USA: Kein Wort von Online Poker im neuen Parteiprogramm der Demokraten
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- Jan Meinert, Sonntag. 09. September 2012
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Vor etwas mehr als einer Woche berichteten wir über die verbissene Ablehnung von Online Poker durch die amerikanische Partei der Republikaner. Die Demokraten haben in ihrem neuen Parteiprogramm ebenfalls eine Haltung im Bezug auf Online Poker zum Ausdruck gebracht – nämlich gar keine.
Barack Obama
In dem 70-seitigen Parteiprogramm, das auf der Democratic National Convention in Charlotte, North Carolina, beschlossen wurde, findet sich zum Thema Online Poker kein Wort. Nicht einmal das allgemeinere Phänomen Online Gambling wird erwähnt. Dabei war das Thema in den letzten Monaten in den USA durchaus in der Öffentlichkeit präsent, nicht zuletzt durch den Black Friday und dessen Nachwirkungen.
Das Programm beinhaltet lediglich das Versprechen, 98 Prozent der Amerikaner “wireless Internet access” zu verschaffen. Dazu wird “Internet Freedom” propagiert, das Internet soll eine Plattform für Handel, Diskussionen, Lernen und Innovation im 21. Jahrhundert sein. Von Gambling im Netz – wie gesagt – keine einige Erwähnung.
Die Poker Players Alliance ist logischerweise nicht begeistert. Rich Muny, ein Sprecher der Organisation, sagte in einem Statement: “Das ist zwar besser als die Forderung nach einem strikten Bann, meiner Meinung nach haben sie aber eine goldene Gelegenheit verpasst, die vielen Pokerspieler und Supporter als Wähler in einer voraussichtlich sehr knappen Wahl zu gewinnen.”
Das die Wahl knapp wird, ist entgegen den Umfragewerten vor einigen Wochen inzwischen wieder wahrscheinlich. Laut einer Umfrage bei CNN liegen die beiden Kontrahenten Romney und Obama momentan in etwa gleichauf. Denkbar ist, dass die Demokraten das heikle Thema Online-Poker bewusst gemieden haben. Die Angst, konservative Wähler zu verprellen, war anscheinend zu groß. Klar ist aber, dass die Legalisierung von Online Poker in den USA im Falle eines Wahlsiegs der Demokraten viel wahrscheinlicher ist.
Kommentare






















Der Schock sitzt nun mal tief in de Usa wenn man erlebt hat was passiert wenn im großen still gezockt wird. Dank der Banken zockerei is das Land voll im a
‘Klar ist aber, dass die Legalisierung von Online Poker in den USA im Falle eines Wahlsiegs der Demokraten viel wahrscheinlicher ist.’
Da würde ich nicht drauf wetten, denn die Demokraten sind Regulierer, während die anderen grundsätzlich mehr das Freiheitliche betonen.
Korrekt ist, dass beide Parteien, die jeweils ein breites politisches Spektrum abzudecken haben, sich aus taktischen Gründen zurückhalten in ihren Vorab-Verlautbarungen a.k.a. Wahlprogramm.
Die Reps wären durchaus in der Lage – dieser Einschätzung folgend – Poker frei zu geben.
MFG – Sky (der sich fortlaufend darüber amüsiert, wie sich hiesige Kräfte bei der Wahl in den Staaten eindeutig positionieren; 86% der Doitschen würden Obama wählen, 7% Romney – da stimmt etwas mit der Informationslage nicht, da hackt es doch!)
Weil Poker keinen Menschen mehr interessiert! Deswegen macht es auch keinen Sinn sich im Parteiprogramm damit zu beschäftigen. Gibt wohl um Weltern wichtigeres.
poker ist politisch so wichtig wie ein voller aschenbecher in china.