Jason Mercier gewinnt Showdown der European Poker Tour in London
Um ein Haar wäre John Juanda nach dem Triumph beim Hauptturnier der WSOP Europe in der vergangenen Woche gestern ein bemerkenswerter Doppelschlag geglückt.
Beim erstmals ausgetragenen £ 1.000.000 Showdown dominierte Juanda lange das Feld der 85 Highroller. Zunächst eliminierte er einen zähen Scotty Nguyen, der stets am Abgrund operierte und mit seinem fünften Platz deshalb durchaus zufrieden sein konnte. In der entscheidenden Hand war Nguyen mit 
gegen Juandas 
zunächst Favorit, doch schon auf dem Flop mit 

hatten sich die Vorzeichen gedreht, bevor in perfekter Dramaturgie mit
auf dem Turn und
auf dem River das Aus für Nguyen kam.
Auch Michael Watsons Endstation hieß John Juanda. Bei noch drei verbliebenen Spielern ging Watson mit 
All-In und wurde von Juandas 
gecallt. In diesem Fall brachte das Board mit 



keine Überraschung, aber für Watson das Ende seines Auftritts, der mit £ 241.000 entlohnt wurde.
Bereits in der ersten Hand des Heads-Up zwischen Chipleader Juanda und Mercier landeten erneut alle Chips in der Mitte. Merciers Raise mit 
wurde von Juanda, der 
hielt, mit einem All-In gekontert. Auf dem Flop mit 

lag Juanda 2 zu 1 vorne und nach dem Turn mit
war er nur noch eine Karte vom Turniersieg entfernt. Doch der River mit
meinte es gut mit Mercier und brachte ihm die Verdopplung sowie die Chiplead.
Jason Mercier
Ab diesem Moment war Mercier, der im vergangenen Jahr das EPT-Turnier von San Remo gewonnen hatte, mit Fortuna im Bunde und auch von einem Juanda nicht mehr zu stoppen. Zunächst prallte Juandas Aggressivität auf einem Board mit 



an Merciers geflopptem Full House mit 
ab und wenig später ereignete sich der finale Showdown.
Mit Juandas 
und Merciers 
landeten alle Chips in der Tischmitte, doch die Spannung war nach dem Flop mit 

rasch verflogen und der viermalige WSOP-Sieger nach der
auf dem Turn gegen Merciers Straight Drawing Dead. Für Juanda blieben £ 327.000 als Trost, während Mercier einen Scheck über £ 516.000 in Empfang nehmen konnte.
Keinen guten Tag erwischten die beiden Führenden des ersten Tages, David Benyamine und Alexander Roumeliotis. Benyamine schaffte es als Achter immerhin ins Preisgeld, während der Schwede sogar leer ausging. In seiner letzten Hand callte Benyamine mit 
ein All-In von Michael Watson, dessen 
ihm kaum gefallen haben dürften. Das Board brachte bis zum Turn mit 


zwar Hoffnung, aber der River mit
sorgte für das Aus des Franzosen.
Roumeliotis war die traurige Rolle des Bubble-Boy beschieden. In einer Blind-Konfrontation mit John Juanda konterte er dessen Raise mit einem All-In. Nach einigem Zögern callte Juanda mit 
, worauf Roumeliotis 
aufdeckte und knapper Favorit war. Das Board mit 



meinte es jedoch nicht gut mit ihm und hinterließ sichtliche Enttäuschung.
Das Endergebnis des EPT-Showdown von London:
| Platz | Spieler | Preisgeld |
| 1 | Jason Mercier | £ 516.000 |
| 2 | John Juanda | £ 327.000 |
| 3 | Michael Watson | £ 241.000 |
| 4 | Peter Jetten | £ 189.000 |
| 5 | Scotty Nguyen | £ 137.000 |
| 6 | Isaac Haxton | £ 103.000 |
| 7 | Masaaki Kagawa | £ 86.000 |
| 8 | David Benyamine | £ 69.000 |
| 9 | Isabelle Mercier | £ 51.000 |
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