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WSOP-News – Jesse Rockowitz holt mit 72 das Bracelet

Mehr als 3.000 Spieler galt es bei Event 45 mit einem Startgeld von 1.500 Dollar zu besiegen, um in den Genuss der Siegprämie von über 721.000 Dollar zu kommen. 35 Teilnehmer hatten zu Beginn des dritten Turniertages noch die Chance auf den ganz großen Triumph, darunter auch einige bekannte Spieler wie Thomas Bichon, Sam Trickett und Backgammon-Papst Paul Magriel.

Heads_Up Das entscheidende Heads-Up

Der 63-jährige Magriel kam bei der WSOP zwar zum sechsten Mal ins Geld, muss auf den ganz großen Triumph in der Disziplin Poker aber noch warten. Mit Königen landete er mit Johan Jakobsson auf einem Flop mit S8H6H5 im All-In und als sein Gegner C9C8 präsentierte, durfte er durchaus auf eine Verdopplung hoffen. Der Turn war mit der Dq auch noch gnädig, aber der River brachte mit der C7 die gegnerische Straight.

Der Kampf um die vordersten Plätze gestaltete sich sehr zäh und nach dem Ausscheiden des Brasilianers Thiago Nishijima als Drittem brauchten Jesse Rockowitz und Raymond Coburn noch einmal mehr als zwei Stunden um den Sieger zu ermitteln.

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Erst sah es so aus, als würde sich die Waage zugunsten Coburns neigen, doch dann verdoppelte Rockowitz, als er mit Top Pair den besseren Kicker hatte und schlug in der nächsten Hand gleich noch einmal zu.

Nach einem Limp von Coburn wurde der Flop mit D8C7D2 aufgedeckt und Rockowitz spielte im Big Blind 95.000 an. Coburn raiste auf 500.000 und callte anschließend den Reraise seines Gegner auf 1,3 Millionen. Nach der S6 auf dem Turn setzte Rockowitz weitere 945.000 und sein Gegner ging All-In.

Nach längerem Zögern callte Rockowitz und deckte H7H2, also Two Pair auf. Sein Gegner hatte mit CkC9 kräftig ge(semi)blufft und brauchte dringend Hilfe. Doch die S8 auf dem River half nur seinem Gegner, der somit das Bracelet und den Siegerscheck in Empfang nehmen konnte.

Hier der Endstand:

Platz Spieler Nationalität Preisgeld in $
1 Jesse Rockowitz USA 721,373
2 Raymond Coburn USA 446,274
3 Thiago Nishijima Brasilien 315,828
4 Kevin Odell USA 228,614
5 Michael Goldfarb USA 167,405
6 Steven Brown Südafrika 124,006
7 Shaun Malough Kanada 92,900
8 Justin Conley USA 70,365
9 Johan Jakobsson Schweden 53,892
10 Edward Yoo USA 41,725
11 Thomas Bichon Frankreich 41,725
12 Douglas Gord Schottland 41,725
13 Rafal Michalowski USA 32,653
14 Andrew Ferguson USA 32,653
15 Dutch Boyd USA 32,653
16 Adam Croffut USA 25,838
17 Sam Trickett England 25,838
18 Tanya Gawarecki USA 25,838
19 Paul Magriel USA 20,653
20 Joshua Brickis USA 20,653
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Kommentare


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  • 72
  • 28.06.10

Ich sag doch 72 ist underrated. lol


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  • LOL
  • 28.06.10

als ich die überschrift gelesen habe und das bild gesehen hab dachte ich mir ” der hat sich aber gut gehalten für 72 Jahre”. Die Leitung kann manchmal verdammt lang sein.


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  • @LOL
  • 28.06.10

bist nicht der einzigste… ;-)


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  • bottleofwhiskey
  • 28.06.10

jepp, hab genau das gleiche gedacht


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  • Rocky
  • 28.06.10

Ein Komma nach der 7 wäre angebracht gewesen! 7,2


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  • wenn man sonst nix zu meckern hat
  • 29.06.10

oder halt 7/2 oder 7 2 so ist die überschrift sehr irreführend…