WSOP-News – Mizrachi als 50k-Champ und ein Life-ban
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- Jan Meinert, Mittwoch. 02. Juni. 2010
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Wieder gab es einen turbulenten Tag bei der 41. WSOP. Ein Spieler handelte sich tatsächlich einen lebenslangen WSOP-Bann ein und Michael Mizrachi sicherte sich den Titel beim großen $50.000 Poker Players Championship.
Event #2 – $50.000 Poker Players Championship
Vor wenigen Minuten fiel die Entscheidung beim prestigeträchtigen $50.000 Poker Players Championship. Sieger mit 1,55 Millionen Dollar Siegprämie wurde Michael Mizrachi. Er besiegte Vladimir Schmelev im Heads-Up, der als Zweitplatzierter immerhin noch 963.375 Dollar erhielt.
In der letzten Hand des Turniers schob Schmelev nach einem All-in von Mizrachi seine letzten Chips mit 
in die Mitte. Mizrachi callte mit 
und gewann, da das Board 



brachte. Zuvor war Mizrachi, der auch “Grinder“ genannt wird, auf einen 3 zu 1 Chiprückstand gefallen und kämpfte sich verbissen zurück. “I knew if I played slow it would frustrate him”, äußerte sich Mizrachi nach seinem Sieg im Interview.
An den achtköpfigen Finaltisch saßen Robert Mizrachi, David Baker, John Juanda, Mikael Thuritz, Michael Mizrachi, Vladimir Schmelev, Daniel Alaei und David Oppenheim.
Für den Ful Tilt-Pro John Juanda gab es eine Menge Cash, er ging als Vierter mit 436.856 Dollar aus dem Turnier. Juanda schob seine letzten 1,3 Millionen Chips mit 
in die Mite und wurde von Schmelev mit Pocket-Tens gecallt. Die Zehnen hielten und Juanda war an den Rails, wenn auch mit viel Geld.
So ging das 50k-Championship aus:
| Platz | Spieler | Nationalität | Preisgeld |
| 1. | Michael Mizrachi | USA | $1.559.046 |
| 2. | Vladimir Schmelev | Russland | $963.375 |
| 3. | David Oppenheim | USA | $603.348 |
| 4. | John Juanda | USA | $436.865 |
| 5. | Robert Mizrachi | USA | $341.429 |
| 6. | David Baker | USA | $272.275 |
| 7. | Daniel Alaei | USA | $221.105 |
| 8. | Mikael Thuritz | USA | $182.463 |
| 9. | Nick Schulman | USA | $152.730 |
| 10. | Alexander Kostritsyn | Russland | $152.730 |
| 11. | Abe Mosseri | USA | $129.957 |
| 12. | Lyle Berman | USA | $129.957 |
| 13. | Brett Richey | USA | $113.030 |
| 14. | Allen Bari | USA | $113.030 |
| 15. | Ilya Bulychev | Russland | $98.330 |
| 16. | Andy Bloch | USA | $98.330 |
Event #3 – $1,000 No-Limit Hold’em
Ein kurzer Tag endete soeben beim Event #3, dem $1,000 No-Limit Hold’em. In ca. acht Stunden wurden aus den 41 in den Tag gestarteten Spielern der neunköpfige Finaltisch. Nein, es ist leider kein Deutscher mehr unter den letzten Spielern, obwohl es am Tag zuvor für Horst Eilers aus Hamburg noch gut ausgesehen hatte.
Mit 
pushte Eilers seine letzten Chips in die Mitte und war damit gegen 
von Alex Baher unterwegs. Das Board kam 



und nicht nur ein König, sondern am Ende der Flush sorgten für miese Stimmung und das Ausscheiden bei Eilers. Wie auch immer, morgen wird bei dem Event ein Bracelet vergeben. Aber unglücklicherweise nicht für einen Deutschen…
So sieht der Final Table aus:
| Seat 1: Dash Dudley—1,355,000 |
| Seat 2: Bart Davis—1,355,000 |
| Seat 3: Nicholas Mitchell—1,280,000 |
| Seat 4: Deepak Bhatti—400,000 |
| Seat 5: Gabe Costner—1,830,000 |
| Seat 6: Richard Rice—700,000 |
| Seat 7: Aadam Daya—2,855,000 |
| Seat 8: Isaac Settle—970,000 |
| Seat 9: Cory Brown—2,315,000 |
Life-Ban
Einen lebenslangen Bann von der WSOP kassierte ein Spieler beim $1.000 NL Hold’em am Samstag. Was hat er gemacht? Ganz einfach. Er hat Chips von einem anderen Spieler genommen und sich dabei so blöd angestellt, dass er erwischt wurde.
Gerade als das Spiel in die Pause ging und nur noch er und ein anderer Spieler im Pot waren und er diesen Pot gewann, begann er die gewonnenen Chips zu sich zu schieben. Dabei versuchte er, sich mit der freien Hand die Chips seines Nebenmanns, der schon in der Pause war, einzuverleiben. Er tat so, als würde er sich mit der Hand auf dem Tisch abstützen, der Dealer hat es aber gemerkt und die Kameraaufzeichnung überführte ihn endgültig. WSOP Tournament Director Jack Effel sprach daraufhin den berüchtigten Liveban aus. Selbst schuld…
Kommentare























es müsste in der überschrift wohl eher “life ban” heißen, denke zumindest, dass es so gemeint ist.
Immer diese Klugsch…..!
“und sich dabei so blöd angestellt, dass er erwischt wurde.” – wie ist denn der Berichterstatter drauf?
Ich würde eher sagen er war so so blöd, es überhaupt zu tun. Das widerspricht jedem Fairnessgedanken und der life ban ist noch eine milde Strafe – in gewissen Teilen der Erde hätte man ihm die Hand abgehackt und im alten Texas hätte er nun einen Colt im Rücken.
Nicht dass ich für diese Strafen wäre, aber ein solcher Spieler sollte in keinem Casino der Welt mehr pokern dürfen.
vielleicht ist es ja auch ein liveban und der darf nie wieder Live spielen, daran habt ihr mal wieder nicht gedacht, der Effel ist verdammt mächtig!