German Highroller – Pius Heinz dominiert erste Folge
- By
- Rainer Vollmar, Montag. 15. Oktober 2012
- Tags
- pius-heinz, johannes-strassmann, hermann-pascha, german-high-roller
Für viele Pokerfans hatte am gestrigen Sonntag das Warten ein Ende. Gesendet wurde die erste Folge der achten Staffel der German Highroller und einmal mehr bat Sport1 eine gelungene Spielermischung an den Tisch. Neben Kultfigur Hermann Pascha traten Weltmeister Pius Heinz, Johannes Strassmann, Jan Heitmann, Quirin Zech, die beiden Altmeister Michael Keiner und Markus Lehmann sowie der Online-Qualifikant Jürgen Kannenberg an.
Vom Sender angekündigt wurden mehrere spektakuläre Hände und mit 147.000 Euro der bislang größte Pot in der Geschichte der German Highroller. In den ersten knapp 90 Minuten ging es zwar noch nicht ganz so hoch her, sehenswert war es aber allemal.
Schon nach 20 Minuten zeigten Online-Qualifikant Jürgen und Hermann Pascha etwa, wie man es nicht macht. Auf einem Board mit 

spielte Pius Heinz mit 
von vorne an, worauf Jürgen mit 
raiste. Pascha callte mit 
, worauf Heinz All-In ging.
Während man den anschließenden Call von Jürgen als Folgefehler des deplatzierten Raise noch halbwegs verstehen kann, ist der Overcall von Hermann mit Top Pair ohne Kicker einfach nur faszinierend, da er auf diesem Board ohne Draws schlicht nichts schlägt. Einfaches Geld für Heinz nach zwei Blanks auf Turn und River.
Überhaupt hatte der Weltmeister alles im Griff und bis auf eine Ausnahme auch günstige Situationen. Markus Lehmann schaffte es mit 
nicht, auf einem Board mit 



seine gefloppte Straight gegen Heinz‘ bessere Straight mit 
aufzugeben und bezahlte diesen zweimal kräftig aus.
Glück dagegen hatte Johannes Strassmann, der mit 
einen Move gegen die 
des Weltmeisters vom Stapel ließ und diesen per 5-Bet All-In setzte. Heinz callte, doch beim Run it twice ging er komplett leer aus.
Wenig später gelang es Strassmann dann seinerseits mit 
gegen Michael Keiners 
den Pot nach entsprechender Action schon vor dem Flop zu gewinnen. Hätte Strassmann Asse oder Könige gehalten, wäre Keiners tighter Fold sicher noch ein wenig telegener gewesen.
Am Ende der Sendung hatte Pius Heinz mit gut 36.350 Euro Plus den größten Gewinn erzielt, Hermann Pascha 47.000 Euro verbrannt und der Zuschauer viel Spaß und interessante Hände erlebt. Aus rechtlichen Gründen können wir leider das Video nicht online stellen, hier aber der Link zu Youtube
Kommentare






















keiner is ne nit!
Wenn man so im Internet spielen würde, wäre man schnell pleite….
Pscha ist der geilste ;-)
wer ist Pius? und wie noch? Heinz..
Hat der Keiner nicht in einer älteren GHR-Folge auch schonmal AK preflop gefoldet und die Poker-Community dies kritisiert? Und hatte der Gegner in diesem Moment nicht auch AK?
Wer so Money-scared ist wie der Keiner sollte in eine solche Runde nicht mehr eingeladen werden (auch wenns von PS selbst ist). Jedesmal setzt der Affe sich da hin, wartet 2 Stunden auf Nuts und geht am Ende plusminus raus. Das Ganze nur um ins Fernsehen zu kommen und seinen Sponsor nicht zu verlieren…
ja, bei keiner freue ich mich auch immer, wenn er verliert – sogar wenns gegen den unsympathler und möchtegern-antonius strassmann geht!
beim doc merkt man einfach immer wie angefressen er ist, wenn er geld verloren hat. ich mein, wenn man es sich nicht leisten kann/will, soll man da nicht mitspielen und AK, Q8s etc. folden.
Pflegeleichte Runde!
I love Herman!