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Was tun die Amis ohne Neteller?

Mit Inkrafttreten des UIGEA war Neteller für viele amerikanische Spieler der Rettungsanker. Viele Gaming-Seiten wie PartyPoker hatten komplett aus dem amerikanischen Markt zurückgezogen. Andere wiederum – wie FullTilt oder PokerStars – blieben und konnten ihren Spielern mit Neteller einen guten Partner präsentieren.

Doch seit der Verhaftung der Neteller-Gründungsmitglieder Lawrence und Lefebvre am Montag steht die Online-Welt wieder Kopf. Neteller setzte den Handel an der Börse aus und gab zudem auch noch bekannt, keinen Zahlungsverkehr mit Online-Gamingseiten in Amerika mehr zu gestatten. Die Bombe war geplatzt.

Vor allem FullTiltPoker steht jetzt vor einem Problem. Denn im Unterschied zu PokerStars kann man keine Schecks ausstellen. PokerStars hat diese Auszahlungsvariante noch im Programm, obwohl durch die hohen Gebühren selten genutzt.

Die Gewinner sind in diesem Fall eindeutig andere e-wallet-Anbieter wie epassporte oder Click2Pay. Beide Optionen sind im Handling ähnlich wie Neteller. Allerdings wurde epassporte von kompetenten Stellen schon genauer durchleuchtet und kommt dabei nicht allzu gut weg. Bleibt offensichtlich als einzige Alternative nur mehr Click2Play. In Anbetracht der bis dato gegebenen Vormachtstellung von Neteller gibt es aber auch hier noch keine langfristigen Erfahrungswerte.

In jedem Fall versichern Online-Seiten wie FullTilt oder PokerStars, dass sich kein Spieler um sein Geld sorgen muss. Doch wieder stellt sich die Frage, wie lange es auf dem amerikanischen Markt noch Online-Gaming von nicht-amerikanischen Firmen geben wird.




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