Intelligente Passwörter - Sicherheit kommt weiter
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- PokerOlymp Redaktion, Montag. 02. November 2009
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- passwörter, sicherheit
Datensicherheit ist unter Pokerspielern als Thema ein absoluter Dauerbrenner. Ein aktuelles Vorkommen hat das Thema erneut in den Fokus gerückt. Der Autor des folgenden Texts möchte anonym bleiben, er ist der Redaktion aber persönlich bekannt. In seinem Text analysiert er zuerst aktuelle Vorkommnisse und gibt anschließend Ratschläge für Verbesserungen.
Auf dem IntelliPoker-Server unter www.intellipoker.com.ua waren für einige Stunden neben den Daten der öffentlich zugänglichen Benutzerprofile auch noch sogenannte Debug-Informationen zu sehen. Diese Informationen werden von Entwicklern genutzt, um mögliche Probleme zu erkennen und beheben zu können.
IntelliPoker hat prompt reagiert und die Seite zunächst vom Netz genommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Google die Profile bereits indiziert und so waren noch Archiv-Versionen verfügbar. Diese sind mittlerweile aber ebenfalls verschwunden.
Insgesamt 495 Profile konnten gesichert werden, in denen neben Usernamen und Emailadresse auch statistische Daten wie die Anzahl der IntelliPoker-Punkte und Ähnliches zu finden waren.
Die Passwörter sind in den Profilen nur als MD5-Hashes zu finden und so zunächst unbrauchbar, da der Wert nur eine Prüfsumme darstellt, aus der sich nicht auf das ursprüngliche Passwort schließen lässt. Ein Beispiel: Der MD5-Hash zum Passwort ‘bond007’ liest sich cbdb7e2b1ed566ceb796af2df07205a3 Bei einem Login errechnet das System aus der Passworteingabe diesen Hashwert und vergleicht ihn mit der in der Datenbank gespeicherten. Sind die Werte identisch, muss der User das richtige Passwort eingegeben haben und der Login war erfolgreich.
Natürlich hat die Sache einen Haken und das sind – wie üblich – schwache Passwörter. Ein Passwort wie ‘bond007’ ist auf einem heimischen Computer binnen einer Minute geknackt, indem sämtliche Kombinationen im Brute-Force-Verfahren durchprobiert werden.
Ein Beispiel in Zeitraffer mit einem echten Passwort:

Um Zeit zu sparen wurde bereits vor Jahren damit begonnen, sogenannte Rainbow Tables zu erstellen, die eben jede erdenkliche Kombination nebst ihrem entsprechenden Hash-Wert vorhalten sollen. Dazu gibt es im Netz passende Suchmaschinen, die es erlauben binnen Sekunden zu einem Hashwert das entsprechende Passwort zu erhalten. Im Falle ‘bond007’ vergehen gerade mal zwei Sekunden bis zur Ausgabe.
Ein Zwischenfall wie bei IntelliPoker ist natürlich unangenehm, aber hundertprozentige Sicherheit lässt sich eben nicht garantieren und vor allem dann nicht, wenn Anwender ihren Teil einfach nicht beitragen wollen.
Passwörter sollten mindestens 8 Zeichen lang sein und aus Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Den zeitlichen Unterschied für das Knacken eines Passwortes vermittelt zum Beispiel diese Seite:
www.unwrongest.com/projects/password-strength/
(Dort wird von 2,8 Milliarden möglichen Kombinationen pro Minute und Computer ausgegangen. Auf unserem Rechner waren es immerhin noch 1,02 Milliarden.)
Für ‘bond007’ sind es geschätzte 27 Sekunden, für ‘Bond$$7’ bereits über 6 Stunden und für ‘Bond$$7&’ über 24 Tage – wenn nur ein Computer mit der Aufgabe betraut ist. Natürlich sollte für das eigene Passwort nicht gerade eine Filmfigur herhalten, aber das Beispiel verdeutlich wie durch die Verwendung sämtlicher Zeichen die Komplexität eines Passwortes steigt.
Zudem sollte nicht dasselbe Passwort für Internetforen, Emailaccounts und andere Angebote genutzt werden. Nicht jeder Zwischenfall wird bekannt, aber im Falle von IntelliPoker wurde angemessen reagiert. Die User wurden informiert und mit neuen Passwörtern versorgt. Wie viele von ihnen werden es aus Bequemlichkeit sofort wieder in ihr altes ändern?
Als Anreiz, es nicht bei dem alten Passwort zu belassen und in Zukunft bessere zu wählen, hier noch die ersten 145 Passwörter, die innerhalb von 70 Minuten geknackt wurden:
| 00105182 007horst 00zfddnb 01797567 01daniel 02bochum 04acid07 0706dbkg 08121982 08150808 08joem31 | 0chermer 100makka 10hhhfff 1100101a 11011989 11061986 1118owen 111biwie 111timmy 11235813 11bochum | 11frosch 11werder 12121212 12345678 12345hps 12348765 1234giga 1234rein 123h0lub 123jonas 123kosak | 123lachs 123lerch 123ok123 123spast 12464235 12qwertz 12werder 13071972 130875ks 1314kw58 139venus | 13locker 14kiddy5 15041966 15krezip 1766ihec 17nicola 18061988 19091981 19691979 1988fabi 1988vefi |
| 1990fabi 1antones 1boedele 1botgr27 1classic 1deadeye 1fischer 1glasgow 1hallo59 1harmsch 1jericho | 1julchen 1kesrin1 1kokusho 1lapalma 1legolas 1m2i3r4o 1patient 1patrick 1pauline 1q2w3e4r 1qayxsw2 | 1sbccrew 1schulke 1slodown 1trigger 2000afti 2000monk 20011941 200277tb 2009sira 20111987 20mane21 | 210868as 21carbev 22qwertz 230681ml 23232323 23blacky 25061976 2612xy18 27namron 28111965 29095131 | 2drogen2 2kxinxan 30111986 33hannes 34blabla 35413541 3a7mj4oy 444sting 47alpha1 4hafen01 4pokersp |
| 5070andi 54133897 56jjwk19 5erbmwt3 61319mig 61423050 66ibbirt 678nacht 68hheine 6fotzen6 74jungle | 75qwertz 77arrack 78marion 7campino 7gewinnt 7sieben7 7stauder 82berlin 82nitram 83tobies 84hutgut | 84sandoz 84zahlen 857achat 888fmpdi 88diablo 88plaggi 8wsopwin 91coreco 92512840 9936drok babylon5 | erfolg88 robin123 |
(Anmerkung der Red.: Selbstverständlich können die Passwörter nur in Kombination mit den Usernamen benutzt werden und sind mittlerweile geändert)
Kommentare

















Die Daten lagen über Monate offen im Netz! Mindestens seit Ende August, davor läßt sich nichts finden. Außerdem nicht hunderte, sonder mehr als 10.000 Userdaten!
chapot, ein “intelli”gentes ergebnis eures montagstermines wie ich meine.
sehr gut recherchiert und aufbereitet. datenschutz ist ein leider zu oft vernachlässigtes thema. der ruf nach diesem erklingt meist nur dann wenn das kind bereits in den brunnen gefallen ist.
an dieser stelle sei also nochmal auf die eigenverantwortung eines jeden einzelnen von uns hingewiesen. wir sind es selbst die unsere daten ins netz stellen. wir sind es die unternehmen daten zur verfügung stellen.
Einige Punkte dieses wirklich guten Artikels bedürfen einer Ergänzung:
1. Zitat: „Auf dem IntelliPoker-Server unter www.intellipoker.com.au waren für einige Stunden neben den Daten der öffentlich zugänglichen Benutzerprofile auch noch sogenannte Debug-Informationen zu sehen.“ Die Adresse ist eine com.ua. Im Gegensatz zu einer australischen Domain ist eine ukrainische etwas anders zu bewerten. Mal davon ab, dass die Isle of Man weder in Australien noch in der Ukraine liegt und es eine ganze Reihe weiterer Intelli-domains in der Ukraine gab, auf denen kundenrelevante Daten vorgehalten wurden stellt sich die Frage, was sicherheits- und datenschutzrelevante Kundeninformationen in der Ukraine und damit abseits des aufwendigen Sicherheitskonzeptes von Pokerstars zu suchen haben.
Das Sicherheitsleck war seit mindestens 29.08.09 gegeben (ältester Google-Eintrag) und nicht nur für kurze Zeit.
2. Zitat: „IntelliPoker hat prompt reagiert und die Seite zunächst vom Netz genommen.“ Intelli hat erst dann reagiert, als User in einem thread auf diesen Umstand hingewiesen haben. Allerdings war die erste Maßnahme, das Forum zu schließen, um damit kritische Stimmen und die Verbreitung dieses Skandals zu verhindern. Die Mitglieder der italienischen und spanischen Intelli-Seiten sind bis dato nicht auf der Startseite deren Foren informiert worden.
3. Zitat: „Insgesamt 495 Profile konnten gesichert werden, in denen neben Usernamen und Emailadresse auch statistische Daten wie die Anzahl der IntelliPoker-Punkte und Ähnliches zu finden waren.“ Wenn das die nachweisbaren sein sollen- ich habe 12.461 gesichert. Das exakte Ausmaß dieses Skandals werden wir wohl leider nie erfahren.
4. Zitat: „Nicht jeder Zwischenfall wird bekannt, aber im Falle von IntelliPoker wurde angemessen reagiert. Die User wurden informiert und mit neuen Passwörtern versorgt. Wie viele von ihnen werden es aus Bequemlichkeit sofort wieder in ihr altes ändern?“ Hier wurde in keinster Weise angemessen reagiert sondern in Punkto Aufklärung vertuscht und gelogen. Das deutschsprachige Intellipoker-Forum wurde erst vom Netz genommen, als kritische Beiträge auftauchten, die Blogkommentare, die auf den Umstand der Offenlegung von Daten hinwiesen, wurden gelöscht und die Kommentarfunktion der entsprechenden User gesperrt.
5. Bei Pokerstars geänderte Mailadressen werden durch Pokerstars trotz bestehendem Sicherheitsrisiko an IntelliPoker weitergeleitet.
6. Daten von Usern, die sich vor geraumer Zeit schon bei IntelliPoker haben löschen lassen, wurden auch nach accountlöschung weiterhin gesammelt, wie im Zuge dieses Datenskandals öffentlich wurde.
7. Bei den panischen ‘Aufräumaktionen’ der Admins kam es zu weiteren Fehlern: u.a. wurde das VIP-board von Intelli veröffentlicht und als besonderes Schmankerl das gesamte interne Adminboard.
Das ganze nimmt mittlerweile groteske Züge an und ich fühle mich an die letzten Tage der DDR erinnert. Da wurde auch versucht so viel wie möglich “Schadensbegrenzung” zu betreiben und das dabei entstehende Chaos hat noch mehr Chaos erzeugt.
Mittlerweile räumt die “Intelli”gente Seite rigoros auf. In den Blogbeiträgen, in denen die Kommentarfunktion sich anscheinend nicht abschalten lässt werden, werden Beiträge, die auch nur den Hauch von Kritik neben der hauptsächlichen Ausseinandersetzung mit dem eigentlichen Blogbeitrag haben, unter dem Vorwand es handle sich um Spam gelöscht. Und die Möglichkeit der kritischen User zu kommentieren ist mittlerweile wohl abgeschaltet worden.
Wenn Intelli schon unbeirrt sein eigenes Grab schaufelt sollte vielleicht jemand den Verantwortlichen eine Schaufel reichen, damit das Vorhaben schneller umgesetzt werden kann.
nach neustem stand sind wir nun bei dem 3 sec hole innerhalb von einer woche bei intelli.
betroffen diesmal das ticketsystem des supports dessen daten offen liegen.
das hat mit datenschutz allerdings nur noch am rande zu tun was intelli da betreibt. das ist tag der offenen tür.
Ich würde das ganze ja mal gern irgendwo diskutieren, aber es sind ja alle verstreut. es sollte ich doch mal ein Forum finden wo wir uns als User darüber unterhalten können. Ich hab da dringend Informations- und Diskussionsbedarf.
Die Diskussion kann doch hier geführt werden: http://www.pokerring.com/posts?comm...=7437
Ich hab keine Angst mein Passwort würde laut dieser Berechnung 28 Jahre in anspruch nehmen na bitte!
“6fotzen6” Jo. Bombe Passwort.
Mein Passwort wird angeblich innerhalb von ‘unter 1’ Sekunden geknackt. Ohoh. Naja – ich habe auch keinen Intelli Account.
Schon lustig wie “intelligent” einige User doch sind mit dem Passwort.
Die Geschäftsleitung von Intelli schafft es in nicht mal 12 Monaten den Laden ganz zu rivern. Ist nicht erst der zuständige Admin da gefeuert worden?
Und dann noch die desinformations Politik dort, die lassen das Kind nicht in den Brunnen fallen, die katapulieren es noch hinein.
Die Geschäftsführung ist innerhalb von wenigen Monaten wiedereinmal überfordert. Der mit Abstand größte Pokerraum leistet sich mit diesem Marketingpartner keinen Gefallen.
Selbst als Fischzucht hat man in den letzten Monaten versagt.
Da wird jeder Kleingartenverein besser geführt. Stars – Marketing = 6 – setzen.
Also mein Password ist unknackbar es lautet michael1982 da kommen die nie drauf,ist nämlich der name und gleichzeitig der geburtsjahrgang meines liebsten
Ich bin mal gespannt, ob der KlausKlausen mit dieser erbärmlichen Nummer durchkommt, oder nicht verdienterweise zeitnah entsorgt wird. Mehr Falschmachen als dieser Geschäftsführer geht ja wohl gar nicht. PS verkommt über IP zur ansoluten LACHNUMMER, solche Marketingpartner auch noch mit Geld zu unterstützen. Aber wer weiss, vielleicht ist das ja auch nur ein Teil eines Kostensparmodells auf “englische” Weise.
Hi, Echt Hammer hart die Leute von Intelli. Mal von der Panne abgesehen, was echt eine Sauerei ist, haben sie darauf hin das Forum deaktiviert das die Panne nicht weiter verbreitet wird. lächerlich wenn man mich frägt, immerhin gibt es andere Foren. Zumal solch eine Panne sicherlich nicht im Forum des Betreibers der Panne diskutiert wird.
Die nächste Sauerei ist, das Forum geht wieder, ich äußere mich ein wenig kritisch und zack wurde mein Account gesperrt. Angeblich wegen Multi Account da 8 Accounts gleichzeitig mit meiner IP unterwegs wären.
Abgesehen von dieser Sperre kommt dann hinzu das die kritischen Posts von mir dann auch umgehend gelöscht wurden.
Zensur wie in China würde ich dazu sagen. Erinnert mich an DDR Zeiten.
Sowas von solch einer Community. Und dann das Argument der Betreiber es wären Prozentual gesehen nur wenige Accounts. Selbst bei NUR 1% wären das 10.000 Accounts mindestens.
Da könnte ich mich so aufregen.
Scheiss auf Meinungsfreiheit, scheiss aufs Grundrecht. Vertuschen ist das was zählt…
Trust: selbst schuld. Intelli hat doch seit längerer Zeit schon gezeigt, dass User ihnen nur ein Klotz am Bein sind.
Schade ist nur, dass mit Intelli eine schöne “Fischzucht” nun endgültig zu Ende geht und dass den letzten wackeren Nutzern die Community kaputt gemacht wird.
Leute (USER), seid ihr so naiv oder tut ihr nur so? Was soll es denn bitte nützen, 2 Mailaddis zu hinterlegen? Der springende Punkt ist doch:
RATIONAL INSTRUCTION SERVICES Ltd. = POKERSTARS = INTELLIPOKER
Da liegt doch der Hase im Pfeffer (die ”=”-Zeichen bedeuten “ist gleich”). Selbst wenn ihr 100 Mailaddis bei RIS-Ltd. habt… werden die Daten dadurch sicherer, will heißen vertrauenswürdiger behandelt? Imo not, ldo… ALLE DATEN machen sofort die Runde und landen wieder in den selben Händen. Das kann ich persönlich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, mal völlig abgesehen von der Marschrichtung dieses Vereins namens IntelliPoker.
Es bleibt ja jedem selbst überlassen, ob er diesen völlig offensichtlichen Lügen:
...glauben schenkt. Ich für meinen Teil tue das sicher nicht. Erst recht nicht, nachdem man einmal angekündigt hatte, seine Fehler einzusehen und in Zukunft “näher an der Community” operieren zu wollen und dieser mit mehr Respekt und Offenheit zu begegnen – was sich als völlig leere Worte herausstellte. In dem Zusammenhang ist die Äußerung von “damals” absolut ein heftiger Schlag ins Gesicht.
In diesem Thread kann man sich übrigens mal erkundigen, welche Daten da wirklich offen lagen: http://forumserver.twoplustwo.com/82/interne...0696/
Dass eine Panne auftreten kann (zu den andren beiden sag ich mal nix) ist völlig verständlich wo Menschen arbeiten, aber dass man derart vertrauensvolle Aufgaben in obv völlig inkompetente Hände gibt (Foren-Testumgebung, Testdaten = reale Daten etc pp) steigert das Risiko natürlich enorm. Das wurde bewusst in Kauf genommen (Admin rausschmeißen mitten während der Umstellung etc). Weiters ist einfach der Umgang mit dieser Panne schon absolut als dilettantisch, wenn nicht sogar als kriminell einzustufen, und das wird DEFINITIV nicht ohne Folgen bleiben.
Dann, nochwas – wie kann man eigentlich so strunz-dämlich sein und in einem Thread bzgl Datensicherheit und Aufklärung (besser: Verdacht auf DatenUNsicherheit, Lügen, Zensur und Vertuschung) massiv Beiträge zensieren? Wie sieht das wohl nach außen aus, für diejenigen, die alle paar Minuten die Seite aktualisieren, sich aber nicht zu Wort melden sondern erstmal die Lage sondieren? Woher kommen wohl die atm 4000 Klicks? Sag ich mal lieber nix zu, soweit sollte jeder selber denken können, der seinen Menschenverstand nicht in IPP ertränkt (hat).
Abgesehen von diesen Umständen bin ich hier übrigens mal Mitglied geworden, um mein Spiel zu verbessern (ich möchte die Gelegenheit nutzen, allen die dazu beigetragen haben hiermit zu danken) und nicht um mich ständig aufs neue ärgern zu müssen und mir Sorgen um alles mögliche machen zu müssen. Ergo konzentriere ich mich fortan an geeigneter Stelle (!!) ausschließlich auf erstgenanntes und wünsche Euch USERN allen noch viel Spaß und Erfolg.
Fakt ist, solange derartige ignorante Stümper am Werk sind, bin ich persönlich mit dem Laden RATIONAL INSTRUCTION SERVICES komplett durch. In dem Zusammenhang war das hier jetzt auch mein offiziell letzter Post auf IP, auch wenn ich wider Erwarten ob meiner kritischen Worte nicht gebannt werde.
Abschließend würde ich den IP-MA persönlich empfehlen mir in nächster Zeit verstärkt Gedanken um die private Zukunft zu machen (Job etc), ist nicht als Drohung zu verstehen sondern als ernstgemeinter Rat basiernend auf ein paar Funken Verstand, und der IP-GeFü würde ich doch noch nahelegen wollen, den Namen der Firma zu ändern und auch gleich den Slogan – das passt irgendwie alles nich so ganz zusammen, will heißen ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen.
[x] haz done [x] can ban
—-—-—-—-—-—-—-—Beitrag wurde umgehend gelöschtAbsender: HungryEyes42 Betreff: ‘Du hast im Forum IntelliPoker eine Verwarnung erhalten’
Klicke auf OK, um sie anzusehen oder auf Abbrechen, um dieses Fenster zu schließen. Du wurdest aus folgendem Grund gesperrt: Gebrauch des Hausrechtes Ende der Sperre: 05-12-2009, 13:00
Fehler dürfen passieren, sogar Fehler wie der jetzige, dass Userdaten frei im Netz einsehbar waren. Auch ein Intelli-Poker Support-Zentrum, welches offen wie ein Scheunentor war und von Pokerstars-Mitarbeitern bedient wird und ein komplett offengelegtes VIP- und Adminboard bei Intelli-Poker wären durch menschliches Versagen und/oder Inkompetenz einzelner Mitarbeiter der RATIONAL INSTRUCTION SERVICES Ltd. noch erklärbar, was nicht nachzuvollziehen ist, wie ‘offen’ nun nach Öffnung des Forums von Seiten IntelliPoker mit diesem Vorfall umgegangen wird. Da wird in einem extra zum Zwecke der Aufklärung eröffneten thread von Verantwortlichen gelogen, dass sich die Balken biegen, da werden Tatsachen derart verquer dargestellt, das einem schon schlecht wird, da wird ein handfester Skandal einfach heruntergespielt.
Das schlimmste ist: sobald Fragen für IntelliPoker zu heiss oder zu kritisch werden, werden diese Beiträge gelöscht und User mit zeitlich befristeter oder permanenter Sperrung ‘geahndet’.
Diesen “Abschiedspost” hatte ich bei IP gepostet, er ist umgehend gelöscht worden. Ich persönlich bin mit Rational Instructions Services fertig (schon seit >14 Tagen).
Die angesprochenen Lügen im obigen Post (Zitat wurde nicht mitkopiert) betreffen die FAQ im aktuellen Thread zum Thema bei IP:
F: Welche IntelliPoker-Daten waren einsehbar? A: Die einzigen sensiblen Daten waren IntelliPoker Username, E-Mail-Adresse und das verschlüsselte Passwort
F: Warum lagen meine Daten auf einem ukrainischen Server? A: Eure Daten lagen nicht auf ukrainischen Servern.
F: Ich habe keine E-Mail von IntelliPoker erhalten. A: Wenn ihr keine E-Mail vom IntelliPoker-Support erhalten habt, dann waren eure Daten nicht offen gelegt.
Ne Meinung kann sich jeder selber bilden, diese Veröffentlichung hier dient ausschließlich der Information.
Bei zwei Punkten muss ich widersprechen. Der Server sowie die Daten haben Deutschland mit Sicherheit nie verlassen. www.intellipoker.com.ua ist unter der IP 217.188.246.41 online und das ist eindeutig nicht im Ausland. Seht hier: http://www.utrace.de/?query=217....46.41
Und zwischen IntelliPoker und PokerStars gibt es sehr wohl Unterschiede, auch wenn beides zur selben Firma gehört.
IntelliPoker als Community läuft auf anderen Servern und mit völlig anderer Software, als die Poker-Server im Ausland.
Zumindest aus technischer Sicht sind es zwei völlig unterschiedliche Betriebe. Wir ihr das politisch seht, kann man hier ja wunderbar lesen ;)
@Kurier Zitat: “Der Server sowie die Daten haben Deutschland mit Sicherheit nie verlassen.”
Natürlich nicht, die wurden bit für bit per Luftpost in die Ukraine gesendet und erst dort zu bytes zusammengebaut.
Zitat einer Intelli-Verantwortlichen in besagtem thread und den FAQ:
“Q: Warum lagen meine Daten auf einem ukrainischen Server? A:Eure Daten lagen nicht auf ukrainischen Servern. Wir benutzen nur ukrainische Domains für unsere Test-Seiten, da das IntelliPoker-Entwickler-Team in der Ukraine sitzt.”
@Kaizen2000
Meinte Antwort galt the “TheKillerAD”, der die Aussage als Lüge bezeichnet hat.
Deinen vermeintlicher Witz lässt darauf schließen, dass nicht zwischen Domain und Server unterschieden wird.
Um es deutlich zu sagen: Der Intelli-Mitarbeiter hat bei seinen Angaben nicht gelogen.
Leider ist bei Intellipoker auch ein weiters posting gelöscht worden, das mitteilte, wir das Sicherheitsloch des Datenaustausches Pokerstars-IntelliPoker gestopft werden kann: einfach durch Löschung des Intelli-accounts und Forderung nach endgültiger Löschung der Daten.
Hier eine Kopie des pokerstars-support zu diesem Thema:
Hallo Christian,
Vielen Dank für Ihre Email.
Wir können verstehen, dass Sie bezüglich dieser Situation besorgt sind. Eine Schießung Ihres IntelliPoker-Kontos stoppt sämtliche Datenübertagungen von PokerStars zu IntelliPoker.
Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit Ihr IntelliPoker-Konto permanent (unwiderruflich) schließen und gespeicherte persönliche Daten löschen zu lassen.
Falls Sie Ihr IntelliPoker-Konto schließen oder eine permanente Kontoschließung mit Löschung Ihrer persönlichen Daten beantragen wollen, senden Sie bitte einen dementsprechenden Antrag zu ‘privacy@intellipoker.com’.
Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen,
............................ PokerStars Support
Zitat Kurier: “Um es deutlich zu sagen: Der Intelli-Mitarbeiter hat bei seinen Angaben nicht gelogen.”
da muß ich sie korrigieren. da wurde gelogen das sich die balken biegen.
die leckage betraf nicht den server intellipoker.com.ua sondern die server intellipoker.in.ua und intellipoker.te.ua und diese server waren zur zeit der leckage über eine russiche ip-adresse zu erreichen.
die daten die über mich freigesetzt wurden befanden sich am 4.10.09 auf dem intellipoker.in.ua welcher nach who-is auskunft nicht mal von intellipoker betrieben wird.
nach auskunft des registrars, so steht es in dessen geschäftsbedingungen, werden die domains nur an in der ukraine lebende privatpersonen zu nichtkomerziellen zwecken ausgegeben.
wie das dies mit der von ihnen und von intelli gemachten aussage vereinbar sein soll, ist für mich nicht ersichtlich.
hier mal der who-is eintrag zu der domain intellipoker.in.ua:
domain: intellipoker.in.ua descr: Pavel Perov descr: Simferopol, UA admin-c: IMENA-UANIC tech-c: IMENA-UANIC status: OK-UNTIL 20100609000000 nserver: ns1.imena.com.ua nserver: ns2.imena.com.ua nserver: ns3.imena.com.ua mnt-by: IMENA-MNT-INUA mnt-lower: IMENA-MNT-INUA changed: info@imena.com.ua 20090609195718 source: INUA
des weiteren wurde versichert von seiten intelli, dass über screename, email-adresse und passwort mit hashwert hinaus keine weiteren personenbezogenen daten veröffentlicht wurden.
dies ist zumindest in meinem falle ebenfalls mit den tatsachen nicht vereinbar.
über mich wurde wurden weiterhin folgende daten veröffentlicht:
realname einzahlungsstatus pokerstars (inkl. bestätigung des zahlungseinganges) vip-status pokerstars teilnahme an turnieren und ergebnis teilnahme an promotionen logininformationen ip-adressen von mir ipp-kontoinformationen usw. usw.
da war eine ganze menge mehr an daten in den debuginfos.
es wurde angegeben, dass nur intellimitglieder betroffen seien. das ist ebenfalls nciht korrekt. ich bin seit dem 16.08.09 kein intellimitglied mehr.
es wurden jedoch über mich mindestens bis zum 04.10.09 daten gesammelt.
das weitere sammeln von daten über meine mitgliedschaft hinaus bezogen auf meine person ist in den AGB´s von intelli nicht vorgesehen. eine willenserklärung mit der ich diesem zustimmen würde hab ich auch nie abgegeben.
who-is eintrag zu der domain intellipoker.com.ua
nic-handle: IMENA-UANIC organization: “Internet Invest” Ltd address: Velyka Vasylkivska, 111/113 address: 03150 KYIV address: UA phone: +380 (44) 2010102 fax-no: +380 (44) 2010102 e-mail: url: http://www.imena.ua org-id: 32493292 mnt-by: NONE changed: IMENA-UANIC 20081103144619 source: UANIC
bei dieser internet invest ltd. handelt es sich nach meiner recherche nicht um eine tochtergesellschaft von pokerstars oder intelli. dieses unternehmen hat auch keine büroräume in deutschland oder eine postanschrift in deutschland, die sich feststellen ließ.
in den agb´s von intelli ist ausdrücklich die weitergabe von daten zwischen stars und intelli geregelt. auch die weitergabe zur verarbietung der daten durch dritte falls notwendig.
intelli selbst hat angegeben das die datensätze ukrainischen entwicklern zur verfügung gestellt wurden um technische veränderungen an deren webseite durchzuführen.
eine notwendigkeit hierzu ist aus technischer sich nicht gegeben. für testzwecke, es ging um die funktionalität einer webseite und einer datenbank, wären generierte oder zumindest verfremdete datensätze ausreichend gewesen.
in diesem punkt hat intelli gegen seine eigenen agb´s verstoßen.
das unternehmen intellipoker hat seine geschäftsräume in deutschland. es wurde hier ebenfalls darauf hingewiesen das deren server, welchen die kundendaten entnommen wurden sich ebenfalls in deutschland befinden. gemäß den bestimmungen des teledatengesetzes und des datenschutzgesetztes der bundesrepublik deutschland ist intelli verpflichtet mir jederzeit, auf meine anfrage hin, vollständig auskunft zu geben über den umfang, die verwendung und weitergabe von daten bezogen auf meine person. ebenfalls ist intelli zur vollständigen löschung verpflichtet, wenn ich dies wünsche.
um beides habe ich gebeten und bisher keinerlei auskunft von intellipoker erhalten.
investigation oder investment… für was das invest hier wohl steht?
Internet Invest Ltd.
@nh sir: Zum Zeitpunkt meiner Recherche war der Server-Standort in Deutschland. So wie jetzt auch für den von Ihnen genannten in.ua
Wenn es sich wirklich verhält wie Sie es beschrieben haben und zu einem anderen Zeitpunkt die IP auf einen russischen Standort schließen ließ, dann habe ich das oben stehen Posting nie verfasst.
Eine Who-is-Abfrage indes beunruhigt mich nicht. Das wird schlicht eine Strohpuppe sein, die für die Registrierung ihren Namen hergibt. Zu dem Zwecke muss sie weder Zugriff auf den Server haben noch in sonst einer Form damit in Berührung kommen.
Dass die Summe er Details ein etwas verblasstes Bild nicht auffrischen ist aber auch klar.
@kurier: schön das sie dies nie verfasst haben ;) zu den beständen in den diversen webarchiven, z.b. google (wurde von intelli selbst benannt) gehört auch zeitpunkt der archivierung und details zu dem server von welchem die daten stammen. verblassen tut dieses bild im übrigen nicht. das internet vergißt nicht… ;)
was ich super lustig finde ist, dass sie sich immer an den randthemen aufhalten und den eigentlichen kern der sache niemals anfassen.
kern hier ist…
warum werde ich von intelli nicht umfassend informiert über die offenlegung von auf mich bezogener daten?
warum erzählt mir intelli als betroffenem nicht die volle warheit darüber welche daten von mir betroffen waren? warum muß ich das mühsam recherchieren?
warum wird mir erzählt es wäre vollkommen ausreichend wenn ich mein passwort ändere, was offensichtlich schwachfug ist weil ja wesentlich mehr daten freigelegt wurden?
warum kommt intelli meinem berechtigten verlangen nicht nach mir auskunft zu geben über auf meine person bezogene daten?
warum werden nach beendigung meiner mitgliedschaft überhaupt weiter zusätzliche daten über mich gesammelt?
warum werden überhaupt personenbezogene daten zu testzwecken von intelli an dritte übermittelt?
wenn schon nicht sichergestellt wurde das diese daten freigelegt werden können, wurde wenigstens sichergestellt, dass diejenigen welchen die daten zu testzwecken überlassen wurden diese nach beendigung auch wieder vernichten und das keine kopien davon irgendwo unberechtigt existieren?
welche konsequenzen zieht intelli aus dem ganzen und was wird getan um derartiges zukünftig zu verhindern (so lange die dort daten über mich haben interessiert mich vor allem letzteres brennend)?
und eine direkte frage an sie @kurier… es ehrt sie dei position von intelli hier zu vertreten. sicher nicht leicht, aber für was zum geier benutzt man ukrainische strohmänner bei wartungsarbeiten an deutschen servern?^^
@kurier Zitat: “Eine Who-is-Abfrage indes beunruhigt mich nicht. Das wird schlicht eine Strohpuppe sein, die für die Registrierung ihren Namen hergibt. Zu dem Zwecke muss sie weder Zugriff auf den Server haben noch in sonst einer Form damit in Berührung kommen.”
Da Du ja Ahnung von der Technik und/oder den Datenstrukturen bei Intelli/Pokerstars zu haben scheinst- kannst Du mir als Techniklaien mal bitte erklären, warum man über Strohmänner gemietete ukrainische Domains benutzt, für Zugriffe auf Server, die JETZT eine deutsche IP-Addy haben, nur damit ukrainische Entwickler, die nach Deiner Lesart ja in Deutschland arbeiten müssen, da die Daten ja Deutschland nie verlassen haben, auf eine Testumgebung in Gütersloh zugreifen können, wo ein Server mit ukrainischer Domain betrieben wird? Mal davon ab, dass die header in Kyrillisch geschrieben waren und eine Weiterleitung auf eine komische Seite (seltsam nur für mich, der kein kyrillisch kann), ‘pokerstarter.ru’ aufwiesen? Bis jetzt habe ich nur an eine gezielte Desinformation der USer durch IntelliPoker geglaubt, Deine Aussage als Kenner der Intelli- und Pokerstars-Netzwerke von wegen Benutzung von ‘Strohpuppen’ durch IntelliPoker wirft ja noch mehr Schatten auf den ganzen Datenskandal.
Das wichtigste gleich vorweg: Ich arbeite nicht für IntelliPoker und habe auch keinen Einblick in das Unternehmen.
Zu Deiner Frage: Wenn es sich so verhält wie „nh sir“ sagt, und eine Adresse in der Ukraine erforderlich ist, um eine ua-Domain registrieren zu können, dann hat man bei IntelliPoker eine Agentur beauftragt das für sie zu erledigen. Das ist so völlig in Ordnung, möchte man Inhalte unter intellipoker.com.ua anbieten.
Die Entwickler werden mit Sicherheit nicht von Deutschland aus gearbeitet haben. Das habe ich so auch nicht geschrieben. Ein Server mietet man für Gewöhnlich bei einem großen und vor allem renommierten Anbieter – in diesem Falle die Filoo GmbH. In einer solchen Umgebung sind die Server aufgestellt: http://www.filoo.de/?event=dcse...vices
Dort werden in einem 19-Zoll-Schrank mehrere Server untergebracht sein, auf denen die Domains von Intellipoker laufen.
Die Entwickler administrieren die Server komplett aus der Ferne. Ein physikalischer Zugriff ist dabei überhaupt nicht von Nöten.
Den Namen pokerstarter.ru lese ich zum ersten Mal. Der Who-is-Auszug liest sich aber beruhigend:
domain: POKERSTARTER.RU type: CORPORATE nserver: pdns1.ultradns.net nserver: pdns2.ultradns.net nserver: pdns3.ultradns.org state: REGISTERED, DELEGATED phone: +44 162 4632060 e-mail: dnsadmin@pokerstars.com org: Rational Services Limited registrar: RU-CENTER-REG-RIPN created: 2009.08.27 paid-till: 2010.08.27 source: RU-CENTER
Der DNS-Eintrag verweist auf die IP 217.188.246.28 < das ist schlicht Intellipoker.de
Das sind alles ganz gewöhnliche Dinge, die nur einigen in Anbetracht der Ereignisse unheimlich erscheinen – dabei sind sie völlig harmlos.
Zitat: “Das wichtigste gleich vorweg: Ich arbeite nicht für IntelliPoker und habe auch keinen Einblick in das Unternehmen.”
Hättest Du nicht extra erwähnen brauchen- das merkt man sogar als Laie auf dem Gebiet der Datensicherheit. Wenn Du bei IntelliPoker arbeiten würdest, wüsstest Du wie die Serverstrukturen aussehen (die sind frei im Netz einsehbar).
Also nochmal: die Intelli-Daten liegen Deiner Meinung nach auf einem Server in Gütersloh (liegen sie nicht- nur zu Deiner Info). Man hat bestenfalls eine Domain in Gütersloh zur Weiterleitung in die Ukraine benutzt. Ansonsten machen eine com.ua + weitere ukrainische Domains überhaupt keinen Sinn.
Nach Deiner Aussage (Strohpuppen) hat man also Serverspace in Deutschland angemietet, um eine Testumgebung für die IntelliPoker-Entwickler zu realisieren, die aus der Ukraine kommen und dort auch heute noch ansässig sind. Aus dem Grund musste man selbstverständlich auch den Server, der in einem 19”
Rack in Gütersloh derart beschissen und ohne Rücksicht selbst auf die Grundlagen der Sicherung persönlicher Daten konfiguriert war, dass dies niemals unter der Flagge des Providers, den Du genannt hast geduldet worden wäre, unter einer ukrainischen Domain laufen lassen. Da IntelliPoker die nicht selbst belegen konnte, hat man diese ukrainische Domain über eine Agentur eingekauft, die wiederum über Strohmänner belegte Domains verscherbelt. Deine Erklärungen hören sich superseriös anwenn man, wie ich, keinerlei Ahnung von Datennetzen und deren Konfiguration hat.Also- nochmal als Techniklaie zusammengefasst (korrigiere mich bitte, falls ich etwas falsch wiedergebe oder falsch verstanden habe:
1. Um eine Testumgebung für ukrainische Entwickler einzurichten, mietet man Webspace auf einem Server in Gütersloh. Da die Entwickler ukrainische Staatsbürger sind und in der Ukraine leben und arbeiten und sich ja auch in der Testumgebung wohl fühlen sollen, kauft man über eine Firma ukrainische Domains. Die Inhalte, die man u.a. als IntelliPoker über die com.ua vermitteln wollte (Deine Worte) konnten wir alle sehen- vielen Dank.
2. Man kopiert zumindestens mal 12k User (die Zahl ist als Minimum anzusehen, weil deren Datensätze, wie ein Vorposter schrieb, kopiert worden sind) aus der MySQL-DB des Intelli-Forums.
3. Man kopiert diese Daten aus einer Unix-Umgebung in eine Windows-Umgebung (schau Dir nur einen kopierten Datensatz an, dann weißt Du auch was ich meine).
4. Dann stellt man nacheinander erst die Userdaten (mit weit mehr Inhalt als IntelliPoker zugeben will), dann das komplette VIP- und Adminboard von Intellipoker und zum Schluss das komplette Helpdesk (das im übrigen von Pokerstars und nicht von Intelli betrieben wird- nur so zum Thema Trennung der Daten stars/Intelli) komplett offen und für jeden einsehbar ins Netz.
5. Die Bediener dieser genialen Testumgebung, die u.a. die Trennung der .it, .es, .de von der Intellipoker.com als originäre Aufgabe zu haben schien, haben es sogar geschafft, Sicherheitszertifikate falsch zuzuordnen und Beiträge aus dem deutschsprachigen Forum ins italienische bzw. spanische Forum wandern zu lassen (man sollte die user mal darauf hinweisen, dass die im counter fehlenden Beiträge quer durch europäische Foren mit Umweg über die Ukraine gewandert sind).
Also- erwarte kein Verständnis (schon gar kein technisches, bitte) für diese ungeheuerlichen Vorgänge und die nun verbreiteten Lügen, andere würden nach solch einem Skandal schon lange in der Zeitung stehen.
Also nochmal: die Intelli-Daten liegen Deiner Meinung nach auf einem Server in Gütersloh (liegen sie nicht- nur zu Deiner Info). Man hat bestenfalls eine Domain in Gütersloh zur Weiterleitung in die Ukraine benutzt. Ansonsten machen eine com.ua + weitere ukrainische Domains überhaupt keinen Sinn.
Für jedes Land einen dedizierten Server zu nutzen ist schon aus Gründen der Performance sinnvoll.
Nach Deiner Aussage (Strohpuppen) hat man also Serverspace in Deutschland angemietet, um eine Testumgebung für die IntelliPoker-Entwickler zu realisieren, die aus der Ukraine kommen und dort auch heute noch ansässig sind.
Bei meiner Aussage mit der Strohpuppe ging es nur darum die Auflagen für die Registrierung einer .ua-Domain zu erfüllen.
Aus dem Grund musste man selbstverständlich auch den Server, der in einem 19”-Rack in Gütersloh derart beschissen und ohne Rücksicht selbst auf die Grundlagen der Sicherung persönlicher Daten konfiguriert war, dass dies niemals unter der Flagge des Providers, den Du genannt hast geduldet worden wäre, unter einer ukrainischen Domain laufen lassen.
Der Server muss nicht zwingend schlecht konfiguriert gewesen sein. Das Problem liegt in der Konfiguration der auf dem Server installierten Applikation. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und selbst wenn der Server schlecht konfiguriert wäre, kann es dem Provider egal sein, denn die Server verschiedener Kunden laufen isoliert voneinander.
Da IntelliPoker die nicht selbst belegen konnte, hat man diese ukrainische Domain über eine Agentur eingekauft, die wiederum über Strohmänner belegte Domains verscherbelt. Deine Erklärungen hören sich superseriös an- wenn man, wie ich, keinerlei Ahnung von Datennetzen und deren Konfiguration hat.
Du gibst Dir aber auch alle Mühe mich falsch zu verstehen und meine Ausführungen nach Belieben zu verdrehen.
Also- nochmal als Techniklaie zusammengefasst (korrigiere mich bitte, falls ich etwas falsch wiedergebe oder falsch verstanden habe:
Danke, der Einladung folge ich gern.
1. Um eine Testumgebung für ukrainische Entwickler einzurichten, mietet man Webspace auf einem Server in Gütersloh. Da die Entwickler ukrainische Staatsbürger sind und in der Ukraine leben und arbeiten und sich ja auch in der Testumgebung wohl fühlen sollen, kauft man über eine Firma ukrainische Domains. Die Inhalte, die man u.a. als IntelliPoker über die com.ua vermitteln wollte (Deine Worte) konnten wir alle sehen- vielen Dank.
Gehen wir mal davon aus, dass man in Gütersloh seit jeher die Server stehen hat. Gehen wir weiter davon aus, dass man Entwickler aus der Ukraine engagiert hat. Den Entwicklern ist es egal wo die Server stehen, denn sie spielen Updates etc. ohnehin über das Internet ein. Auch die gesamte Wartung und ähnliches läuft online ab.
Neben Italien, Spanien etc. möchte Intelli auch unter eine Landestypische Domain in der Ukraine erreichbar sein. Dafür registriert man eben intellipoker.com.ua und intellipoker.in.ua. Wie man das erreicht ist nebensächlich.
Das hat mit einer Wohlfühlumgebung für die Entwickler nichts zu tun. Und an welcher Stelle Du etwas von Vermitteln von Inhalten gelesen haben willst erschließt sich mir gerade nicht. Bitte noch einmal erklären.
2. Man kopiert zumindestens mal 12k User (die Zahl ist als Minimum anzusehen, weil deren Datensätze, wie ein Vorposter schrieb, kopiert worden sind) aus der MySQL-DB des Intelli-Forums.
Ich kenne mich mit der Struktur von Intelli nicht aus und kann nur vermuten, dass man einen großen internationalen Bestand aus (User, Content, Foren etc.) auf einzelne Server auslagern wollte. Da wäre ein Kopieren der Daten schon sinnvoll – zumindest selektiv.
3. Man kopiert diese Daten aus einer Unix-Umgebung in eine Windows-Umgebung (schau Dir nur einen kopierten Datensatz an, dann weißt Du auch was ich meine)
Darüber weiß ich nichts. Intelli läuft zumindest auf Windows Server 2003 Microsoft-IIS/6.0
4. Dann stellt man nacheinander erst die Userdaten (mit weit mehr Inhalt als IntelliPoker zugeben will), dann das komplette VIP- und Adminboard von Intellipoker und zum Schluss das komplette Helpdesk (das im übrigen von Pokerstars und nicht von Intelli betrieben wird- nur so zum Thema Trennung der Daten stars/Intelli) komplett offen und für jeden einsehbar ins Netz.
Das ist wohl mehr als peinlich, habe ich aber auch nicht abgestritten.
5. Die Bediener dieser genialen Testumgebung, die u.a. die Trennung der .it, .es, .de von der Intellipoker.com als originäre Aufgabe zu haben schien, haben es sogar geschafft, Sicherheitszertifikate falsch zuzuordnen und Beiträge aus dem deutschsprachigen Forum ins italienische bzw. spanische Forum wandern zu lassen (man sollte die user mal darauf hinweisen, dass die im counter fehlenden Beiträge quer durch europäische Foren mit Umweg über die Ukraine gewandert sind).
Auch das habe ich weder bestritten noch beschönigt.
Also- erwarte kein Verständnis (schon gar kein technisches, bitte) für diese ungeheuerlichen Vorgänge und die nun verbreiteten Lügen, andere würden nach solch einem Skandal schon lange in der Zeitung stehen.
Verständnis habe ich nur für armen Supporter bei Intelli, die sich neben den begründeten Vorwürfen auch mit den Verschwörungstheorien selbsternannter Sicherheitsexperten rumplagen müssen, die die Redefreiheit neu für sich entdeckt haben und meinen Intelli müsste nun zu jeder Frage – und möge sie noch so absurd sein – erschöpfend Auskuft geben.
@kurier: eine einzelne privatperson zur nutzung einer domain in der ukraine, vermittelt über eine agentur, die speziell dafür strohmänner vorhält um gegen ukrainische auflagen und vorschriften zu verstoßen. damit fernwartungsarbeiten an deutschen servern vorgenommen werden kann…
ja das bild das sie zeichnen ist in der tat sehr vertrauenserweckend. sie beschreiben da mafiöse verhältnisse. ;)
spaß bei seite. das ist ziemlich großer unfug…
übrigens die server von intelli in gütersloh sind unix/linux basierend mit apache webservern. die beiden maschinen die daten freigesetzt haben waren beides windows xp systeme mit iis 6.0. derartiges steht bei filoo in keinem 19” rack… ;)
bevor sie fragen woher ich das wissen will, die freigelegten debuginformationen waren recht umfangreich.
zitat kurier: “Die Entwickler administrieren die Server komplett aus der Ferne. Ein physikalischer Zugriff ist dabei überhaupt nicht von Nöten.”
am rande, auch bei einer fernwartung gibt es einen physiklischen zugriff. datenübertragung von deutschland in die ukraine per telepathie verlangt nach einer anderen art von medium… ;)
lmao und kurier arbeitet nicht für intelli und hat auch keinen einblick in deren it.
...spaß bei seite. das ist ziemlich großer unfug…
Danke! :)
übrigens die server von intelli in gütersloh sind unix/linux basierend mit apache webservern. die beiden maschinen die daten freigesetzt haben waren beides windows xp systeme mit iis 6.0. derartiges steht bei filoo in keinem 19” rack… ;)
Bei Intellipoker.com sehe ich einen Windows Server 2003, Microsoft-IIS/6.0
bevor sie fragen woher ich das wissen will, die freigelegten debuginformationen waren recht umfangreich. Smile
C:\Inetpub\wwwroot\IntelliPoker-multidomain\ip.php*
zitat kurier: “Die Entwickler administrieren die Server komplett aus der Ferne. Ein physikalischer Zugriff ist dabei überhaupt nicht von Nöten.”
am rande, auch bei einer fernwartung gibt es einen physiklischen zugriff. datenübertragung von deutschland in die ukraine per telepathie verlangt nach einer anderen art von medium… ;)
Selbst wenn etwas wie LARA zum Einsatz kommt würde ich nicht von einem physikalischem Zugriff sprechen wollen. Die Mitarbeiter beim Hoster haben physikalischen Zugriff
Um keine zusätzlichen Rätsel aufzugeben: LARA
wie ihr hattet nicht mal geld für ein ordentliches RIB ? wow…
genauere betrachtung hilft weiter. auf den maschienen lief ein internet information service und nicht der server. ganz klitze kleiner unterschied… wenn du mir erklärst unter kollegen wie man den service auf dem server zum laufen kriegt und warum man das tut applaudier ich öffentlich.
schön das das visier nun oben ist und unter kollegen, für was die domains in der ukraine gut waren wissen wir beide. sinn machen die nur unter einer bedingung, nämlich das die programmierer in der ukraine lokale testumgebungen hatten. die wurden über diese domains ins netz genommen. für alles andere brauch keiner diese domains.
ist auch alles ganz nett und absolut ok. scheiße ist und das ist der punkt wo ihr unprofessionell wart, für die tests echte kundendaten zu nehmen und die testböcke nicht ordentlich abzusichern. debuginfos kann man auch lokal in files schreiben lassen ausserhalb des roots und muß die nicht direkt ausgeben. wenn man sie live will kann man die auch umleiten. gibt da tolle funktionen wie mod rewrite und so, dann crawlt die auch kein bot mehr.
der rest ist die typische intellinummer wie immer. kein ordentlicher support und die kunden für blöd verkaufen. kopf in den sand wenn was schief geht und aussitzen. dafür kann die it aber nix.
war ne nette unterhaltung kurier. schönes we
bevor ichs vergesse… ein RIB ist die abkürzung von remote insight board und bezeichnet die interne variante des laras.
gruß an den hamburger frisör ;)
@nh sir
Moment, nicht so schnell. Unter Kollegen sind wir. Per Du sind wir auch sehr gern. Aber zu Intelli gehöre ich nicht, wie gesagt.
Eine lokale Testumgebung werden die Entwickler naturgemäß haben. Davon kann man ausgehen. Warum sie ungesichert ins Netz genommen wurden wird so rätselhaft bleiben wie der Umstand, dass sie über es über eine solange Zeit waren.
Ich bin leider viel zu spät darauf aufmerksam gemacht worden und habe das Beste leider verpasst.
Immerhin hat es mir aber noch eine nette Unterhaltung beschert. Vielen Dank und auch Dir ein schönes Wochenende
zitat kurier: “Aber zu Intelli gehöre ich nicht, wie gesagt.”
na dann hatt da jemand wohl herzlich gelacht wenn er das hier gelesen hat.
zitat kurier:”Ich bin leider viel zu spät darauf aufmerksam gemacht worden und habe das Beste leider verpasst.”
kannst dir ja von rv meine skypeaddi geben lassen. damit rutschst du im verteiler vielleicht etwas weiter hoch wenn es ein nächstes mal geben sollte.