Sigi Stockinger im "Wiener"
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- PokerOlymp Redaktion, Samstag. 05. Mai 2007
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Seit Jahren ist der “Wiener” eines der größten Magazine in Österreich. Für die Mai-Ausgabe hat man PokerOlymp-Experten Sigi Stockinger zum Interview ins Wiener Concord Card Casino gebeten. Für all jene, die das Magazin nicht kennen, gibt es hier das Interview in voller Länge.
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Gefühllos erscheinen, tarnen und täuschen sind beim Pokern äußerst wichtige Fähigkeiten – menschlich betrachtet aber nicht unbedingt die sympathischsten. Muss man als Pokerspieler ein falscher Hund sein, um Erfolg zu haben?
Na ja, falscher Hund ist wohl etwas übertrieben, aber bluffen muss man schon. Das ist aber erlaubt und somit nichts Unanständiges.
Trotzdem meint Bluffen, dem Gegenüber etwas vorzumachen – wie schaut es abseits des Pokertisches damit aus?
Da versuche ich, absolut ehrlich zu sein. Mit Ehrlichkeit kommt man am weitesten.
Würde ich denn erkennen, wenn Sie mich anlügen?
Nein.
Okay, und umgekehrt? Würden Sie erkennen, wenn ich Ihnen etwas vormache?
Ich denke schon – nach einer halben Stunde ganz sicher. Dann kenne ich Ihre Verhaltensmuster! Außerdem bin ich ein ausgezeichneter Menschenkenner, das ist wichtig fürs Pokern.
Na bitte, dann schätzen Sie mich mal ein.
Grünwähler, sportlich, freundlich, locker und ein ehrlicher Typ. Fürs Pokern viel zu ehrlich.
Grünwähler bin ich keiner. Außer der Menschenkenntnis, was ist noch wichtig beim Pokern?
Mathematisches Verständnis, Disziplin, Nervenstärke, gutes Geldmanagement, Geduld. Und vor allem sollte man die eigenen Emotionen steuern können.
Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
Irgendwie hat man natürlich einen gewissen Stil oder Charakter und der kommt im Spiel leicht durch; genau daran muss man arbeiten, man muss sein Naturell in den Griff bekommen und darf keine Regung zeigen. Nie! Bluffen tut man nur mit Einsätzen und deren Höhe. Gefühlszustände vorzutäuschen, so zu tun, als ob man nervös wäre, ist lächerlich und viel zu schnell durchschaubar. Das gibt’s nur in Hollywoodfilmen.
Und worauf müssen Sie aufpassen?
Auf meine Ungeduld, die ist nicht förderlich für den Erfolg. Beim Pokern habe ich das schon im Griff – im normalen Leben noch nicht so ganz.
Wie entscheidend ist Glück?
Unwesentlich, auf lange Sicht gewinnt der Bessere.
Was heißt lange Sicht?
Über mehrere Jahre gesehen.
Wie kann ich mir einen normalen Trainingstag vorstellen?
Lange schlafen, sporteln, im Internet pokern – da kann man gutes Geld machen. Ich bin auch Besitzer eines Weinkellers.
Trinken Sie beim Spielen?
Nie.
Gibt es Profis, die während des Pokerns trinken?
Ja, einige Amis. Die sind dann recht schwer einzuschätzen. Das finde ich aber nicht korrekt.
Und wie verläuft ein typischer Monat eines Pokerprofis?
Ich spiele zwei große Turniere im Monat – ab Juni bin ich für fünf Wochen in Las Vegas und spiele die World Series of Poker. Auch bei der WM werde ich teilnehmen – da geht’s um zwölf Millionen Dollar. 2002 bin ich 17. geworden und hab damals leider nur 50.000 Dollar gewonnen.
50.000 Dollar kling nicht schlecht! Noch dazu steuerfrei. Was war Ihr höchster Gewinn bei einem Poker-Turnier?
146.000 Euro voriges Jahr in Wien.
Was macht man mit soviel Geld?
Das meiste hab ich wieder investiert. Ins Pokern. Eingesetzt für neue Turniere.
Mit anderen Worten, Sie haben alles wieder verloren?
Investiert.
Okay, jedenfalls ist es wieder weg. Ärgert man sich da nicht?
Nein, das gehört dazu. Diese rund 150.000 Euro gehören zum Grundkapital, also was soll’s. Denn wie gesagt, langfristig gewinne ich immer, solange ich vernünftig spiele.
Was heißt vernünftig?
Einfach gesagt: Verlieren kann man nur mit guten karten, ein schlechtes Blatt wirft man ohnehin gleich weg.
Was sagt Ihre Frau dazu, wenn Sie 146.000 Euro in den Sand setzen?
Ich bin jetzt das zweite mal verheiratet. Meine jetzige Frau vertraut mir zu 100 Prozent. Sie glaubt an mich und beeinflusst mich nicht. Meine erste Frau war skeptisch, machte sich Sorgen und hat mich dadurch gebremst.
Selbst haben Sie keine Existenzängste?
Nein, überhaupt nicht. Ich spiele angemessen im Verhältnis zu meinem Kapital. Ich weiß, wie viel ich investieren kann und wann ich aussteigen muss. Das ist die Kunst. Man muss Niederlagen hinnehmen können, locker bleiben und auf die Chance warten können – genauso, wie man bei Erfolgen nicht größenwahnsinnig werden darf.
Wie viel Stargeld braucht man, um ins Profipokergeschäft einsteigen zu können?
250.000 Euro Kapital, darunter spielt sich nicht viel ab.
Wie kommt man zu soviel Geld?
Ich hatte eine Firma. Die hab ich verkauft.
Was war Ihre schmerzvollste Niederlage?
2005 in Las Vegas: Ich hab 105.000 Dollar gewonnen.
Klingt nach einer verschmerzbaren Niederlage..
Ich hab gegen den späteren Gewinner verloren und hätte eigentlich gewinnen sollen.
Wo lag der Fehler?
Nirgends. Ich hab alles richtig gemacht, mathematisch betrachtet hätte ich bei 100 Versuchen 65 Mal gewonnen und 35 Mal verloren. Einfache Mathematik – aber abgehakt!
Haben Sie daraus etwas gelernt?
Nein, Dass man Niederlagen wegstecken muss, das hab ich schon vorher gewusst. Verluste muss man akzeptieren, sonst geht gar nichts. Selbst eine 90-prozentige Gewinnchance heißt eben, dass man bei 100 Versuchen trotzdem 10 Mal verlieren wird.
Sind Sie abergläublisch? Halte Sie Rituale ein
Das hab ich abgelegt. Ich hatte einmal einen Glücksbringer, heute halte ich nichts mehr davon.
Gibt’s Tage, an denen man nichts gewinnen kann?
Logisch, aber es gibt auch Tage, an denen nahezu alles gelingt. Langfristig gleicht sich das aus und es entscheidet dein Können.
An was glauben Sie?
An Gerechtigkeit.
Was bedeutet Glück für Sie?
Beim Pokern: Gute Karten zu haben und leicht zu gewinnen. Und im Leben geht’s darum, zufrieden zu sein, dass meine beiden Kinder gesund sind und in der Familie alles passt.
Welchen Stellenwert hat Geld für Sie?
Man muss schauen, dass man genug hat. Ich bin natürlich einen gewissen Luxus gewöhnt und will auch nicht darauf verzichten. Ein 5-Stern-Hotel ist um einiges angenehmer als ein 3-Stern.
Wenn Sie kein Pokerspieler wären, was wäre dann Ihre Traumjob?
Profisportler, am liebsten Tennisspieler.
Das Interview für den “Wiener” führte Thomas Bruckner
Kommentare
















Wie viel Stargeld braucht man, um ins Profipokergeschäft einsteigen zu können?
250.000 Euro Kapital, darunter spielt sich nicht viel ab.
Sehr geehrter Herr Stockinger….
mich würde sehr interessieren wie sie zu solch einer aussage kommen!!!???
was glauben sie auf was der sich abspielende poker-hype hauptsächlich begründet… genau auf das gegenteil nämlich dass mit wenig geld enorme summen zu gewinnen sind!! (moneymaker lässt grüssen!!)
dass mit kleinem budget über satellite zutritt zu den grossen turnieren erlangt werden kann – oder wollen sie ernsthaft behaupten dass z.b. in monte carlo am finaltisch nur leute gesessen sind welche am anfang ihrer pokerlaufbahn mindestens 250 000 euro zur verfügung hatten???
als beispiel nachfolgender beleg mit wie wenig geld erfolgreich ein pokerkarriere gestartet werden kann…
Justin Bonomo;
er begann bei party poker mit einer einzahlung von 200 dollar und erarbeitete sich damit eine bankroll von ca. 10.000 um in der folge multiple tables 200$ sit n go`s zu spielen…
ganzer artikel bei:
http://www.compatiblepoker.com/Justin+Bon...o.htm
sie mögen recht haben wenn jemand ins high stakes poker einsteigen würde – aber dies wird ja wohl kein vernünftiger mensch machen – ausser er hat irgendwo ein ölquelle..
als vertreter von pokerolymp würde ich erwarten dass sie ihre “öffentlichkeitsarbeit” differnzierter gestalten und im sinne vom pokerspiel agieren – denn wenn sie behaupten dass unter 250 K nicht viel geht ist das meines erachtens 1. unwahr und 2. kontraproduktiv!!!
1) Das Startkapital von 250k finde ich sehr angemessen, um ins PROFIGESCHÄFT einzusteigen. Zu dieser Aussage komme ich übrigens nach eigenen Erfahrungen in den letzten 15 Jahren ! Längere Verlustphasen und teure Turnierbuyins können ganz schön an der Bankroll zehren ! Bei diesem Betrag kontaktierte ich sogar andere Kollegen, die teilweise sogar eine noch höhere BR für angemessen hielten !
2) Das Beispiel Moneymaker mit einem Goldenen Schuß zum Profi ist eine absolute Ausnahme und nicht die Regel.
3) Leider hat der WIENER nicht alle Fragen und Antworten veröffentlicht, z.B. sagte ich, daß talentierte Pokerspieler mit kleiner Bankroll ohne weiters hochkommen können und jeweils ihre Spiellimits je nach wachsender Bankroll erhöhen können.
4)Profieinsteiger , die ihre bisherige Tätigkeit aufgeben und eine geringe finanzielle Basis haben sind ständig unter Druck und werden es schwer haben, sich im Pokercircuit zu behaupten ! Ich rede hier nicht von richtigen Highstakes Poker, sondern von mittleren Limits z.B. 10-20 PLO oder NLH !
es träumen alle von einem gewinn wie cris moneymaker. jedoch hat der nachher nie mehr etwas gewonnen. für die pokerindustrie ist der name moneymaker natürlich ein traum. der würde schon lange nicht mehr gesponsert werden ohne diesen namen. natürlich gibt es einige (liegt im promilbereich wahrscheinlich)die es mit wenig bankroll schaffen aber es gibt auch lottogewinner. sigi ist wahrscheinlich der erfahrenste und angesehenste spieler österreichs. also lernt von seinen aussagen
Wer keine Ahnung hat, der sollte sich nicht soweit heraus lehnen. Interessant auch die nutzlose Polemik: “Sie als vertreter von PokerOlymp”. Stockinger ist einer der grössten High Roller und als solche bekannt. Wer die grössten Partien spielt, sowohl Cash als auch Turniere und das erfolgreich seit Jahren, der weiß wovon er spricht. Wer bei 5-10 Limit Holdem mit 1000$ spielt und 5000 daraus macht, danach jahrelang nichts mehr schnappen kann, der redet so wie der fisch. Eben frei wie ein fisch…
lustig
...seien sie beruhigt ich weiss über die erfolge und das können von s. stockinger bestens bescheid und er hat dafür auch meinen respekt!!
nur das bedeutet für mich nicht dass ich mir nicht erlauben darf anderer meinung zu sein!! soweit verstanden … kollege fisch?
nun nochmals eine kurze replik:
- wenn man eine sache mehrmals behauptet wird sie wegen dem nicht wahrer….
- moneymaker habe ich genannt weil er einer der ersten war jedoch ganz sicher nicht eine ausnahme war (jamie gold – joe hachem – greg raymer etc. etc.)
- anhand des turnier`s in monte carlo versuche ich nochmals meinen standpunkt klarzumachen…
das trunier hatte im vergleich zum vorjahr extreme zuwachsraten in bezug auf teilnehmer und logischerweise dadurch auch bezüglich der preisgeldsumme!
wie kam das zustande?
alleine von PS waren über 300 teilnehmer am start welche sich über satellite`s online qualifziert haben! diese haben sich nicht eingekauft sondern mit kleinen budget qualifiziert!!
so waren am finaltisch aleine 4 qualifikanten von pokerstars ( griffin,-kongsgrad,-prager,-jelinek)
...am beispiel von gavin griffin – er hat jg 1981 hat mit pokerspielen als student mit 20 angefangen…. wie zum teufel soll der 250000 dollar gehabt haben?????
genau das ist verantwortlich für den hype, dass man mit wenig geld grosse summen verdienen!!
man stelle sich jedoch vor man würde tatsächlich euro 250000 als startkapital benötigen um erfolgreich poker zu spielen und um pro zu werden… das würde ganz einfach bedeuten, dass das pokerspielen einer elitären minderheit vorbehalten wäre…
fakt ist, dass sich in der heutigen zeit (mag ja sein, dass es vor 15 jahren anders gewesen ist – aber wen interesiert das denn heute noch??) eine pokerlaufbahn entwickelt (online) so wird heute z.b. einer mit bescheidenen 215$ einsatz über 150000$ bei ps gewinnen und allenfalls eine pro – karriere starten..
um vom pokerspielen leben zu können braucht es logischerweise eine adäquate bankroll – nur wenn man einfach so in den raum stellt dass man 250k braucht um pokerpro zu werden ist das für den laien äusserst verwirrend und abstossend!!
ps. übrigens wurde money nach seinem triumph z.b. an einem wpt 2. mit 200.000$ gewinn… nicht einfach nur etwas daher labbern gell
Ich weiß auch nicht wovon Stockinger da redet. Das ganze Internet-Poker und auch hilfreiche Seiten wie Poker-Olymp oder auch Pokerschulen zielen doch darauf ab mit so wenig wie möglich Kapital zu Pokerprofi heranzureifen. Bei Pokerstrategy z.b. beginnt kann man mit überhaupt keinen finanziellen Einsatz zum Pokerprofi werden. Ich z.b. begann am 1.Juni 2006 mit geschenkten $50.- , und besitze zur Zeit eine BR von immerhin $ 15000.-
Es geht ganz einfach darum, daß jemand seinen Job aufhört und Pokerprofi wird, dabei empfehle ich eine BR von 250k.
Wenn du aus geschenkten $ 50 in einem Jahr $ 15.000 gemacht hast kann man dir gratulieren, aber mit diesem Betrag reißt du noch keine Bäume aus ! Würdest du einen sicheren Job dafür aufgeben und mit 15.000,—einsteigen ?
Zum Thema: Pokerspiel nur für elitäre Minderheit ?
Das Pokerspiel ist erfreulicherweise ein beliebtes Hobby für jedermann geworden, aber im Profigeschäft setzt sich tatsächlich nur eine kleine Minderheit durch ! Wie könnten sonst die Pokercasinos gut verdienen und die besseren Pros gut leben ?
Zusammenfassend muß ich sagen, daß die empfohlene BR absichtlich hoch angesetzt ist und daß ich den Einstieg ins Profipoker nur ganz wenigen Personen raten kann ! Ich habe zuviel gesehen und scheiternde Beispiele miterlebt !
er versteht einfach nicht was du meinst sigi. es gibt auch jede woche lottogewinner mit 2 euro einsatz lol was war mit den 299 anderen die bei PS qualifiziert waren? wo sind die geblieben?
Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Auch ich beschäftige mich seit längerem mit dem Gedanken ins Profigeschäft einzusteigen und finde die 250k als angemessen. Neben diesen benötigt man aber vorallem Wissen, Erfahrung und Disziplin. Eine Frage: Würden Sie mir empfehlen als Profi ins Pokergeschäft einzusteigen wenn ich seit einigen Jahren mit Erfolg hobbymäßig Pokerspiele, alle bedeutenden Bücher über Poker gelesen und die verschieden Konzepte/Strategien verstanden habe, intensiv an meiner Körpersprache arbeite, mit Herz Hirn und Verstand Poker lebe und überdies eine Bankroll > 250 k ?? Ich den der Pokerboom hat den Einstieg ins Profigeschäft erleichtert, aber den Schritt zu wagen ist kein einfacher ! Was würden Sie empfehlen ? Besten Dank und viel Erfolg! An dieser Stelle möchte ich mal bei Pokerolymp für die interessante Berichterstattung rund ums Pokern bedanken! Macht weiter so!
Hallo swazy !
Diese Frage kann ich aufgrund deines kurzen Statements hier schwer beantworten, aber wir könnten uns gerne mal persönlich unterhalten.
Die pokertechnischen Fähigkeiten dürften vorhanden sein , die Bankroll auch, so gesehen schauts gut aus. Ideal wären Aufzeichnungen von Verlust+Gewinn der letzten 3 Jahre, wenn dann ein anständiger Nettogewinn (Spesen abgezogen) bleibt kann man den Schritt wagen !
nach dieser replik gebe ich es auf – weil mir die zeit einfach zu schade ist mich mit irgendwelchen ignoranten auseinanderzusetzen welche s t u r auf ihrer meinung beharren!!!
nach stockingers these: man arbeitet spart 250k euro und steigt dann ins pokergeschäft ein… soweit so gut!
jemand der mit 20 jahren 3000 euro im monat verdient und jeden monat 300 euro für seine pokerlaufbanh zurücklegt könnte dann nach seiner pension so mit 70 eine poker laufbahn starten….
herr stokinger; oder können nur diejenigen pro werden welche eine firma aufgebaut haben und diese verkaufen um mit dem erlös poker zu spielen?
sie erklären hier ihr ganz persönlicher werdegang als allgemein verbindlich!!!
aber ich gebe die hoffnung auf – dass sie allenfalls noch bemerken was sie für nonsens erzählen und andere meinungen partout ignorieren..
zum argument dass nur eine minderheit gut verdient..
das ist lapidar und nichts neues und in jeder anderen sportart genauso (tennis – golf z.b.)
jedoch gibt es einen graviernden unterschied!
wenn sie 2 jahre golf spielen und ein handicap 5 erreichen – und sie treten gegen tiger woods an wird derjienige nicht den hauch einer chance haben!!
übertragen wir das auf das pokerspiel – so besteht der unterschied darin und auch die faszination, dass jemand der einigermassen talentiert ist nach einem halben jahr einen gus hanson oder einen sigi stokinger ;-)schlagen kann(nicht nachhaltig aber immerhin schlagen..)!!
verlauf einer möglichen pokerlaufbahn aus meiner sicht (für all diejenigen welche sich durch stokingers these verunsichert fühlen ;-):
- einschreiben bei pokerstars (meine ganz persönliche empfehlung..)
- playmoney und freerolls spielen um die regeln kennen zu lernen – im internet videos schauen – foren lesen etc. aber in erster linie tausende hände spielen!
- 100$ dollar einzahlen und kleine turniere (0.50/1.00$) und sämtliche freerolls spielen
- diejenigen die es schaffen die bankroll systematisch aufzubauen erhöhen die limits linear (z.b. bankroll 250 limits 1.00 – 3.00)
- bankroll 1000$ (limits 3.00 – 5.00) und man beginnt mit satellits z.b. für das sunday warm up oder sunday million..
jemandem dem es gelingt seine bankroll auf diese art und weise sukzessive (auch in betrachtnahme von rückschlägen in form von downswings) auf 50k $ aufzubauen – kann mit einem klaren konzept,- können und diziplin ganz klar pro werden!!
und jemand der diese eigenschaften nicht hat der wird auch mit einer million euro startkapital schiffbruch erleiden!!!
Diese Frage kann ich aufgrund deines kurzen Statements hier schwer beantworten, aber wir könnten uns gerne mal persönlich unterhalten.
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das verstehe ich jetzt aber auch nicht – wir sind hier in einem forum – und wenn dich jemand etwas fragt dann bitte gebe auch hier – allenfalls mit rückfragen – antwort!! und mach das nicht privat – was soll denn das??? oder hast du nun angst vor kontroversen meinungen…
aber sigi – langsam wirst du auch mir unheimlich ;-)
Reporter fragt: Wie viel Startgeld braucht man, um ins Profipokergeschäft einsteigen zu können ?
Antwort: ca. 250.000
Die pokertechnischen Fähigkeiten sind neben der BR sowieso Voraussetzung !
Es geht hier um den Einstieg ins Profigeschäft !!! Playmoney spielen, $ 100,—einzahlen und klein beginnen hat mit der Frage des Reporters absolut nichts zu tun ! Wie man die BR aufbaut und die Limits höher spielen kann wurde nicht gefragt ? Auch auf diesem Wege ist die notwendige BR erreichbar, durchaus realistisch !
Das wahr gewordene Pokermärchen von Chris Moneymaker ist einzigartig und hat natürlich auch mich beeindruckt, aber wie man sieht träumen viele weiter von einer solchen Karriere.
Ich bleibe aber nach wie vor Realist, in guten und in schlechten Tagen, bis daß die Rivercard entscheidet !
Ja,Ja! Soll sein! Aber noch lange kein Grund das auch noch auszusprechen. Sonderlich nicht in einem öffentlichen Interview. Mit so manchen Wahrheiten darf man nicht auf die Strasse gehen – Herr Stockinger. Sie sollten das wissen.
Vielleicht muss in dieser Diskussion der Begriff “Pokerprofi” näher erläutert werden. Ein Pokerprofi, ist ein Pokerspieler, der seinen Lebensunterhalt aussschliesslich durch Pokern verdient.
Klingt plausibel und unspektakulär.
Ein Fallbeispiel: Mr X aus Bremen verdient als leitender, kaufmännischer Angestellter € 3000.- netto bei einer Grossbank in Deutschland. Er spielt seit 4 Jahren Poker, teils im Internet, teils in Casinos.
In kurzer Zeit hat er das Pokerspielen erlernt und erkannt, dass er ein Faible für das Spiel hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Pokertisch, konnte er sich später auf Dauer durchsetzen.
Jetzt spielt er ernsthaft mit dem Gedanken Pokerprofi zu werden. Er möchte seinen Lifestyle beibehalten und mind. soviel wie bei seinem aktuellem Job verdienen.
Als Pokerprofi ist man gleichzeitig Unternehmer, d.h. man muss für sämtliche Sozialleistungen, Versicherungen, Ferien, Abwesenheit bei Krankheit, Weihnachtsgeld usw. selbst aufkommen.
Sein Jahresverdienst beträgt brutto ca. € 72’000.-. Diese Summe möchte er im Minimum pro Jahr verdienen. Welche Bankroll ist dazu nötig?
Als Bankangestellter arbeitet er ca. 1’800 Stunden für diesen Bruttojahreslohn. Das sind € 40.- pro Stunde.
Sein bevorzugtes Spiel ist 5-10 NLH, Minimum Buy-in: € 500.- Gemäss seiner Statistik kann er in dieser Spielhöhe € 40 pro Stunde locker einspielen.
Falls er ein überdurchschnittlicher Spieler ist (und das ist Grundvoraussetzung), braucht er eine Bankroll von (100x Min. Buy-in) € 50’000 um die Voladilitätsvarianz auszugleichen, damit er nicht broke geht.
Aber diese Bankroll ist reines Spielkapitial und sollte nicht für andere Zwecke verwendet werden. Und niemand garantiert ihm, dass er auf Anhieb gewinnt.
Um auf der sicheren Seite zu bleiben und nicht gleich mit Existenzängsten sich auseinandersetzen zu müssen, sollte er einen Bruttojahreslohn auf seiner Bank deponieren.
Diese ca. € 70’000.- sind seine Absicherung bei langfristigen Downswings.
Mr X spielt auch Turniere, ca. 30 Stück pro Jahr, vorzugsweise in den Casinos. Seine bevorzugten Buy-ins: € 200.- rb/add-on oder Freezeout bis und mit € 1’000.- Freezeout.
Die Fluktuation in Turnieren sind weitaus grösser als im Cashgame. Dementsprechend sollte seine Jahresturnierbankroll min. € 15’000.- (30x Durchschnitts-Buy-in à € 500.-) betragen.
Insgesamt benötigte BANKROLL für PROFISTART von MR X:
ca. € 135’000.-
Mit dieser Bankroll könnte Mr X in seinen Limits überleben und seinen Lebensstandard finanzieren.
A decent life but far away from a highroller lifestyle!
Sigi hingegen ist etablierter, langjähriger Pokerpro, der an EPT Turnieren teilnimmt und PLO 25-50 und höher spielt.
Meiner Meinung nach sich € 250’000.- ziemlich knapp bemessen!
Voraussetzung dafür:
Man muss ein Topspieler sein… und das ist Sigi!
Kannst du mir bitte mal ausrechnen wieviel ich brauche um Pokerprofi zu werden. Mein Arbeitslosengeld liegt bei ca. € 400.- DAnke
Nochwas ….., mich plagen keine Existenzängste. (Also, den Sicherheitspolster herausrechnen; Bitte.)
vielen dank sersch!! nun wissen wir dass, jemand der professionel tennis,- poker,- golf oder was auch immer spielt davon lebt! diese erkenntnis war mir bis anhin unbekannt und es hat meinen horzont verdankenswerterweise nun erheblich erweitert….
“jedoch” ist dein geschildertes Fallbeispiel interessant und auch nachvollziehbar..
aber… wie im normalen leben gibt es auch unter den pokerspielern verschiedene chrakteren – der von dir beschriebene muss ein gewissenhafter und auf sicherheit bedachter mensch sein (der alles genau abwiegt bevor er den entscheidenden schrit wagt…altersbedingt??)
dieser mensch wird auch am pokertisch nicht viel anders agierem!!!
ich sage dir jetzt ein anderes fallbeispiel beim namen:
johannes(seri)vogel… 20 jährig
er hat sich an den pc gesetzt und hat gespielt und dabei festgestellt – hei das ist mein ding das mach ich!!
mit mut zum risiko hat er den schritt zum “selbständigen unternehmer” gewagt und gewonnen..
ich behaupte dass diese charktere unabdingbar ist um in diesem geschäft erfolg zu haben!! im pokerspiel braucht es explizit die fähigkeit mutige schnelle entscheidungen zu treffen!!!
der interessierte klikt den link an und schaut sich die graph von seri an (zeitraum ein paar monate) und kann dort auch noch mehr über ihm und seinen werdegang erfahren!
http://img441.imageshack.us/img441/1492...8.jpg
sorry… der link zeigt nur die graph
beiträge von seri unter:
www.luckbox.de
ein Beispiel von wieviel? Was ist mit dem Rest der Tausende, die täglich spielen? Hast du ihren graph? Und wenn du den vogel nennst, unter”zB”, dann gebe uns weitere 10 bekannt, so nur mal für eine auswahl. danke und bin gespannt.
Leute, macht euch klar was Profi heißt. Moneymaker war kein Profi als er die WSOP gewann. Niemand hat behuptet man könne keine großen Gewinne mit wenig Startkapital machen. Moneymaker zeigt wie es geht: er ist Buchhalter (also eben kein Pokerprofi)und gewinnt Millionen mit 40$ Einsatz. Nun hat er das Geld um Pokerprofi zu sein. Die obigen Rechnungen sind realistisch. Du kannst es natürlich auch mit 10.000€ probieren. Dann rate ich aber dazu von den ersten 10 Turnieren 9 zu gewinnen, onst stehst man vorm Sozialamt. LG ThomasSinus
ein beispiel von wieviel….
ok weil du es bist ;-)reiche dir gerne weitere 10 nach!!
profit (netto) ranking bei pokerstars (letzten 120 tage)
1. fouruhaters 387k 2. westmenloAA 359k 3. mattsuspect 327k 4. zeddov 283k 5. jcamby33 259k 6. zigenaaren 253k 7. swedisrotkuh213k 8. onlyhope 204k 9. kid_power 199k 10.brainguy 196k
was ich nicht ganz kapiere – wenn du dich für das pokern ernsthaft interessierst würdest du nicht solche fragen stellen und wüsstest wo man solche informationen mit wenig aufwand sich besorgen kann ;-)
@thomas entweder hast du nicht gelesen was ich geschrieben habe oder du hast es nicht verstanden…
- kein mensch auf dieser welt wird einfach so aus einer laune heraus pokerprofi!!! du kannst ja auch nicht als kassier CEO bei der deutschen bank werden…
eine karriere entwickelt sich von unten da bringt es nichts wenn du 10k euro nimmst und es mal probierst…
im gegenteil: klein anfangen,- lernen,- analysieren,- komzept erarbeiten um dann bei genügendem talent eventuell PRO zu werden!!!
aber bitte bleib bei deiner meinung mir fehlt echt die motivation dich vom gegenteil zu überzeugen – wenn du dann mal pro bist kannst uns ja über deinen werdegang berichten ;-)
Stimmt, ich habe deinen Beitrag weder gelesen noch verstanden, weil ch ja nicht wei, welcher Fisch du bist. Zum Thema verstehen: wir sind auf der gleichen Seite Junge, das mit den 10k nennt man Ironie. Aber gut, vielleicht war das ja die Motivation die du brauchst um mich zu überzeugen ;-)
Halli Hallo Lieber SIGGI
Sag ihnen ,deinen 250 000$ BUY-IN-Gegnern was passiert ist !!! wenn du nicht vor 5 Jahren in BAD-ISCHL diese alte Dame in der Kaffeekontitorei getroffen hättest als Sie gerade eine Toboschtorte aß und sagte :.....nau-des schmeckt guat,würdest Du vieleicht heute auch noch um viel weniger Geld spielen.von $250 000 wäre keine Rede!!!!! Die AUSSAGE…,nau-des…hat Dich inspiriert eine LAWINE auf …NANTES..(nau-des )als FUSSBALL-MEISTER 50 zu 1 zuspielen !! ...und Dein fettes BANKROLL war gesichert..jaja das Glück ist ein Vogerl noch gl servus LEFTI