Lederer und Co. wollen aus Weinstein-Urteil Vorteil ziehen
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- Arved Klöhn, Freitag. 31. August 2012
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Vorige Woche erklärte ein amerikanisches Gericht Poker für ein Skill-Game. Im Lichte dieses Urteils verlangt Howard Lederer, dass sein Fall neu bewertet wird.
Letzte Woche erließ der Richter Jack Weinstein ein Urteil, nach welchem Poker vorrangig ein Geschicklichkeitsspiel ist. Das Urteil ist insofern interessant, als dass es das erste dieser Art auf Bundesebene ist und es ausdrücklich erklärt, dass Poker nicht unter den im Jahre 1955 erlassenen Illegal Gambling Business Act (IGBA) fällt.
Nun sind sowohl Howard Lederer als auch Chris Ferguson und Ray Furst unter anderem genau wegen Verstoßes gegen den IGBA angeklagt. Der Verteidiger dieser drei, Elliot Peters, wandte sich diese Woche an das amerikanische Gericht, um zu erwirken, dass zumindest dieser Anklagepunkt fallen gelassen wird:
| Der Kern der Anklage in diesem Fall ist, dass Online-Poker den IGBA verletzt. … Wenn das Gericht mit Richter Weinstein übereinstimmt oder wenn das Urteil im Fall DiCristina bestätigt wird, hat die Anklage in diesem Fall und in vielen bereits genehmigten Pfändungen keine rechtliche Grundlage mehr. |
Der vollständige englische Antrag der Verteidigung ist auf jdsupa.com zu finden.
Tatsächlich könnte es sein, dass diese Anklage von der Staatsanwaltschaft im Lichte des Urteils von Jack Weinstein fallen gelassen wird. Doch ob dies zu einer substantiellen Veränderung für Lederer, Ferguson, Furst und auch Bitar führen wird, ist mehr als fraglich.
Der Verstoß gegen den IGBA war nur einer von vielen Anklagepunkten, die die Staatsanwaltschaft festgemacht hatte. Weiterhin bestehen bleiben mit Sicherheit Verstöße gegen den UIGEA, den Wire-Card-Act, sowie die Vorwürfe der Geldwäsche und des Betruges.
Kommentare






















ich sag euch, diese Penner kommen straffrei davon, das wäre mal wieder typisch! der kleine Mann kriegst immer dicke und die reichen kommen eigentlich mit allem davon.
Bei denen wird bestimmt gut geschrieben weil sie noch nie straffällig geworden sind bekommen sie HausArest. Die gerechte Strafe für die Pi..a wäre wenn ihr so hart erarbeitetes Vermögen gepfändet wird und für wohltätige Zwecke verwendet wird.
‘Das Urteil ist insofern interessant, als dass es das erste dieser Art auf Bundesebene ist und es ausdrücklich erklärt, dass Poker nicht unter den im Jahre 1955 erlassenen Illegal Gambling Business Act (IGBA) fällt.’
Aha, besteht somit vielleicht ein Zusammenhang mit diesem Artikel?
MFG, Sky
Sie sollten in so ein richtig schönes amerikanisches Hochsicherheitsgefängnis. Und dann mit ein paar Latinos zum duschen geschickt werden…
Wenn man von dem Schutzgedanken ausgeht, der mit dem amerikanischen Gesetzes verbunden ist, müssten Lederer & Co. eigentlich bestraft werden, weil es nicht auf die Skills ein paar weniger Pokerspieler ankommen kann, wenn Poker für die weit überwiegende Mehrheit der Spieler und insbesondere den Durchschnittsspieler ein Glücksspiel ist.
So jedenfalls würde das vermutlich ein deutsches Strafgericht beurteilen.