WSOP-News – Jesse Rockowitz holt mit 72 das Bracelet
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- Rainer Vollmar, Montag. 28. Juni. 2010
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Mehr als 3.000 Spieler galt es bei Event 45 mit einem Startgeld von 1.500 Dollar zu besiegen, um in den Genuss der Siegprämie von über 721.000 Dollar zu kommen. 35 Teilnehmer hatten zu Beginn des dritten Turniertages noch die Chance auf den ganz großen Triumph, darunter auch einige bekannte Spieler wie Thomas Bichon, Sam Trickett und Backgammon-Papst Paul Magriel.
Das entscheidende Heads-Up
Der 63-jährige Magriel kam bei der WSOP zwar zum sechsten Mal ins Geld, muss auf den ganz großen Triumph in der Disziplin Poker aber noch warten. Mit Königen landete er mit Johan Jakobsson auf einem Flop mit 

im All-In und als sein Gegner 
präsentierte, durfte er durchaus auf eine Verdopplung hoffen. Der Turn war mit der
auch noch gnädig, aber der River brachte mit der
die gegnerische Straight.
Der Kampf um die vordersten Plätze gestaltete sich sehr zäh und nach dem Ausscheiden des Brasilianers Thiago Nishijima als Drittem brauchten Jesse Rockowitz und Raymond Coburn noch einmal mehr als zwei Stunden um den Sieger zu ermitteln.
Erst sah es so aus, als würde sich die Waage zugunsten Coburns neigen, doch dann verdoppelte Rockowitz, als er mit Top Pair den besseren Kicker hatte und schlug in der nächsten Hand gleich noch einmal zu.
Nach einem Limp von Coburn wurde der Flop mit 

aufgedeckt und Rockowitz spielte im Big Blind 95.000 an. Coburn raiste auf 500.000 und callte anschließend den Reraise seines Gegner auf 1,3 Millionen. Nach der
auf dem Turn setzte Rockowitz weitere 945.000 und sein Gegner ging All-In.
Nach längerem Zögern callte Rockowitz und deckte 
, also Two Pair auf. Sein Gegner hatte mit 
kräftig ge(semi)blufft und brauchte dringend Hilfe. Doch die
auf dem River half nur seinem Gegner, der somit das Bracelet und den Siegerscheck in Empfang nehmen konnte.
Hier der Endstand:
| Platz | Spieler | Nationalität | Preisgeld in $ |
| 1 | Jesse Rockowitz | USA | 721,373 |
| 2 | Raymond Coburn | USA | 446,274 |
| 3 | Thiago Nishijima | Brasilien | 315,828 |
| 4 | Kevin Odell | USA | 228,614 |
| 5 | Michael Goldfarb | USA | 167,405 |
| 6 | Steven Brown | Südafrika | 124,006 |
| 7 | Shaun Malough | Kanada | 92,900 |
| 8 | Justin Conley | USA | 70,365 |
| 9 | Johan Jakobsson | Schweden | 53,892 |
| 10 | Edward Yoo | USA | 41,725 |
| 11 | Thomas Bichon | Frankreich | 41,725 |
| 12 | Douglas Gord | Schottland | 41,725 |
| 13 | Rafal Michalowski | USA | 32,653 |
| 14 | Andrew Ferguson | USA | 32,653 |
| 15 | Dutch Boyd | USA | 32,653 |
| 16 | Adam Croffut | USA | 25,838 |
| 17 | Sam Trickett | England | 25,838 |
| 18 | Tanya Gawarecki | USA | 25,838 |
| 19 | Paul Magriel | USA | 20,653 |
| 20 | Joshua Brickis | USA | 20,653 |
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Kommentare























Ich sag doch 72 ist underrated. lol
als ich die überschrift gelesen habe und das bild gesehen hab dachte ich mir ” der hat sich aber gut gehalten für 72 Jahre”. Die Leitung kann manchmal verdammt lang sein.
bist nicht der einzigste… ;-)
jepp, hab genau das gleiche gedacht
Ein Komma nach der 7 wäre angebracht gewesen! 7,2
oder halt 7/2 oder 7 2 so ist die überschrift sehr irreführend…