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Der Beginn der Women in Poker Hall of Fame

Die Emanzipation holt nun auch ein wenig das Pokern ein. Seit 1979 gibt es bereits die vom Binion’s Horseshoe gegründete Poker Hall of Fame. Jetzt hat man die Women in Poker Hall of Fame ins Leben gerufen, um auch Frauen, die sich um das geliebte Pokerspiel verdient gemacht haben, entsprechend zu ehren.

Die Eröffnungsveranstaltung findet natürlich im Binion’s Casino in Las Vegas statt, Gastgeber ist Mike Sexton. Offiziell „eröffnet“ wird am 2. Februar, dann aber gleich mit den ersten vier Ehrenmitgliedern – Barbara Enright, Susie Isaacs, Linda Johnson und Marsha Waggoner. Alle vier erfüllen die Kriterien der Auszeichnung mit links. Seit über 15 Jahren sind sie schon aktiv an den Pokertischen zu finden und haben ansehnliche Erfolge erzielt. Ein wichtiger Faktor ist auch das Unterstützen der Ladies Turniere. Obwohl viele Pokerspieler der Meinung sind, dass Ladies Turniere nun wirklich nicht notwendig sind, setzen sie sich immer mehr durch. Mit der Ladies International Poker Series (LIPS) gibt es nun ja schon bereits die erste Tour durch Amerika.

Mitglied bei der Women in Poker Hall of Fame kann aber jeder werden, egal ob Mann oder Frau. Einzig die Ehrenmitgliedschaft und Ernennung ist dem weiblichen Geschlecht vorbehalten.

Susie Isaacs ist schon seit 1986 an den Pokertischen von Las Vegas zu finden. 1996 und 1997 hat sie das Ladies Event der World Series of Poker gewonnen. Mittlerweile hat sie auch als Autorin bei Cardplayer einen Namen. Dort kennt man mit Sicherheit auch Linda Johnson sehr gut. Schließlich war sie lange Zeit Herausgeberin des Cardplayer. Sie hat ebenfalls 1997 ihr erstes Armband gewonnen, allerdings beim Razz-Event. Linda Johnson ist eine wahrlich beschäftigte Frau. Sie ist Mitbegründerin der Tournament Direcotrs Association, der World Poker Player Conference und der World Poker Players Conference. Auch im Vorstand der Poker Players Alliance ist sie zu finden.

Barbara Enright wurde erst letztes Jahr als erste Frau in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Auch sie ist aus der Pokerwelt nicht mehr wegzudenken. Als einzige Frau saß sie auch in Las Vegas am Final Table der World Series of Poker.

Marsha Waggoner ist nicht nur mit einem berühmten Pokerspieler verheiratet (Kenna James), sondern spielt auch selbst seit fast 30 Jahren. Aus Sydney kam sie nach Los Angeles und macht seitdem die amerikanischen Pokertische unsicher. Einmal jährlich aber geht es auf jeden Fall zurück in die Heimat. Denn das Aussie Millions ist nicht nur dieses Jahr eine Pflichtveranstaltung für sie.

Frauenpower gibt es schon genug an den Pokertischen. Katja Thater und Annette Obrestad haben sich in diesem Jahr ihre Bracelets geholt. Man darf gespannt sein, ob die beiden in ein paar Jahren auch die Aufnahme in die Women in Poker Hall of Fame schaffen.


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