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WSOP-News – Kein Bracelet für David „Devilfish“ Ulliott

Ein hochklassiges Feld ermittelte bei der zweiten Entscheidung der gestrigen Nacht den Sieger bei Event 46, einem Pot-Limit Omaha Hi/lo-Turnier mit 5.000 Dollar Startgeld. Unter den 21 letzten Spieler war mit Felix Gubitz auch noch ein deutscher Spieler, allerdings befand er sich unter den absoluten Short Stacks.

Zwar konnte Gubitz sich eine Weile über Wasser halten, doch dann musste er in erster Position seine letzten 10.000 Chips in die Mitte schieben, um nicht ausgeblindet zu werden. Von mehreren Callern produzierte schließlich Sergej Altbregin auf einem Board mit CkHqH8Dj dank HaS10D8S2 die Nut Straight und dem Kölner blieben mit vier niedrigen Karten keine Outs mehr. Immerhin kletterte er noch eine Stufe auf der Preisgeldleiter nach oben und konnte 14.455 Dollar mitnehmen.

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Absolut hochkarätig besetzt war der Finaltisch, an dem mit Dave Ulliott, Rob Hollink und Erik Seidel drei absolute Weltklassespieler saßen. Leider reichte es für keinen von ihnen für den Sieg, denn sie schieden auf den Rängen 7, 5 und 3 aus.

Der Devilfish war in seiner letzten Hand mit DaD10C5H3 unterwegs und hatte nach einem Flop mit DqDjC3 gute Chancen. Folgerichtig setzte er mit 300.000 Pot und behielt nur noch 330.000 Chips übrig, die auf dem Turn mit der H2 ebenfalls in die Mitte gingen. Ulliotts Gegner Chris Bell drehte HaHqD8H4 und hatte somit ein Paar Damen und den besseren Low Draw. Der River brachte kein Karo und keinen König, sondern die H7, wodurch der Devilfish als Dritter mit einem Preisgeld von 150.925 Dollar seine Sachen packen musste.

Das Heads-Up zwischen Chris Bell und Dan Shak wollte scheinbar kein Ende nehmen und die jeweiligen Fangruppen hatten sich schon Pizzen bestellt, als dann doch noch die Entscheidung fiel. Beim ersten gemeinsamen All-In wurde noch der Pot geteilt, doch beim zweiten Mal klappte es für Chris Bell.

Bell hatte gelimpt und Shak im Big Blind gecheckt, als ein Flop mit CkH8H2 aufgedeckt wurde und gleich Action provozierte. Bell setzte 100.000 und Shak checkraiste den Pot. Nach kurzem Nachdenken callte Bell und der Turn mit dem Hk wurde aufgedeckt. Shak setzte erneut Pot, Bell raiste All-in und Shak callten.

Der Showdown hatte es in sich, denn Shak konnte mit HaH9S8S7 zwar den Nut Flush präsentieren, doch gegen Bells Full House mit SkC10S9D8 war kein Kraut gewachsen. So konnte er nur noch auf eine 3, 4, 5 oder 6 auf dem River hoffen, die ihm mit einer gültigen Low Hand den Split Pot gebracht hätte. Es kam jedoch die C9 und der Sieger hieß Chris Bell.

Nach einem dramatischen Finale musste sich Dan Shak also mit Platz 2 und 202.142 Dollar begnügen, während sein Gegner nach vielen Platzierungen im Preisgeld sein erstes Bracelet errang.

Hier der Endstand:

Platz Spieler Nationalität Preisgeld in $
1 Chris Bell USA 327,040
2 Dan Shak USA 202,142
3 Dave Ulliott England 150,925
4 Joe Ritzie USA 113,444
5 Erik Seidel USA 85,800
6 Leif Force USA 65,311
7 Rob Hollink Holland 50,014
8 Perry Green USA 38,549
9 Jeremy Harkin USA 29,886
10 David Nowakowski USA 23,318
11 Cameron McKinley USA 23,318
12 John Cernuto USA 23,318
13 Nathan Wiesner USA 18,353
14 Sergey Altbregin Russland 18,353
15 Andy Black Irland 18,353
16 David Hunt USA 14,455
17 Felix Gubitz Deutschland 14,455
18 Allen Kessler USA 14,455
19 Dan Heimiller USA 11,479
20 Francis Lincoln England 11,479
21 Vito Clemente USA 11,479
22 Lee Grove USA 11,479
23 Barny Boatman England 11,479
24 Barry Greenstein USA 11,479
25 Ville Haavisto Finnland 11,479
26 Chip Jett USA 11,479
27 Senovio Ramirez USA 11,479

Kommentare


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  • TiNNiTUS
  • 28.06.10

Schade ist es nicht. Der Devilfish ist mir höchst unsymphatisch. Erik Seidel oder Andy Black hätte ich es eher gegönnt.


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  • furz
  • 29.06.10

Der Devilfish ist wenigstens noch eine echte Persönlichkeit, anders als die ganzen austauschbaren Onlinegrinder. Der Devilfish ist einzigartig, hätte es ihm sehr gegönnt.