Borgata Winter Open – Jeff Madsen triumphiert
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- Rainer Vollmar, Samstag. 06. Februar 2010
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- winter, open, borgata
Mit Favoritensiegen ist es beim Poker so eine Sache. Oft gewinnt ein Außenseiter, obwohl der nominelle Favorit nichts verkehrt gemacht hat. Beim Main Event der Borgata Winter Open ging der zweifache Bracelet-Gewinner und Full-Tilt-Pro Jeff Madsen als bekanntester Spieler und Favorit an den Final Table, machte alles richtig – und setzte sich tatsächlich gegen seine neun Konkurrenten durch.
Der Triumphator der Borgata Winter Open
3.500 Dollar Startgeld hatten die insgesamt 766 Teilnehmer entrichtet und damit für einen mehr als beachtlichen Preispool von über 2,5 Millionen Dollar gesorgt. Dem Sieger winkten 625.000 Dollar und diese Summe konnte sich Madsen sichern, nachdem ihm bisweilen auch das notwendige Glück des Tüchtigen zur Seite gestanden hatte.
Bei noch vier verbliebenen Spielern war Madsen in eine vorentscheidende Hand mit Barkley Hamilton verwickelt. Auf einem Flop mit 

setzte Hamilton und Madsen callte, der Turn brachte eine
und wieder callte Madsen die Bet von Hamilton. Auf dem River kam eine
und erneut setzte Hamilton, der mit 
schon auf dem Flop ein Set getroffen hatte. Die Antwort von Madsen kam prompt, er raiste die 1,3 Millionen im Pot mit einem All-In. Hamilton blieb nur ein Call und nachdem Madsen das mit 
geriverte Set aufgedeckt hatte, musste er als Viertplatzierter seinen Stuhl räumen, während Madsen die klare Chiplead übernahm.
Diese Führung baute Madsen weiter aus, indem er Tom Marchese an die Rails schickte. Dieser war mit 
All-In gegangen und landete nach Madsens Call mit 
in einem Coinflip. Madsen traf Ass und Dame, worauf Marchese ausgeschieden und mit Sirous Jamshidi nur noch ein letztes Hindernis verblieben war.
Es dauerte noch einmal eine Stunde, ehe in der letzten Hand des Turniers Jamshidi vor dem Flop mit 1,9 Millionen Chips All-In ging und Chipleader Madsen mit 
callte. Jamshidi drehte 
um und brauchte unbedingt einen Treffer. Der Flop mit 

ließ Jamshidi noch Hoffnungen auf eine Dame oder eine Zwei, doch der
auf dem Turn zerstörte alle seine Chancen. Nach der bedeutungslosen
auf dem River hieß der Sieger Jeff Madsen und Jamshidi musste sich mit knapp 368.000 Dollar trösten.
Für Madsen endete mit dem Triumph in Atlantic City eine fast einjährige Phase ohne Turniersieg. Vor knapp 12 Monaten hatte er bei den L.A. Poker Classics ein NLHE-Turnier gewonnen.
Hier der Endstand:
| Platz | Name | Preisgeld |
| 1 | Jeff Madsen | $625,006 |
| 2 | Sirous Jamshidi | $367,794 |
| 3 | Tom Marchese | $190,027 |
| 4 | Barkley Hamilton | $165,508 |
| 5 | Nick Kamen | $140,988 |
| 6 | Al Grimes | $116,468 |
| 7 | David Fox | $91,949 |
| 8 | Ross Mallor | $67,429 |
| 9 | Chan Pelton | $49,039 |
| 10 | Matt Matros | $31,876 |
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