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Piotr Jopp holt sich den Big Sunday in Berlin

Am Sonntag, den 7. September, lud das Casino Berlin zu einem besonderen Pokerturnier mit dem schönen Namen Big Sunday. Es handelte sich um ein € 500 No Limit Hold´em Freezeout Turnier. Durchwegs bekannte Spieler hatten sich im Casino zu einem netten Pokerabend eingefunden.

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Mit von der Partie waren unter anderem „Dr Big“ Willi Breuer, Ahmet Koc, „Hamburger Jung“ Jan Peter Jachtmann, Niki Mehland, Henry St. Llamar, Markus „Ossi“ Knoll, Piotr Jopp, Sandra „Black Mamba“ Naujoks und als Stargast des Abends Johannes Straßmann von den PokerStars Shooting Stars. Man hatte fest die Werbetrommel gerührt, um das Turnier fest zu etablieren, leider wurde das Ziel (55 Teilnehmer) mit 35 Startern nicht erreicht.

Stefan Hachmeister Jan Jachtmann Johannes Straßmann
Henry St.Llamar Stephan Jürgens Piotr Jopp

Um 18.00 Uhr ging es endlich los. Mit einem Startingstack von 5.000 in Chips und 30 Minuten Levels war in den ersten 6 Leveln gutes Pokerspiel möglich. Es dauerte auch fast eineinhalb Stunden, bis der Erste das Feld verlassen musste. Im weiteren Verlauf stiegen die Blinds doch erheblich an und bei vielen gab es nur noch Push oder Fold.

Auf Johannes Straßmann war eine Bounty ausgesetzt. Der jenige, der ihn aus dem Turnier nimmt, durfte sich über einen Sonderpreis bekommen. In Level Vier war es dann soweit. Johannes hatte hartnäckig Widerstand geleistet, aber doch bei den vielen Versuchen, ihn aus dem Turnier zu nehmen, Chips eingebüßt. Shortstacked ging er mit XjXj all in und wurde von Fabian Wolf mit XaX9 gecallt. Das Board brachte dann eine Achterbahn der Gefühle. Am Flop von X3X9X9 strahlte Fabian, doch der Jack auf dem Turn brachte Johannes das Full House. Als wäre das noch nicht genug, kam als Sensation am River noch die X9 und Johannes verlor mit Nut Full House gegen Poker 9 von Fabian. Johannes musste seinen Platz räumen, dafür durfte sich Fabian über eine wpt Finalkarte im Wert von € 850 freuen.

Mit Trond Erik Eidsvig war ein weiter prominenter Pokerspieler im Casino Berlin. Trond war zu Besuch bei Johannes. Schade nur, dass er Norweger nicht den ganzen Abend Zeit hatte und so nur als Zuseher mitgekommen war.

Gegen 23.30 Uhr stand der Final Table fest, doch da nur sechs Plätze bezahlt wurden, war die Bubble noch hart umkämpft. Ich musste als Achter den Tisch verlassen und war damit der letzte Spieler, der kein Geld bekam: Denn die sieben verbleibenden Spieler einigten sich darauf, dem 7. jeden € 100 von ihrem Preisgeld abzugeben.

Das Heads Up zwischen Piotr Jopp und Stephan Jürgens hatte es dann in sich, mehrfach wechselte der Chiplead. Doch am Ende bestätigte Piotr Jopp einmal mehr seine gute Form und entschied das Turnier für sich.

Dem Team vom Casino Berlin unter der Führung von Turnierleiter Uwe Harberts kann man zu der gelungen Durchführung des Turniers nur gratulieren. Dealer, Floormen und auch der Service haben einen richtig guten Job gemacht. Besonders zu erwähnen ist, dass von den Teilnehmern keinerlei Fee oder sonstige Gebühren verlangt wurden. Es gab so gar noch gesponserte Sachpreise, Freigetränke und kleine Snacks. Zusammenfassend gesagt, ein gelungener Pokerabend im Casino Berlin.

Platz Name Preisgeld
1 Piotr Jopp € 6.040
2 Stephan Jürgens € 3.750
3 Werner Luchtefeld € 2.520
4 Sandra Naujoks € 1.820
5 Ahmet Koc € 1.470
6 Vaylinor Seganti € 1.300
7 Hassan Diab € 600
8 Stefan Hachmeister Sachpreis
9 Wolfgang Kopp Sachpreis
10 Frank Dreßler Sachpreis

Stefan „Duke“ Hachmeister


Kommentare


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Michael Sehmsdorf
  • Michael Sehmsdorf
  • 08.09.08

Wenn man professionelle Unterstützung zur Etablierung eines Pokerrooms mit Format verweigert, darf man sich über 35 Teilnmehmer in der Metropole des Landes auch nicht wundern! Bravo Management


Joachim Göres
  • Joachim Göres
  • 09.09.08

Hallo “Duke”,hier spricht “Onkel Buck”!!! Prinzipiell gute sachliche Berichterstattung,finde Eure Kommentare relativ kompakt, informativ und gut “verziert” mit diversen Fotos der entsprechenden Events: “Chapeau!!!” Zu meinem Bedauern mußte ich jedoch feststellen,das in bestimmten Events regelmäßig von “bekannten ” Spielern ,Newcomern und erfolgreichen”Underdogs” die Rede ist,was ja auch akzeptabel und verständlich ist,um die “Szene” auf dem Laufenden zu halten, jedoch ein Name regelrecht in “Vergessenheit” gerät: Wolfgang “Jesus” Kopp !!! Nichts gegen Erfolge diverser “Pro`s” ,Newcomer und “Rising Stars”,aber sollte ein zweifacher deutscher Pokermeister im Seven Card Stud(1999 & 2004) named “Jesus” Kopp nicht ein klein wenig mehr Beachtung finden ,zumal dieser jeden Pokertisch durch seine Austrahlung und relativ unberechenbarem Spielstils belebt!!! Oder liege ich etwa fehl in meiner Einschätzung…? Desweiteren bleibt von mir noch anzumerken,daß die europäische Pokerszene “markante Typen”,die nicht nur durch ihre Erscheinung ,sondern auch gepflegtem “Pokerspiel”,wie “Newcomerin” Sandra Naujoks und Rising Star Willy”Dr.Big” Breuer “verkörpern” gut gebrauchen kann: Mein Respekt und weiter so!!!

In diesem Sinne ,good hands and the luck on your side ,to all card players ,best wishes from” Onkel Buck”,Berlin


Joachim Göres
  • Joachim Göres
  • 09.09.08

Hier spricht nochmal “Onkel Buck”: Selbstverständlich möchte ich auf diesem Weg noch Piotr Jopp meine Hochachtung und Gratulation zu den Leistungen und hervorragenden Ergebnissen der letzten Wochen aussprechen: “Hut ab” und weiter so,bye Onkel Buck!! Smoke


Nils Lehmensiek
  • Nils Lehmensiek
  • 09.09.08

Piotr Jopp Cool

Glückwunsch zum erneuten Sieg.

In Hannover haben wir ja ab und an schon mal gegeneinander gespielt in den Montagsturnieren.

Unvergessen, wie ich mit KK gegen dein Set 9er gewonnen habe Huh

Weiterhin viel Erfolg!


Duke
  • Duke
  • 09.09.08

Hallo Joachim Da muss ich sagen das du recht hast Jesus Kopp ist mir durch gerutsch bei der Berichterstatung. Ich habe sogar mit ihm an einem Tisch gespielt und hatte auch einige Action mit ihm. Soll nicht wieder passieren. Bis Dann Duke


Michael Sehmsdorf
  • Michael Sehmsdorf
  • 09.09.08

Ich möchte daraufhinweisen, dass das Casino Alexanderplatz (Westspielgruppe) auf meinen Post umgehend reagiert hat. Meine provokante Äußerung sollte nicht beleidigend sein, sondern eher wachrütteln. Ich verweise damit auf einen Eintrag von Erich Kollmann, der ebenfalls seinen Unmut ausgesprochen hat. http://www.pokerolymp.de/post/show/633 Handlungsbedarf ist auf jeden Fall vorhanden. Ein bisserl Kritik sollte man nicht persönlich nehmen. mfg M.Sehmsdorf