WSOP Inside – Der starke Call des Amit Makhija
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- PokerOlymp, Samstag. 12. Juni. 2010
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Häufig ist bei No-Limit Hold’em das gegnerische Spektrum bei einem All-In auf dem River sehr polarisiert. Entweder ist er besonders stark oder besonders schwach und es kommt auf viele Faktoren an, um mit einer mäßigen Hand einen Call in Betracht ziehen.
Nicht vorenthalten wollen wir unseren Lesern eine Hand des Amerikaners Amit Makhija, der bei Event 17, einem NLHE-Turnier mit 5.000 $ Buy-In, ganz vorne landete und als Fünfter 179.888 Dollar gewann. Im Gespräch mit pokernews beschrieb Makhija eine vorentscheidende Hand, die ihn bei diesem Turnier erst so richtig ins Geschäft brachte.
Vorgeschichte:
Bislang spielte ich tight. Gerade hatte ich einen Coinflip gewonnen und meinen Stack auf 26.000 Chips ausgebaut. Ich fühlte mich gut, doch trotz meines tighten Spiels schien jeder Pot, den ich austrug, teuer zu sein. Mein Gegner in dieser Hand hatte vor dem Flop nicht sehr oft geraist, sondern war ziemlich tight. Wenn er raiste, hatte er oft Hände mit gleichfarbigen Karten. Manchmal schien es mir recht offensichtlich, dass er stehlen wollte, und ich hatte auch bemerkt, dass er beim Showdown einige Male recht schlechte Hände vorzeigte. Im Grunde war er tight, doch er spielte gelegentlich auch definitiv Schrott. Außerdem hatte ich beobachtet, dass er zu sehr knappen Value Bets nicht imstande war.
Die Hand:
Er raiste bei Blinds von 150/300 auf 900. Ich callte in Position mit 
. Auf dem Flop kamen 

. Zögerlich setzte er 1.500 und schaute dabei nervös aus, zudem rutschte ihm ein 500er-Chip durch die Finger.
Natürlich hätte ich auf dem Flop auch raisen können, dachte darüber auch nach, aber gegen ihn hielt ich einen Call für besser. Ich setzte ihn auf Nichts und vermutete, er würde einen weiteren Bluff starten. Er hatte entweder eine starke Hand oder gar nichts, denn seine mittelstarken Hände checkte er. Ein Call ist deshalb meines Erachtens besser, fast eine Falle.
Der Turn brachte mit dem
ein zweites Herz und einen Backdoor Flush Draw aufs Board. Beide Flush Draws befanden sich zweifellos in seinem Spektrum und ich vertraute weiterhin auf meine Analyse, dass er nicht sonderlich viel hat und zu keinen knappen Value Bets imstande ist. Daher callte ich erneut. Möglicherweise hatte er mit 
oder 
so gespielt, doch dann würde er auf dem River nach einer Blank checken und auf einen Bluff von mir hoffen.
Auf dem Turn dachte ich nicht ernsthaft über einen Raise nach, da ich nicht glaube, dass er irgendeine Hand seines Spektrums folden würde. Hätte ich raisen wollen, musste dies auf dem Flop geschehen. Auf dem Turn dagegen wäre dies zu teuer, da die Stackgrößen ziemlich heikel sind.
Als auf dem River mit einer Fünf in einer anderen Farbe eine komplette Blank kam, ging er mit 15.000 All-In und stellte mich vor eine turnierentscheidende Situation. Er hatte eindeutig mehr als Potgröße gesetzt und wirkte sehr unsicher. Nach meiner Analyse auf dem Flop hatte er eine schwache Hand und ich konnte mir nicht vorstellen, dass er mit etwas anderem als einem geriverten Set so spielen würde. Andererseits hatte er ein niedriges Paar nie so gespielt und ich setzte ihn vor allem auf Draws. Ich dachte lange nach und redete mit ihm, was ihm offenbar zusätzliches Unbehagen einflößte. Normalerweise mache ich nicht viele heldenhafte Calls, aber in dieser Situation sprach einfach alles dafür. Ich war ziemlich sicher, dass er so gut wie nichts hatte, machte mir aber Sorgen, dass er mit einer besseren Hand als meiner bluffte. Schließlich bezahlte ich und er sagte „Guter Call“, als er 
umdrehte.
Gegen einen guten Spieler mit einem ausgewogenen Spektrum, der erkennt, dass mein Spektrum in dieser Situation außergewöhnlich schwach ist, und der mit einem König oder sogar Second Pair zu einer Value Bet imstande wäre, hätte ich folden müssen. Doch das Spektrums dieses konkreten Widersachers, der keine knappen Value Bets bringt, ist extrem polarisiert. Dieser Faktor und meine Einschätzung seines Verhaltens brachten mich dazu, zu callen.
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Kommentare














toll! supi! unglaublichh! wahsinn! ich packs grad ur nicht! bist du deppert! unpackbar!
Ein Klasischer “Donk Call” der überall auf den Sachpreisturnieren zu sehen ist,diesmal ging es eben gut gäähhnn!
Hätte der Gegner ein Set umgedreht wären wir niemals darüber untrrichtet worden das der Herr einen Donk Call mit 3,3 gemacht hat!
oder wenn er A5 gespielt hätte… good Call… LOL… ups, doch nicht ;-)
tolle Wurst!! Geschichten, die die (Poker-)Welt nicht braucht! Zugegebenermaßen: eine solche Hand am Final Table und es wäre vielleicht berichtenswert gewesen! In 90% der Fälle einfach nur schlecht gespielt; hier hat´s geklappt! Wenn hier jetzt noch Artikel zu Donk Calls kommen, die ähnlich interessant und hochspektakulär sind, dann lese ich hier gar nichts mehr!
Wo ist das denn bitte ein “Donk-call”?? Er hat die Situation und den Gegner perfekt gelesen, analysiert (seine Eindrücke) und nen verdammt starken und mutigen call gemacht!Punkt.Aus. Eure “Donk-calls” aus Sachpreisturnieren kommen von echten Donkies , wobei es zu euer Problem ist, dass ihr in die Situation kommt von dem Donk am river gecallt zu werdet. Das gilt es von vornherein zu vermeiden das es dazu kommt. Der Ami hier ist bestimmt kein Donk. Seit wann spielt ein Donk tight??
@key das sind die standard poker olymp leser coments;) die luschen hier verzocken ihre kohle und müssen dann auf der seite ihren senf dazu geben-
-< ein alter man sagte mal spiel die karten deines gegners und du wirst sehen es funktioniert….die amis würden sagen good read ihr voll honks….und nix mit donkcall400% iger Donk Call
”... dann lese ich hier gar nichts mehr!”
Wenn man nicht versteht was geschrieben steht, dann wäre es nur konsequent fern zu bleiben. Nimm Tanja und Wilhelm gleich mit.
ja das war wohl nicht gut gespielt, von beiden nicht….. ein allin mit dreifacher Potgröße ist wohl auch keine Value-Bet mehr,
sondern einfach Nerven weggeschmissen…. und der Caller kann außer einem Bluff, rein gar nix schlagen…und dafür das Turnierleben riskieren??
Klar ist dieser Call sehr grenzwertig. Aber gerade dies macht ja den unterschied aus zwischen Pro und Amateur. Finde seine beschreibung macht ja auch Sinn. Der Gegner hat entwerder Set oder Air Mit 1,5 Millionen $ Tuniergewinnen würde ich den Mann auch nicht zu den Donks zählen Das all in am River macht es ihm ja noch leichter zu callen. Was nicht heißen soll, das man dort am river easy callen kann. Aber ich verstehe genau was für einen typen spieler er da vor sich hat.
Aber wenn es um gut gespielte Hände geht, dann kann ich hier die Kings von Ivey empfehelen. Glaube wenige von uns hätten so KK gespielt und den Pot gewonnen. enjoy ( Ab minute 12) http://www.pokertube.com/free-poker...1_1_2
naja, Ivey ist halt schmerzfrei…und sein Gegner mit dem Babyass wird halt rausgedrückt…an A2 zu glauben ist halt schwer bei zwei Gegenspieler
Scotty würde sagen: thats noLimit Baby;-)
Ivey ist zweifelsfrei ein genialer Pokerspieler, aber der bringt seine Kohle die er beim Pokern gewinnt beim Craps und Sidebets durch….umsonst verkauft er seine Hütte nicht um den halben Kaufpreis….
Wo steht das mit dem haus und ivey kannst du mir eine Quelle angeben?
Wenn ich mir hier die Kommentare durchlese, denke ich, ob hier wirklich jeder schreiben darf. Leider ist es wohl so. Null Plan, Null Ahnung. Wenn jemand behauptet, das es sich hier um einen Donk Call handelt, sollte mal aufhören, mit Spielgeld zu spielen und anfangen, sich in den Micro Limits hochzuarbeiten. Er hatte eindeutige Reads auf seinen Gegner und wenn jemand so nervös ist, den kann man auch mit 2 2 callen. Wenn ich dann noch lese, das man so einen Call eher am Final Table machen sollte…ohne Worte. Am Final Table sitzt wohl kaum noch jemand, den man so offen lesen kann, wie diesen Donk, am Anfang des Tuniers. Lest den Artikel nochmal durch. Eventuell seit ihr dann schlauer. Kinder
das mit dem Haus von Ivey ist auf hochgepokert zu lesen…..
und das war ein Donk-Call….punkt was wäre wenn die 9 oder 10 am River gekommen wäre? auch wenn er einen Read hatte, muss er ihn ja eine Hand geben…
bei unerfahrenen Spielern sind nervöse Finger oder umfallende Chips eher ein Zeichen von einem Monster…würdest du auch Live spielen wüsstest du das
wie auch immer, solche Hero-Calls werden im Laufe eines Turniers 100 mal gemacht…gehts einmal gut wird über die Genialität dieses Spielzugs rumgelabert bis der Arzt kommt..
Ein Donk Call Per Exellance
Kein Donk-Call!Auf keinsten!
Grenzwertig.Ich hätts nicht gecallt…..!Aber hinter her ist mann immer schlauer…