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Rückblick WSOP 2006 - Event 1

/ Das Casino-Angestellten World Poker Championship bricht alle Teilnehmerrekorde – mit 1.232 Teilnehmern. Normalerweise sind die Spieler des “Casino Employees World Poker Championship” damit beschäftigt, ihren Dienst in den Casinos und Hotels zu leisten. An diesem Tag jedoch ist alles ganz anders. Was man nicht für möglich hält, ist an diesem Tag Realität.

Das Rekordfeld von 1,232 Teilnehmern, die um ein Gesamtpreisgeld von $ 554,850 kämpfen, gibt den Startschussin zur sechs Wochen dauernden World Series of Poker, die im Rio All-Suites Hotel und Casino in Las Vegas stattfindet. Die zehn Spieler am Finaltisch spiegelten das große Teilnehmerfeld und ihre Indiviualität wider, welche um $ 127,616 für den ersten Platz und das WSOP Goldarmband kämpften. Die einzige weibliche Finalisting Marsha Waggoner, antwortete ohne zu zögern auf die Frage, wie man sich fühlt als einzige Frau am Tisch: “Dort gehöre ich hin”.

10. Platz – Alejandro Posso

Nach dem in den vorhergegangenen Runden wenig Aktion war, ging Alejandro Posso all-in mit seinen Pocket Kings. Was nach einer guten Hand aussah, wurde schnell zu einem Desaster, als Christopher Himmenger called und AA zeigt. Am Flop 3h 3c 8h half Posso nicht weiter, der Turn mit 4d und der River mit Qs auch nicht wirklich. Der geborene Kolumbianer Posso, der für das Seminole Hard Rock Casino in Hollywood, Florida an den Start ging, beendete das Turnier als 10.

9. Platz- Barry Goldberg

Rund eine Stunde später ging Barry Goldberg mit Ac Jd all-in, RJ Wright called mit Ad Qc. Weder Flop mit 9s, 10s, 3d noch Turn mit 5d oder River mit 10d waren eine Hilfe und Goldberg war 9.

8. Platz- Marsha Waggoner

Trotz all ihres Selbstbewusstseins verließ die Australierin aus Brisbane den Tisch als 8. Sie vertrat das Hollywood Park in Inglewood, California und durfte zumindest $13,860 mit nach Hause nehmen. Und der Stolz, dass vor ihr 1,224 Spieler ausgeschieden sind, ist auch was wert.

7. Platz – David Wortham

Der aus Atlanta, GA, stammende Wortham spielte sehr tight am final table. Er hatte bereits aufgedoppelt. Aber, was nach einer tollen Chance aussah, wurde zu einer Katastrophe, als seine Pocket Queens von Bryan Devonshire mit AA bezahlt wurden. Das Glück war nicht auf Worthams Seite und er ging als 7.

6. Platz—Craig Federspiel

Federspiel ging mit JJ all-in und wurde von Chris Gros mit – wie könnt es anders sein – AA bezahlt. Federspiel arbeitet im Mirage Las Vegas, stammt aber ursprünglich aus Louisville, KY und hat ein Diplom der UNC Chapel Hill. Das alles nützte nichts, Gros’ Asse hielten.

5. Platz – Chris Himmenger

Die Blinds waren bereits auf $ 4,000 – $ 8,000. Chris Himmenger ging all-in mit $ 49,000, bezahlt von RJ Wright. Himmenger, Kellner im Binion’s Casino Las Vegas, zeigte As 6h, Wright 10s-9s. Am Flop kam 2c 7c 7s, der Turn brachte 8h und ein straight draw für Wright. Mit Jh am River war die Straße komplett und Himmenger verließ den Tisch.

4. Platz – Scott Clark

Nachdem sein kolossaler Chip-Stack schön langsam dahinschrumpfte, stellte Clark, ein 25jähriger Dealer im Rio Las Vegas, alle verbleibenden Chips in den Pot. Auch diesmal bezahlte RJ Wright. Scott Clark zeigte 55, Wright Ad 3s. Nach dem Flop Ac 4s 9c standen die Chancen doch etwas anders. Am Turn kam 8s, am River Qc und Wright hatte seinen 3. Konkurrenten eliminiert.

3. Platz – R.J. Wright

Aber nur wenige Hände später musste Wright gehen. Nach einem Flop mit 6d, 2d, 2h, gab er Chris Gros ein re-raise. Gros bezahlte und zeigte Ks Qs. Wright, der aus New Jersey stammt und im Luxor Las Vegas als Dealer arbeitet, zeigte die bessere Hand mit As-5d. Am Turn eine belanglose 3h. Doch Kc am River hieß Abschiednehmen von Wright.

Heads-Up Action -Chris Gros vs. Bryan Devonshire

Nach einigem Hin und Her, Raise, Re-Raise, Fold, bezahlte Gros, Dealer im Caesars Palace den 24jährigen Devonshire, der Pre-Flop auf 30K erhöht hatte. Nach dem Flop mit 3s, 3d, 8h spielte Devonshire, ein halb-professioneller Pokerspieler aus Burnsville, MN, 45,000. Gros gab ihm ein reraise auf 100K, Devonshire ging all-in. Chris Gros, der aus St. Louis stammt und ein Biologie-Diplom hat, hatte Drilling 3, da er 4h und 3c in der Hand hielt. Devonshire zeigte Ac-Kc. 10h am Turn und 7s am River machten Chris Gros zum ersten Champion der World Series of Poker 2006. “Oh mein Gott!”, war Gros’ Antwort auf die Frage, wie man sich als Armband-Gewinner fühlt. “Ich weiß nicht was aufregender ist – das viele Geld oder das Armband. Es ist auf jeden Fall etwas, was man für immer behält!”

Hier geht’s zum Ergebnis: >>klick


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