England triumphierte beim PartyPoker Nations Cup 2008
Deutschland führte, aber Englad siegte. Angeführt von Roland de Wolfe triumphierten Neil Channing, Surinder Sunar, Joe Beevers, Ian Frazer und der PartyPoker Qualifikant Charlie Durbin beim Nations Cup 2008 in Dublin.
Nach einem grandiosen dritten Vorrundentag ging Deutschland in Führung liegend ins Finale des Nations Cup. Dahinter lagen Punktegleich England und Holland. Im Finale hieß es nicht lange warten. Gleich zu Beginn holte sich der holländische Online Qualifikant Quirijn Van der Peet einen Riesenpot von Benjamin Kang.
Die USA startet als Shortstack mit Chris Ferguson. Sie wollten das Beste aus ihrer schlechten Woche machen. Ferguson befand 
für gut, Donnacha O’Dea 
ebenfalls. Ein Ass am River schickte die USA mit Platz 6 nach Hause.
Auch für die Schweden war die Titelverteidigung nicht nach Plan verlaufen. Mit Mats Rahmn, Johan Storakers, William Thorson, Anders Henriksson und Bo Sehlstedt war man gut besetzt. Doch wenn die Karten nicht wollen, nützt einem das beste Team nicht. Zunächst verlor Henriksson mit 
fast den kompletten Stack gegen O’Deass 
. Danach blieben Bo Sehlstedt nur noch 1.000 Chips, die er an Marcel Luske weitergab. Die Schweden verfehlten das Ziel der Titelverteidigung meilenweit und mussten sich in diesem Jahr mit Platz 5 zufrieden geben.
Das deutsche Team hatte sich nach Benjamins Rückschlag gleich zu Beginn wieder zurückgekämpft. Michael Keiner hatte mit Andreas Krause, Sebastian Ruthenberg und Thomas Bihl ein starkes Team. Buzzer war es, der gegen Neil Channing mit 
gegen 
verdoppeln konnte. Dennoch war die Situation durch das ständige All-in pushen von Neil Channing keine leichte. Mit 
ging er wieder all-in. Thomas Bihl bewies den richtigen Instinkt, als er mit 
callte. Doch eine
am Flop brachte Channing einen Riesenpot und für Thomas Bihl blieben nur noch wenige Chips. Die gab er an Marcel Luske in der nächsten Hand weiter. Nach dem grandiosen dritten Vorrundentag waren die Erwartungen hoch. Doch leider reichte es nur für den vierten Platz.
Die Holländer schafften es unter der Führung von Marcel Luske auf Platz 3. Er war es auch, der schließlich mit 
gegen 
von Donnacha O’Dea gehen musste, als zwei Könige am Board fielen.
Damit saßen sich Donnacha O’Dea und Neil Channing im Heads-Up gegenüber. Padraig Parkinson, Teamkapitän der Iren konnte sich ein philosophisches „Wir haben das älteste Team. Poker ist ein Spiel der jungen Generation.“ Nicht verkneifen. Damit beschrieb er, was passiert war. Neil Channing hatte in beeindruckender Weise das Irish Open gewonnen. Auch am TV-Tisch präsentierte er sich als gute Wahl. Dabei stand er zunächst gar nicht auf der Besetzungsliste von Kapitän Roland de Wolfe. Doch als er Channing beim Irish Open gesehen hatte, wusste er, dass er ihn ins Team holen musste.
Es hat sich ausgezahlt. Denn neben $100.000 für die Engländer haben sie natürlich auch den Titel für ein Jahr geholt. Erst nächstes Jahr gibt es wieder die Chance für Deutschland, den Titel zu holen. Der vierte Platz war enttäuschend. Michael Keiner hatte ein gutes Team zusammengestellt, wie auch die Vorrunden bewiesen. Im Finale hatte man sich natürlich mehr erhofft. Doch es wird mit Sicherheit einen Nations Cup 2009 und damit eine neue Chance geben.
| 1 | England | $100,000 |
| 2 | Irland | $30,000 |
| 3 | Holland | |
| 4 | Deutschland | |
| 5 | Schweden | |
| 6 | USA |
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