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WSOP 2008 – Event # 54: Überlegener Chipleader nach Tag 2A

Tag 2A ist überstanden. Zumindest von einem Teil der Spieler auch mit Chips. Ganz viele Chips hat Brian Shaedlich gesammelt, denn der schloss den Tag mit fast unglaublichen 740.000 und ist damit auf jeden Fall Chipleader. 1251 Spieler hatten Tag 2A begonnen, aber nicht einmal die Hälfte hat ihn auch erfolgreich beendet.

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Während es für Michael Schnabel gleich zu Beginn sehr gut lief und er sein Stack auf 85.000 ausbauen konnte, musste Jens Vörtmann bald der Tatsache ins Auge sehen, dass er nicht Weltmeister 2008 werden wird. Mit XaXj scheiterte er an XqXq und musste schon früh seinen Platz räumen. Mit seinem ersten Bracelet war es für Jens dennoch eine herausragende WSOP.

Sein Full Tilt Kollege Bill folgte kurz darauf, als er shortstacked mit XaX9 gegen XaXk antrat. Das Board brachte keinen Treffer und Bill Edler musste gehen. Jimmy Fricke musste sich dem Flush seines Gegners beugen und auch für Scotty Nguyen ist das Main Event vorbei. Der neue H.O.R.S.E. Champion verlor mit XkXk gegen das Nut Flush von Alexandre Schwab und verabschiedete sich vom Weltmeistertitel.

Susie Isaacs scheiterte ebenso an XaXa wie später Trond Eidsvig. Paul Wasicka, Runner-up 2006, hatte fertig, als er shortstacked mit XkX5 gegen XaX10 antrat. Das Board brachte XaX6X3XaX7 und Wasicka musste gehen. Mit Robert Varkonyi musste ein weiterer Champion schon vorzeitig seinen Platz räumen. Er trat mit X10X10 gegen XaXk an. Das Ass am Board und Varkonyi war Geschichte.

Für Eric Lindgren war gestern dann auch Endstation. Mit XjXj konnte er nichts gegen XkXk von Brian Brubaker ausrichten und gleich darauf beendete er das Main Event mit XaXj gegen X7X7 noch weit vor den Geldrängen. Den Titel des WSOP Player of the Year hat er aber dennoch schon in der Tasche.

Billy Baxter zählt mittlerweile zu den ältesten Teilnehmern der WSOP. Allerdings muss das Main Event nun ohne ihn auskommen, da er mit SaS9 auf einen Flop von S4X3S2 all-in pushte und Turn und River dann doch keine Hilfe gegen XqXq brachten.

Kurz vor Ende von Tag 2A war Feierabend für Martin Kläser. Mit XaXj war er bei einem Board von XaXqX4X3 all-in. Brian Shaedlich callte sofort mit XaX4. Der River brachte eine Blank und Shaedlich holte sich die Chips von Martin Kläser.

Nur 466 der gestarteten 1.251 Spieler überstanden Tag 2A, die komplette Liste findet Ihr >>HIER

Die Liste der deutschsprachigen Spieler:

Dragoslav Timarac Reutlingen Germany 197.800 B10 09
Dominik Degott Saarbruecken Germany 163.800 R25 05
Marc Tschirch Recklinghausen Germany 156.400 R10 05
Cort Kibler-Melby Berlin Germany 147.300 B12 05
Felix Osterland Tuebingen Germany 122.400 R18 09
Jan Heitmann Munich Germany 105.300 R17 09
Andreas Humme - Germany 94.200 B04 05
Christiane Klecz Cologne Germany 80.300 R04 05
Ralf Pelzner Oldenburg Germany 73.600 B32 01
Bodo Sbrzesny Bruchsal Germany 47.700 B48 01
Alexander Meidinger Weiden Germany 46.300 O43 01
Maximilian Ashkar Munich Germany 45.300 R37 09
Christian Fockenberg Bottrop Germany 45.000 O30 01
Michael Schnabel Wuppertal Germany 39.400 G12 05
Nikolaj Zander Gelsenkirchen Germany 38.400 O29 05
Simon Munz Stuttgart Germany 32.900 B30 01
Markus Golser DNR Austria 228.700 B21 09
Michael Graßmugg Graz Austria 82.100 O02 01
Peter Hanke Dietach Austria 61.800 R14 01
Patrick Zamarian Zurich Switzerland 83.600 B27 09

Fest steht aber mittlerweile die exakte Preisgeldaufteilung:

Platz Preisgeld
1 $9,119,517
2 $5,790,024
3 $4,503,352
4 $3,763,515
5 $3,088,012
6 $2,412,510
7 $1,769,174
8 $1,286,672
9 $900,670
10-12 $591,869
13-15 $463,201
16-18 $334,534
19-27 $257,334
28-36 $193,000
37-45 $154,400
46-54 $135,100
55-63 $115,800
64-72 $96,500
73-81 $77,200
82-90 $64,333
91-99 $51,466
100-162 $41,816
163-225 $38,600
226-288 $35,383
289-351 $32,166
352-414 $28,950
415-477 $27,020
478-540 $25,090
541-603 $23,160
604-666 $21,230

Kommentare


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San Daniele
  • San Daniele
  • 09.07.08

nur schnell … der gute Michael aus Graz nennt sich Graßmugg.

und noch kurz zu Patrick Zamarian: der arme war am Vortag mit hohem Fieber im Bett und konnte nichtmal aufstehen um sich Medikamente zu besorgen. Auf Fotos schaut er unglaublich zerstört aus, nach eigener Aussage hielten ihn seine Gegner für einen gelangweilten Pro (dann meinte auch noch jemand er hätte ihn am Final Table einer WPT gesehen Laugh . Respekt vor der Leistung, 12 Stunden Poker durchzuhalten!