Leitfaden WSOP 2010 – Teil 4: Attraktionen in Las Vegas
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- Matthias Manhertz, Sonntag. 14. Februar 2010
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Wer zur WSOP mehrere Wochen in Las Vegas ist, der möchte unter Umständen nicht jeden Tag von morgens bis abends an den Spieltischen und Automaten verbringen. Aber was kann man in Vegas noch alles machen?
Für all diejenigen, die zum ersten Mal in Sin City sind, bietet sich ein Spaziergang am Strip an. Wer einmal vom MGM Grand bis zum Encore läuft, hat so ziemlich den gesamten Strip gesehen und kann die wahnsinnigen Ausmaße der Wüstenstadt richtig begreifen. Auf dem Weg kann man die kostenlosen Attraktionen am Strip bewundern: Die aus Film und Fernsehen berühmten Bellagio Fountains, die “Sirens of TI” Stuntshow und den kürzlich komplett renovierten Vulkan vor dem Mirage. Außerdem kann von New York über Paris vorbei am alten Rom nach Venedig schlendern und sich dabei regelmäßig in den klimatisierten Räumlichkeiten abkühlen.
Die Fremont Street in Las Vegas
Ein weiteres Highlight, das man wenigstens einmal gesehen haben sollte, ist Downtown Las Vegas mit dem Fremont Street Experience. Auch sonst hat Downtown einen gewissen Charme. Während der Strip stellenweise etwas versnobt und hochpreisig daher kommt, gibt es hier frittierte Schokoriegel und Shrimpcocktails für $1,99 zu probieren, Margaritas ab $0,99 und günstiges Bier in Massen. Oftmals sieht man Straßenkünstler auf der Fremont Street auftreten und alles ist viel näher beieinander und lädt die Leute zum flanieren und feiern auf der Straße ein. Auf der Toilette der Main Street Station kann man sogar ein echtes Stück Berliner Mauer bewundern.
Wer aber all das bereits kennt, kann in Vegas trotzdem Einiges erleben, das nichts mit Casinos zu tun hat.
Da wäre ein Flug mit dem Hubschrauber: Entweder über den Strip (bei Nacht sehr zu empfehlen) oder gleich zum Grand Canyon, je nach Wunsch und Geldbeutel mit oder ohne Landung und sonstigen Extras.
Oder wie wäre es mit einem Fallschirmsprung? Das ist ein typisches “Freizeitvergnügen” für Las Vegas Touristen. Die nicht ganz so mutigen können auch zum Indoor Skydiving über einem überdimensionalen Ventilator ausweichen, wo man, wenn’s schief geht, nicht ganz so tief fällt.
Der Elephant Rock vor den Toren
von Las Vegas
Außerhalb von Vegas gibt es auch den massiven Hoover Staudamm, der mit dem Mietwagen gut zu erreichen ist. Und wenn man schonmal einen Mietwagen hat, bietet sich zumindest für Naturinteressierte der Red Rock Canyon an.
In Las Vegas selbst gibt es dann noch den Gun Store und die Pinnball Hall of Fame. Letztere stellt auf über 900m² Pinball Automaten der verschiedensten Jahrgänge aus. Alle davon können für je 25 Cent bzw. 50 Cent bei den neueren Modellen bespielt werden. Im Gun Store kann man nach belieben Waffen ausleihen und damit auf Papierzielscheiben schießen. Unter den möglichen Zielen ist natürlich auch ein Bild von Osama Bin Laden und wem die Auswahl nicht reicht, der darf auch gerne eigene “Zielscheiben” mitbringen. Die Auswahl der Schießeisen reicht von Handfeuerwaffen aus dem zweiten Weltkrieg bis zu vollautomatischen, modernen Sturmgewehren.
Und wer keine Lust hat, sich selbst um die Organisation zu kümmern, wendet sich einfach an den Concierge seines Hotels. Aber das Trinkgeld in dem Fall nicht vergessen.
Kommentare

















Zwar nicht der Red Rock aber auch schön anzusehen; Elephant Rock
Danke, Bildunterschrift korrigiert.
hab ich das richtig verstanden das ich in amerika mir als touri ne waffe ausleihen kann und rumballern darf??
auf dem schiessstand natürlich. waraum den auch nicht? darfst du hier doch auch…
wusste ich garnicht,dachte immer man brauch einen waffenschein oder zumindest jemand der dabei ist und einen besitzt in deutschland..