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WSOP Main Event Final Table – Jonathan Duhamel siegt und kassiert fast 9 Millionen!

Vor wenigen Minuten wurde der Main Event der WSOP 2010 entschieden. Jonathan Duhamel aus Kanada setzte sich erwartungsgemäß als Sieger gegen Heads-Up-Kontrahent John Racener durch. Duhamel kassierte unglaubliche 8,94 Millionen Dollar, Racener erhält für Rang 2 immer noch satte 5,56 Millionen Dollar.

Jonathan_Duhamel Jonathan Duhamel aus Kanada siegt, Quelle: worldseriesofpoker.com

Das Heads-Up begann mit einem massiven 6 zu 1 Chiplead für Duhamel, er hatte 199 Millionen Chips, sein Gegner John Racener nur etwas über 30 Millionen. Insgesamt 43 Hände dauerte das finale Duell und dann war die Sache entschieden.

Racener konnte sich – und das hatten viele genau so prophezeit – genau einmal verdoppeln. Er fand Pocket-Queens, nachdem Duhamel mit HkC4 gepusht hatte. Racener machte den Call, die Queens hielten und er konnte nach seinem Double-up wieder hoffen.

Es sollte aber das letzte All-in bleiben, das er gewann. In der 43. Hand des Heads-Up-Duells – und der 262. Hand des Final Table überhaupt – pushte Duhamel mit SaHj all-in und Racener callte mit DkD8. Das Board lief für den Anlass völlig unspektakulär mit D9D4C4C6C5 aus und Duhamel hatte gewonnen.

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Der Champ von 2009, Joe Cada, überreichte Duhamel das Bracelet und der Saal tobte. Duhamel fand im Freudentaumel nur die Worte: “Ich danke allen, es ist ein Traum, der wahr wird. Ich weiß nicht, was ich denken oder sagen soll.” Duhamel ist der erste Kanadier in der Geschichte der WSOP, der das Main Event gewann.

Das war die WSOP 2010. Nochmal für die Statistik: Insgesamt hatten 7.319 Spieler beim Main Event mitgemacht und für einen gigantischen Preispool in Höhe von 68.768.600 Dollar gesorgt. Insgesamt spielten bei allen 57 Events der Turnierserie 72.966 Teilnehmer und bildeten einen Gesamtpreispool in Höhe von 187.109.850 Dollar. Einfach unglaublich. Hier der Endstand:

1 Jonathan Duhamel $8,944,310
2 John Racener $5,545,955
3 Joseph Cheong $4,130,049
4 Filippo Candio $3,092,545
5 Michael Mizrachi $2,332,992
6 John Dolan $1,772,959
7 Jason Senti $1,356,720
8 Matthew Jarvis $1,045,743
9 Soi Nguyen $811,823

Kommentare


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  • Congrats
  • 09.11.10

verdient gewonnen!


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  • ATM
  • 09.11.10

Hm. Verdient gewonnen? Ich weiß ja nicht. Hatte manchmal mehr Glück als Verstand.


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  • congrats
  • 09.11.10

war am FT der Beste


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  • Lukas
  • 09.11.10

obwohl er auch ne menge glück gehabt hat, wer das Main Event mit über 7000 spieler gewinnt, der kann auch richtig gut pokern!! Respekt und meinen Glückwunsch!


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  • wsopee
  • 09.11.10

typisch deutschland der typ hatte glück !!! ach ne wie soll man ein turnier mit 7319 spieler ohne glück gewinnen???? so ne ausagen hört man nur auf deutschen seiten…..omg gönnt ihm doch den sieg und die kohle!! zum mit schreiben nochmal poker ist ein GLÜCKSPIEL!! wer gewinnt ein turnier mit pech??


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  • fx
  • 09.11.10

Duhamel erinnert irgendwie an den Typ aus dem Computerspiel “Thief” – auch vom charakter


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  • Nick Name
  • 09.11.10

Kein Neid sind doch nur Dollar. Mit der Geschwindigkeit mit der die FED Geld druckt ist der Dollar in 2 Jahren nur noch die Hälfte wert Smoke


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  • DER SPANIER
  • 09.11.10

Scheint ja nun doch die vorwiegende Meinung zu sein dass er es verdient gewonnen hat. Hab’s ja immer gesagt!

MFG! DER SPANIER!

Er ist ein würdiger champion!


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  • Klausi
  • 09.11.10

Kleine Korrektur: Racener ist nie bis auf 60 Mio chips gekommen. Vor seinem double-up hatte ihn Duhamel schon bis auf die Hälfte runtergegrindet, so dass Racener mit seinen Queens nur auf 36.9 Mio verdoppelt hat. Quelle: www.pokernews.com/live-reporting/2010-wsop/main-event/?page=4 -> Hand 230. Finde ich erwähnenswert da er mit 60 Mio. schon eine deutlich höhere Chance gehabt hätte. So wie es lief stand er nach dem doubleup mit nicht viel mehr da als er zu Anfang des HU hatte.


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  • DER SPANIER
  • 09.11.10

Racener hätte die QQ folden müssen… Es wäre ja unter anderem möglich gewesen dass Duhamel AA oder KK gehabt hätte.

Also ich hätte an Raceners Stelle INSTANT gefolded…. QQ ist ja nur ein kleines Paar….

Ausserdem kommt es beim pokern doch nur auf die Ausstrahlung an, und die hatte Racener nicht.


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  • nicnac
  • 09.11.10

@ Spanier

das Racener keine Ausstrahlung hat, geb ich dir Recht (aber die hat ein Herr Ivey ja auch nicht) Smile

zu Duhamel:

Im Vorfeld war er das Großmaul pur…jeder hat ihn geflamed für seine Aussage “ich bin der beste, ich gewinne”.

Ob er nun dominierend war am FT oder nicht ist im Endeffekt ein kleines I-Tüpfelchen..jedoch verdient würde ich nicht sagen.

Im Endeffekt gab es viele Situationen, wo er kurz vor dem Bustout stand (man erinnert sich bestimmt an den kranken call mit JJ)

Aber wie man so schön zu pflegen sagt…Poker ist ja Strategie und kein Glücksspiel Smile


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  • .l
  • 09.11.10

naja wenn mann bedenkt er war ich glaub am tag 4 allin mit a7 gegen Aj oderAq unde er trifft seien kicker und kann noch mal aufdoppeln und es is halt viel glück entweder läufts oder nicht ich wäre sicher mit a7 gg aj draussen Blink


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  • Mr. Incredible
  • 09.11.10

Ich mag den nicht Ich seh noch wie er gegen Matt Affleck quasi schon im Taxi sass und sich auf dem River ne Strasse zog

Dabei noch fies gegrinst hat anstatt sich ruhig zu verhalten ob seines Megadusels – nee… ... gönnen tu ich dem das nicht

Matt Affleck fand ich klasse auch dem einzigen Amateur Nguyen gönne ich jeden Cent, Candio? Noch so einer:( Mamma Mia Sad


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  • Just_Me
  • 09.11.10

Am FT gab es zwei so richtig unsympatische Typen. Leider hat einer davon gewonnen und leider ist der andere der einzige Europäer am diesjährigen FT…. Tongue


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  • glandda
  • 09.11.10

Grundsätzlich hätte jeder Spieler vom Final-Table den Sieg mehr oder weniger verdient gehabt. Glück hatte jeder in irgendeiner Phase des Turniers, denn bei so einem großen Teilnehmerfeld kann man ohne Glück nicht gewinnen… Matt Affleck hätte ich mir am Final-Table gewünscht…hätten seine Asse gehalten, wäre Duhamel schon fast weg gewesen! Genauso Filippo Candio, der sich auf Turn und River mit mehr Glück als Verstand die die Straße gebastelt hat… Hut ab vor dem “Grinder”, der sich mit einer bestechenden Konstanz an die Final-Tables spielt und das mit sehr gutem Poker.


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  • Key
  • 09.11.10

Natürlich hatte er Glück – ohne gehts jawohl nicht! Er hat gewonnen, also Glückwunsch! Viel abartiger war das Glück von Joe Cada letztes Jahr – mit 22 vs JJ gesetted und dann noch mit 33 vs QQ gesetted. Da kann man zu Recht über verdient oder unverdient diskutieren.


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  • naja...
  • 09.11.10

Ich begreife diese Leute nicht, die ständig Artikel von Pokerolymp lesen und (geistlos) kommentieren, obwohl sie der Meinung sind, dass Poker ohnehin nur ein Glücksspiel sei. Der Grund ist meistens wahrscheinlich, dass sie beim Spielen ordentlich verloren haben, und nicht einsehen wollen, dass es an ihrer eigenen Unfähigkeit liegt, deswegen folgern sie, dass es sich um ein Glücksspiel handeln muss. Warum interessiert ihr euch dann überhaupt dafür. Seht ihr euch auch immer die Lottoziehung an, obwohl ihr gar nicht Lotto spielt?


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  • Beobachter
  • 09.11.10

Nun ja, zum Gewinn eines Massenturniers wie das WSOP-ME ist nunmal auch Glück nötig. Ich erinnere mich da an Duhamels rieesen Double Up durch runner runner Straße am vorletzten Turniertag.

Persönlich hätte ich den Sieg wohl am ehesten Brandon Steven gegönnt. Der hat ab Platz 30 ein wahrlich perfektes Short-Stack Spiel gezeigt und ist leider als zehnter mit AK gg QQ ausgeschieden.

Bin allerdings auch froh, dass mal wieder ein “Profi” gewonnen hat. Man braucht doch mal wieder beweise, dass Poker kein Glücksspiel ist Laugh


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  • Lexus
  • 10.11.10

Der einzig würdige Sieger wäre Tony Dunst gewesen…


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  • nicnac
  • 10.11.10

Brandon Steven hat doch nur noch 5% Range gespielt…und wenn er die kriegt, stellt er die all in…warum soll man bei dem brainlessgame es verdient haben, zu gewinnen?

Es gab schon einige sehr gute moves von spielern, die es letztlich nicht an den FT geschafft haben…

So die Butter ist jetzt vom Brot genommen und nächstes Jahr gewinnt ein Kongolese Smile


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  • userx
  • 14.11.10

Zu dem Titel gehört auch ein gutes Stück Glück, oder besser gesagt: Man darf nicht zu viel Pech haben. Oder habt ihr jedes Mal gewonnen, wenn ihr preflop oder am flop mit der besseren Hand All-In gegangen seid und mathematisch alles richtig gemacht habt? Oder noch anders gesagt: Wirklich weit in MTTs kommt man nur, wenn man häufiger das Glück hat, in den richtigen Situationen mit dem stärksten Blatt gesegnet zu sein oder das passende Board erhält (zum Bluff). Ohne eine sehr starke Hand des Gegners, die man aber dennoch schlagen oder rausbluffen kann, sammelt man kaum Chips über die Zeit.


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  • userx
  • 14.11.10

das man in einem Turnier dann in diese Situationen und das auch noch zu den richtigen Zeitpunkten gerät, das ist für mich Glück! Racener z.B. hat meiner Meinung nach auch sehr gut gespielt… die ganze Zeit shortstack und trotzdem Vize geworden.


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  • juhu
  • 28.01.11

Der Call Duhamels auf dem Turn gegen Affleck war falsch,als es noch 15 waren,pure gambelei.Genau wie Racener wird man ihn nie wiedersehen,eintagsfliegen.