Zweite Frau für Rhine Poker Cup qualifiziert
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- Thomas Dellenbusch, Mittwoch. 22. August 2007
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- rhinepoker, cup, challenge
Am Samstag, den 18.08.07, fand im Holiday Inn Hotel zu Mönchengladbach die 12. von insgesamt 20 Pre Challenges zum einmal jährlich stattfindenden Rhine Poker Cup statt.
Obwohl (oder juristisch: gerade weil) die Pre Challenges Gratis-Turniere sind, ist der Rhine Poker Cup mit einem Bargeld-Preispool von 20.000 Euro ausgestattet. Einmal in der deutschen Privat-Veranstalter-Landschaft. Finanziert wird diese Turnierserie aus 20 Qualifikationsturnieren und einem Finale im Dezember von verschiedenen Sponsoren, die “ihren” Pre Challenges dann auch ihren Namen geben.
Das Turnier am Samstag im zentral gelegenen Holiday Inn wurde gesponsored von Everestpoker, die kostenlose Online-Pokerschule, die sich seit je her schon auf europäische Spieler konzentrierte.
In mehreren Vorrunden spielten sich letztendlich 50 Spielerinnen und Spieler in das abendliche Finale, darunter allein sechs Frauen, die somit über 10% des Feldes stellten. In das abendliche Finale starteten die Teilnehmer mit ihrem aus der jeweiligen Vorrunde erwirtschafteten Chipstack. Als Chipleader ging dabei Lokalmatador Marco Studeny aus Mönchengladbach mit 6.300 Chips ins Rennen. Soviel sei vorweg genommen: Er legte einen klaren Start-Ziel-Sieg hin, denn er spielte sich souverän mit seinem Chiplead zum Turniersieg durch.
Während die Plätze 4 bis 9 unterschiedlich wertige Sachpreise (bis hin zum Pokertisch) erhielten, ging es doch letztendlich um die ersten drei Plätze, denn diese qualifizieren sich direkt für den Rhine Poker Cup, wobei die ersten beiden darüber hinaus noch Seminargutscheine in der Pokerschule Rhinepoker erhielten.
Kerstin Schnitzler
Finale Hand
Sekunde des Sieges
Die Sieger
Nach knapp drei Stunden stand dann der Final Table fest, an dem sich sowohl bekannte Namen der rheinisch-lokalen Szene, aber auch neue Gesichter einfanden. Mit Respekt und Applaus bedacht wurde während des Spiels dabei die Linnicherin Kerstin Schnitzler, die in der Mitte des Chipfeldes liegend, verschiedene Facetten erfolgreichen Spiels zeigte. So verstand sie es nicht nur, mit getroffenen Monstern ihre Gegner in chip-teure Fallen laufen zu lassen, sie wusste auch mit einem kleinen Stack umzugehen. Dazu kommt, verdientermaßen, das Glück des Tüchtigen. Im Big Blind (4000) sitzend verblieben ihr nur noch weitere 3500 Chips, die sie gegen einen Pre-Flop-Raiser (mit A-K) ohne zu zögern investierte, obwohl sie nur 7-2 offsuit vorweisen konnte. Trotzdem: Die Chance, mit 7-2 gegen einen Gegner im Turnier zu bleiben, ist größer, als mit 3.500 Restchips (bei einem 2000er Small Blind) weiterzuspielen. Im Flop kommt eine 7, und die hält bis zum Schluss.
Das spätere Heads-up gegen Marco Studeny war dann aber doch eine relativ schnelle Angelegenheit. Im Chipcount deutlich unterlegen (und bereits für den Cup qualifiziert) ging Schnitzler mit Q-8 suited All in und wurde von Studeny mit A-K gecallt. Studeny macht sein Full House, und diese sommerliche Everestpoker Pre-Challenge hatte ihre drei Sieger. Kerstin Schnitzler ist, nach der Kölnerin Vera Pandolfi, die zweite Frau, die sich in das 60er Feld des Rhine Poker Cup spielen konnte.
Die Sieger:
1. Marco Studeny aus Mönchengladbach
2. Kerstin Schnitzler aus Linnich
3. Michael Voglhuber aus Krefeld
Weiters am Final Table:
4. Christof Niestegger
5. Michael K.
6. David Schindler
7. Florian Roth
8. Jacob v. d. Zee
9. Danny Fäuster
Thomas Dellenbush
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