiter so und nochmal ein “fettes” lob an katja und michi!!!

lg simon aus passau


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Verstehe nicht, was hier einige Leute an meinem Kommentar auszusetzen haben. Ja, ich kenne Katja Thater nicht, aber mich stört es auch nicht, wenn meine Kritik alleine zur Kritik auf den Unsinn, den sie im Interview redet, bezieht. Wenn sie sich nicht damit identifiziert oder ihre Kommentare bereuht, dann muss sie sich auch nicht angegriffen fühlen.

Und da bin ich sicher, dass ihr mir wohl auch mindestens teilweise rechtgeben müsst. Hier wird mit komischen Klischees gearbeitet, “Schachbuch unterm Arm” “Microstakesspieler” etc. . Dann wird argumentiert, dass hier jemand mehr Geld verdient… Ihr glaub doch nicht wirklich, dass da ein ansatzweise rationaler Standpunkt rauskommen würde, wenn man da mal nachharkt, wie das denn gemeint ist.

Dann reagieren ein paar Leute hier auch noch mit der gleichen Argumentation – im Wesentlichen : “Halt die Fresse du Microstakesspieler, du kennst sie überhaupt nicht”. Schon paradox, dass diese gleichzeitig als selbstverständlich ansehen, dass sie mich kennen, dass ich neidisch sei oder dass ich Microstakes spiele. In dubio pro reo, Kollegen ;)

@Maet80 Ich habe auch keine Statement zu ihren Pokerfähigkeiten gegeben. Wie denn auch, sie postet keine Handanalysen oder ähnliches. Als Mitglied des Team Pokerstars hat man allerdings in 1. Linie eine Art Präsentierfunktion. Und wenn diese nun einmal miserabel erfüllt wird, kommt es halt zu negativer ( aber hoffentlich noch produktiver) Kritik.

Und tut mir Leid, eine Registrierung ist derzeit noch nicht möglich, daher poste ich unter “Fisch” oder Ulf oder meinem Internetsynonym Scipio.

In diesem Fall…

Ulf


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Ja, das ist typisch deutsch. Die Menschen hier werden ja schon von Neid zerfressen, wen der Nachbar ein neues Auto kauft. Da geht ein WM Titel gleich gar nicht.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Jo, die Welt ist ganz böse.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Frau Tahter muss sehr gut gespielt haben, so ein Turnier gewinnt man nicht eben so. Das leuchtet mir ein auch wenn ich keine große Ahnung vom Poker habe. Na ja und das Interview oder ich denke es geht da wohl eher um die eine farbige Umschreibung wo ihr das Bracelet vorbei geht da sollte man locker bleiben, wenn es ihr nicht soviel bedeutet dann ist das eben so. Ich würde das Teil wahrscheinlich jedem unter die Nase halten haha, aber egal. Das sie sich mit der Äußerung vielleicht keinen gefallen getan hat kann schon sein. Aber das ist mir allemal lieber als ein aalglatter Medienprofi der nur sagt was die Leute hören wollen oder seiner Karriere gut tut. Ein Bracelet muss man erstmal gewinnen. ;-) Alles Gute Leute.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Herzlichen Glückwunsch!

Ihr Auftreten in den Medien, sei es gespielt oder natürlich, wer weiss, ist halt sehr dominierend und selbsbewusst und zum Teil für einige auch arrogant. Klar spaltet so ein Verhalten. Kommentare wie Micro Limit Spieler mit Schachbuch wirken auf die einen arrogant, auf die anderen suffisant und andere bewerten es garnicht. Was allerdings wieder herausgekommen ist bei den Postings ist was für Deutschland wirklich typisches, was ich bisher noch in keinem anderen Land so extrem kennengelernt habe. Es zählt nicht was du bist, sonder was du hast. Hier werden Meinungen zum Verhalten einer Person in der Öffentlichkeit danach bewertet auf welchem Level man pokert. Nur weil man im Poker erfolgreich ist, ist man noch lange kein besserer Mensch und sowohl im Job als auch im Leben sollte Leute mit Meinung, die zu vertreten ist, angehört, akzeptiert und wenn nötig auf eingem gewissen Niveau widerlegt werden. Nur weil ich 300.000 im Jahr verdiene ist meine Meinung über Fussball eine bessere als die von einem “kleinen” Angestellten. Mit der Einstellung wird man im leben nicht weit kommen.

the dps


Scipio
  • Scipio
  • 28.06.07

Sehr schöner Post @dps

Gruß

Ulf


Katja Thater
  • Katja Thater
  • 28.06.07

Es geht nicht darum, dass ich “Micro-Limit-Spieler” abwerte. Ganz im Gegenteil. Ganz wenige Profis nehmen sich die Zeit 100te von Anfängerfragen per E-mail, MSN oder persönlich zu beantworten. Ich tue das täglich und mit viel Freude.

BESSERWISSER-Micro-Limit-Spieler. Daher: Lesen, Herr Fisch!

Aber so läuft es ja grundsätzlich. Nur kurz mal hinschauen und sofort Urteil fällen.


Fisch
  • Fisch
  • 28.06.07

Verdammt, ich kann das Gemoser nicht mehr hören. Katja Thater hat eine hochgradige Leistung abgeliefert und das fünfte (Rohnacher, 2 x Scharf, Michael Keiner, Katja) Bracelet nach Deutschland geholt, PUNKT.

Einer der besten Kommentare zu Katja Thaters Verhalten im hochgepokert.tv-Interview findet sich auf der Website ihres Partners “50outs” Dort heißt es (in slightly broken english): ”...while the german communites are backbiting about her arroganz. I think they want her to say “This is a dream coming true, I won this not alone for me but for my country, god and everybody who has ever posted in a forum”. Nothing of this is true. It was not her big dream to win it, it was a professional goal. She did not won it for Germany or God as none of those has ever paided her bills. And for the people in the forums – well, some of them should be aware that sometimes in the poker world the anonomity is broken and people will meet each other face to face. We’ll see what they say then. ...”

Die wichtige Aussage ist, sie hat es (das Armband, das Geld?) für sich gewonnen, weil weder Deutschland noch Gott bisher ihre Rechnungen bezahlt haben.

RG aus Berlin


Scipio
  • Scipio
  • 28.06.07

Trotz Allem,

Auch von mir Glückwunsch und viele weitere Turniererfolge!


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

Uuuuuuahh, weckt mich auf, wenn noch wer was Lesenswertes schreibt…


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

lasst sie einfach ihr ding machen mensch !


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

Ich denke was Katja damit meinte ist, dass sich jeder ein Urteil über Ihre Spielweise erlaubt, obwohl diese dafür nicht qualifiziert sind. Ehrlich gesagt würde mich das auch nerven. Meinen Respekt hat die Frau verdient, sich in dieser doch noch Männer-Domäne durchzusetzen. Arrogant ? Nein die Frau weiss was Sie will und das ist gut so. Ich spiele seit vielen Jahren Poker und wünschte mir nur ein bißchen so viel Erfolg wie Katja. Da steckt viel Diziplin und arbeit dahinter. Also Respekt Jungs, und nicht einfach jedes geschriebene Wort von Ihr auf die Goldwaage legen.


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

Respekt, einfach nur Respekt. Katja wir lieben Dich und deine selbstbewuste Art.

Ronin

P.S.: Wieviele Frauen haben den schon so ein Armband (selbst gewonnen) ?


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

Pokerstars ist alles andere als ein Wohltätigkeitsverein. Wer sich in dieser Welt der knallharten Geschäftsinteressen behaupten will, muss knallhart Leistung bringen wollen und können. Dazu müssen eine Menge Geduld und Glück kommen, um endlich an den hierzulande erforderlichen Ausweis in Form eines Bracelets zu kommen. Schade, dass dieses Land nicht mehr an diesen so genannten arroganten Frauen vorzuweisen hat.


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

Um das Ganze mal abzuschließen: Katja Thaters Pokerspiel befindet sich auf einem gehobenen Level. Sie hat das große Glück gehabt, die richtigen Leute zu kennen, die es ihr ermöglicht haben, dieses Full Sponsoring von Pokerstars zu erhalten. Pokerstars bezahlt die kompletten Reisekosten,Buy-Ins, und zusätzlich noch so etwas wie ein Gehalt. Als einigermaßen gutaussehende Frau mittleren Alters ist sie das optimale Marketinginstrument für Pokerstars. Das sich Erfolge einstellen, ist die logische Konsequenz. (EPT,WSOP)

Jeder der hier neidisch ist, sollte mal auf den Buy-In für ein großes Turnier sparen, dort erfolgreich spielen, einigermaßen attraktiv sein und dann kann er schon der nächste gesponserte Pokerspieler werden.

Alle anderen sollen wie gesagt weiterhin ihre “kleinen Limits” spielen und die Profis weiter bestaunen.


b@St1
  • b@St1
  • 29.06.07

Hallo Katja,

noch einmal von dieser Stelle herzliche Glückwünsche von mir zu Deinem Turnier-Gewinn bei der diesjährigen WSOP.

Liebe Pokerolymp-Leser,

ich halte Katja Thater für eine sehr gute Pokerspielerin: Was sie darüber hinaus an Arbeit in ihrem Beruf steckt ist meines Erachtens beispiellos. Wir können froh sein, dass wir in Deutschland Spieler wie Katja Thater oder auch Michael Keiner haben, die einfach jeden Tag für diesen Sport leben und nicht nur Poker spielen, sondern auch darüber hinaus einfach sehr viel für den Sport leisten.

Ich kann nur von mir sagen, dass ich mit beiden in regelmäßigem Kontakt stehe und beide [sofern es ihre Zeit erlaubt] immer ein offenes Ohr für mich haben.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man Katja als überaus arrogante Person darstellt: Ich persönlich beneide sie um ihre eiserne Disziplin, die sie seit Jahren verfolgt, damit sie dort steht, wo sie gerade ist. Sie verfügt darüberhinaus über eine gesunde Portion Selbstvertrauen-auch daran kann ich nichts negatives erkennen.

Zu der geäusserten Kritik bezüglich ihrer Turnierfolge in den letzten 5 Jahren:

Zitat Katja Thater:”Cashgame ist Tagesgeschäft und Turnier ist Schokolade!” Cash-Game ist für jeden Poker-Profi das Tagesgeschäft und dort ist sie nach meinen Informationen auch mehr als erfolgreich. Im Vergleich hierzu auf ihre Turniererfolge der letzten 5 Jahre anzuspielen, halte ich gelinde gesagt für sehr vermessen.

Für Katja war dieses Bracelet kein Lebenstraum, der für sie in Erfüllung gegangen ist. Ich glaube eher, dass es für sie persönlich ein riesiges Stück Genugtuung war, ein nahezu perfektes Turnier gespielt zu haben. Ich zitiere sie noch einmal wörtlich:”Mein Ziel ist es gut Poker zu spielen.” Genau das ist die richtige Einstellung wie ich finde. Man muss immer weiter denken und darf sich nicht auf seinen Lohrbeeren ausruhen bzw. sich damit zufrieden geben. Ihre Mission ist noch lange nicht beendet und sie wird noch viele Jahre erfolgreich poker spielen, davon bin ich fest überzeugt.

Boris Becker zum Beispiel hat einmal gesagt, dass sein 2. Wimbledon-Titel 1986 weitaus höhrer anzusiedeln ist, als sein 1. Erfolg von 1985. Soll heissen: Sich nach oben zu spielen ist das eine, aber oben zu bleiben ist weitaus schwieriger.

Im Vergleich hierzu Michael Keiner: Er sagte in die Kamera von ESPN:”This is it…the Money doesn’t count!” Sein Lebenstraum war es ein Bracelet zu gewinnen; dies ist ihm nach 10 Jahren harter Arbeit endlich gelungen. Aber auch er wird weiter machen und sich nicht auf diesem Erfolg ausruhen.

Nur warum ist Katja im Vergleich zu Michael arrogant?

Weil sie eine Frau ist? Weil in diesem Sport nur Männer gewinnen “dürfen”?

Viele Grüße aus Mittelhessen

Basti


Fisch
  • Fisch
  • 29.06.07

Biep, Biep, Bieb, jetzt haben wir uns alle wieder lieb.

Mein Gott immer diese Kritiker. Jedem das seine.

Fraun Thater ist, wie sie ist und sie soll so bleiben.

Wir sind Bracelett.

caprese


Fisch
  • Fisch
  • 30.06.07

Sowohl die Äußerung, an welchem Körperteil ihr das Bracelet vorbeigeht, als auch die Bemerkung über ebay sind und waren eine Frechheit, Punkt.

Und hier hätte sie die Chance gehabt, ihre Äußerungen etwas zu revidieren. Wenigstens Jan hat das für sie getan, indem er ihre Wortwahl auf die Stimmung nach dem Turnier schob.

Damit kann ich leben. Im übrigen war und bin ich Thater Fan. Aber wenn sich jemand daneben benimmt, dann gehört es zum guten Ton, ihm das auch zu sagen. Und taugt derjenige etwas, dann wird er sich das auch zu Herzen nehmen und nicht mit Klein-Mädchensprüchen darauf reagieren. Diese ganze Speichelleckerei einiger Poster finde ich einfach nur abstoßend.

Katja, wenn Du meine Tochter wärst, hättest Du für deine Äußerungen ein paar hinter die Löffel gekriegt, dazu zwei Wochen Hausarrest und gut wär gewesen ;-).

Auf jeden Fall gibts ein grummeliges Grats von mir.

Ein Fan


Fisch
  • Fisch
  • 30.06.07

wer es nötig hat, schachspieler zu beleidigen, die ein viel komplexeres, anspruchsvolleres spiel, meistern, hat sich selbst disqualifiziert. katjas theater interessiert doch niemanden; sie ist höchstens eine frustrierte hausfrau, die per zufall ein paar mal gute karten hatte.


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  • Knatterton
  • 30.06.07

Diesen WSOP-Titel hat Katja Thater natürlich ge- braucht. Nicht zu letzt wegen dem Sponsor und den hochkarätigen Kollegen in diesem Laden. Jedoch war es bisher auch der einzige nennenswerte Erfolg, den man von ihr registriert hat. Für diese eher dürftige Bilanz hatte sie in TV-Auftritten aber doch eine – uns meiner Sicht - überhebliche Art, sich dem Zuschauer zu präsentieren. Ich hatte oftmals den Eindruck, hier sitzt die Nr.1 der Geldrangliste im Damen-Poker. Wenn die gute Katja selbstkritisch ist – was ich aber sehr stark bezweifele – muß sie bei einigen Turnieren schon einsehen, daß sie oftmals ein “Rambo-Poker” spielt. Im Umgang mit ihren Fans oder auch Kritikern sollte sie einfach weniger arrogant sein und dafür etwas mehr Menschlichkeit zeigen. Schöne Grüße KNATTERTON


B. S.
  • B. S.
  • 30.06.07

Also den Titel hat sie sich sicherlich verdient. “Arroganz” kann ich nicht feststellen… Eher “Selbstbewusstsein” und das kann nur gesund sein.

Interessieren würd mich, ob Katja Thater nicht schon vor Ihrer Pokerkarriere genug Geld hatte? Ich hab da mal was mit Pferdehof gelesen oder so?


Fisch
  • Fisch
  • 30.06.07

Ihr Freaks gegen Katja habt ja keine Ahnung. Sie ist Deutschlands beste Poker Spielerin.Mit Arroganz hat das nichts zu tun.Ein Bracelet ist ein Zeichen von Selbstbewusstsein und damit darf jeder glänzen.Ihr Interview mit Ben war einfach genial.Sie hat es auf den Punkt gebracht.Man soll auch Frauen beim Pokern respektieren,denn wir können Menschen einfach besser lesen,nicht wahr Katja???Ich find dich geil.Bin dein größter Fan. HDL.Viel glück weiterhin.Drück dir die Daumen.MFG DASA


Fisch
  • Fisch
  • 01.07.07

Vor einem Jahr noch wollte Frau Thater U N B E D I N G T ein Bracelet gewinnen, erzählte sie strahlend im Frauen TV.

Noch Fragen?

http://www.youtube.com/watch?v=2p...ktrgU