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Patrik Antonius, Jamie Gold und $750.000

Das sind die drei Hauptdarsteller beim höchsten Pot, er je bei High Stakes Poker gespielt wurde. Nicht nur das höhere Buy-In von $500.000, sondern auch die Absprache, dass Turn und/oder River mehrfach gegeben werden, haben zu einem doch nicht ganz so erfolgreichen Tag von Patrik Antonius beigetragen.

Schon die letzten Ausgaben von High Stakes Poker haben einige skurrile Partien zu Stande gebracht. Aber diese Begegnung zwischen Patrik Antonius und Jamie Gold wird doch längere Zeit als „sickest hand ever“ bestehen können.

Patrik Antonius raist mit SaDj preflop auf $4.000. Jamie Gold findet XkXk und reraist $14.000, Antonius callt.

Der Flop bringt X3XqX10. Antonius checkt, Gold spielt $15.000. Ohne mit der Wimper zu zucken callte Antonius. Der Turn bringt Xk und damit nicht nur Gold den Drilling, sondern auch Antonius die Nuts Straße.

Antonius spielt $45.000 und in seiner unendlichen Maßlosigkeit geht Jamie Gold mit $341.500 all-in. Da musste Antonius ja tatsächlich nicht überlegen und callte. Damit lagen exakt $743.800 im Pot, was gleichzeitig der größte je gespielte Pot bei High Stakes Poker ist.

Nun aber nahm die Absurdität ihren Lauf. Antonius und Gold vereinbarten, dass der River dreimal gegen wird, $250.000 für jede Karte.

River 1: Xq – Full House für Gold
River 2: X3 – Full House für Gold
River 3: X8 – Sieg für Antonius

Gold durfte sich tatsächlich $500.000 aus diesem Pot nehmen, während für Antonius noch $250.000 blieben. AJ Benza kommentierte den Pot und konnte sich ein „Stellt Euch vor, das wäre nicht Patrik Antonius, sondern Phil Hellmuth passiert!“ nicht verkneifen.

Dass auch Patrik Antonius nicht in Jubel ausbrach, kann wohl jeder verstehen. Aber offenbar kann er es verkraften, denn am Sonntag hat er z.B. auch gemeint, $75.000 in einem Pot an David Benyamine weitergeben zu müssen. Beim $200/$400 PLO auf Full Tilt gehen ja bekanntlich regelmäßig Unsummen über die Tische. So auch am Sonntag, als sich die beiden mit Gus Hansen und Dustin Dirksen wiederfanden. Bislang hat man noch nicht herausgefunden, ob Patrik Antonius ganz einfach einen Bluff probiert hat und in Drilling 5 von Benyamine gelaufen ist, oder ob er tatsächlich überzeugt war, mit Pocket 4s bei einem Board von X2X5XqX5Xj wirklich gute Karten zu haben. Der Grund ist aber auch egal, das Ergebnis war in jedem Fall schmerzhaft für Antonius. Die $75.600 gingen an David Benyamine.


Diskutiere Patrik Antonius, Jamie Gold und $750.000 ausführlicher auf PokerRing

Kommentare


Pusher247
  • Pusher247
  • 14.11.07

Moin, habe die folge auch gesehn….und ich muss sagen gold spielt so schlecht cash game und dann bekommt er auch noch das nötige glück…naja thats poker honey… Smoke


Rockhound
  • Rockhound
  • 14.11.07

jamie hat die hand richtig gespielt, hättest du anders die hand gespielt? wenn ja wie denn? soll er im turn bei diesem pot callen, was wenn im river die 10 oder ein ass kommt? dann ist sein set tot!!!


Rockhound
  • Rockhound
  • 14.11.07

sorry meinte J oder ass im river…


Pusher247
  • Pusher247
  • 14.11.07

@rockhound meinte nich die hand sondern den gesamten abend lang hat gold nich gut gespielt….. Smile


RobbStarr
  • RobbStarr
  • 14.11.07

...in Antonious Haut würde ich nicht unbedingt stecken wollen, wenn sich das Board auch noch ein drittes Mal gepairt hätte… Surprise

pros und ihre silly bets Cool


downplane
  • downplane
  • 14.11.07

Ich finde Gold hat die Hand extrem mies gespielt. Antonius hat vorher nur gecallt doch plötzlich als der K kam gesetzt, dann als Gold die Angst bekommt dass seine Ks in gefahr sein könnten und geht plötzlich all in. Wenn er Angst vor der Strasse hat, dann hätte er doch einfach den Turn callen können und am River sehen ob er das FH macht (hätte er). Schon klar dass der Pot schon vorher gross war, aber all in war definitiv ein overbet wie man ihn oft online sieht, wenn Leute meinen sie müssen was slow spielen und plötzlich merken dass es in die Hosen gehen könnte.

Abgesehen davon finde ich das Gold die größte unsympatische S** im Pokergeschäft ist. Als Menschen finde ich den zum Kotzen (und das schon nur vom zusehen)


Rockhound
  • Rockhound
  • 15.11.07

@ downplane wie bitte er hätte mit seinem set kings callen sollen um zu sehen ob er ein full house macht??? sag mal hast du schonmal cashgame gespielt? du hättest also gecallt? und was machst du dann wenn der J kommt? dann wäre sein set zu 99% geschlagen durch dem raise und dem hohen call preflop von antonius. gold wusste das er zumindest ein ass hält, eventuell AK, AQ oder AJ bzw pocket aces waren zu vermuten. jamie hat bei diesem board die dritt beste hand die man haben konnte im turn wobei man J9 ausschliessen konnte. jamie hat alles richtig gemacht gerade weil der pot so hoch ist. allerdings finde ich das jamie gold der schlechteste weltmeister ist und genau wie ihr das er erst recht keine ahnung vom cashgame hat. jamie ist die amerikanische antwort auf michael keiner was cashgame angeht!!!


downplane
  • downplane
  • 15.11.07

@Rock

Ich bin nach wie vor der Meinung dass das all in ein Fehler war. Er hält eben “nur” die drittbeste Hand! Hab nie behauptet dass ein sattes Raise ein Fehler gewesen wäre. Wenn Antonius over the top kommt, dann weiss er dass seine Ks nicht gut sind, so stellt er alles rein und hofft einfach nur dass Antonius nicht AJ hat. J9 is auf keinen Fall auszuschließen (ok da bin ich vielleicht ein bisschen von den kleinen Limits online verdorben, da wird ja ALLES um JEDEN Preis gespielt).


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  • Champ13333
  • 15.11.07

Gold ist einfach nur grotten schlecht!Und ich behaupte das 98% der profispieler diese Hand gefoldet hätten´,nach dem Antonius 45000 in den Pott bringt.Und alleine was er in der After Dark Serie gespielt hat,war einfach nur schlecht!Und bei der WSOP hat vor ihm noch keiner soviel Glück gehabt,noch nicht einmal Moneymaker. Warum hat er wohl keinen vernünftigen Sponsor?