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Welchen Stil verfolgen Sie?

Heutzutage gibt es viele verschiedene Arten, Poker zu spielen, sei es in Cashgames oder in Internetturnieren. Dabei kann unterschiedlich stark ausgeprägte Aggressivität nötig sein, um sein Ziel zu erreichen. Zum Beispiel muss man in Shorthanded-Cashgames oder -Turnieren aggressiver sein als sonst.

Dies mag Ihnen offensichtlich erscheinen, aber ich bin immer wieder überrascht, wie viele Spieler die richtige Aggression vermissen lassen, bis es schließlich zu spät ist. Dies gilt vor allem in Turnieren.

Der Grund, warum dies vor allem für Turniere und weniger für Cashgames zutrifft, hängt meines Erachtens damit zusammen, dass Spieler sich bestimmte Ziele setzen und dann entsprechend tighter werden. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben es geschafft, sich durch den Gewinn eines Satellites mit einem Buy-In von 1 $ oder 5 $ für ein Online-Turnier mit einem Buy-In von 200 $ zu qualifizieren.

Wenn Sie einen der hintersten Plätze im Preisgeld belegen, bekommen Sie 178 $. Der gesamte Preisgeldpool beträgt 250.000 $ und der Sieger erhält 80.000 $. Vielleicht haben Sie aber aufgrund Ihrer Einstellung schon im Vorfeld alle Chancen auf den Gewinn dieses Turniers vergeben. Es ist zwar in diesem Fall absolut nichts falsch daran, sich ins Preisgeld zu retten, da 178 $ eine gewaltige Rendite sind, wenn Sie nur 1 $ oder 5 $ investiert haben.

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Doch betrachten Sie sich den Unterschied zu einem Spieler, der mit einer anderen Einstellung an diesem Turnier teilnimmt. Er hat gewiss nicht 200 $ für dieses Turnier bezahlt, um 178 $ oder nur etwas mehr als sein Buy-In zurückzubekommen – ganz bestimmt nicht. Er ist darauf aus, sich einen Stack aufzubauen, mit dem er das Turnier gewinnen oder zumindest sehr weit kommen kann und sein vorrangiges Ziel besteht darin, den Final Table zu erreichen.

Die meisten Spieler in diesem Turnier sind sich aber nicht einmal bewusst, dass sie keine Chance haben, es zu gewinnen. Ihr Stil ist vorsichtig und defensiv und nur darauf ausgelegt, einen kleinen Anteil des gesamten Preisgeldpools zu ergattern. Ihre Ambition, zumindest 178 $ zu gewinnen, lässt nicht zu, dass sie wesentlich mehr gewinnen und in der Nähe der Bubble werden sie folden, folden und folden, weil sie darauf hoffen, dass andere Spieler ausscheiden und sie kein Risiko eingehen müssen, um ausbezahlt zu werden.

Das ist der Stil dieser Spieler und sie wissen es nicht einmal. Zu Beginn des Turniers glauben sie, sie nähmen daran teil, um es zu gewinnen – doch das ist pure Illusion.


Kommentare


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  • Dariusz.L
  • 26.12.09

Wie oft hast denn du Carl Sampson so ein Turnier gewonnen oder warst am Final table? [...]


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  • icatchyou
  • 26.12.09

-hört sich so an,als ob das Turnier bei erreichen der Zahlphase vorbei ist,aber ich denke da fängts erst richtig an,mein erstes Ziel ist immer ITM und dann Sieg-das Turnier endet nicht bei erreichen der ITM-Zone!Komisch sehe oft Shortstacks die am Ende solche Turniere gewinnen!!! Kann mich mit Deinem Beitrag nicht anfreunden-sehe es anderst,hat nichts mit fehlender Aggression zu tun,eher mit intelligenten Spiel!!


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  • zu doof oder..?
  • 26.12.09

was will der text uns sagen..wirklich kein plan?


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  • Lucky Balboa
  • 26.12.09

Ich finde den Text auch ziemlich sinnfrei,wie die meisten sachen von dem Autor,leider. Glare


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  • ff
  • 27.12.09

Kenne einen, der kommt bei RL-Turnieren immer fast ins Geld, LOL. Aber schon richtig, für einen ganzen Artikel reicht die Feststellung der Turnierpassivität einiger kaum aus. Überhaupt ziemlich volatil die Sampson-Artikel i.p. Lesewert.


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  • bisquitgun
  • 27.12.09

Stellt euch mal vor, alle wollen Erster werden, aber nur einer wird es. Glare