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„In Gottes Hand“ – Die Church Series of Poker

In der Schweiz kann man jetzt mit Gottes Segen pokern. Unter dem Namen „Church Series of Poker“ hat Martin Strupler mit seiner Organisation youngdealers.com und der Schweizer Kirche eine neue Poker Turnier-Serie geschaffen.

Mit Hilfe von Poker sollen junge Menschen an das Christentum herangeführt werden. Selbstverständlich wird nicht mit Geldeinsatz gespielt, sondern in Form von Sachpreisturnieren, bei denen der Eintritt frei ist. Wer weiß, ansonsten könnte man ja in die Hölle kommen…

Poker als Beruf

„Wir wollen Kultur und Kirche zusammenbringen. Pokern ist im Trend und warum soll Gott nicht auch in der Pokerszene relevant sein? Wichtig ist, dass die Pokerturniere professionell aufgezogen sind. Sonst wäre es, als würde ich ein Konzert geben, ohne Gitarre spielen zu können.” So äußert sich Strupler und bleibt dabei betont pragmatisch.

Vielleicht ist das Ganze ja eine gute Idee, fühlt man sich doch selber am Pokertisch oft in wie in Gottes Hand. Interessant wäre, was die christlichen Fundamentalisten in den USA von der Idee des engagierten Veranstalters Martin Strupler halten. Anscheinend ist das Spiel, von dem man sagt, es komme direkt aus der Hölle, jetzt im christlichen Establishment angekommen.

Am Samstag, den 22. November 2008 geht die CSOP in die dritte Runde. Die Anmeldung ist auf der CSOP Website möglich. Amen.


Diskutiere „In Gottes Hand“ – Die Church Series of Poker ausführlicher auf PokerRing

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