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WPT Championship – Benyamine wieder vorn

Eines der stärksten Felder aller Zeiten kämpfte gestern bei der WPT Championship im Bellagio um die sechs begehrten Plätze am Final Table. Unter den zehn Aspiranten befanden sich mit Scotty Nguyen, David Benyamine, Phil Hellmuth, David Williams und Eric Baldwin einige der besten Turnierspieler der Welt und entsprechend hochklassig ging es an den letzten beiden Tischen auch zu.

Nachdem sich Cliff Josephy und Nikolai Evdakov als Zehnter bzw. Neunter verabschiedet hatten, erwischte es mit Scotty Nguyen den Mann, der am Vortag noch auf Rang 2 des Chipcounts gelegen hatte. Das Match-Up in seiner Hand mit David Benyamine hatte es in sich, denn auf einem Board mit HjD10D6H8 spielte Benyamine 350.000 an und Nguyen raiste auf 1,15 Millionen. Benyamine nahm sich Bedenkzeit, schob letztlich aber seine gesamten Chips in die Mitte.

Ngyuen callte und drehte C8D8 für ein Set Achten um, doch blieb ihm nur noch ein Out, als Riesen-Baby Benyamine H10S10 für das höhere Set umdrehte. Diesem blieb mit der D7 auf dem River eine böse Überraschung erspart und Scotty musste mit Rang 8 und 105.000 Dollar den Tisch verlassen, da der Franzose etwas mehr Chips als er hatte.

Pokerblatt

Immer für Unterhaltung in jeder Hinsicht gut ist Phil Hellmuth. The Pokerbrat war mit den wenigsten Chips in den Tag gegangen, zeigte sich aber von seiner zähesten Seite und konnte seinen Stack sukzessive ausbauen. Mit David Williams lieferte sich Hellmuth immer wieder interessante Duelle, wie auch in der folgenden Hand.

Williams raiste vom Cut-Off auf 200.000 und Hellmuth callte im Big Blind. Nach Check in the dark und einem Flop mit C9S6D5 checkte auch Williams, doch nach der Hq auf dem Turn und Hellmuths erneutem Check setzte der Runner-Up des WSOP Main Event von 2004 weitere 300.000. Hellmuth foldete und meinte, nachdem Williams ihm mit S7H2 seine Karten gezeigt hatte, “That’s what I know he’s been doing to me all day. Nice hand, baby.”

Williams war es auch, der Hellmuths Hoffnungen auf den Turniersieg ein End bereitete. Mit SkD10 und nur noch 505.000 Chips war der elfmalige Bracelet-Gewinner in erster Position All-In gegangen und Williams hatte auf dem Button mit DaSj gecallt. Hellmuth brauchte dringend einen Treffer, aber das Board brachte C8H7S6D6S7 und Hellmuth musste sich mit Rang 7 und 152.856 Dollar Preisgeld begnügen. Bevor er den Tisch verließ, donnerte aber noch seinen iPod gegen die Wand und gab allen Konkurrenten die Hand.

Durch Hellmuths Ausscheiden standen somit die sechs Spieler fest, die sich heute am Final Table um den Turniersieg streiten werden. David Benyamine, David Williams und Eric Baldwin liegen fast gleichauf – bei folgender Sitzverteilung kommt es daher auf jeden Fall zu einem äußerst spannenden Finale:

Seat 1 John O’Shea – 1,200,000 (12 bb)
Seat 2 Billy Baxter – 2,440,000 (24 bb)
Seat 3 Eric Baldwin – 4,490,000 (44 bb)
Seat 4 David Williams – 4,700,000 (47 bb)
Seat 5 David Benyamine – 4,705,000 (47 bb)
Seat 6 Shawn Buchanan – 1,965,000 (19 bb)

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Kommentare


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  • poker
  • 24.04.10

schade ich hätte hellmuth und nguyen sehr gerne am final table gesehen


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  • 24.04.10

kann man den final table irgendwo im livestream verfolgen? gibts da irgendwelche angebote wie bei den ept´s? und um wieviel uhr unserer zeit gehts los?