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Neteller investiert in Australien

Sind die schweren Zeiten von Neteller bald vorbei? Nach der regelrechten Hetzjagd in den USA beruhigt sich nun die Situation ein wenig. Neteller hat sich bei Centricom eingekauft und will damit nun auch in Australien und Neuseeland Fuß fassen.

Das unsägliche Kapitel “UIGEA” hat e-wallet Neteller nun offenbar hinter sich gelassen. Mit der Rückzahlung des Geldes, das auf vielen US-Konten lagerte, dürfte der Alptraum nun zu Ende gehen. Man blickt nach vorne und versucht, neue Gegenden zu erschließen.

Dazu zählen auch Australien und Neuseeland. Centricom betreibt eine Plattform namens “POLi”, die down under wie Neteller agiert. POLi ist die einfache Alternative, um Geldgeschäfte online zu erledigen. Bereits Anfang des Jahres hat man bei Neteller begonnen, den australischen Kunden diese Plattform zu empfehlen. Nun steigt man mit fünf Millionen Australischer Dollars bei dem Unternehmen ein.

Neteller hatte nach dem Rückzug aus den USA mehrfach angekündigt, im pazifischen Raum aktiver zu werden. Das Einsteigen bei Centricom sei nur der Anfang. Aus den Reihen des e-wallet hieß es, man sei weiter auf der Suche nach starken Geschäftspartnern in Asien.

Auch für Centricom ist der Einstieg von Neteller von Nutzen. Denn nach wie vor gilt das Unternehmen, das auf der Isle of Man angesiedelt ist, als sehr zuverlässig und vor allem sehr sicher, wenn es um den Online-Zahlungsverkehr geht. An diesem Ruf konnte nicht einmal das amerikanische Desaster etwas ändern.

Für Neteller ist die Investition in den australischen Markt wieder ein Schritt nach vorne. Wer sich schon Sorgen machte, dass es Neteller bald nicht mehr geben könnte, der kann beruhigt sein. Die beliebteste Zahlungsoption, wenn es um Online-Gaming geht, bleibt mit Sicherheit erhalten.


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