Niederlande will Online-Poker 2013 regulieren
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- Arved Klöhn, Mittwoch. 31. Oktober 2012
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- niederlande, lizenz, regulierung
Das nächste EU-Land will Online-Poker regulieren. Neben unter anderem Frankreich, Italien und Spanien wollen auch die Niederlande Online-Poker unter geregelten Bedingungen zulassen.
Mark Rutte
Ministerpräsident der
Niederlande
Die Regulierung in den Niederlanden soll den gesamten Online-Glücksspiel-Bereich abdecken. Damit vollzieht die niederländische Regierung nach den vorgezogenen Neuwahlen im September eine Kehrwende von dem ursprünglichen Kurs, Online-Glücksspiel zu verbieten, beziehungsweise nur über staatliche Kasinos zu erlauben.
Noch im Februar dieses Jahres stellte der Hohe Rat der Niederlande, das oberste Gericht, fest, dass das Verbot von Online-Glücksspiel sehr wohl mit europäischen Gesetzen vereinbar sei und dass es rechtmäßig sei, das Angebot von solchen Glücksspielen in den Niederlanden zu blockieren.
Der alte und neue Ministerpräsident der Niederlande, Mark Rutte, war jeher zwar für eine Liberalisierung des Glücksspielmarktes, doch scheiterten entsprechende Pläne bis dato an dem Koalitionspartner. Nach der Neuwahl hat er mit der der PvdA einen willigeren Partner gefunden und Pläne für die Liberalisierung des Online-Glücksspiels sind fanden Einzug in die diese Woche vorgelegte Koalitionsvereinbarung.
Doch sind die Pläne bis hierhin eher vage und orientieren sich vor allem an einer Maßzahl: Einnahmen für den Staat. Zwar ist eine Privatisierung der bisher staatlichen “Holland Casino”-Spielbank-Gruppe vorgesehen, doch sollen nach den Regulierungs-Plänen in Zukunft alle Lizenznehmer 29% Prozent ihres Bruttoertrags als Steuer abgeben. Ob unter diesen Bedingungen konkurrenzfähige Angebote, insbesondere für Online-Poker, entstehen können, ist fraglich.
Offen sind auch noch die Fragen nach den konkreten Lizenzbedingungen für Online-Poker-Anbieter. Zentral werden hierbei die Fragen nach Werbebestimmungen und einer möglichen Trennung der Spieler-Pools. Sollte letzteres eintreten, wäre Online-Poker über einen niederländischen Lizenznehmer für die meisten Spieler wohl ohnehin zu unattraktiv.
Kommentare






















Vorgeschoben geht es um die armen “Spielsüchtigen”, die gar nicht anders können oder können sollten als durch Papa Staat kontrolliert an Glücksspielen teilzunehmen.
Konkret geht es aber um die Millionen Steuern, die dem niederländischen Staat entzogen bleiben, denn der Staat will ja am Glücksspiel (“Glücksspiel”) mitsaugen.
Off-topic_ http://www.welt.de/regionales/....html
Eddy soll anscheinend von den doitschen A-Geigen exemplarisch gebrochen werden.