Urteilsspruch: Poker ist steuerpflichtig
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- Arved Klöhn, Mittwoch. 31. Oktober 2012
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Im Prozess Eddy Scharf gegen das Finanzamt hat das Finanzgericht Köln zu Ungunsten des Pokerspielers entschieden. Scharf muss seine Gewinne versteuern und dürfte nicht der Einzige sein, der von diesem Urteil massiv betroffen ist.
Eddy Scharf im
Finanzgericht Köln
Eddy Scharf hatte im letzten Jahr gegen das Finanzamt geklagt, welches seine Pokergewinne als zu versteuerndes Einkommen angerechnet hatte und eben genau dieses auch entsprechend besteuern wollte. Das Argument Scharfs gegen diese Besteuerung war, dass Pokergewinne als Glücksspielgewinne in Deutschland nicht steuerpflichtig seien.
Nachdem das Gericht bei Scharf feststellte, dass seine regelmäßigen Gewinne nicht unter Glücksspiel fielen, versuchte Scharf vor dem Gericht nachzuweisen, dass Poker sehr wohl ein Glücksspiel sei.
Das Finanzgericht Köln hat nun zunächst gegen Scharf geurteilt und festgestellt, dass er vor dem Finanzamt als berufsmäßiger Spieler gelte und seine Einnahmen deswegen auch steuerpflichtig seien.
Eine Revision gegen das Urteil ist beim Bundesfinanzhof möglich und ist noch keine Grundsatzentscheidung für deutsche Pokerspieler, sondern betrifft nur den Einzelfall Eddy Scharf.
Nichtsdestominder kann dieses Urteil als Präzedenzfall bei ähnlichen Streitigkeiten mit dem Finanzamt angesehen werden, so dass alle halbwegs regelmäßig aktiven Pokerspieler mit Nachforschungen des Finanzamts rechnen müssen.
Im Fall Scharf hat das Finanzamt unter anderem über die Seite Hendon Mob ermittelt, in welcher Höhe die Gewinne lagen. Dies ist allerdings eine äußerst verzerrte Sichtweise auf Pokergewinne, da gezahlte Gebühren, Spesen und Platzierungen außerhalb des Preisgeldes so überhaupt keine Berücksichtigung finden.
Nach diesem Urteilsspruch ist es für alle regelmäßig spielenden Pokerfreunde fast notwendig, über jedes gespielte Turnier Buch zu führen und sich auf die Buy-Ins Quittungen aushändigen zu lassen. Andernfalls sieht man sich der Gefahr ausgesetzt, dass das Finanzamt enorme Summen besteuern will. Ob und welcher Form Verluste, gegebenenfalls auch aus vergangenen Jahren, gegengerechnet werden können, ist allerdings noch unklar.
Kommentare






















Wieder mal typisch für die Sesselfurzer, die im Finanzamt Ihr Dasein fristen. Der Staat nutzt jedwede Möglichkeit um an Steuergeldern ran zu kommen, egal wie fragwürdig die Modalitäten sind. Man kann eben gegen einen Misthaufen nicht anstinken. Dieser korrupte Statt ist in seiner Erfindungsgabe bzgl. neuer Steuern nicht zu toppen. Tipp: Auswandern – habe fertig!
Wieder mal typisch für die Sesselfurzer, die im Finanzamt Ihr Dasein fristen. Der Staat nutzt jedwede Möglichkeit um an Steuergeldern ran zu kommen, egal wie fragwürdig die Modalitäten sind. Man kann eben gegen einen Misthaufen nicht anstinken. Dieser korrupte Staat ist in seiner Erfindungsgabe bzgl. neuer Steuern nicht zu toppen. Tipp: Auswandern – habe fertig!
Unfassbar – Über 6 Milliarden Steuereinahmen und kein Ende in Sicht … wie hart müssen die armen Bürger denn noch bluten für EU-Wahnsinn, fette Beamtenpensionen, Hartz4ler, reiche Bankenbonzen und Verschwendungssucht des Bundes, Länder und der Kommunen.
Ich persönlich kenne viele Beamte und sehe, wie die mit Geld regelrecht überschüttet werden. Pensionen sind dreimal so hoch wie die Renten!
Das Urteil ist unfassbar: Einerseits Poker als Glücksspiel in Casinos verbannen und schön mitkassieren und dann die Spieler als Skill-Spieler besteuern. Dafür gibt es keine Worte mehr.
Also ich fasse zusammen. 14 Turniere in 9 Jahren reichen um sagen zu können: “regelmässig” Am wirtschaftlichen Verkehr nehme ich teil weil ich einen Buy In bezahle. Habe ich was vergessen? Ach ja. Glücksspiel ist es nur für den Verlierer. Geschicklichkeit ist es für den Gewinner. Klar, oder? Wer Gewinner ist, entscheidet Hendonmob. Also sammelt eure Quittungen und werft die Quittungen der letzten Jahre über eure Cashgameverluste nicht weg. Wie? Da habt ihr kein Quittungen? Das iost aber jetzt blöd.
Kommentar 1 und 2 treffen es voll und ganz auf den Punkt, einfach nur traurig…mein Vater ist rein zufällig Kämmerer(schatzmeister) bei einer grösseren Gemeinde, da laufen Dinge ab bezüglich verschwendung von Steuergeldern.Ob er will oder nicht, wenn mal wieder scheisse im Gemeinderat beschlossen wird, muss er unterzeichnen…......
zum thema “der staat versucht mit allen mitteln an geld zu kommen” fällt mir eine kleine anekdote aus meiner jugend ein: damals habe ich in kleinem stil marihuna verkauft… das ist aufgeflogen, ich wurde verurteilt zu einer geldstrafe. so weit so gut… 3 monate später habe ich ein schreiben im briefkasten, ich müsse alle meine einkünfte aus dieser tätigkeit offenlegen, damit mein einkommen damit ordentlich besteuert werden kann. geil!
Lieber Eddy Scharf, ich hoffe, dass Sie dieses Urteil durch sämtliche, noch mögliche Instanzen rechtlich angreifen werden. Ob Sie dann auch erfolgreich sein werden, wage ich “leider” zu bezweifeln. Die deutschen Rechtsinstanzen werden Ihnen in dieser Sache “nie” zu Recht verhelfen – so isses nu mal eben. Der EUGH ist dann Ihre letzte rechtliche Instanz, um zu gewinnen. Dort gewinnen Sie dann schlussendlich – haben viel Geld verdonnert – und
—bekommen trotz allem nicht Ihr Recht in Deutschland. Die Steuerbehörden sitzen die Sache aus – denn Zeit haben die Herrschaften reichlich. Und Ideen – glauben Sie mir! Warum erzähle ich dies hier: Ganz einfach, mir ist es in einer Sache folgendes widerfahren. In den Jahren 1989 bis 2000 musste aufgrund der Steuergesetzgebung in meinem Gewerbe (Spielotheken, Automaten) bis zu 3.5 fache Mehrwertsteuer bezahlt werden. Ein Prozess beim EUGH war bereits seit 1996 anhängig, welcher dann auch im Jahre 2004 positiv entschieden worden ist. Sprich: unrechtmäßig – Geld muss zurück bezahlt werden, Problem nur: die wenigsten wussten davon, und haben keinen Einspruch gegen die Bescheide eingelegt. Erst im Jahr 2002 hatten die meisten davon Kenntnis bekommen. Somit hätten meine Betriebe eine Steuererstattung in Höhe von 1.2 Mio EUR erstattet bekommen müssen! Weit gefehlt, denn zwischenzeitlich hat natürlich das Finanzamt vorgesorgt und alle Umsatzsteuerbescheide von Amts wegen geschlossen. Ergo – kein Einspruch mehr möglich, keine Zahlung, basta! Auf telef. Nachfrage von mir beim zuständigen Finanzamt musste ich mir dann noch das lapidare Statement des Finanzamt Chefs anhören: ” Hr. ... da haben Sie halt Pech gehabt. Die Steuererstattung hätte den Staat ja auch – Achtung! 4 Milliarden EUR gekostet!! Stimmt, Pech hatte nicht nur in dieser Sache – sprich ich war Bankrott! Aber ich lebe!Nicht nur die Bankenkrise – völlig lächerliche 700 Milliarden verballert – der lodernde Flächenbrand in europäischen Staaten – was solls, und wieder mehr als 800 Milliarden (bis jetzt) den Bach runter – Rettungsschirm ESM – nochmal paar hundert Milliarden verdonkt – wen juckts? Scheinbar juckts keinen! Und irgendwann machts booooooooooooooom!!
Irgendwie scheint es an der Mentalität des Deutschen liegen, sich alles gefallen zu lassen. Nach dem Motto Brot und Spiele. Den Leuten genügend zu (Fr)essen geben, und diese von morgens zu abends mit sinnloser Unterhaltung im TV versorgen – und schon ist der Großteil befriedigt. Lethargie trifft es wohl auf den Punkt. Oder vielleicht doch Resignation? Ich hoffe für Sie persönlich, dass Sie nicht den Spruch von einem dieser Sesselfurzer hören zu müssen “Pech gehabt Hr. Scharf”!
Tja, so isses in Doitschland, armer Eddy.
Geht es ums Abkassieren und Verbieten, wird Poker vom Staat als Glücksspiel betrachtet, geht es um Abkassieren von Steuern, ist Poker für den Staat ein regulärer Verdienst.
Man hätte sich in D halt beizeiten vernünftige Politiker wählen sollen, so wie’s ausschaut, füttert D bald ganz Südeuropa durch. Sparen für den Griechen sozusagen, unter diesem Motto könnte das Urteil auch gesehen werden.
Das ist alles so abgefuckt … und dann auch noch die GEZ-GEbühr nächstes Jahr für alle – egal ob kein Fernsehen/Radio oder behindert. Auch gut:
http://www.spiegel.de/panorama/ju....html
Auch beim Poker ist es so: gewinnen oder nicht/unkosten wie buyins oder hotelkosten egal – Steuer muss bezahlt werden – zum kotzen ist das.
Ziemlich kecke Finanzschweine, ich rufe Jason Statham mal an, der soll die Bude(n) mit ihren Sesselfurzern mal besuchen und ´nen bischen Erziehung dort betreiben LOL
Wo versteuert man seine gewinne? Zehn Prozent? Werd mal versorgen müssen und nen SteuerKonto einrichten. Um zu vermeiden das mir irgendnen Steuerfutzi aufen sack geht.
Wie hoch versteuert man sein Gewinn?
Deine Gewinne werden als Einkommen betrachtet. Ergo versteuerst Du sie zu Deinem Einkommensteuersatz. Kannst Du hier ganz grob ausrechnen lassen:
http://www.zinsen-berechnen.de/einkommenst...r.php
Super! Danke.
Was regt ihr euch alle so auf?Wenn konnte das den wirklich überraschen das dieser Raubritter Staat einmal mehr seine nackte,häßliche fratze zeigt?Mich nicht…80% der bevölkerung sind doch nur dazu da die restlichen 20% und ihre bescheuerten gehirnblähungen(bestes Bsp:die grünen Öko Faschos;alle haben gut und grün zu sein) zu finanzieren bzw. denen ein angehnemes leben zu bescheren.Also werden gesetze gedreht wie es gebraucht wird.Pareto Prinzip in Reinkultur. Mir gefällt der der vorschlag vom Auswandern sehr gut,sofern persönlich machbar die beste lösung. Wer glaubt den noch wirklich wir hätten eine Demokratie?Ich sehe keine aber vielleicht bin ich auch nur blind oder blöd…Eddy Scharf hatte doch nie wirklich eine Chance zu Gewinnen!Korruptes System-Korrupte Tatsachen. Dem Urteil fehlt doch jegliche Logik.Das erinnert an alte Feudalzeiten oder den Absolutismus. Wenn das recht der Wilckür weicht und Richter nicht mehr objektiv Urteilen Können oder Wollen…Nachtigall ich hör dich Trappsen….!!! Interressant wäre es hier mal wie sich das bei Skat oder Bridge Spielern verhält diese Spiele dürfen ja ganz offen um Geld gespielt werden da sie Laut unseren Gesetzen ja als Geschicklichkeitsspiele annerkannt sind(dabei hat Skat einen genauso hohen glücksfaktor wie vergleichsweise Holdem,von daher eigentlich Lächerlich). Tja..hätten unsere Politiker der 50-80iger Jahre gepokerts statt Skat gekloppt wer weiß;wahrscheinlich würden wir das Problem gar nicht haben.
Poker wird immer noch in eine untere Schublade geschoben und da viele es zu anstrengend ist sich damit auseinander zu setzen bleibt es in der unteren Schublade. Die Leute bleiben beim skat und denken das ist das KartenSpiel schlecht hin. Gemeint sind Leute so über 45. Erzählst du zehn von denen was vom poker hört nen halber interessiert zu. Is traurig!
Wenn man die Emotionalität mal herauslässt und das Ganze nüchtern betrachtet, dann sollte man sich eher mal über das Verhalten von Eddy Scharf Gedanken machen.
Seit Jahren kämpft die (deutsche) Pokerwelt dafür, dass Poker NICHT als Glücksspiel bezeichnet wird. Ich denke, dass nahezu 100 Prozent der Leute, die ernsthaft Poker spielen bzw. die sich mit der Materie auskennen, bestätigen werden, dass Poker ein Skill-Game ist.
Jetzt sind hierfür auch die Konsequenzen zu tragen; denn (legales) Glücksspiel unterliegt KEINER Steuer; ein Geschicklichkeitsspiel – sofern es regelmäßig/dauerhaft betrieben wird – jedoch schon.
Wollen wir keine Steuern, dann sollten wir aufhören Poker als Skill-Game darzustellen. Hand-Analysen, Berichte über gute und schlechte Moves, Bücher, Pokerschulen, alles abschaffen!? Hände werden dann nur noch gedealt und alle gehen All-in preflop, dann reden wir von Glücksspiel, ansonsten eben nicht!<_><
Die Probleme, die sich bei der richtigen Ermittlung der Gewinne/Verluste ergeben, sind zweifelsfrei da!! Würde ich nie in Abrede stellen!!
Das tut aber nichts zur Tatsache, dass die Besteuerung eine logische Konsequenz des Strebens der Pokerwelt nach Anerkennung in Sachen Skill-Faktor von Poker ist!
Servus
@ServusServus:
Ich gebe dir Recht in dem Punkt, dass die sog. Pokerwelt die Konsequenzen dafür zu tragen hat, dass diese das Pokerspiel als Skillgame darstellen möchte.
An Eddy Scharf’s Verhalten gibt es allerdings nichts auszusetzen. Dumm und dämlich ist dann eher deine genannte ‘Pokerwelt’ oder Community oder wie man sie auch nennt.
Möchte der Pokerspieler Steuern zahlen und sagen können, dass Poker ein Skillgame sei oder möchte er keine Steuern zahlen und Poker als Glücksspiel gelten lassen? Nenn mir einen, der das erstere möchte.
Wozu aber Handanalysen etc abschaffen und jede Hand allin ? Es geht doch nur darum, Poker weiterhin rechtlich als Glücksspiel gelten zu lassen. Wie man mit dem Spiel als Einzelner umgeht, ist doch seine eigene Sache.
Letzendlich lässt sich nur sagen: Als Pokerspieler sucht man jede Edge. Und wer Poker als Skillgame darstellen möchte, gibt seine Edge gegenüber dem Finanzamt auf. Die Schuld ist ganz klar in der ‘Pokerwelt’ zu finden.
So. Die Pokerwelt kämpft dafür dass Poker ein Skillgame ist. Na vielleicht kämpfen sie für die falsche Sache. Oder sind es eher die Betreiber und Onlineseiten, die euch vor ihren Karren spannen. Und im übrigen, seit wann genau????? Ich habe Poker gespielt bevor es Handanalysen gab. Ach so. Ich verstehe. Mit der Handanalyse von 2012 hätte ich mein Spiel von 2003 besser spielen können. Jetzt stell dir einfach mal vor. Jemand findet heraus, dass man trotz Mischmaschinen beim Blackjack gewinnbringend spielen kann, und wie der Mensch so ist, veröffentlicht das auch noch. Jetzt!!!! geht das FA hin, erklärt es zum Geschicklichkeitsspiel und alle!!!!, die rückwirkend 8 Jahre gespielt haben werden aufgrund von falschen Zahlen einer obskuren Onlineseite zur Steuer herangezogen. Aber klar, hehe, kann er ja seine Verlust aus dem Jahr 2004 absetzen. Die Belege haben wir ja aufgehoben.
Einer muss Bluten damit die masse schlauer ist. Mein beileid und ein leises danke
‘Jetzt stell dir einfach mal vor. Jemand findet heraus, dass man trotz Mischmaschinen beim Blackjack gewinnbringend spielen kann, und wie der Mensch so ist, veröffentlicht das auch noch. Jetzt!!!! geht das FA hin, erklärt es zum Geschicklichkeitsspiel und alle!!!!, die rückwirkend 8 Jahre gespielt haben werden aufgrund von falschen Zahlen einer obskuren Onlineseite zur Steuer herangezogen.’
Ist ne Riesensauerei, Eddy. Ich kann nur darauf hinweisen, dass D nun mal so ist – und bin denn auch mit einigen Unterbrechungen für fast zwei Jahrzehnte abgehauen. Jetzt endgültig abgehauen. Geht bei Dir wohl nicht, gell?!
Sky
Wegen Behörden das Land verlassen ist nicht Grad clever da viele Leute in das Land wollen da der LebensStandard sehr angenehm ist. Es gibt immer ne Möglichkeit aus der schei zu kommen. Mal dauert es halt oder kennt wie.
also jackbot;ich gehöre selbst zur ü-40 generation und kloppe auch gerne mal skat.Skat spieler haben mit ähnlichen vorurteilen bei otto normalteutonne zu kämpfen wie pokerspieler;für die sind das alles hirntote zocker. was mich aufregt;das eine gilt als geschicklichkeichtsspiel und besitzt rechtssicherheit und das andere wird als glücksspiel verdammt oder besser:jetzt ja nicht mehr oder wie den nun?wenn es dem staat und seiner geldeintreibertruppe in den kram past ja und ansonsten nein oder wie?das ist dann kein rechtsstaat mehr,das ist tyrannei und sonst nix! Das urteil sorgt wohl kaum für rechtssicherheit eher für noch mehr verwirrung und leistet staatlicher wilckür vorschub. sowas kriegt man auch in einer banannenrepublik geboten. Ich drücke Eddy Scharf zwar die daumen das er da irgendwie wieder rauskommt aber der realist in mir sagt klar das eher die hölle einfriert als das dieser Sch…staat neue pfründe wieder von der angel läst.Das gegenteil anzunehmen würde voraussetzen an die unabhängigkeit unserer justizorgane zu glauben…und dafür hab ich zuviel erlebt
um so naiv zu sein.
Die werden Poker nie freiwillig legalisieren da hängen einfach zuviele pfründe dran die ja verteilt werden wollen.Das urteil wird daran nichts ändern.
Das Alter sollte nicht abwertend sein. Eher das Interesse sich mit neuen Sachen auseinander zu setzen. Manche Sachen sind ab nen bestimmten Alter einfach zu kompliziert. Ich bin knapp dreißig und hab kein Plan von skat was auch so bleibt
Was nun? Ist Poker ein Geschicklichkeits- oder ein Glückspiel?? Per Definitionem: Ein Glücksspiel liegt vor, wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Also was überwiegt jetzt beim Poker? Der Zufall oder die Geschicklichkeit? Also was ist für das Spielergebnis zu mehr als 50 % verantwortlich? Überwiegt also der Zufall oder die Geschicklichkeit? Sollte es also wirklich für den Gesetzgeber entscheidend sein, dass er Poker alleine aufgrund von Glück oder Skill definiert? Meiner Meinung nach ist es Zeit für eine Glücksspiel Definition! Vielmehr sollte der Staat endlich herausfinden ob dieses ganze Pokergedöhns nicht einfach nur sozial schädlich ist. Angesichts von einem Milliardenmarkt alleine im Onlinegeschäft und über 2 Millionen aktiven Pokerspielern sollte man sich diese Frage allen Ernstes stellen! Oder hab ich da was verpasst? Gibts beim Pokerspielen nur Gewinner??
Zehn Prozent Steuer vom poker bin ich schon bereit . Ab dreißig Prozent ist nen Adressen Wechsel in nen steuerfreien Land angebracht. So sehr lieb ich Deutschland dann auch nicht das ich soviel Schotter abgeben will.
Die hier erfolgte Begriffsbestimmung – http://www.fst-ev.org/fileadmin/...g.pdf (§3 (1)) – ist offensichtlich derart beliebig gefasst, dass der Staat es einmal so und einmal so sehen kann.
Man darf hier Absicht unterstellen. Letztlich geht es auch um einen Haufen Kohle und darum, dass der Staat oder Behördenapparat – ganz undemokratisch – am Drücker bleibt.
Derartige juristische Formulierungen sind KEIN Zufall, lol. – S-D btw.
Sky
Lieber Eddy, lass Dich nicht entmutigen und zieh die Sache bis zum (bitteren) Ende durch, will heißen bis zum Europäischen Gerichtshof. Ich bin sicher, dass Du dort gewinnen wirst. Da Pokern in Deutschland staatlich als Glückspiel gilt müssen seine Gewinne natürlich steuerfrei sein. Hierauf sollte sich Deine Argumentation stützen. Dann solltest du den Richtern einige Hände präsentieren von späteren Gewinnern großer Turniere, die in der entscheidenden Phase mit einer hoffnungslos unterlegenen Hand doch (nämlich mit Glück) gewonnen haben (z.B. beliebige Hand, die gegen AA gewinnt). Ich gehe davon aus, dass du schon in München gewinnen wirst. Für Dich wird es wichtig sein, keine grundsätzlichen Diskussionen mit dem Gericht zu führen, sondern Belege zu bringen (in Form von “Suck outs”=Glück nötig damit auch Schlechte Hände gewinnen im Laufe eines Turniers um das Gesamtturnier zu Gewinnen). Da in Deutschl. bereits bei 250.000 Euro der Höchststeuersatz von knapp 50% anliegt plus die Vorauszahlung!!!!!! in gleicher Höhe für das Folgejahr, müsste praktisch der ganze!!!! Gewinn ans FA abgeführt werden. Denn diese Schlauberger gehen ja davon aus, dass Du als “Profi” jedes Jahr diese Summen gewinnst.
Wie ist es dann mit den Verlusten kann man die dann auch abschreiben?
Ich habe das auch nicht abwertend aufgefast.Halte es aber auch nicht für eine frage des alters sondern eher der eigenen Einstellung.Muss jeder für sich entscheiden.Es stimmt allerdings das mit zunehmenden alter die Bereitschaft sinkt sich mit neuem auseinanderzusetzen und man lernt auch nicht mehr so schnell wie als Teenager
...
Aber freuen wir uns doch alle!Demnächst können wir dann in Alltagsklamotten in Cardrooms spielen ganz ohne den albernen Pseudoelitären Dress Code in den Staatlichen Casinos.Live Turniere mit Buy ins ab lumpigen 10€ damit auch Dieter Durchschnitt an den Freuden des Pokersports teil haben kann.Juchheissa gepriesen sei der Deutsche Demokratische Staat…Den Preispool zahlen wir selbstverständlich,gute Menschen wie wir ja sind,nicht aus sondern das Geld kommt in einen Rettungsschirm für Notleidende Banken.Anstatt Preisgelder gibts dann Punkte auf dem persönlichen Gutmenschenkonto(Alternativ wären auch Ökologische Sündenablaßzettel denkbar).Der Slogan der Aktion;Zocker helfen Zocker -kein Banker soll je Leiden.Sei die Kapitalsünde noch so groß,Pokerspieler besorgen dir neues Moos…Dann kriegen wir endlich mal Positive PR
Sorry wegen meinem Sarkasmus aber das ist besser als dauerkotzen.
Pfff…fünfzig Prozent! Ist mir schlecht!bei dem Wort vorAuszahlung täusch ich glatt ne blindHeit vor.
Leider traurig! PokerSpieler sorgen für neues Moos wär auch nen guter poker Song
mal ernsthaft,muss man nun für jeden Chip tausch im Casino ne ouittung verlangen oder kann man nicht einfach vom Gewinn ne Stiftung oder nen Verein gründen?
Wenn mich nicht alles täuscht stehen die casinos unter strenger Aufsicht vom Finanzamt. Somit sollten die auch die Aufsicht der Kunden im Auge haben und auf Steuern aufmerksam machen. Da dies nie passierte ist das Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Oder täusch ich mich?
Das FA beaufsichtigt nicht die Spielbank bzw. die Spieler, sondern zählen bei Geschäftsschluss jeden abend mit, wieviel Gewinn die Spielbank gemacht hat, da das FA selbst den öffentlichen Spielbanken nicht traut und lieber selber mitzählt. Denn es gibt keine Möglichkeiten die Spielbanken beim “betuppern” zu erwischen. Wie sollte man denn auch herausfinden, wieviel Geld an einem Abend z.B. am Roulette verspielt wurde. Also hilfte nur selbst mitzählen, damit sich ja kein Croupier ein paar scheine in die Tasche steckt. Übrigens: Egal wie hoch die Kosten einer Spielbank sind, der Staat kassiert direkt 80% der Gewinne, mit den restlichen 20% müssen die staatl. Kasinos sämtliche Kosten abdecken. Im übrigen hat sich die Pflaume von Richterin kaum Gedanken bei dem Urteil gemacht, denn wenn Sie Eddy besteuern möchten, dann haben ja alle die Spieler die das Buy-In gezahlt haben und nichts gewonnen haben ein Anrecht dieses von Ihrer Steuer abzuziehen. Wenn die Spieler dieses tatsächlich machen würden, kommt unterm Strich keine Steuermehreinnahme heraus.
Schade