Phil Ivey mit eigener Seite und Interview

Nachdem es nach dem Full-Tilt-Skandal um Ivey stiller wurde, werden seine neuesten Aktionen etwas seltsam. Eine Seite namens iveypoker.com bewirbt das “Phil Ivey Poker Game”.

Phil Ivey Phil Ivey

Sehr viel mehr als sich für eine Mailing-Liste anmelden, kann man auf iveypoker.com nicht, dafür gab der ehemalige FTP-Pro jedoch ESPN ein Interview in welchem er auch über eben diese Seite spricht.

“Ich habe mir andere Web-2.0-Pokerseiten angesehen und festgestellt, dass diese einen großen Makel haben: Die Spieler lernen nicht, wie man spielt. Die Leute melden sich an und spielen, aber sie lernen nicht, wie man es richtig macht. Was wir machen wollen, ist den Leuten beibringen, wie sie erfolgreiche Pokerspieler werden. Ich glaube, viele Leute wissen gar nicht, wie man Poker spielt und ich denke, sie haben so eine Möglichkeit mit den besten Spielern der Welt zu spielen.”

Und weiter: “Es wird Einführungsvideos von mir und den Spielern des Teams Phil Ivey geben, in welchen Fragen beantwortet werden und über welche vermittelt wird, wie man live spielt. … Es wird eine Option geben, dass Leute miteinander spielen können und es wird kostenlos sein.”

Banner: Playing the Player

Das gesamte Ivey-Interview ist auf englisch auf ESPN zu finden, ist aber in sich reichlich inkohärent und hat so gar nichts mit den Interviews gemein, die man sonst von Ivey kennt. Schließlich war er insbesondere für mürrisch Antworten mit maximal drei Silben bekannt.

Die Seite und das Interview fügen sich fast nahtlos in das Bild, welches Phil Ivey seit einigen Monaten abgibt. Sein Facebook- und Twitter-Account wurden von einem Marketing-Team übernommen und annoncieren seitdem flache und beliebige Meldungen. Es scheint, als hätte Ivey in Ermangelung von Angeboten namhafter Pokerseiten jetzt diesen Weg gewählt, seinen Namen zu verkaufen.

In dem ESPN-Interview kündigt er immerhin an, dass er sich in Zukunft auch zu dem Full-Tilt-Skandal äußern wolle, jetzt aber aufgrund rechtlicher Bedenken noch nichts sagen könne.


Kommentare


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  • Donk
  • 31.10.12

Er muß sagen, daß er nicht Bescheid wußte und die ganze Schuld auf Raymond schieben! Laugh



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