Überwältigender Start der Full Tilt Million Euro Challenge
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- PokerOlymp Redaktion, Sonntag. 23. September 2007
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Wow! Drei Buchstaben, die genau das ausdrücken, was einem durch den Kopf ging, als man die Rhein Main Halle in Wiesbaden betrat. Die dunklen Wolken die sich über die Pokerszene in Deutschland gelegt haben, sind wie weggeblasen. Die Full Tilt Million Euro Challenge startete gestern und eröffnet damit eine neue Dimension.
Diese Veranstaltung ist genau das, was das angeschlagene Pokerimage in Deutschland derzeit braucht. Kritische Stimmen fürchteten hier schon das Chaos, als man hörte, dass die Teilnehmerzahlen bei rund 2.500 liegen. Doch ganz im Gegenteil, diese Großveranstaltung zeigte, wie es sein soll.
Hier wurde an nichts gespart. In der ersten Etage der riesige Veranstaltungssaal, in der Mitte eine große Bühne samt Fernsehstudio. Dass PokerOlymp Experte Michael Körner bei einem solchen Event nicht fehlen darf, ist fast klar. Er moderierte den Talk mit den Full Tilt Stars. Autogrammstunden, Workshops, alles fand auf der großen Bühne statt, übertragen auf große Leinwände, damit auch wirklich jeder alles mitverfolgen konnte. Einige Tische waren ebenfalls auf einer Bühne aufgebaut. Wer das Glück hatte und gegen einen der Stars Heads Up spielen durfte oder auch an einem Single Table teilnehmen konnte, der durfte dort Platz nehmen, für andere blieb nur das Zusehen. Die Schlange hatte kein Ende genommen, denn wie oft hat man denn die Chance, den Stars so nahe zu sein.
In der zweiten Etage fand das eigentliche Turnier statt. Rund 80 Tische waren aufgebaut. Alles war nahezu perfekt organisiert. Die Turnierleitung hatte PokerOlymp Experte Thomas Kremser mit seinem Team über. In gewohnt souveräner Manier brachte er die Teilnehmer durch das Turnier.
Ebenfalls in der zweiten Etage waren auch VIP-Lounge und Presseraum. Da blieb selbst für uns Medienvertreter kein Wunsch unerfüllt. Man könnte fast schon glauben, wir wurden mit einem exzellenten Buffet bestochen, doch es gibt tatsächlich nichts, vorüber man hier negativ berichten könnte.
Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag im Bereich Mitte Zwanzig. Ein paar ältere Gesichter sah man und durchaus auch ein paar jüngere, selbst die Young Generation im Rapper-Outfit trat an. Es herrschte eine gute Stimmung unter allen Teilnehmern.
Von den Full Tilt Stars waren Chris Ferguson, Phil Ivey, Gus Hansen, Erik Seidel, Howard Lederer, Allen Cunningham und natürlich auch Eddy Scharf anwesend. Es war fast wie bei einem Konzert von Tokio Hotel, nur doch wesentlich zivilisierter. Die Teammitglieder wurden angehimmelt wie Popstars es sich nur wünschen können. Großen Anklang beim Publikum fanden die Duelle zwischen Phil Ivey und Gus Hansen bzw. Chris Ferguson. Gus Hansen “The Great Dane” hat sich mitunter sicherlich überlegt, ob er nicht doch nach Deutschland zieht, denn vom weiblichen Publikum war er sichtlich sehr angetan.
Die Zusammenfassung all dieser Eindrücke ist ganz einfach: “Wow!” Selten wurde eine so gut organisierte Pokergroßveranstaltung gesehen. Full Tilt lässt sich diese Promotion Tour einiges kosten und die deutschen Pokerspieler profitieren davon.
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Kommentare

















Woho … dass steigert die Vorfreude auf Berlin, wenn alles wirklich so genial und super organisiert ist. Scheint ja wirklich was her zu machen. Wenn in Wiesbaden schon so die Hölle los war, bin ich echt gespannt was in Berlin los ist.
R3D
Wirklich und genau das braucht die Pokerseele.
Gott sei Dank!
Komme eben vom Event in Köln zurück. War ein absolutes Top Event. Professioneller und besser geht’s nicht. Gratulation FullTilt
ja war echt ne super veranstaltung in wiesbaden. leider mit nem knapp verpassten final table, aber thomas kremser hat das turnier perfekt geleitet. danke an full tilt, da sollte sich 888 mal ne scheibe abschneiden.
Ja. Ein Riesen-Pokerevent. Allerdings hatte das Pokerturnier selbst bei dieser Blindstruktur fast nichts mit Pokern zu tun. Die meisten Spieler waren von dem Turnier enttäuscht. Das war Lotto, ja reines Glücksspiel, und nicht der gern zitierte “Pokersport”. Schade. Warum nicht einfach weniger Qualifikanten und dann ein Modus, der guten Spielern eine Chance gibt. Oder früher anfangen. Bleibt nur zu hoffen, daß die Städtegewinner zufällig ein bisschen Ahnung von Pokern haben, damit es im Finale und im Fernsehen nicht zu peinlich wird. So gesehen, bei aller Mühe, die sich die Verantwortlichen gemacht haben, wurde hier am entscheidenden Punkt “gespart”. Es ist halt nicht anders als bei vielen kleinen Veranstaltern, es geht Ihnen ums Geld und nicht um guten Pokersport…
wieso geht es denen ums geld? full tilt hat nichts dran verdient, das war ne freeroll… davon mal ebgesehen war es nur in der ersten runde so mit der struktur und wer ahnung von poker hat weiß damit umzugehen und wartet nicht auf AA KK oder QQ, dann hat man natürlich keine chance. und selbst da hatte man 5000 startchips. und im finale bei 210 teilnehmer kann man sich nicht über 10000 startchips und 15 minuten beschweren. einzig beim secondfinaltable finale war das nicht ok das fürs fernseh die zeit nicht gestoppt wurde nur weil die an beiden tischen jeweils jedes all in filmen mussten und das noch sehr langsam, so wurden aus den 15 minuten ca 8 minuten. aber sonst war alles ok, ist wie gesagt nur eine freeroll gewesen und nicht die WSOP, EPT oder WSOP also beschwere dich nicht…
Die Anzahl der Chips ist nicht aussagekräftig. Was bringen 5000 Chips, wenn der Bigblind nach 36 Minuten 1600 Chips kostet. Bei den letzten 3-4 Spielern waren am Tisch in der Vorrunde, war es nur noch die Frage “All-In oder Fold?” Ist das Poker? Na dann…
Ich war in Wiesbaden als auch in Köln mit dabei und ich muss sagen dass es rund herum ganz großes Kino war. Muss aber auch sagen das es mir in Wiesbaden besser gefallen hat, die Famliliäre Stimmung ist in Köln einfach nicht aufgekommen. Die Location war zu beengend und der Sicherheitsdienst zu eifrig bei der Arbeit. Zum Thema Turnier und Blindstruktur muss ich sagen, dass Sie mir persönlich auch nicht zugesagt hat, aber was wollen wir verlangen für ein Freeroll und nicht vergessen das ist schliesslich auch nur eine Promo Tour
Wir mussten keinerlei Buy-In oder Eintritt zahlen! Was haben wir bekommen
Alles was das große Pokerfan begehrt. Autogramme, Workshops, Fotos, Giveaways und wir konnten mit etwas Glück sogar gegen Sie spielen, leider gehörte ich nicht zu den glücklichen, aber ich ergriff meine Chance und Unterhielt mich mit Ihnen. Solche Momente vergisst man nicht mehr.
Fazit: Be there or be square!!!
Ich spiele zwar nicht beim Turnier mit freue mich aber auch schon sehr auf das Berlinevent. Die Massen die kommen werden machen mir zwar ein wenig Angst aber ich werde trotzdem im Zelt vor dem Estrel Hotel übernachten und hysterisch Phil Iveeeeeey kreischen um dann erst im Rotkreuzzelt wieder aufzuwachen…
Für mich war es auch ein Riesenerlebnis. Ich war in Köln dabei und fand, es war super organisiert. Ich hab Autogramme von Gus, Clownie und Jesus bekommen und von Clownie sogar noch ein Turniergutschein. So konnte ich um 13.00 und um 17.00 spielen. Zum ersten Platz hat es zwar nicht gereicht aber ich bin froh, dass ich das alles mitmachen konnte. Grosses Lob an Full Tilt.
Muss auch sagen das es ein echt straff durch organisiertes Turnier war. Es fing schon beim Check In an. Funktionierte recht flott alles. Hatte mich im Heat 1 qualifiziert und im Finale Platz 27 belegt. Meine AK s hatte “wie gewohnt“nicht stand gehalten gegen A9 os. Tja immerhin den Chipkoffer abgegrast. ;-) Ich muss aber queentensuited recht geben. Das ist eine reine Promoaktion von Full Tilt und man hat ohne Buy In die Möglichkeit auf einen Gewinn. Also wo geht’s ums Geld? Und was die Blinderhöhungen angeht so war schnell zu erkennen das nur ein aggressives spielen den erwünschten Erfolg bringt. Ist halt ein Freeroll und kein Casino Cash Game Table. Alles in allem war das ein sehr spaßiges Turnier welches sich gerne wiederholen kann.
@P. Oker also erstens waren die blinds nach 36 minuten bei 400-800 und nicht bei 1600 und bei 5000 startchips ist das doch ok für die erste runde können die doch keine 30 minuten levels machen bei 3 ausstehenden heats. und wie morbidable nochmals sagte es war nur ein freeroll, und im finale war die struktur absolut ok. thomes kremser hat alles perfekt organisiert und ich finde die preise waren auch sehr gut, den bei den 6 turnieren gibt es ja schliesslich 600 pokerkoffer 102 LCD fernseher 12 reisen im gesamtwert von 48000 euro + ne menge geld für die 6 turniersieger. da kann sich wirklich keiner beschweren, aber eine muss ja immer mekkern so jemanden wie P. Oker muss es ja immer geben. wenn du bessere strukturen haben willst dann komm ab freitag zu den austrian classics ;) und geh zu keine freerolls mehr…