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Skandal durch Turnierabbruch bei der Latin Poker Tour in Mexiko

In ihrer ersten Saison war die LAPT eine erfolgreiche Turnierserie, die nicht nur Spieler aus dem lateinamerikanischen Raum anzog. Nun machte die LAPT in Mexiko Station, wo es zu einem Skandal kam.

Nachdem die LAPT in der ersten Saison in Rio de Janeiro, in San José, der Hauptstadt von Costa Rica, und in Punta del Este in Uruguay Halt gemacht hatte, sollte nun auch Nuevo Vallarta in Mexiko als Austragungsort hinzukommen. Insgesamt 242 Spieler meldeten am Freitag für das hochdotierte Turnier mit einem Buy-In von 2.500 $, darunter Alex und Humberto Brenes, sowie Ex-Weltmeister Greg Raymer.

Als am ersten Tag noch 89 Spieler übrig waren, zu denen auch Greg Raymer und Victor Ramdin zählten, wurde das Turnier gegen 22.30 Uhr Ortszeit abrupt unterbrochen. Alle Spieler mussten das Spiellokal verlassen und wurden ohne Information, wann das Turnier fortgesetzt wird, weggeschickt. Gegen Mitternacht wurde verkündet, dass es am darauffolgenden Samstag zu einer Entscheidung käme.

Poker als Beruf

Als die Spieler am Samstag wieder in den Turniersaal kamen, wurde ihnen zunächst mitgeteilt, dass das Turnier weiterhin auf Eis liege, doch wenige Stunden später kam es zur endgültigen Absage. Laut offizieller Mitteilung hat sich die mexikanische Regierung eingeschaltet und die Austragung verboten. Alle verbliebenen Spieler erhielten vom Sponsor der LAPT PokerStars ein Trostpflaster von 5.000 $ sowie eine Entschädigung von 500 $ plus Anteile vom restlichen Preispool, die sich am aktuellen Chipstand orientieren.

Weiterhin unklar ist jedoch, wie es zu diesem Desaster kommen konnte und inwieweit die Rechtslage im Vorfeld falsch eingeschätzt wurde.


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