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Die Goldenen Jahre von Doyle Brunson

Pokerlegende Doyle Brunson jagt heute seinem 11. WSOP-Sieg hinterher. Schafft er tatsächlich den Sieg, so zieht er mit Phil Hellmuth gleich und lässt Johnny Chan hinter sich.

Die ganze Pokerwelt hat ihre Augen derzeit auf Doyle Brunson gerichtet. Denn er sitzt am Finaltisch des $10,000 Pot Limit Omaha Events. Um 14:00 Uhr Ortszeit (23:00 Uhr MEZ) beginnt das Finale.

Vor zwei Wochen erst hat sich Phil Hellmuth an die Spitze der ewigen Bestenliste gesetzt und sein 11. Bracelet gewonnen. Seitdem wird viel spekuliert, wie lange es dauern wird, bis ihn seine Rivalen wieder eingeholt haben. Derzeit hat Doyle Brunson, mittlerweile 74 Jahre alt und im wahrsten Sinne des Wortes eine Pokerlegende, die Chance dazu. Zwei Mal hat Brunson das Main Event gewonnen. Lange ist es her, aber er beweist auch in diesem Jahr wieder, dass er es noch immer kann.

Mit 510,000 in Chips liegt er an der fünften Stelle im Chipcount. Es wird sicherlich nicht leicht für ihn werden, sich gegen Tommy Ly, Robert Mizrachi, Rene Mouritsen, Patrik Antonius, Jonas Flug-Entin, Marco Traniello, Stephen Ladowsky und Steve Sung durchzusetzen.

Zu Beginn der diesjährigen WSOP haben sich viele gefragt, wer den der erste mit elf Bracelets sein wird. Phil Hellmuth hat die Frage beantwortet. Nun ist die Frage – wer holt ihn als erster ein Doyle Brunson oder Johnny Chan?


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Kommentare


Stefan "vodoo" Schüttler
  • Stefan "vodoo" Schüttler
  • 03.07.07

Doyle ist eine absolute Legende und ich finde es ist phänomenal, dass er es hier an den Final Table geschafft hat.

Dabei finde ich, macht es im Prinzip gar keinen wirklichen Unterschied mehr, ob Doyle nun noch ein Bracelet gewinnt oder nicht. Auch sind die Zeiten heute ganz andere und ein Vergleich mit Phil Helmuth oder Johnny Chan hinkt einfach.

Fuer die Pokerwelt macht es vielleicht einen Unterschied. Doyle selbst schien mir mit sich sehr “im Reinen” zu sein. Ich könnte mir gut vorstellen, er spielt hier ganz gelassen und geradezu “demütig” eben weiter seine Rolle, obwohl es ihm selbst nicht mehr so wichtig ist, diese Bracelet-Recordjagerei.

Doyle Brunson braucht dieses 11. Bracelt fuer sich nicht. Vielleicht brauchen es einige alte Herren um fuer sich Mut zu schoepfen, vorgemacht zu bekommen, was auch in dem Alter beim Poker noch moeglich ist. Doyle selbst glaube ich steht längst jenseits davon. ER ist bereits eine Legende und das nicht nur am Pokertisch, sondern auch auf der persoenlichen, menschlichen Ebene.

Doyle hat es sowohl am Pokertisch als auch jenseits davon allen bewiesen: er ist einer der Allergrößten, gerade auch, weil er weiss, dass es im Leben Bad Beats gibt, dagegen sind jene am Pokerisch so harmlos und gutmuetig wie ein Kälbchen auf nem Ponyhof.


Fisch
  • Fisch
  • 03.07.07

Obwohl ich ein Fan von Phil bin muss man neidlos anerkennen, dass Doyle der variablere Spieler ist, da Phil alle seine Bracelets in NLH gewonnen hat. Daher “wiegen” Doyles Armbänder eh mehr als die vom Poker Brat – nicht weinen Phil ;-)