WSOP-News – Kein Bracelet für David „Devilfish“ Ulliott
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- Rainer Vollmar, Montag. 28. Juni. 2010
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Ein hochklassiges Feld ermittelte bei der zweiten Entscheidung der gestrigen Nacht den Sieger bei Event 46, einem Pot-Limit Omaha Hi/lo-Turnier mit 5.000 Dollar Startgeld. Unter den 21 letzten Spieler war mit Felix Gubitz auch noch ein deutscher Spieler, allerdings befand er sich unter den absoluten Short Stacks.
Zwar konnte Gubitz sich eine Weile über Wasser halten, doch dann musste er in erster Position seine letzten 10.000 Chips in die Mitte schieben, um nicht ausgeblindet zu werden. Von mehreren Callern produzierte schließlich Sergej Altbregin auf einem Board mit 


dank 


die Nut Straight und dem Kölner blieben mit vier niedrigen Karten keine Outs mehr. Immerhin kletterte er noch eine Stufe auf der Preisgeldleiter nach oben und konnte 14.455 Dollar mitnehmen.
Absolut hochkarätig besetzt war der Finaltisch, an dem mit Dave Ulliott, Rob Hollink und Erik Seidel drei absolute Weltklassespieler saßen. Leider reichte es für keinen von ihnen für den Sieg, denn sie schieden auf den Rängen 7, 5 und 3 aus.
Der Devilfish war in seiner letzten Hand mit 


unterwegs und hatte nach einem Flop mit 

gute Chancen. Folgerichtig setzte er mit 300.000 Pot und behielt nur noch 330.000 Chips übrig, die auf dem Turn mit der
ebenfalls in die Mitte gingen. Ulliotts Gegner Chris Bell drehte 


und hatte somit ein Paar Damen und den besseren Low Draw. Der River brachte kein Karo und keinen König, sondern die
, wodurch der Devilfish als Dritter mit einem Preisgeld von 150.925 Dollar seine Sachen packen musste.
Das Heads-Up zwischen Chris Bell und Dan Shak wollte scheinbar kein Ende nehmen und die jeweiligen Fangruppen hatten sich schon Pizzen bestellt, als dann doch noch die Entscheidung fiel. Beim ersten gemeinsamen All-In wurde noch der Pot geteilt, doch beim zweiten Mal klappte es für Chris Bell.
Bell hatte gelimpt und Shak im Big Blind gecheckt, als ein Flop mit 

aufgedeckt wurde und gleich Action provozierte. Bell setzte 100.000 und Shak checkraiste den Pot. Nach kurzem Nachdenken callte Bell und der Turn mit dem
wurde aufgedeckt. Shak setzte erneut Pot, Bell raiste All-in und Shak callten.
Der Showdown hatte es in sich, denn Shak konnte mit 


zwar den Nut Flush präsentieren, doch gegen Bells Full House mit 


war kein Kraut gewachsen. So konnte er nur noch auf eine 3, 4, 5 oder 6 auf dem River hoffen, die ihm mit einer gültigen Low Hand den Split Pot gebracht hätte. Es kam jedoch die
und der Sieger hieß Chris Bell.
Nach einem dramatischen Finale musste sich Dan Shak also mit Platz 2 und 202.142 Dollar begnügen, während sein Gegner nach vielen Platzierungen im Preisgeld sein erstes Bracelet errang.
Hier der Endstand:
| Platz | Spieler | Nationalität | Preisgeld in $ |
| 1 | Chris Bell | USA | 327,040 |
| 2 | Dan Shak | USA | 202,142 |
| 3 | Dave Ulliott | England | 150,925 |
| 4 | Joe Ritzie | USA | 113,444 |
| 5 | Erik Seidel | USA | 85,800 |
| 6 | Leif Force | USA | 65,311 |
| 7 | Rob Hollink | Holland | 50,014 |
| 8 | Perry Green | USA | 38,549 |
| 9 | Jeremy Harkin | USA | 29,886 |
| 10 | David Nowakowski | USA | 23,318 |
| 11 | Cameron McKinley | USA | 23,318 |
| 12 | John Cernuto | USA | 23,318 |
| 13 | Nathan Wiesner | USA | 18,353 |
| 14 | Sergey Altbregin | Russland | 18,353 |
| 15 | Andy Black | Irland | 18,353 |
| 16 | David Hunt | USA | 14,455 |
| 17 | Felix Gubitz | Deutschland | 14,455 |
| 18 | Allen Kessler | USA | 14,455 |
| 19 | Dan Heimiller | USA | 11,479 |
| 20 | Francis Lincoln | England | 11,479 |
| 21 | Vito Clemente | USA | 11,479 |
| 22 | Lee Grove | USA | 11,479 |
| 23 | Barny Boatman | England | 11,479 |
| 24 | Barry Greenstein | USA | 11,479 |
| 25 | Ville Haavisto | Finnland | 11,479 |
| 26 | Chip Jett | USA | 11,479 |
| 27 | Senovio Ramirez | USA | 11,479 |
Kommentare























Schade ist es nicht. Der Devilfish ist mir höchst unsymphatisch. Erik Seidel oder Andy Black hätte ich es eher gegönnt.
Der Devilfish ist wenigstens noch eine echte Persönlichkeit, anders als die ganzen austauschbaren Onlinegrinder. Der Devilfish ist einzigartig, hätte es ihm sehr gegönnt.