PokerOlymp Jahresrückblick - Juni 2007
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- PokerOlymp Redaktion, Dienstag. 25. Dezember 2007
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Im Juni des Jahres überschlugen sich förmlich die Ereignisse. Denn außer der World Series of Poker gab es noch viele andere Turniere und viele Erfolge für die deutschen Spieler. Nicht nur in Las Vegas wurde gepokert, auch in Österreich bot sich im Juni ein breites Angebot.

Gleichzeitig mit der WSOP im Rio liefen auch noch das erste Binion’s Poker Classic, der Bellagio Cup und das Deep Stack Extravaganza II im Venetian. Wer also keine Lust auf Massenveranstaltung hatte, konnte auf einiges an Auswahl zurückgreifen. Gleich mit einer Premiere startete die WSOP. Das $5.000 Mixed Hold’em war neu zum Terminplan hinzugekommen und hatte mit 451 Teilnehmern schon eine recht passable Spieleranzahl. Event # 3 war das erste $1.500 No Limit Hold’em Event. Mit 2.998 Teilnehmern platzte das Rio aus allen Nähten. Erfreulich für Deutschland war vor allem der Umstand, dass Andreas Krause mit Platz 6 gleich den Final Table erreichte. Er sollte bei dieser WSOP auch der erfolgreichste deutsche Spieler werden, und das obwohl Katja Thater beim Razz und Michael Keiner beim Seven Card Stud je ihr erstes Bracelet gewannen. Die beiden Bracelets wurden natürlich überschwänglich gefeiert. Fast zu lange war es schon her, dass eines der begehrten Armbänder mit nach Deutschland fahren durfte. Für die Deutschen war die 38. WSOP eine der herausragendsten bisher. Immerhin schaffte man es auch auf Platz 3 der Nationenwertung. Alleine Andreas Krause war sechsmal im Geld. Ebenfalls erwähnenswert ist sicherlich die Tatsache, dass Phil Hellmuth sich bei einem $1.500 No Limit Hold’em sein elftes Bracelet gesichert hatte und sich damit vor Doyle Brunson und Johnny Chan an die Spitze der Ewigen-Besten-Liste setzte.
Aber über die WSOP gäbe es jetzt soviel zu erzählen, dass Ihr besser hier alles nachlest – Link.
Beim Bellagio-Cup lief es vor allem für Florian Langmann und Sebastian Ruthenberg sehr gut. Florian Langmann nahm einmal Platz 2 und einmal Platz 3 bei den beiden $2.500 No Limit Hold’em Events. Als Draufgabe konnte er sich noch einen 8. Platz bei einem der abends stattfindenden $1.000 No Limit Hold’em sichern. Sebastian Ruthenberg, der bei der WSOP leer ausgegangen war, durfte sich über Platz 3 bei einem $1.500 No Limit Hold’em freuen.
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Für Daheimgebliebene wie Erich Kollmann hieß es von 12. bis 16. Juni auf nach Seefeld in Tirol. Dort stand nämlich das Casino Seefeld Poker Masters auf dem Programm. Als Erich den Siegerscheck über € 14.500 beim € 300 Pot Limit Omaha in Empfang nahm, war er doch nicht so traurig, dass er nicht in Las Vegas war. Das € 500 Main Event ging an Markus Zinniker, der sich über € 31.000 freuen durfte.
Von Seefeld ging es geradewegs weiter nach Wien, denn dort lud das Concord Card Casino zum Austrian Masters. Da ging der Stern von Niki Jedlicka endgültig auf. Zunächst konnte sein Bruder Stefan das € 200 No Limit Hold’em gewinnen. Das € 2.000 No Limit Hold’em Main Event war aber fest in Nikis Hand. 113 Spieler hatten teilgenommen. Erich Kollmann musste sich mit dem 7. Platz begnügen. Niki aber stürmte an die Spitze und holte sich € 70.940 ab. Damit hatte nun „KaiBuxxe“ ein Gesicht bekommen. Im weiteren Jahresverlauf sollte er sowohl als KaiBuxxe als auch als Niki Jedlicka noch für Schlagzeilen sorgen.
Auch etwas abseits der Pokertische gab es wieder ein Ereignis. Die erste Rhein-Main-Pokermesse in Frankfurt. Nach der zweiten Messe in München war man vom Erfolg der Veranstaltung schon im Vorhinein überzeugt. Und die Erwartungen sollten auch nicht enttäuscht werden. Das Team der Pokermesse weiß mittlerweile ganz genau, was zu tun ist und die zahlreichen Besucher danken es.
Für Aufregung sorgte auch eine Ankündigung. Im September sollte in Asch in Tschechien ein riesiges Casino eröffnen. PokerTour24 gab viele Tickets für das € 100.000 garantiert Turnier an Veranstalter weiter. Dass statt der Sensation eine der größten Pleiten in der deutschen Pokergeschichte passieren würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand.
Der Juni war schneller vorbei, als manch einem bewusst war. Einigen sah man die Anstrengungen in Las Vegas schon an, andere reisten gerade erst zum $10.000 Main Event an. Was sich sonst noch im Juli ereignet hat, könnt Ihr morgen hier lesen.
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