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WSOP 2008 – Event # 54: In the money

Es ist geschafft. An Tag 3 des $10.000 No Limit Hold’em World Championship Events sind die Geldränge erreicht worden. Während einige Deutsche und natürlich auch Pros vor den bezahlten Plätzen scheiterten, ist es umso erfreulicher, dass auch noch einige Deutsche in den vierten Tag gehen werden.

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1.308 Spieler waren in den dritten Tag gestartet. Zum ersten Mal ging das Feld gemeinsam in den Tag. Unter den Spielern waren noch einige Weltmeister, die natürlich hoffen, ihren Erfolg zu wiederholen. Dieser Traum zerplatzte für Chris Moneymaker gleich zu Beginn des Tages. Denn er scheiterte mit XaXj an S9S10 von Dragoslav Timarac. Das Board brachte zwar kein Flush für Drago, aber die 10 und damit war für Chris Moneymaker die Weltmeisterschaft 2008 zu Ende.

Auch für den österreichischen Full Tilt Pro Markus Golser begann der Tag gar nicht erfreulich. Er musste einen kleinen Rückschlag hinnehmen und sich langsam wieder hocharbeiten.

Nichts mehr zum Hocharbeiten hatten Noah Boeken und Patrik Antonius. Für Antonius sah es mit XkXj auf einem Flop von HkX6X4 gar nicht so schlecht aus. Aber Turn und River brachten zwei weitere Herz und damit das Flush für seinen Gegner.

Für Christiane Klecz endete der Tag auch bereits vor den Geldrängen. Mit XaXk hatte sie das Pech, gegen XaXa antreten zu müssen. Das Board brachte keine Hilfe und sie musste gehen. Full Tilt Kollegin Jennifer Harman folgte nicht viel später. Shortstacked probierte sie es mit HkH3. Ihrem Gegner reichte das Pocket Pair, um sie nach Hause zu schicken.

Verschätzt hatte sich Phil Gordon, als er am Flop D8HjDj mit HaH10 all-in callte. Frederick Hernandez hatte zwar auch keinen Jack, aber X4X4. Turn und River brachten kein Paar für Gordon und auch er musste ohne Geld von dannen ziehen.

Alex Kravchenko, der letztes Jahr seine beste WSOP hatte, musste sich in diesem Jahr mit weit weniger zufrieden geben. Auch beim Main Event war für ihn noch vor den Geldrängen Endstation.

Als die Bubble näher rückte, wurde das Spiel langsamer und ruhiger. Kurz vor der Bubble wurde ohnehin fast nur noch taktiert. Nenad Medic war sich am Flop von XaXjX9 mit XaXk sehr sicher. Sein Gegner callte mit XaXq. Der Turn war harmlos, aber der River brachte die Xq und damit das Ende für Medic. Sein Gegner, Sigurd Eskeland war dafür mit 950.000 neuer Chipleader.

Johnny Chan hatte auf der Bubble das nötige Glück und verdoppelte mit XaXq gegen X8X8. Und dann war es auch so weit. Steve Chung probierte sein Glück mit X8X8 gegen XkXk von Jesse McEuen. Das Board brachte X2XjX2X3X6 und Steve Chung war der Bubble Boy des Main Events 2008.

Sicher im Geld spielt es sich doch schon wieder ein wenig angenehmer. Ausgespielt hatte es sich bald für Vanessa Rousso und auch Men Nguyen. Brandon Adams war mit X8X8 gegen X7X7 von Jan Heitmann und XaX10 von Peter Hedlund all-in. Ein Ass am Flop und das war’s für Adams. Jan hatte dagegen noch genug Chips übrig, um weiter dabei zu bleiben.

Für Jan war aber auf Platz 585 schließlich Ende des Tages. Er durfte sich aber zumindest über $23.160 an Preisgeld freuen, Michael Graßmugg erwischte es auf Platz 565. Kurz bevor der Tag zu Ende ging, war das Main Event auch für Christophe Gross und Markus Golser endgültig vorbei.

Mit Phil Hellmuth und Johnny Chan sind noch zwei Weltmeister im Rennen um den Titel 2008. Aber auch einige deutschsprachige Spieler haben noch ihre Chancen. Denn Vito Branciforte, Court Kibler-Melby, Markus Feurle und Denys Drobyna sind noch mit dabei.

474 Spieler gehen in Tag 4:

Chipcount Tag 3 WSOP 2008 Event # 54

Teilergebnis Plätze 666 - 475 Main Event

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