Sandra Naujoks holt bei der Poker EM in Baden den Titel in No-Limit Hold’em
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- Rainer Vollmar, Montag. 13. Oktober 2008
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Die deutschen Damen sind weiterhin in der Erfolgsspur. Nach dem Triumph von Soraya Homam bei der PartyPoker Women’s World Open II sicherte sich nun die Berlinerin Sandra Naujoks den EM-Titel und 174.500 €.
Im abschließenden Heads-Up konnte sich Naujoks gegen niemand Geringeren als Alex Kravchenko durchsetzen, der überdies mit mehr als 3 zu 1 Chipvorteil ins finale Duell gegangen war.
Sandra Naujoks
Mit 
leitete die Berlinerin die Wende gegen den russischen Bracelet-Gewinner ein, der mit 
das All-In callte. Das Board brachte 



und Naujoks’ Verdopplung auf 750.000 Chips. Nach sukzessivem Aufbau ihres Stacks gewann sie anschließend mit einem Flush einen weiteren riesigen Pot, bevor es zur letzten Hand kam.
Kravchenko war mit 
All-In gegangen und Naujoks callte mit 
. Erneut setzten sich die Overcards durch, als der Dealer 



aufs Board legte und die erste Europameisterin in No-Limit Hold’em hieß Sandra Naujoks.
Für den Russen blieb neben der Enttäuschung über das verlorene Heads-Up ein Scheck über 124.640 € und die Genugtuung, der dominierende Spieler des Final Table gewesen zu sein.
Sandra Naujoks neben Alex Kravchenko
Kravchenko sorgte unter anderem für das Ausscheiden von Robert Riedmann als Viertplatziertem, als er mit 
dessen All-In mit 
callte. Auf dem Flop mit 

sah es noch gut für den Österreicher aus, doch Turn und River brachten seinem Gegner mit
und
den Runner-Runner-Flush.
In mehreren Privatduellen hatte Kravchenko auch die Hoffungen des als Chipleader ins Finale gegangenen Harry Casagrande zunichte gemacht. Am Ende war es der späteren Europameisterin vorbehalten, den Wiener Schachmeister aus dem Turnier zu nehmen. Mit 
sah es für Casagrande gegen 
schon schlecht aus und das Board brachte mit 



keine Hilfe und somit Rang 5.
Stefan Rapp
Auch der dritte Platz ging nach Österreich. Nachdem Stefan Rapp einen großen Pot mit 
gegen Sandra Naujoks’ 
verloren hatte, callte er mit 
in der nächsten Hand das All-In der Berlinerin. Zwar brachte der Flop mit 

gegen Naujoks’ 
noch leise Hoffungen, doch nach
und
auf Turn und River war alles vorbei.
Nur zu Rang 6 reichte es für den zweiten Bracelet-Gewinner des Final Table, Ivo Donev. Nachdem er zuvor mit 
gegen Stefan Rapps 
einen großen Pot verloren hatte, war gegen denselben Spieler kurz darauf endgültig Schluss. Donev ging mit 
auf dem Button All-In und Rapp callte im SB mit 
. Der Flop brachte mit 

zusätzliche Spannung, aber kein weiteres Kreuz auf Turn und River mit
und
bedeutete das Aus für Donev.
Am Schlusstag wurde parallel zum Final Table ein No-Limit Hold’em-Turnier mit einem Buy-In von 1.000 € ausgetragen, an dem sich 90 Spieler beteiligten. Florian Langmann machte den Tag aus deutscher Sicht perfekt und sicherte sich mit dem Turniersieg 25.650 €.
Das Endergebnis der ersten EM in No-Limit Hold’em:
| Rang | Spielername (Land) | Preisgeld |
| 1 | Naujoks, Sandra (D) | 174.500 e |
| 2 | Kravchenko, Alexander (RUS) | 124.640 € |
| 3 | Rapp, Stefan (A) | 87.250 € |
| 4 | Riedmann, Robert (A) | 62.320 € |
| 5 | Casagrande, Harry (A) | 43.620 € |
| 6 | Donev, Ivo (A) | 32.410 € |
| 7 | Wallnöfer, Michael (A) | 24.930 € |
| 8 | Fasching, Werner (A) | 18.700 € |
| 9 | Motschmann, Cecil (D) | 12.460 e |
| 10 | Manutscher, Parsian (A) | 8.725 € |
| 11 | Biro, Daniel (H) | 5.920 € |
| 12 | Guter, Otto (D) | 5.920 € |
| 13 | Hepburn, Phillip (GB) | 5.920 e |
| 14 | Kollarits, Josef (A) | 5.295 € |
| 15 | Sevo, Vlado (A) | 5.295 € |
| 16 | Forgacs, Gyula (H) | 5.295 € |
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