Pokerseiten Übersicht
EPT Übersicht
Pius Heinz bei der WSOP
Legalisierung von Poker

Beat’em All XL – Die 25 Finalisten stehen fest

Am vergangenen Wochenende wurde in den österreichischen Casinos kräftig gepokert und die XL-Variante von Europas größten Live-Pokerturnier ausgetragen. Das Beat’em All XL fand zwar nicht ansatzweise den enormen Zuspruch seines kleinen Bruders, allerdings musste auch ein Startgeld von 300 Euro bezahlt werden.

Von den 289 Teilnehmern in den landesweiten Casinos schafften es schließlich 25, sich für das Finale zu qualifizieren, das am 5. Dezember im Rahmen der Christmas Poker Championship im Casino Bregenz ausgetragen wird.

Pokerblatt

Als Führender geht Josef Martin aus der Schweiz ins Finale, er ist neben Anton Hahnl aus Österreich der Einzige, der mehr als 100.000 Punkte mitbringt. Alle verbliebenen Spieler haben 580 Euro auf jeden Fall sicher, doch jeder wird natürlich bemüht sein, möglichst nah an die Siegerprämie von 21.400 Euro heranzukommen.

Für Spannung beim Finale ist also gesorgt und der Zwischenstand sind wie folgt aus. Weiter unten findet ihr die Aufteilung des Preisgelds.

Vorname Nachname Nation Punkte Tisch Platz
Josef Martin CH 117.700 2 5
Anton Hahnl A 102.000 3 1
Bernhard Auer A 93.500 1 5
Ahmet Dogan D 87.700 1 2
Joachim Löwe D 79.300 3 6
Florian Strasser A 76.500 1 10
A. M. TUR 76.300 2 10
Peter Neumann D 72.900 1 1
Mario Reinhardt D 70.000 2 2
Wolfgang Mages A 66.400 1 8
André Mayr CH 61.200 3 8
Wilfried Haselmayer A 60.000 1 9
Eike Huray D 57.600 3 9
Peter Waiz A 54.000 2 4
Oskar Eller AUT 51.800 2 9
Nicolaus von Miltitz D 51.100 1 3
Matthias Schlager A 46.700 3 4
Alexander Wackernell A 43.900 2 6
Sandro Giambonini CH 39.400 1 7
Ilker Karabulut TR 37.000 2 3
Alfred Gruber A 34.100 3 5
Marco Sohm AUT 31.100 1 4
Jürgen Sulzer A 23.500 3 7
André Schmid D 21.800 3 3
Marc Göschel D 16.700 2 7

Hier die Preisgeldaufteilung:

1. € 21.400
2. € 14.800
3. € 10.550
4. € 7.740
5. € 5.680
6. € 4.120
7. € 2.720
8. € 1.900
9. € 1.525
10. € 1.200
11. – 13. € 950
14. – 16. € 780
17. – 20. € 660
21. – 25. € 580

Kommentare


Login-with-facebook
profile photo
  • Sven
  • 23.11.09

Das ging aber mal gründlich daneben. Wurde Anfangs noch ein Preispool von 400.000€ erwartet musste dies später auf 300.000€ korrigiert werden. Der tatsächliche Preispool von 82.365€ lag somit weit unter den Erwartungen der Veranstalter. Zudem wurde, genauso wie beim letzten Beat ‘em all, wieder Geld aus dem Preispool abgezogen anstatt einen Entry Fee zu verlangen.


profile photo
  • kurt
  • 23.11.09

eine sehr schwaches pokerturnier-event! man kann nicht einfach den buy-in auf dreihundert euro erhöhen und alles andere – z.b. startstack lassen ! da werden zur zeit profiesionellere pokerturnier von diversen casinos angeboten. ich persönlich war in salzburg eine traurige veranstaltung! austria casino nein danke. Tongue


profile photo
  • Ali
  • 23.11.09

Ich war in Graz. Die Struktur war wirklich traurig. Da halt nur wenige Teilnehmer waren ist auch nur einer weitergekommen.


profile photo
  • Gausdal
  • 23.11.09

Wie traurig oder nicht traurig eine Veranstaltung ist, hängt immer auch vom eigenen Abschneiden ab. Und für mich ist der Startstack nicht in erster Linie durch das Startgeld bestimmt, sondern von der Blindstruktur. Lieber pokere ich einen Abend für 300 EUR als für 40k $ beim MainEvent in Vegas (auch wenn der Startstack da größer sein mag ;-)).

Und es soll sogar Leute geben, die auf FT SuperTurbos für Hunderte von Dollar spielen, wo sie bereits nach wenigen Minuten in Harringtons Oranger Zone sind.

Und ansonsten: Immer schön locker bleiben…


profile photo
  • Hawaiifan
  • 23.11.09

Es war bei weitem kein Deepstackturnier. Alle 30 Minuten Blinderhöhung, 100 BBs Startstack. Da nur so wenige mitgespielt haben finde ich wäre ein größerer Startstack besser gewesen, nur vorher konnte man das ja nicht wissen. So verkam es zu einem besseren Sit&Go. Außerdem finde ich nicht dass es im Sinne der Casinos ist dass dies ein Super Turbo Turnier sein sollte. So nebenbei, das Main Event der WSOP war und ist um 10.000 $.


profile photo
  • gast111
  • 30.11.09

Ich hatte mich angemeldet, dann aber, nachdem ich realisiert hatte, dass das Finale in Bregenz stattfindet, wieder abgesagt. Der Osten Österreichs ist sowieso schon bei der CAPT sehr benachteiligt, und jetzt wieder. Eine Fahrt nach Bregenz, bei der man eine Anreise am Donnerstag und eine Abreise am Montag einkalkulieren muß, ist für die Meisten aus dieser Region uninteressant. Man hätte das im sehr schönen Casino Linz belassen sollen. Aber da spielten wohl die wirtschaftlichen Interessen der Casinos Austria eine Rolle, das Finale innerhalb einer anderen, mehrtägigen Pokerveranstaltung abzuhalten.

Das mit den stacks ist leicht erklärt, da die CA immer die gleichen Strukturen anbieten, egal welches Event, und die richten sich nach der CAPT. Die ersten beiden beat em all im Nov. 08 und Frühjahr 09 hat man an die 300er buy in-Struktur angepasst. Dass man allerdings bei einem 300er buy in mit dieser Struktur die Spieler aus den Privatcasinos wohl nicht anlocken kann, sollte den Pokerverantwortlichen der CA bewußt sein. Auf die hat man es aber abgesehen. In den meisten öst. Privatcasinos zahlt man 220,- für ein Turnier mit 40 – 45 min Leveldauer und 10.000 bis 15.000 Startstack Bei den CA kostet das mind. 1.500,- (nachzulesen im u. a. link)

http://www.casinos.at/uploadNew/2...9.pdf

Das mit den entry fees ist auch so eine Sache. Ich persönlich finde, dass der Abzug vom Preisgeld denen entgegen kommt, die vor den Geldrängen ausscheiden, denn die Anderen können das verschmerzen. Wohingegen entry fees die belasten, die eben kein Preisgeld gewinnen. Und das sind meist die Hobbyspieler, die man zu regelmäßigen Turnierspieler machen will.

Übrigens auch zum Vorteil der sog. “Semiprofis”, da es dann insgesamt mehr zu gewinnen gibt Smoke