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US-Senator bringt Gesetzesvorlage zur Legalisierung von Online-Poker ein

Der US-Senator Robert Menendez wird am heutigen Donnerstag im Parlament eine Gesetzesvorlage einbringen, die Online-Poker legalisiert und besteuert. Geplant ist eine 10-prozentige Steuer auf alle Beträge, die Spieler auf Gambling-Seiten transferieren.

Zudem hätten Online-Casinos die Möglichkeit, sich direkt in den USA anzusiedeln und sich dort zu registrieren. In der Vorlage sind auch diverse Regelungen zum Schutz der Spieler enthalten. So würde beispielsweise sichergestellt, dass Spieler das entsprechende Alter zum Spielen haben und sich in einem Land befinden, in dem Online-Poker legal ist.

Man darf gespannt sein, ob die Gesetzesvorlage des Senators Erfolg haben wird. Sie ähnelt im Wesentlichen der Vorlage des Kongressabgeordneten Barney Frank. Der wesentliche Unterschied ist, dass Menendez Vorlage nur für Online-Poker und andere „Geschicklichkeitsspiele“ gilt, während Franks Vorlage alle Formen des Spiels, also zum Beispiel auch Sportwetten betrifft.

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Es zeichnet sich ab, dass in den USA ein Ende des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) bevorsteht. Die Bush-Regierung hatte den Bürgern diesen Online-Poker-Bann faktisch über Nacht untergeschoben und sich damit den Unmut der amerikanischen Poker-Community zugezogen.

Fraglich ist, wie dieses Ende genau aussieht und welche Gesetzesvorlage sich unter der Regierung von Obama durchsetzt. PokerOlymp wird weiter berichten…


Kommentare


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  • AT-AT
  • 06.08.09

In Deutschland werden es eher 30% werden. 25% Kapitalertragssteuer + 5% Suchtpräventions-, Risikobereitschafts oder schlicht Onlineglücksspielsteuer.

Es muss sich auch nur eine Gruppe Menschen finden lassen, die als Opfer des Online-Glücksspiel herhalten können, um einen Verband zu gründen, der dann ebenfalls Gelder zugesprochen bekommt. Auch dafür wird sich bestimmt eine toller Name für eine Steuer finden lassen.

Interessant ist bei dem Entwurf des Robert Menendez, dass bereits beim Einzahlen versteuert wird. In Deutschland würde man mit Sicherheit in beide Richtungen abgreifen.


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  • dirkmuc
  • 06.08.09

Warum soll ich denn auf einen Betrag zum Einsatz auf einer Spielseite steuern bezahlen müssen? Die Argumentation würde mich mal interessieren….


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  • Strider1973
  • 06.08.09

Ist doch toll, eine Steuer auf die einbezahlten Beträge ist das beste, was es für uns “Winning Players”, und das behauptet ja jeder von sich, geben kann – viel schlimmer wäre eine Steuer auf den ausbezahlten Beträgen. Diese würde a) nur asymmetrisch die guten Spieler betreffen und b) wären die Einnahmen für den Staat viel geringer, da ja deutlich mehr ein- wie ausbezahlt wird.


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  • Django
  • 07.08.09

Ich muss Striger1973 absolut Recht geben! Für gute Spieler ist es doch gut, wenn einmalig 10% von der Einzahlung einbehalten wird. So verdienen (Regierung) sie wesentlich mehr. Und die ganzen Pros kann man ja auch an einer Hand abzählen. Es sind zwar im laufe der Jahre mehr geworden, was man aber auch aufgrund der höheren Spielerzahlen zurückführen kann. Wenn jemand z.B. 500$ einzahlt und 50$ abgeben muss, kann er es doch locker verschmerzen wenn er sich ein Bankroll aufbauen kann.

So kann ja jeder nur zufrieden sein. Swings hat ja auch jeder einmal und es ist sicherlich der falsche Weg, wenn man bei Spielern nur die Hand aufhebt wenn sie gewinnen, aber es einen dann nicht die Bohne interessiert wenn sie viel Geld verlieren. Spieler sollten auch für Arbeit und Zeit wo sie in Ihr Spiel investiert haben belohnt und nicht bestraft werden.


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  • Pokergott
  • 08.08.09

Jau, für gute Spieler wäre das Ideal. Ich denke aber das der Anbieter auch noch besteuert wird und sich das dann über erhöhtes Rake zurück holt.


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  • Caspa
  • 10.08.09

Das ist ja wohl ein witz wieso wollen die auf Online-Poker versteuern??? die finden auch immer wieder moeglichkeiten den kleinen buereger das geld abzuzocken.