Requires the Flash plugin. If the plugin is already installed, click here.

Article teaser
Article teaser
Article teaser
Article teaser

Martin Kabrhel wird Europameister – Sieben Stunden Heads-Up!

Es ist entschieden: Casinos Austria kürt den 26-jährigen Tschechen Martin Kabrhel zum Texas Hold’em Poker Europameister 2009. Er setzte sich nach einem mehr als sieben Stunden dauernden, denkwürdigen Heads-up mit einer Straße am River gegen Besim Hot aus der Schweiz durch. Bei dem Turnier hatten 189 Spieler einen Buy-in von 4.000 Euro bezahlt und um einen Preispool von 718.200 Euro gekämpft.

Pker_EM_Martin_Kabrhel Casino Baden Direktor Edmund
Gollubits, Sieger Martin Kabrhel
und Casinos Austria Pokermanager
Edgar Stuchly

Erst seit einem Jahr spielt Kabrhel Poker. „Ich habe Online und Live gespielt, aber die Atmosphäre bei Live-Turnieren ist besonders spannend. Die Poker EM 09 im Grand Casino Baden insgesamt war sehr professionell organisiert“, erklärte der junge Mathematiker beim Siegerinterview. In Tschechien hielten ihm Familie und Freunde die Daumen.

Der junge Tscheche ist erst vor kurzem in der Pokerwelt aufgefallen. Der 42-jährige Hot hingegen ist ein bekannter Name in Pokerkreisen. Seit über 20 Jahren bewegt er sich in der Welt des Pokers, war beim Nations Cup Teamkapitän der zweiten Schweizer Mannschaft und hat dieses Jahr bereits bei drei Turnieren der CAPT mitgespielt.

Die Texas Hold’em Poker EM stand für den Zweitplatzierten Hot bereits am Tag eins unter einem guten Stern: Direkt am Anfang nahm Hot den ehemaligen Seven Card Stud Poker EM Sieger, Vlado Sevo (AUT), aus dem Turnier. Lubomir Josipovic (AUT) musste als Erster vom Finaltisch. Kabrhel hatte zwei Sechser, Josipovic Ace-King. Mit viel mehr Chips konnte Kabrhel callen und damit Josipovic aus dem Turnier nehmen. „Meine Karten haben verlangt, dass ich spiele. Aber das ist Poker, jeder kann gewinnen“, meinte der erste ausgeschiedene Finalteilnehmer versöhnlich.

Als nächster nahm Platz Nummer zwei, Besim Hot, den Deutschen Andre Morath vom Tisch. Extra aus Deutschland angereist, pokerte Morath nun schon zum dritten Mal in diesem Jahr bei Turnieren im Rahmen der CAPT (Casinos Austria Poker Tour) mit. Von diesen drei Malen war er schon zweimal am Finaltisch. Nun gab es für ihn den siebten Platz.

Auch Alexander Moser (AUT) scheiterte an Hot. Moser ging mit Bube-Sieben pre-Flop all-in, das Board brachte ein Ass und das hielt Hot in der Hand. „Aber grundsätzlich ist Baden ein gutes Pflaster für mich“, erklärte der 35-Jährige beim Interview. „Bei der CAPT Baden 2008 war ich auch im Finale.“ Diesmal wurde es der sechste Platz für den Österreicher. Der Nächste, der gehen musste, war, zur großen Enttäuschung seiner Fans, der Jüngste am Tisch, Ronny Kaiser. Der 22-jährige Schweizer Shooting Star war als Chipleader an den Finaltisch gekommen. Er ging mit einem Paar Zweien all-in, Kabrhel holte sich seine Chips mit zwei Assen.

Poker als Beruf

Und so ging es munter weiter. Kabrhel und Besim machten Druck und nahmen einen nach dem anderen aus dem Spiel. Marcus Sahanek, der dritte und letzte Österreicher am Tisch, musste wegen Hot den Finaltisch verlassen. Sahanek war als Short-Stack an den Final Table gekommen und pokerte sich bis auf den vierten Platz. Und das über ein Poker EM Satellite im Casino Innsbruck.

Für den ehemaligen deutschen Meister im Pool Billard (1993) und späteren DSF Pool Billard Moderator war es das erste große Titel-Turnier. „Ich wollte eigentlich nur einmal ein Turnier probieren, eigentlich spiele ich nur Cash Game. Als ich das Ticket zur Poker EM mit 4.000 Startgeld gewonnen hatte, wollte ich es verkaufen. Aber das darf man leider nicht“, meinte der 42-Jährige lachend. „Ich war zwar als Short Stack an den Finaltisch gekommen und allein dort Platz zu nehmen, war toll, aber wenn das Turnier seinen Verlauf nimmt, will man nicht nur irgendeinen Platz. Man will gewinnen oder zumindest Zweiter sein.“

Das Ringen um Platz drei entschied sich zwischen der Tschechischen Republik und der Slowakei. Der 26-jährige Kabrhel gegen den 44-jährigen Jan Bendik. Mit Pocket-Zehnen gegen Pocket-Sechsen. Keiner traf am Board und somit ging Bendik als Dritter mit 94.800 Euro vom Tisch.

Hier das Endergebnis der Poker EM im Hold’em:

Platz Name Vorname Land Preisgeld
1 Kabrhel Martin CZ 190.320,00 €
2 Hot Besim CH 135.020,00 €
3 Bendik Jan SK 94.800,00 €
4 Sahanek Marcus A 68.950,00 €
5 Kaiser Ronny CH 50.990,00 €
6 Moser Alexander A 36.990,00 €
7 Morath Andre D 25.140,00 €
8 Josipovic Ljubomir A 17.960,00 €
9 Hofmann Thomas CH 14.000,00 €
10 Jachtmann Jan – Peter D 10.770,00 €
11 Acar Mazlum CH 8.620,00 €
12 Steicke David HK 8.620,00 €
13 Csango Michael A 8.620,00 €
14 Adamescu Gregore Dan ROM 7.180,00 €
15 Pasquali Harald A 7.180,00 €
16 Schuster Thomas A 7.180,00 €
17 Montali Veronica I 6.465,00 €
18 Ye Zheng Fa A 6.465,00 €
19 Malinovskiy Nikita RUS 6.465,00 €
20 Mattes Marco D 6.465,00 €

Diskutiere Martin Kabrhel wird Europameister – Sieben Stunden Heads-Up! ausführlicher auf PokerRing

Kommentare


profile photo
  • Baskendoyle
  • 16.10.09

Schade dass es nicht gereicht hat. Dann wird die Schweiz halt Fussballweltmeister 2010 Sad


profile photo
  • papamuja
  • 16.10.09

Vielleicht wenn alle mit Ski an den Füßen spielen müssen.