High Stakes auf Full Tilt – Kostritsyn wieder mit dickem Plus
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- Rainer Vollmar, Freitag. 05. Februar 2010
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- full, high, stakes, tilt
Vor dem Jahr 2010 war Alexander Kostritsyn vor allem als überaus erfolgreicher Turnierspieler in Erscheinung getreten. Fast 2 Millionen Dollar konnte der Russe in seiner Karriere bislang in Turnieren gewinnen und in seinem besten Jahr 2008 nicht nur das Main Event der Aussie Millions als Sieger beenden, sondern auch sechs Cashes bei der WSOP verbuchen.
Im Cashgame lief es für den Allrounder, der unter dem Namen PostflopAction antritt, allerdings weniger gut und aus Sicht seiner Gegner musste er aufgrund seiner Ergebnisse auf den High Stakes von Full Tilt als gern gesehener Gast betrachtet werden. Doch seit Januar ist bei Kostritsyn der Knoten geplatzt und nach einer extrem erfolgreichen Session gegen Ziigmund Ende Januar musste in der vergangenen Nacht auch Urindanger alias Di Dang dran glauben.
Die beiden spielten PLO mit Blinds von 200 $/400 $ und in einer Hand zeigte Kostritsyn sein gutes Gespür. Vor dem Flop hatte er auf 1.200 $ geraist und nach Dangs Call brachte der Flop 

. Kostritsyn setzte weitere 2.000 $, sein Gegner raiste auf 6.400 $ und Kostritsyn callte. Der Turn brachte die
und Dang schob weitere 9.200 $ in die Mitte. Wieder callte Kostritsyn und als Dang auf dem River mit dem
in einem 33.600 $-Pot mit weiteren 25.000 $ All-In ging, versank er in Nachdenken. Schließlich callte er mit 


und behielt die Oberhand, da Ding seinen multiplen Straight Draw mit 


verpasst hatte.
Richtig teuer wurde es für Ding in einer Hand, in der sich die Preflop-Action genauso abspielte und der Flop 

brachte. Mit 2.400 $ in der Mitte brachen die Dämme, als Kostritsyn 2.000 $ anspielte, Urindanger auf 7.200 $ raiste, Kostritsyn auf 24.000 $ reraiste und Urindanger schließlich mit 63.000 Dollar All-In ging. Natürlich callte Kostritsyn mit 


, lag aber in puncto Pot Equity gegen Dangs 


mit 44 zu 56 hinten. Durch die identischen Open-Ended Straight Draws betrug die Wahrscheinlichkeit für einen Split Pot zudem 25 Prozent, doch das Board meinte es gut mit dem Russen, der mit
und
auf Turn und River die Nut Straight bastelte und sich den Pot mit gut 128.000 Dollar schnappte.
Unterm Strich konnte Kostritsyn seine Session mit einem Plus von 423.000 Dollar abschließen und Urindanger klar in die Schranken weisen. Andere Highroller wie Patrik Antonius, Gus Hansen und Brian Townsend spielen noch, auch Isildur1 war wieder (mit 10.000 Dollar Verlust) zu Gange.
Kommentare

















In seinem besten Jahr 2008 nicht nur das Main Event der Aussie Millions als Sieger beenden, sondern auch fünf Final Tables bei der WSOP verbuchen.
-Fünf Final Tables bei der WSOP? Er hat sechs mal gecasht und einmal den Final Table im Seven Card Stud erreicht bei der WSOP 2008Du hast völlig Recht, das wollte ich nach dem Blick in Hendon Mob eigentlich auch schreiben…
Wow was für ein guter call vom Russen mit nur 2 Pair beim Omaha…hätte Dang nun das Ass gehalten wäre es wieder ein Donk call gewesen…
Dieses Omaha in diesen unfassbar überhöhten Limits ist einfach nur wildes gezocke …”hmmmm ich habe QQ und da liegen 66 ich habe two Pair…hmmm…ich call mal das all in …der blufft doch, das Board sieht doch so ungefährlich aus, der Gegner hat ja auch nur 4 Karten…”
So ein Blödsinn…
Also ich möchte hier nicht alles schlecht machen…doch nur mal eins festhalten.
Wenn die so spielen wie es hier aufgeführt wird, dann kann es einfach nur RAUF und RUNTER gehen…langfristig kann man so keinen Erfolg haben…
So jetzt können alle wieder motzen: Du Donk, hast keine Ahnung un dso Kram…aber seit doch mal ehrlich…Omaha ist nur was für Zocker…nix für Könner
So wünsche allen eine schöne Karnevalszeit …
peace
da stimme ich dir voll und ganz zu…da gibt es sooo viele draws etc…da ist es nur noch glück…und der call war wirklich nicht gut…hab ich mir auch gedacht
du donk hast keine ahnung
sehr lustig immer diese fishposts zu lesen
easy call
amüsant, weitere comments – bitte!
bei manchen fishposts steigt der fremdschämfaktor schon extrem….dass denen das nicht peinlich ist
sorry, aber der call macht sinn…
Solche Kommentare habe ich erwartet
Doch mal so richtig erkläre warum denn dieser call wirklich sinn macht könnt ihr alle nicht.
Hauptsache mal schreiben DONK, und Fish easy call und son Krall lalal Kram…dabei seit ihr mit solchen statements die größten fischen hie rim Becken.
Kostritsyn ist keine Frage ein sehr starker Spieler und hat all meinen Respekt, doch beim cashgame Omaha doch im Moment ein wenig überbewertet…und hat nen guten Lauf , mehr nicht
Der Call mag vielleicht für dein ein oder anderen Spieler Sinn machen ( für mich jetzt nicht unbedingt aber ich spiel auch seltenst omaha), aber womit der Vorredner auf jeden fall recht hat ist das Omaha mehr Gamble ist als Holdem, da die Drawmöglichkeiten viel größer sind… Und kein guter Omahaspieler wird das abstreiten können. Mal ist man der Hund und mal der Baum und bei Omaha wechselt das halt noch öfter ab….
Man muss grundsätzlich zwischen Heads-Up-Omaha (wie hier) und Full Ring unterscheiden. Im Heads Up ist der Call schon zu rechtfertigen. Bei mehr als 2 Spielern im Pot wäre er grottenschlecht. Mich amüsieren aber immer wieder die ganzen Texas Hold´em-Artisten, die meinen, Omaha wäre reines Glücksspiel, es gelegentlich aber doch spielen und Preflop bei einem Fullring-Game mit AA unsuited und zwei weiteren kaum passenden Karten wie wild raisen, sich aber nicht darüber im Klaren sind, dass sie gegen zwei Caller mit Double suited-Händen, die auch ansonsten gut harmonieren (z.B. 789 10 und KQJ9) ganz alt aussehen. Die habe ich immer gerne am Tisch.
beat-him-into-the-pot-auto-insta-snap-call… di dang=easy money
nennt ihn doch bitte urindanger und nicht ding
ist sehr verwirrend
Nennt ihn bitte Ding, ich muss bei urindanger immer an was ganz anderes denken als an ‘you are in danger’. ;)