WSOP 2008 – Event # 45: Geht Erick Lindgren in die Geschichte ein?
Lange hat Erick Lindgren auf sein erstes Bracelet warten müssen. Nur drei Wochen später hat Erick Lindgren nun die Chance, als erster Spieler der Welt auch den „Chip Reese Award“ beim $50.000 H.O.R.S.E. zu gewinnen. Doch leicht wird es dem Chipleader sicher nicht gemacht werden.
Wenn 24 Spieler noch in einem Turnier sind und man kennt alle 24, dann ist das schon ein besonderes Event. Eben das $50.000 H.O.R.S.E., bei dem sich keine Nonames an den Tisch verirren.
Chad Brown hatte den vierten Tag als Shortstack begonnen und war auch der Erste, der gehen musste. Auch Phil Ivey war short, konnte aber sein All-in gegen Barry Greenstein gewinnen und gleich mal verdoppeln.
Das Schicksal des Bubble Boys traf dieses Mal Mike Wattel. Er hatte nur noch 12.000 in Chips, die er beim Stud gegen Barry Greenstein riskierte. Barry schaffte das Flush, Wattel konnte dem nur ein Paar Damen entgegensetzen und so musste er sich mit Platz 17 und ohne Cash zufrieden geben.
Doyle Brunson hatte noch immer die Hoffnung, einmal dieses prestigeträchtige Event zu gewinnen. Doch gegen Phil Ivey und Barry Greenstein war es nur noch ein Schimmer. Ivey nahm sich den Pot mit einem Paar Könige und Doyle Brunson ging mit Platz 16.
Auch Andy Bloch, für den die letzten Tage gut gelaufen waren, musste resigniert Platz 15 hinnehmen. Daniel Negreanus Ambitionen endeten mit Platz 13. Beim Stud High Low schaffte er kein Low und sein Paar Asse war nicht gut genug für das Full House von Lyle Berman.
Phil Ivey hatte eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Kaum war er oben, ging es auch schon wieder steil bergab. Immer wieder hatte er sich zurückgekämpft, doch Scotty Nguyen setzte dem ein Ende. Ivey konnte nur ein Paar 3 vorweisen, während Scotty am River das Paar Asse hatte. Platz 12 und $159.840 für Ivey.
Auch David Bach wurde von Scotty Nguyen verabschiedet. Beim Stud High Low zeigte Bach 





, Scotty hielt 





und Bach musste Platz 11 nehmen.
Raymond Davis war schon fast ausgeschieden, konnte aber noch zwei Mal verdoppeln. Beim Hold’em glaubte er dann mit 
an eine neuerliche Chance. Patrick Bueno zeigte 
und die Welt war in Ordnung. Doch am Flop 

war gar nichts mehr so, wie es sein sollte. Turn
, River
und Davis ging mit Platz 10.
Ralph Perry endete schließlich als Bubble Boy des Final Tables. Beim Omaha High Low war Perry am Flop 

all-in mit 


. Doch Huck Seed callte mit 


und hatte das höhere Flush. Turn
, River
und Perry belegte Platz 9. Er durfte $177.600 als Trostpflaster mitnehmen.
Erick Lindgren geht als Chipleader in das Finale des $50.000 H.O.R.S.E., knapp gefolgt von Scotty Nguyen. Wenn man sich einen Final Table wünschen darf, dann könnte der durchaus so aussehen:
| Seat# | Player Name | Chip Count | Stadt | Land |
| 8 | Erick Lindgren | 3.680.000 | Las Vegas | Nevada |
| 5 | Scotty Nguyen | 3.535.000 | Las Vegas | Nevada |
| 6 | Barry Greenstein | 1.955.000 | Rancho Palos Verdes | California |
| 1 | Matt Glantz | 1.445.000 | Philadelphia | Pennsylvania |
| 4 | Lyle Berman | 1.430.000 | Minneapolis | Minnesota |
| 2 | Huck Seed | 1.200.000 | Las Vegas | Nevada |
| 7 | Michael DeMichele | 905.000 | Las Vegas | Nevada |
| 3 | Patrick Bueno | 695.000 | Paris | France |
| Name | Preisgeld | Stadt | Land | |
| 1 | – | $1.989.120 | – | – |
| 2 | – | $1.243.200 | – | – |
| 3 | – | $781.440 | – | – |
| 4 | – | $568.320 | – | – |
| 5 | – | $444.000 | – | – |
| 6 | – | $355.200 | – | – |
| 7 | – | $284.160 | – | – |
| 8 | – | $230.880 | – | – |
| 9 | Rafael Perry | $177.600 | Las Vegas | Nevada |
| 10 | Raymond Davis | $177.600 | Bell | California |
| 11 | David Bach | $159.840 | Athens | Georgia |
| 12 | Phil Ivey | $159.840 | Las Vegas | Nevada |
| 13 | Daniel Negreanu | $142.080 | Las Vegas | Nevada |
| 14 | Joseph Michael | $142.080 | Austin | Texas |
| 15 | Andrew Bloch | $124.320 | Las Vegas | Nevada |
| 16 | Doyle Brunson | $124.320 | Las Vegas | Nevada |
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