Bunte Welt: Stefan "vodoo" Schüttler im dpa-Interview über Politik und Poker
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- Jan Meinert, Donnerstag. 08. Oktober 2009
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- schüttler, vodoo
Stefan Schüttler alias “vodoo” hat einen Lieblingsspruch, den viele in der Poker-Community bereits kennen: “Die Welt ist bunt.” Stefan Schüttler hat bekanntlich einen etwas anderen Zugang zum Pokerspiel und auch ein Gespür für Dinge, die manch einem Pokerspieler doch verborgen bleiben.
Im Allgemeinen hatten Pokerspieler in der Vergangenheit ja oft noch einen etwas zweifelhaften Ruf, aber dieses Bild ist inzwischen revidiert, und es scheint sich die Meinung durchzusetzen, dass das Leben per se in vielen Bereichen dem Pokerspiel sehr gleicht.
Entsprechend werden heute Pokerexperten auch gerne zu aktuellen Themen der Politik befragt, und zuweilen müssen sich diese bereits Mühe geben, die Zusammenhänge zwischen dem Pokerspiel und zum Beispiel der Wirtschaft oder Politik auch wieder ein wenig zu relativieren. So geschehen aktuell bei einem dpa-Interview zum Thema Koalitionspoker.
Tatsächlich können auch Pokerspieler zum Thema Politik und entsprechendem Umgang miteinander noch wesentlich Hilfreiches beitragen. Auch wenn das Ganze vielleicht nicht an jeder Stelle zu 100% ernst genommen werden sollte, ist in diesem dpa-Interview wieder ein gelungener Versuch zu sehen, unser geliebtes Pokerspiel ein wenig salonfähiger zu machen.
Stefan “vodoo” Schüttler hat sich hier mit seiner ganz eigenen “bunten” Art wieder einmal selbst übertroffen. Das Interview gibt es hier zu sehen.
Stefan veranstaltet übrigens auch das Master of Games Event. Backgammon, Poker und Schach sind drei Disziplinen, die sich hervorragend bzw. ausschließlich auch Heads Up spielen lassen, und entsprechend findet nun am Montag bei Bad Beat Berlin neben dem regulären Spielabend bereits das dritte Master of Games Event statt. Wer Lust hat, bringt bitte ein Schachspiel mit Uhr bzw. Backgammon-Set mit.
Es reicht in 2 von 3 Varianten zu gewinnen und selbstverstädndlich ist die Teilnahme komplett kostenlos! Das Master of Games ist ein inzwischen fester Bestandteil der Bad Beat Berlin Aktivitäten und auch Freunde sind herzlich eingeladen. Montag, 12.10 ab 19:30 geht’s los im Cafe 19 ehemals South Beach Bar, Frankfurter Allee 248, 10365 Berlin, Höhe/unteres Ende Siegfriedstraße, direkt am U BHF Lichtenberg.
Kommentare

















Junge Junge Junge wenn ich den sehe bekomme ich echt Krämpfe!!!!
der Schüttler ist sowas von dumm booaahhh, und der soll Poker-Experte sein???
Er ,war es der bei der Betfairchallenge 2008 in Berlin als erster im Saal den Hut nehmen durfte…..die Nulpe!!!!
warum gibt man so einem Idioten eine Lobby????
Ps: und alle haben ihn ausgelacht, das er der erste war!!!!
Das Video wird am Ende noch einmal lustig:
“Gewisse Reize hat Frau Merkel vielleicht nicht und Herr Westerwelle ist vielleicht auch gar nicht so empfänglich für gewisse Reize. Insofern passt es ja vielleicht ganz gut zusammen.”
Solche Oberflächlichkeiten von unserem Voodoo-Meister?
Kommt’s Kinners! Man mag ja vom Stefan halten was man will (ich kenn den nicht mal?) – aber der letzte Satz ist doch echt goldig!
Was ist eig. mit Küchenzeile? Von dem hört man ja nichts mehr…wohl broke…
Bleibt halt einfach mal locker, egal, was man von Stefan halten mag, auch er treibt durch sein Wirken den Pokersport in Deutschland voran und hat schon so manche Diskussion befeuert, die einfach notwendig war.
Ist mir allemal lieber als die ganzen Random-Eintagsfliegen, die einmal ein Turnier rocken und dann nach unendlichem Gepose wieder in der Versenkung verschwinden. Mach weida so, Stefan…
@ jojojo
ja da magst du evtl. recht haben!!!!
aber hat der Schüttler die Pfeife überhaubt schonmal was gewonnen??? außer nen Sit and Go
naja scheinst recht zu haben mit dem was du sagst, lieber nen Turnier gewinnen und abtauchen als der schüttler der nix gewinnt und dafür nur seinen dummen Koment zu allem gibt was mit Poker zu tun hat!!!
in diesem Sinne Gute Nacht!!!
Schwerverdaulich, nicht von dieser Welt und anstrengend und oft zu lang kann man für viele Voodoo-Kommentare wohl gelten lassen, aber dumm finde ich sie nicht. Ich bin immer wieder überrascht seine alternative Sichtweise auf Dinge zu bewundern.
Das ist ja die DREISTIGKEIT, er hat nix gewonnen und er spielt selbst auch keine Turniere, ausser seine eigenen Sachpreisturniere. Einer der nicht wirklich spielt, erzählt von dem Spiel. Ja, auf dem Mond wachsen Bäume, ich war zwar nicht auf dem Mond, aber hier kann auch keiner das Gegenteil beweisen
Ich hätte noch eine Theorie, Flugzeuge schwimmen. Genauso wertvoll, wie meine Theorien, kann man die Meinung von Schüttler beim Pokern bewerten
Geschmacksache 
Ein Interview ist ja nicht unbedingt leicht zu geben. Ich denke er hat sich gut geschlagen, nichts wichtiges und wissenswertes gesagt – aber genau das war bei der Thematik auch nicht gefordert. Merkel als Dame, Guido als Karo 2 und dann wird geblufft … (insbesondere gegen den Wähler). Alles keine völlig neuen Weisheiten also … Schön, dass einer der immer was zu sagen hat, endlich mal im Web-TV aufsprechen durfte. Und schön für die Web-TV-Macher, dass sie ein ödes Thema wenigstens etwas unterhaltsam aufbereiten durften. Aber wer glaubt, dass dieser Auftritt geholfen hat “unser geliebtes Pokerspiel ein wenig salonfähiger zu machen”, der ist ein wirklicher Optimist.
Lebt man in der Medienstadt Berlin und leitet man einen bekannten Pokerclub, dann kommt es regelmässig vor, dass sich auch diverse Medien an einen wenden, um irgendwelche Pokerfragen beantwortet zu bekommen. Das geschieht zumeist ohne großen Aufwand, man wird besucht, und nimmt sich mal ne Stunde Zeit… Natürlich war auch hier das Anliegen, ich möge vielleicht mit Sonnenbrille mich interviewen lassen, Chiptricks zeigen, und auf Clown machen. Stattdessen fand ich es hilfreicher, mit einem Augenzwinkern die Anologien zwischen Politik und Pokerspiel nun auch nicht überzubetonen, und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. dpa arbeitet hoch effektiv und professionell. Schließlich weiß man nie so genau, wie das nun endet, und natürlich hätte man das anders schneiden und kommentieren können. Zudem ging es noch als Audiovariante an diverse Radiosender, und wer auch immer das nun ins Programm genommen hat, gab es ein (fiktives) Interview zwischen Moderator und Pokerspieler, wo meine Antworten vom Band kamen, und der Moderator auf Interview machte.
So ist das in der heutigen Medienwelt, und nach meinen Erfahrungen hat sich das Bild vom Pokerspieler hier in den letzten Jahren durchaus geändert. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Inhalte so weitreichend mitbestimmen konnte, und dass der Abschlusssatz tatsächlich drin geblieben ist, das hat mich sehr gefreut
Tatsächlich soll es Pokerspieler geben, die sich auch für mehr außer Geld und Gewinnen interessieren. Und welche Bild vom Pokerspieler soll denn stattdessen in der Öffentlichkeit gemalt werden? Und wer malt da noch mit?