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Anders gesehen: Sind die Politiker die Bösen?

Mit den Pokerverboten in den letzten Tagen und Wochen haben sich die Politiker keine Freunde gemacht. Ganz eindeutig versuchen die Länder, die Bürger, speziell die Pokerspieler zu entmündigen. Mit Phrasen statt Studien wird argumentiert. Denn das Recht auf persönliche Freiheit muss ganz eindeutig eingeschränkt werden.

Pokerblatt

Ja, die Politiker sind die Bösen. Hirnlos wird beschlossen und erlassen und auch kein Gericht will sich mit der Kernfrage, ob denn nun Poker ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel sei, auseinandersetzen.

Dabei hätten die Politiker auch eine ganz andere Möglichkeit, den Hebel anzusetzen. Nämlich bei den Turnierveranstaltern. Die sind noch hinterhältiger, als man glauben möchte. Nicht die wenigen kleinen Veranstalter und Vereine, die tatsächlich um des Pokerspielens willen pokern. Je lauter der Schrei eines Veranstalters wegen der Ungerechtigkeit der Politiker, desto sicherer darf man sein, dass es nicht die Nächstenliebe ist, die denjenigen antreibt.

Ist es nicht viel mehr so, dass durch die Regelungen die Kassen leer bleiben und das mühsam aufgebaute Netz an Spielern, die auch die Affiliate-Taschen füllen, langsam zerbröselt? Liebe Veranstalter, der Pokerspieler ist Euch in diesem Moment doch schon egal, in dem er bei der Konkurrenz antritt. „Poker in Rheinland-Pfalz ist verboten? Macht nichts, ich veranstalte meine Turniere ohnehin nur in Nordrhein Westfalen!“ Genauso denkt der gemeine Turnierveranstalter. „Gemeinsam für das Pokerspiel?“ Niemals. Denn vielleicht wechselt ein Spieler ja den Veranstalter. Und das ist blanker Verrat. Als hätte man einem ein Messer in den Rücken gerammt. Nein, nur nicht gemeinsam kämpfen. Da schon lieber selber die Anwälte bemühen und vor die Obersten Gerichtshöfe ziehen.

Ist doch auch viel besser, wenn der andere gar nicht weiß, was man selber macht. Wie oft gab es hier auf PokerOlymp schon den Ruf nach einer Plattform, auf der sich die Veranstalter wie am Runden Tisch treffen sollen. Doch wollte jemand? Nein, nur nach außen hin. Denn Pokerwelle soll sich mit der GPPA hinsetzen? Oder die Poker-Bundesliga mit dem Deutschen Poker Sport Verband (DPSV)? Eher friert die Hölle zu, als das passieren könnte.

Horst Koch verklagt munter Konkurrenten, Poker-Bundesliga und DPSV bewerfen sich mit Dreck, wann immer sich eine Möglichkeit bietet. Pokerwelle ist überhaupt gleich ausgewandert und lacht nun aus der Ferne.

Ein gemeinsames Vorgehen kann es erst geben, wenn einer den anderen zu akzeptieren beginnt. Auch zu akzeptieren, dass in Spielbanken und Casinos auch gepokert werden darf. Denn darauf steht nicht die Todesstrafe. „Jeder kehr vor seiner eigenen Tür“. Denn da findet sich genug, was man tatsächlich zum Wohle des Pokerspiels verbessern kann. Super-Turbo-Blindsteigerungen sind genauso verwerflich wie gefakte Sponsorings. Zwölf Mann an einem Tisch sitzen zu lassen, damit man noch die beiden Buy-Ins mehr kassieren kann, das muss nicht sein. Auch Spielbanken, die eine Rake-Struktur haben, dass man gegen die Bank spielt, dürfen darüber nachdenken, ob das tatsächlich so sein muss.

Egal, worum es beim Thema Poker geht. Laut schreien und einer zeigt auf den anderen. Den Rechtsanwalt auf der Kurzwahltaste und schon hat man wieder ein Verfahren am Laufen. Doch das ist nicht die Lösung.

Und auch laut Schreien ist nicht die Lösung, ebenso wenig wie selbstgefällig zurücklehnen und zu sagen „Ich mache ja alles perfekt und gesetzestreu.“ Gesetzestreu ist beim Pokern in Deutschland gar nichts, solange es ein Glücksspiel bleibt. Denn genau so lange bleibt den Spielbanken das Recht auf Poker vorbehalten.

Der größte Feind der Pokerspieler sitzt nicht in irgendeinem Ministerium oder Gericht. Der versteckt sich hinter einer Gesellschaft, einem Verband und manchmal sogar auch schon hinter einem Verein. Aber selbst wenn der Pokerspieler das weiß, ist er machtlos dagegen.


Kommentare


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  • monkeydonk
  • 29.05.08

ENDLICH mal einer, der sagt, wie es bei den “Sachpreis-Turnieren” wirklich zugeht! DANKE!!!

Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung. Hoffnung dass irgendwann mal einer kommt und und die rettenden Idee hat, wie man Poker nach vorne bringen kann. Lt. aller Veranstalter ist das deren Ziel. Und doch wollen sie nur eines. Unsere Kohle! Mittlerweile meine ich aber zu erkennen, dass die Pokerspieler langsam erkennen, welche Macht sie eigentlich haben, in dem sie bei den “Turbo-Turnier-Veranstaltern” einfach nicht mehr spielen.

Bisher hab ich nur von EINEM Veranstaler ne faire Struktur gesehen. 15€ Startgeld / 20.000 Jetons / 30 min. Blindlevel. Kein Sit ‘n go, keine Mehrfachstarts. Allerdings veranstaltet dieser LEIDER nur in Bayern.


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 29.05.08

Politiker machen sich selten Freunde, wenn sie was verbieten. Und umso skeptischer wäre ich bezüglich solcher “Freunde”. Entmündigt wird hier erstmal wohl auch niemand, und ich denke man versucht zugegeben mehr als hilflos hier ein paar Regeln einzuführen. Sofern man auf “Gut” und “Böse” überhaupt was geben möchte, dann könnte “Böse” doch auch bedeuten, dass clevere Geister versuchen, die etwas Leichtgläubigeren oder “Charakterschwächeren” abzuzocken?! “Gut” ist das sicher oft für die Größe der Brieftasche bei den “Profis”, und gut beherrschen sie ganz bestimmt das Spiel, das aber eben leider ganz schnell seinen “spielerischen Charakter verliert, gehen zuweilen Summen über den Tisch, die dem Tagesbruttosozialprodukt ganzer Städte entsprechen … . Könnte man es “pervers” nennen, oder mit Verweis auf Ballack, Schumichel und Tiger Woods für ganz normal erachten?

Bei der Frage, ob Poker ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel ist, kommt es darauf an, wer spielt. Und natürlich ist es für “das Gesetz” wichtig, weil je nachdem kann man es halt einfacher untersagen. Beim Schach oder Skat verliert der Durchschnittsbürger nunmal in der Regeln nicht soo viel Geld. Dass andere Neppereien wie auf 9live oder DSF weiter erlaubt bleiben, dass der Staat prinzipiell ein Monopol auf Lotto-Freude und Roulettehoffnungen sich bewahren möchte, ist das nicht Tradition? Warum gibt es unterschiedliche Mehrwertsteuersätze, warum ist Alkoholtrinken erlaubt, aber Hanfanbau verboten…?

Wobei ich voll und ganz zustimme, dass man bei der Kontrolle der Veranstalter ansetzen müsste. Nur wer soll es machen?? Wer kennt sich so gut aus, kennt all die Tricks… wer soll das alles überwachen? Mag einer kommen, der eine Variante vom Hütchenspiel erfindet, die tatsächlich das Geschick und schnelle Auge der Mitspieler prüft. Soll unser Staat immer gleich einen Sheriff mit auf den Platz stellen, der sich von der Richtigkeit überprüft und die Bürger schützt??

Ich glaube, wir sind uns einig, dass es eine Kontrolle aus UNSEREN Reihen braucht, aber das können nicht die Veranstalter sein! Stiftung Warentest kann auch nicht von Daimler, Siemens und Bosch organisiert werden. Wir brauchen eine Art Dachverband, übergeordneter TÜV, der vom Staat anerkannt die Sache regelt und eigene Regeln erstellt. Im Bereich der Psychotherapie gibt es zB auch staatlich anerkannte Richtungen und Schulen, die eigene Dachverbände haben, die wiederum selbständig ausbilden, kontrollieren und Zertifikate vergeben.

Wenn alle dafür Ressourcen bereitstellen, und sich die Pokergemeinde auf einen Dachverband einigen könnte, dann hätten wir eine Chance. Möglichst viele und möglichst unabhängige Institutionen sollten sich zu einem GRÜNDUNGSAUFRUF zusammenschließen und gemeinsam einen solchen Verband gründen! (Wenn es schon nicht gelingt, sich auf einen bestehenden zu einigen.)

Gelingt uns Pokerspielern solch eine Einigung nicht, vielleicht ist gerade bereits das Argument genug, dass hier tatsächlich nur Egoisten, Autisten bzw. Eigenbrötler am Werk sind, die vor allem den eigenen Nutzen suchen. Und warum sollte dies dann politisch so einfach weiter geduldet werden?

Übrigens kann man Poker zwar nicht ohne (emotionalen, engagierten, emotionalen..) Einsatz wohl aber ohne Geldeinsatz mit Freude und nachhaltig spielen. Dann ist es meineserachtens beeits jetzt hierzulande vollkommen legal! Will man mehr, ich finde, dann sollten wir nun erstmal bestimmte Hausaufgaben machen. Und nicht nur jammern, dass gewisse Gesetzeslücken bzw. bislang ganz klar nur ungeahndete aber illegale Aktivitäten so plötzlich und (noch?) nach dem Gieskannenprinzip verfolgt werden.


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 29.05.08

Was spricht denn dagegen, würde möglichst die gesamte Pokergemeinde einen Interessenverband gründen, und dazu eine Wahl organisieren? Demokratisch und von möglichst vielen legitimiert und beauftragt, könnten wir uns so Regeln und Standards geben, enen TÜV einrichten, schwarze Schafe selbst benennen und mit den Behörden kooperieren…?

Oder ist das nur eine fromme Wunschphatasie und zwar überall Usus nur im Bereich des Wildwest-Pokers natürlich gänzlich fehl am Platze??

Un wo, wenn nicht hier sollte man zuerst dazu aufrufen bzw. das beginnen?


Thomas Michalski
  • Thomas Michalski
  • 29.05.08

Nur mal kurz zum Richtigstellen: der DPSV setzt sich jederzeit und mit jedem gern an einen Tisch! UND: mir(als Erstem Vorstand) ist kein Dreckwerfen mit der Poker Bundesliga bekannt, im Gegenteil Mr. Big Breuer und ich sind fast schon befreundet-stimmts Doc?


Tassilo
  • Tassilo
  • 29.05.08

Lieber Don Quijote, liebe Pokerfreunde!

Don, danke für die gewohnt offenen Worte! Du drückst Dich für meinen Geschmack etwas zu deutlich aus, aber im Kern hast Du mit einigem – nicht allem! – nicht unrecht.

Ich wusste noch gar nicht, dass ich mit dem DPSV verfeindet bin! Interessant. Hasst mich der DPSV etwa, ohne das ich das weiß?

Die zur Zeit sehr modernen offenen Briefe sind schneller geschrieben als eine gemeinsame, offene Plattform gegründet ist.

Fakt ist – und da stimme ich dem DPSV-Vertreter, der dies bereits forderte, zu – dass wir uns vereinen müssen.

Don, eines musst Du mir noch erklären: Turnierveranstalter, die wirtschaftlich arbeiten werden – nicht nur von Dir – an den Pranger gestellt. Von welchem Geld sollen die Turnierveranstalter nochmal die horrenden Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen? Wir sind gezwungen, in jeder Gemeinde einzeln zu klagen! Wer trägt nochmal das Hauptrisiko einer Anzeige? Wofür? Für ein Butterbrot? Zur Zeit ja!

Ich fordere Solidarität von der Spielergemeinschaft für jeden seriösen Veranstalter!

Wer der Meinung ist, hier liegt das Geld nur so auf der Straße ist bei der Poker-Bundesliga herzlich als Turniermanager willkommen!

Wer anderen Untätigkeit vorwirft sollte sich zuerst fragen, was er für den Pokersport getan hat. Du hast mich noch nicht angerufen und gefragt, was wir gemeinsam tun können!

Die Lobbyisten und deren Politiker drehen uns allen den Hals zu und wir schaffen nichts besseres, als auf jemanden aus unserer Mitte mit dem Finger zu zeigen, der angeblich noch untätiger oder schlechter ist als wir selbst.

Stumpfes rumgehacke ist kontraproduktiv, egal gegen welche Person oder Zielgruppe es sich richtet!

Ich fordere: Die Zeit der offenen Briefe und Anschuldigungen muss vorbei sein! Werden wir produktiv!

Ich habe keine Lust mehr, mich mit Rechtfertigungen aufzuhalten. Wer weiter Anschuldigungen verteilen will, bitteschön! Ich werde darauf nicht mehr antworten.

Ich freue mich aber sehr für alle bestärkenden und positiven Postings und Kontaktaufnahmen von jedem echten Pokerfreund! Egal ob Spieler, Veranstalter oder Kolumnist!

Mein Postfach ist offen für alle Mitstreiter!

Viele Grüße, Tassilo


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  • monkeydonk
  • 29.05.08

Ich glaube, das ist eine Wunschphantasie, Stefan.

Schliesslich würde eine solche Organisation in die Gelddruckmaschine der bisherigen Veranstalter greifen. Und ich glaube, das finden die nicht so gut.

Ich freue mich schon auf den Tag an dem in ganz Deutschland die Sachpreisturniere verboten werden.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dann und nur DANN der Pokersport wirklich eine Chance hat in unseren Land. Denn dann treffen sich die Menschen die wirklich Lust und Spass am Poker haben und denen es nicht um’s Geld verdienen geht!

Auch wäre es dann möglich eine grosse Interessengemeinschaft zu gründen, denn diese Mitglieder hätten ALLE das GLEICHE Ziel!

Man sollte in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, dass es dabei auch um ca. 3 Millionen Wählerstimmen geht. Auch das kann die Politik zu Zugeständnissen bewegen. Allerdings wäre es dazu DRINGEND notwendig mit EINER Stimme zu sprechen! Nicht mit 50 Veranstaltern…...


Tassilo
  • Tassilo
  • 29.05.08

Noch während ich tippe werde ich von Thomas bestätigt – Danke dafür, Thomas! Smile


Thomas Michalski
  • Thomas Michalski
  • 29.05.08

Tassilo, wie ich schon schrieb, da wissen andere mehr als wir! Ruf mich doch einfach mal an – ALLE anderen können das natürlich auch gern! unter www.dpsv.de steht eine Telefonnummer, die leitet falls ich nicht da bin gern weiter! Auf geht´s Freunde – ich mache gern den Anfang! Und für die ganz Harten: +49(0)172-4638821


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  • monkeydonk
  • 29.05.08

Hallo Tassilo,

eigentlich hab ich mit der Dt. Bundesliga abgeschlossen. Aber gut…....

WIE arbeitet ein seriöser Turnierveranstalter, bitte?????

3000 Cips, 10 min. level? 3 Tische für 45€? und weils so lustig ist um 24 uhr noch speed sit ‘n go mit 8 min. blindlevel (obwohl verboten!)?

ich habs bei euch schon zigmal live erlebt…......leider…...

ich weiss. jetzt geht die diskussion wieder los. muss nicht sein.

wenn euch, also der Poker-Bundeslia der Pokersport so am Herzen liegt, warum gründet ihr dann keinen Verein und es werden kostenlose spiele angeboten?

auf die antwort der letzten frage bin ich ECHT gespannt!!!


Thomas Michalski
  • Thomas Michalski
  • 29.05.08
  • monkeydonk * 29.05.08

Ich glaube, das ist eine Wunschphantasie, Stefan.

Schliesslich würde eine solche Organisation in die Gelddruckmaschine der bisherigen Veranstalter greifen. Und ich glaube, das finden die nicht so gut.

Also eine Gelddruckmaschine haben wir nicht! wir veranstalten zum Beispiel in den Bundesländern, in denen es nicht anders geht( und das werden immer mehr) ausschließlich Free-roll-Turniere – wie druckt man damit Geld? Davon abgesehen, das meine Vorstandskollegen und ich (wie das meist in einem Verein ist) ehrenamtlich arbeiten! Und so gibt es in Deutschland noch viele, stimmts Stefan?


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  • monkeydonk
  • 29.05.08

hallo thomas,

ich habe die Poker-Bundesliga angesprochen.


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  • monkeydonk
  • 29.05.08

und natürlich die veranstalter, die den pokersport einzig und allein zum geldverdienen missbrauchen….....

ich hab kein problem mit freezeout-turnieren bei denen die struktur stimmt!!!! die sollen ihr geld für tische, karten, dealer usw. haben. da bezahle ich auch gerne die 45€, weil man dann nicht das gefühl hat abgezockt zu werden!


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 29.05.08

Ja, viele viele Veranstalter wird so ein Verband nicht erfreuen. Und ich gehe sogar noch weiter: was würde solch ein Verband zu den ganzen Hinterzimmerpokereien sagen und müsste man, um glaubhaft zu sein, nicht auch dagegen vorgehen??

Dass es bereits Verbände gibt ist ja nicht so verkehrt, aber wie sind sie zustandegekommen? Gab es je einen allgemeinen Gründungsaufruf, eine wirkliche Wahl??

Oder hatten immer 5 oder 7 Freunde eine (gute) Idee, diese aber erstmal vor allem für sich selbst behalten?

Auch die Pokerwelt ist bunter und wir brauchen, wenn dann viele ganz unterschiedliche Stimmen.

Und natürlich bleibt das Problem, wie damit umgehen, dass manche sicher weiter im Hinterzimmer ihr Ding machen wollen, sich doch nicht ihre schöne Runde nehmen lassen wollen und schon gar nicht von einem Verband aus den eigenen Reihen.

Genauso wie ein Psychotherapieverband unglaubwürdig wäre, der “wilde” ungeprüfte Therapeuten agieren lässt, müsste sich solch eine Dachorganisation auch mit solchen Aktivitäten auseinandersetzen. Und nun? Wird es gerade daran (auch) scheitern?

Kann man sich dadurch nicht durchringen, dann muss man zugeben, sitzt man eben weiterhin mit jenen im Hinterzimmer mit im Boot, und wie in jedem guten Western gibt es eben die “Bösen” mit denen man oft sympathisiert und den Sheriff, der schlussendlich eben das Recht auf seiner Seite hat.

Wildwestspiele oder zivililisierte Demokratie … vielleicht ist gerade das beim Poker die (traditionelle) Gretchenfrage?

Gewinnt nun erstmal(ig) der Sheriff, viele werden traurig sein, aber ohne jegliches Recht und Ordnung würden wir noch nach den Gesetzen der Steinzeit leben und das wünsche zumindest ich nicht.


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  • monkeydonk
  • 29.05.08

Ich unterschreibe das!

Erst wenn alle “bezahlten” Turniere verboten sind wird sich etwas ändern können. Die “Hinterzimmer” gab es immer und wird es immer geben. Ich glaube auch nicht, dass das das wirkliche Problem ist.

Vielleicht ist es nach einem generellen Verbot tatsächlich möglich einen Verband oder Verein zu gründen, in dem alle das gleiche Ziel haben. Dazu gehört es dann aber auch, sich zu öffnen, total transparent und demokratisch zu sein und vor allem mit EINER Stimme zu sprechen.

Auch sollte es ein Ziel sein, der Politik und den Politikern entgegen zu gehen. Ihnen unseren “Sport” näher zu bringen und für Akzeptanz zu werben.

Ich denke, auf Konfrontation zu gehen und Prozesse zu führen ist ganz sicher der falsche Weg.


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 29.05.08

“wenn euch, also der Poker-Bundeslia der Pokersport so am Herzen liegt, warum gründet ihr dann keinen Verein und es werden kostenlose spiele angeboten?”

Es gibt einige wenige, die das bereits getan haben und auch egagiert weiter vorantreiben.

Aber es ist nicht so leicht. Viele Vereine scheinen sich auch zu gründen, um Gleichgesinnte fürs Cashgame zu finden und doch im Hinterzimmer zu spielen oder aber, um eine basis zu haben, von der aus man kommerziell Tuniere anbieten möchte.

Wirklich unkommerziell und engagiert und das beim Poker: diese Mischung scheint mir recht selten zu sein und wahrscheinlich muss man in den Augen mancher Pokerspieler schon z.B. ein recht durchgeknallte Psychofritze sein, wenn man an solchen Ideen und Experimenten nachhaltig Spaß hat.

Ich weiß, es gibt einige solcher Mitbürger und Pokerfreunde, aber zumindest bislang war es nicht so einfach sich bundesweit entsprechend zu vernetzen. Zuviele kommerzielle Interessen schwirren auch durch den Markt… und wahrscheinlich sind wir hier wirklich recht merkwürdige Exoten mit unseren “Gummibärchenclubs”?! Werden wir nicht vor allem vielerorts belächelt?


Thomas Michalski
  • Thomas Michalski
  • 29.05.08

Tassilo und Stefan, danke ,dass Ihr Euch gemeldet habt! Ein Anfang ist gemacht! Vieleicht melden sich noch mehr – schön währ´s!


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  • jackeight
  • 29.05.08

Sehr guter Bericht Don,

wenn man sich hier die Kommentare durchliest möchte man meinen, dass die die am lautesten schreien viel für den Pokersport in Deutschland getan haben. Fakt ist das es sehr wenige gibt die sich täglich für das Pokerspiel einsetzen. Ich z.B gehöre dazu. Ich denke das ich zu den Einflussreichsten in der Branche gehöre. dies ist auch der Grund warum ich unter einem Pseudonym schreibe.

Vielleicht sollten sich die Veranstalter mal fragen warum große Plattformen nicht mit ihnen zusammenarbeiten. Aus eigener Erfahrung kann ich nur schlechtes berichten.

Tassilo du schreibst:Zitat “Wer anderen Untätigkeit vorwirft sollte sich zuerst fragen, was er für den Pokersport getan hat.”

Ich frage dich “Was hast du für den Pokersport getan? Du wirst dich viellcht fragen ” Was will der von mir und meiner Bundesliga?” Ich will das alle Veranstalter gute Strukturen und eindeutige Angebote an die Spieler abgeben. Dies vermisse ich bei euch. Ich werde es solange anprangern bis ihr eure Scheinheiligkeit aufgebt. Ein schöner Anzug und eine Krawatte machen aus dir noch lange keinen guten Veranstalter.

DPSV: Was ist ein Verband und was leistet er?

http://de.wikipedia.org/wiki/Verba...ht%29

Zitat Tohmas: Nur mal kurz zum Richtigstellen: der DPSV setzt sich jederzeit und mit jedem gern an einen Tisch! UND: mir(als Erstem Vorstand)

Ich sehe hier keinen Verband. Ich sehe hier nur einen Turnierveranstalter unter dem Deckmantel eines Möchtegernverbandes. Warum sollten andere Turnierveranstalter mit euch zusammenarbeiten. Ich befürchte das es zu einer Interessenkollision führt.

In meinen Augen gibt es keine richtige Lobbyarbeit in Deutschland. Jeder kämpft gegen jeden. Alle sind nur auf ihren Vorteil aus. Egal ob GPPA oder Poker-Bundesliga, egal ob DPSV oder VFDDP, wir sollten alle zusammen unsere Kräfte bündeln und gemeinsam was bewegen.

Ich denke wenn es gelingt einen “echten” Verband zu gründen, der von allen oder sagen wir lieber den meisten Veranstaltern gestützt wird, haben wir eine Chance. Ich bin davon überzeugt das dann auch die großen Onlineportale Mitglieder des Verbandes werden. Ich bin gerne bereit mein Wissen und meine Kontakte einzubringen. Und das “Entgeldfrei” im sinne des Poker.


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  • Andre Klapschinski
  • 29.05.08

Nun gut, einen Anfang machen…am 31.05. ist doch diese Meisterschaft der Veranstalter…über 50 haben zugesagt, wenn da kein Anfang gefunden wird??


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  • nummer1
  • 30.05.08

......” zum Geld verdienen missbraucht ”......, wenn ich so einen Blödsinn schon lese….... . Auf welchem Planeten lebst du eigentlich ? Geh ( schwimm ) mal zum Nordpol. Da wohnt ein alter Mann mit weißem Bart, der macht dir alles kostenlos und zaubern kann der auch….


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  • Ghostcard
  • 30.05.08

@ Don Quijote

Erstklassiges Posting !

Na,da hätte man doch schon das Zentralorgan* der nun zu gründenden Rettet-den-Pokersport-Initiative gefunden !

*Zentralorgan=Gehirn !

@ monkeydonk

Bitte gleich mal dort bei eben jenem Zentralorgan vorstellig werden und sich ehrfürchtig verneigen,vor Scham erröten und ein 3 jähriges Schweigegelübde ablegen.

Denn den eindeutig aus Frustration geborenen Dünnsinn den sie hier verbreiten,zwingt sie geradezu zu diesem unvermeidbaren Schritt ! Alles Gute und baldige Besserung.

@Tassilo ,Thomas Michalski & Kollegen (Turnierveranstalter die hier offen Stellung beziehen)

Äußerste Wachsamkeit ! Besonders vor Zeitgenossen wie: “jackeight” ( der glaubt er wäre unerkannt Huh )

Wer folgendes äußert - Zitat:

Ich bin gerne bereit mein Wissen und meine Kontakte einzubringen. Und das “Entgeldfrei” im sinne des Poker.

- hat nun wahrlich keinen Schimmer was auf die Initiatoren dieses neu zu gründenden Verbandes zukommt !!!

Hierzu ist es dringend erforderlich absolute Fachkompetenz und selbstverständlich Kapital zu bündeln,um überhaupt nur den leisesten Hauch einer Chance zu haben,sich gegen Behördenwillkür und geltendes Unrecht zu behaupten !

Wahrlich eine große Aufgabe und wie gesagt ohne Zentralorgan nicht zu machen !!!


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  • monkeydonk
  • 30.05.08

@ Ghostcard

herzlichen Dank für Ihren Kommentar! Genau so sollte eine Diskussion geführt werden.

Im übrigen, vielen Dank für die Genusungswünsche. Ab August wird es mir dann unschlagbar gut gehen!


Tassilo
  • Tassilo
  • 30.05.08

Hallo Jackeight!

Deine sachlichen und fundierten Fragen beantworte ich Dir gerne!

Wir haben durchgesetzt, dass wir auch weiterhin in Sachsen Turniere veranstalten dürfen, ein ursprünglich vom Innenministerium ausgesprochenes Totalverbot wurde aufgehoben, als wir rechtliche Maßnahmen einleiteten.

In Münster befinden wir uns mit unserem Verfahren in zweiter Instanz. Über dieses laufende Verfahren kann ich leider keine detaillierte Auskunft erteilen.

Unsere Anwalts- und Prozesskosten belaufen sich auf einige tausend Euro im Monat!

Woher soll dieses Geld kommen? Wir tragen das Risiko, Strafverfahren zu erleiden, sollten unsere Klagen scheitern. Wofür? Sollen wir nach unsere 60-80 Stundenwoche noch zu einem 400€ Job gehen, um unsere Miete zu bezahlen?

Ich kann nur lachen über all diejenigen, die in diesem Forum immer noch mehr Stacks und Blindzeiten fordern, denn darum geht es doch gar nicht mehr! Haben diese Personen immer noch nicht kapiert, dass wir Gefahr laufen, bald nur noch Startstack = 0 anbieten können?

Hierzu gibt es nur noch eines zu sagen: Veranstaltet doch selber Euer Freeroll, besorgt Euch kostenlose (aber natürlich perfekt ausgebildete!) Dealer und mit dem Geld, dass Ihr dann eingenommen habt, könnt Ihr dann vor Gericht gehen und durchzusetzen, dass Poker kein Glücksspiel ist. Der geneigte Leser hat an dieser Stelle sicher erkannt, dass das so nicht funktionieren kann.

Hört auf Spielstrukturen zu fordern. Geht zu dem Veranstalter, bei dem Ihr das Angebot findet, das Euch am meisten zusagt. Die Seriösen setzen sich auf lange Sicht immer durch, es gibt inzwischen genug große und faire Veranstalter.

Meidet die unseriösen und das Problem erledigt sich von selbst.

Aber darum geht es hier nicht! Es geht darum vor Gericht zu beweisen, dass Poker kein Glücksspiel ist.

@ Ghostcard: Wie immer sachlich fundiert und eloquent, danke! Ich gebe Dir vollkommen recht!

Viele Grüße, Tassilo


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  • Cashmandt
  • 30.05.08

Nehmt euch doch die amerikanische PPA zum Vorbild:

Nonprofit Poker Players Alliance mit dem Sitz in Washington gewinnt immer mehr Pokerspieler in den USA. Die Organisation gab bekannt, dass die Arbeit immergrößer werdende Befürwortung in der Öffentlichkeit erhält.

Laut des republikanischen Senators und Vorsitzenden der PPA, Alphonse D’Amato ist die Popularität der Organisation mit bsp. der AAR (American Association of Retired Persons) oder der National Association of Realtors (mit 1,3 Mio. Mitgliedern) gleichzustellen.

Die Hauptaktivität der PPA richtet sich auf die Legalisierung des Onlinepokers. Für dieses Ziel werden die meisten Ausgaben getätigt. Die Organisation wird von mehreren Kongresspolitikern; Barney Frank und Robert Wexler, die unter anderen auch mit rechtlichen Mitteln das Glücksspielgesetz kippen wollen.

Angeblich soll die PPA eine neue Kampagne unter dem Motto: „If you play, have a say“ (Wer spielt, gibt eine Stimme ab).

Bei der diesjährigen World Series of Poker in Juli in Las Vegas wird die PPA neue Anhänger rekrutieren und eine Informationsaktion starten. In Vegas werden Computerterminals aufgebaut, mit Hilfe derer, Spieler und Fans per E-Mail ihre Kongressabgeordneten kontaktieren können und zu einer möglichen Legalisation des Glücksspiel einen Beitrag leisten.

hier gefunden:http://www.pokertexas.de/2008/players-alliance.html


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  • Ghostcard
  • 30.05.08

@ monkeydonk

Ab August ????

Na,was sollte denn schon im August großes geschehen,dass bei ihnen eine spontane Hirnaktivität in Aussicht steht,noch dazu mit einhergehendem unschlagbarem Gutgehgefühl ?

Das Wunder von Bern und Lengede ist bereits geschehen,was uns hier wohl erwartet ?

Wie dem auch sei,warten wir es ab.

@ Tassilo

Nun denn, Die Meisterschaft der Veranstalter bei der schon über 50 Zusagen vorliegen sollen,ist eine erste Gelegenheit das Terrain zu sondieren. Glare

@ Cashmandt Die Idee ist nicht übel -

Zitat: Motto: „If you play, have a say“ (Wer spielt, gibt eine Stimme ab).

Allerdings befürchte ich,dass dies hier in Dummland nicht zu machen ist !

Oder haben wir es etwa geschafft z.B. eine Autofahrer-Partei zu etablieren ? Nein,stattdessen wird stets lamentiert und gemault,die Faust mit der man auf den Tisch hauen müsste,wird nur in der Tasche geballt! (Und selbstverständlich wird brav gezahlt,gezahlt und gezahlt und seit neuestem werden sogar Plakettchen auf die Scheiben gepappt —der Umwelt zuliebe --LACHHAFT !!!)

Liebe Pokerfreunde, ich drücke euch die Daumen,auf dass euer Vorhaben gelingen möge !

Denn: Es darf doch nicht sein dass sich hier in Dummland in Zukunft nur noch eine Gruppe formieren kann und dann sicher die Zukunft unseres Landes bestimmen wird -

“Die Rentner und die Alten “

Eine aktive und starke Pokersportlobby ???? Schön wäre es Happy


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  • jackeight
  • 30.05.08

Zitat Don”Äußerste Wachsamkeit ! Besonders vor Zeitgenossen wie: “jackeight” ( der glaubt er wäre unerkannt ) DITO

Wer folgendes äußert – Zitat:

Ich bin gerne bereit mein Wissen und meine Kontakte einzubringen. Und das “Entgeldfrei” im sinne des Poker.

- hat nun wahrlich keinen Schimmer was auf die Initiatoren dieses neu zu gründenden Verbandes zukommt !!!

Danke fürs Vertrauen. Denkst wohl das wir hier faul auf der Haut liegen.

Hierzu ist es dringend erforderlich absolute Fachkompetenz und selbstverständlich Kapital zu bündeln,um überhaupt nur den leisesten Hauch einer Chance zu haben,sich gegen Behördenwillkür und geltendes Unrecht zu behaupten !

Und genau das meine ich. Fachkompetenz, Kapital und eine für alle faire und gute Interessenvertretung. Ich habe schon mit fast allen Verbänden gesprochen und deshalb habe ich mir ein Urteil erlaubt. Ich bin mir sicher, dass wenn wir es ernst meinen, wird es leichter sein gute Sponsoren zu finden. Ich bin gerne bereit für einen neuen Verband auf Akquise zu gehen.

Wahrlich eine große Aufgabe und wie gesagt ohne Zentralorgan nicht zu machen !!!

Mein reden Danke Don


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  • Ghostcard
  • 30.05.08

@ jackeight

Verbände ??? Sponsoren ??? Akquise ??? Ein neuer Verband ???

Das ist doch mit Verlaub Käse !!!

Sponsoren zu finden ist eine ganz einfache Sache !

Voraussetzung dafür ist jedoch immer ein erfolgversprechendes Konzept mit möglichst viel Publikum und regem Interesse der Öffentlichkeit.(So dass sich das Engagement der Sponsoren auch rechnet !!!)

Ich denke doch mich klar ausgedrückt zu haben -

Es ist erforderlich dass die Pokerturnierveranstalter höchstselbst Geld in die Hand nehmen,höchstselbst tätig werden und gemeinsam geschlossen vorangehen !!!

Dafür sollen nun auch noch Sponsoren gewonnen werden ?

Erschütternd wenn dies wahr würde und ein Armutszeugnis der Pokerbranche obendrein !

Allerdings ist wohl eher nichts zu erwarten wenn ich mir einige Protagonisten dieser Branche ins Gedächtnis rufe.

Solche Typen bilden sich tatsächlich ein irgendjemand würde ihnen diese Sache sponsern.

Unwahrscheinlich,wirklich sehr sehr unwahrscheinlich.

Noch unwahrscheinlicher erscheint mir ein solches Vorhaben,wenn man bedenkt dass ALLE mit ins Boot müssen.

Es muss also unbedingt verhindert werden,dass einige Schmarotzer sich wie üblich vornehm zurückhalten,um dann im Falle eines Erfoges einer solchen Kampagne,von dieser ohne jegliches eigenes Zutun profitieren !

Schon allein dieser Umstand wird den paar wackeren Gesellen die wirklich etwas bewegen wollen schnell den Elan rauben!


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  • Ghostcard
  • 30.05.08

@ jackeight

Übrigends,

Nichts da mit Don ! (der bin ich nicht ! den gibts nur einmal !)

Da hast du dich verpokert ! Huh


Rosi Gruenstaeudl
  • Rosi Gruenstaeudl
  • 30.05.08

Für alle Veranstalter, die tatsächlich etwas ändern wollen, habe ich bei MyPokerOlymp eine Gruppe eingerichtet. Posten kann man nur auf Einladung.

Jeder, der wirklich mitarbeiten will, kann sich gerne bei mir melden.

Einen Versuch ist es wert!


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 31.05.08

Ich finde, Sponsoren und finanzielle Interessen machen das Ganze erstmal nur weniger glaubwürdiger hier.

Wenn man möchte, dass Poker ernst genommen wird, gar als “Sport” anerkannt werden soll oder Geschicklichkeitsspiel, dann sollte man sich nun erstmal um entsprechende Bedingungen kümmern.

Mal ehrlich: das, was da meistens unter “Pokerturnier” firmiert ist doch tatsächlich oft eine eher unkontrollierte Verlosung und wirklich ein Glücksspiel.

Vielleicht schaffen es einige findige Rechtsanwälte vor Gericht irgendwann dafür zu sorgen, dass Poker eine Art Religion ist (mit Ablasshandel?) und schon deshalb nicht verboten werden kann?!

Poker oder “Poker” – ich bleibe dabei, das sollte erstmal definiert werden. Wann ist ein Pokerturnier überhaupt wert, so genannt zu werden.

Ich finde es gibt eindeutig zu viele Trittbrettfahrer, die so tun als ob und wahrscheinlich gibt es genau dafür sogar den größten Markt. “Bluffen” mal ganz anders, bzw. eine Pokersimulation im Zeitraffer für Ungeduldige und Zeitlose.

Wenn das weiter Schule macht, wahrscheinlich sollten wir unser Kind anders nennen, um deutlich zu machen, dass wir richtiges Poker anders verstehen.

Je mehr hier von Sponsoren ubnd finanziellen Interessen geschrieben wird, desto klüger finde ich die Idee, hier einfach mal ein schnödes Verbot einzuschieben. Ist es nicht eine große Anzahl vor allem “Pokerlemminge”... die sich auf solchen Turnieren tummeln?


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  • iceman9112
  • 31.05.08

Blink Mal so ne Meinung !!!

Der Artikel liest sich gut und trifft den Nagel auf den Kopf, aber leider ist auch hier nicht alles Gold was glänzt.

Wenn man sich die ganze Thematik der Verbände einmal ansieht kriegt man, entschuldigt den Ausdruck, einfach das kalte Kotzen.Wie oft, habe ich versucht mit den Verantwortlichen einiger VERBÄNDE Kontakt zu bekommen.Immer wieder ging es federführend um die Frage, wer der einzige deutsche Dachverband ist.Wie oft, wurden wir kritisiert, das der VFDDP kein eingetragener Verein ist und daher nicht ernst genommen werden kann.DPSV,DPV,Deutscher Pokerbund, BDPV und wie Sie alle heißen. Alle haben einen ersten Vorsitzenden, einen Schriftführer usw. Wer hat euch denn zu ersten Vorsitzenden gemacht. Keiner hat bisher kapiert, das es nur dann zu einem Erfolg führen kann, wenn der Vorstand von vielen angeschlossenen Mitgliedern kommt und von diesen gewählt wird und nicht von den sieben Freunden, die mal eben einen e.V. gegründet haben.

Leider muss ich auch dir lieber Don Quijote sagen, das ich, so sehr ich Pokerolymp bewundere, so sehr ich Anestis mag und seine Meinungen und Äußerungen schätze, doch auch von Euch hier sehr enttäuscht bin. Hier tummeln sich viele Pro´s und alle haben eine Meinung und wollen doch im Grunde nur,das der Pokersport populär etabliert wird. Warum schließt Ihr euch nicht einer Verbandsidee an und tut etwas für den Pokersport ?? Wenn nicht Ihr, wer dann. Alle diese Orgelpfeifen da draußen auf dem Markt, die Ihr Geld mit dem Pokern verdient haben und für jeden Scheiß zum Anwalt rennen, Ihr seid es doch, die Schuld an der Misere haben.Das ewige Gejammere, wie komme ich nur an große Sponsoren, wie verdiene ich nur richtig Geld mit dem Pokern, das kommt einem an den Ohren wieder raus. Ihr kapiert nicht, das es hier um den Kopf des Pokerns ans sich geht und mit Verlaub,was in Euren Taschen hängen bleibt kann dem Spieler scheiß egal sein.

Wo ist derjenige, der wirklich eine Plattform aufbauen und etwas tun will ? Wo sind die, die ernsthaft unterstützen wollen und gemeinsam etwas aufbauen wollen ohne an die Kohle zu denken ??

Ein Koch, der jeden verklagt und den Behörden mit seine Beschwerden auf den Sack geht, all die Veranstalter, die munter Ihre Preise kaufen, Mehfachstarts erlauben und sich die Taschen füllen, Ihr alle seid es nicht, die etwas bewegen können, also Frage ich, gibt es denn hier noch Leute, die ohne Kohle dafür kriegen zu wollen bereit sind etwas zu tun.


Ghostcard
  • Ghostcard
  • 01.06.08

@ iceman9112

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen,besser hätte man die verfahrene Situation nicht beschreiben können !!

Ein dickes Bravo !!!

Happy

Rosi Gruenstaeudl
  • Rosi Gruenstaeudl
  • 01.06.08

@iceman

Zum einen schreibt schon D.Q, dass die Nachfrage nach einem Verband bis dato immer bei einigen lauten Aufschreien blieb und nicht mehr.

Zum anderen habe ich – wie auch schon hier gepostet – eine eigene Gruppe eingerichtet. Und ich werde Dich gerne dazu einladen.